Beiträge von Carl Friedrich

    Zitat von Sunshine_33


    Dazu möchte ich mal sinngemäß etwas hierlassen, was ich vor sehr langer Zeit hier mal von einer anderen Forenteilnehmerin las:
    Bei aufkommenden Saufdruck erstmal nachschauen, ob man genug gegessen, getrunken und geschlafen hat.
    Denn allein das können schon Auslöser sein.
    Man muss nicht immer sonst wie tief graben, machmal ist es nur sowas ganz "banales". :wink:

    Das ist ein ganz hervorragender Hinweis. Sucht- und somit Leidensdruck, weil man sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse irgendwie vernachlässigt hat.

    Gruß Carl Friedrich

    Zitat von Ernest


    Heute bin ich 20 Tage abstinent und bin immer noch zwiespältig.
    Keine Euphorie, kein Stolz und das Loch, welches der Alkoholrausch hinterließ, konnte ich bis jetzt nicht stopfen.
    Ich habe noch keine Struktur gefunden.
    Ernest

    Hallo!

    Du hast gut begonnen. Weiter so.

    Du benötigst noch 'ne gehörige Portion Geduld. Das ging mir genau so. Du kannst nicht erwarten, dass dir in wenigen Wochen annähernd das gelingen wird, wofür andere mehrere Jahre benötigt haben.

    Der Weg zur zufriedenen Abstinenz ist ein sehr langer. Gemessen daran hast Du gerade mal die ersten Schritte gemacht, jedoch genau in die richtige Richtung. Abstinenz ist ein zartes Pflänzchen, das regelmäßig und kontinuierlich kultiviert werden muss, damit es behutsam gedeihen kann.

    Mein Rat: Beschaff dir mal Lektüre aus Patienten- und Therapeutensicht. Das schärft den Blick und das Wissen über unsere Krankheit.

    Und gegen die "Löcher" gilt es eine Gegenstrategie zu entwickeln. Was hat dir denn früher vor der Saufzeit Freude bereitet? Kannst Du da nicht anknüpfen, vorausgesetzt die Aktivität steht nicht im Zusammenhang mit dem Alkohol oder trinkfreudigen Zeitgenossen.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Lena40


    Zum Schluss möchte ich euch noch mitteilen, das ich morgen meinen 6-jährigen Jahrestag ohne Alk habe :D das stimmt mich von Herzen froh und ich merke heute schon, das ich diesmal sehr emotional bin....ich bin so dankbar, das ich es geschafft habe, mich vom Alkohol zu lösen und das ich so gut und offen mit meiner Alkoholkrankheit leben kann.

    Hallo!

    Glückwunsch. Du hast Deinen Weg zu Dir gefunden. Klasse Leistung.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Ja Ernest!

    Wir haben lange Zeit gesoffen, da nehmen wir uns auch die Zeit, gründlich trocken zu werden, um es auch in dauerhafter Zufriedenheit zu bleiben.

    Bei mir haben bei der Analyse die Einzelbausteine Therapie, Fachliteratur und andere Aussteiger zusammengewirkt. Auch die letztlich gewonnene Erkenntnis musste erst langsam, aber gründlich reifen. Heute sehe ich viele Dinge differenzierter als ganz zu Beginn meiner Abstinenz.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Ernest!

    Ich habe meine Vita genau studiert. In den mehr als 2 1/2 Jahren Abstinenz wird der Blick auf das eigene Wesen klarer, zumindest bei mir. Ich behaupte, ich hatte spätestens ab ca. 14-16 die Prädestination zu dieser Krankheit. Sie steckte schon ganz früh in mir drin. Das der spätere übermäßige und regelmäßige Konsum sein Übriges tat, ändert nicht viel an meiner grundsätzlichen Veranlagung.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Nicita


    Darf ich fragen, ob Deine Mutter ebenso Alkoholikerin war, oder aus eine anderen Grund sterben musste?

    LG

    Hallo!

    Darfst Du. Sie war es nicht, hatte jedoch Krebs und ich war gerade mal ein paar Monate trocken.

    Bei Menschen, die dort letztlich zum Sterben hinziehen, ist es letztlich egal, aufgrund welcher Krankheit sie in absehbarer Zeit versterben werden. Wichtig ist es, diesen letzten finalen Abschnitt mit Würde zu gestalten. Und das war bei dem Hospiz meiner Mutter definitiv der Fall.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Ernest!

    Unterwerfung ist der falsche Ansatz. Wichtig ist es die Krankheit so zu nehmen wie sie ist, nämlich gefährlich. Ich habe sie mir nicht freiwillig ausgesucht, mich aber mit ihr arrangiert und ich hoffe, ich bin mir ihrer Tücken bewusst und werde nicht leichtsinnig. Denn dann fehlt sie, die Demut. Für mich ist der Begriff der Demut sehr eng mit dem Respekt vor der Krankheit verbunden.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Gotti


    Schauspieler sind wir wohl alle hier. Spielen unsere Rolle, bis sie nicht mehr "verkauft werden kann". Oder wir sie nicht mehr spielen können, weil die Kraft fehlt... oder wir eine neue, bessere gefunden haben, und die durchziehen!
    Ich wünsche allen Schauspielern hier im Forum ( incl. mir) für das NEUE Jahr schon mal eine TOLLE gute Rolle!!!! Lasst uns aus unseren Drehbüchern das Allerbeste machen! Vor allem viel Spaß haben, weil es damit gleich leichter wird!

    Die Auffassung, dass alle hier schauspielern, teile ich ausdrücklich nicht.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo Joro!

    Das war eine Hochrisikonummer für einen frisch Abstinenten. Mein ehemaliger Therapeut pflegte zu solchen Verhaltensweisen stets zu sagen: "Das geht ein paar Male gut, dann folgt der Absturz."

    Und was Du scheinbar auch unterschätzt, ist die Wirkung des Hüttenlebens auf dein Suchtgedächtnis. Es muss nicht schon in der Hütte anfangen zu rumoren. Die Wirkung kann durchaus zeitlich versetzt eintreten. Und dann fragst Du dich plötzlich, wo kommt denn der Druck plötzlich her?

    Für mich scheinst Du jedenfalls noch nicht gefestigt genug, um fröhlich irgendwelche Skihütten aufsuchen zu können.

    Aber jeder muss selbst wissen, was er macht.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Ernest

    Ich für meinen Teil werde meinen Arbeitgeber mit absoluter Sicherheit NICHT über meinen Alkoholismus informieren. Warum auch?


    Wenn ich gegenüber Drittpersonen antworte, ich trinke nicht (mehr) oder ich bin Alkoholiker, sind dies doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Und das hat mit Selbstverleugnung gar nichts zu tun, sondern nur etwas mit Selbstschutz.

    Hallo!

    Das kann ich gut nachvollziehen, da ich es genau so praktiziere. Wir schulden niemand eine Erklärung für unser geändertes Freizeitverhalten. Und wahrheitsgemäß ist die Antwort auch. Ich muss nicht jedem Fragesteller solche hochpersönlichen, geradezu intimen Dinge auf die Nase binden. Alkoholismus ist eine Krankheit und wem ich von meinen Krankheiten erzähle -egal um welche es sich in concreto handeln mag- entscheide und bestimme ich immer noch selbst.

    Mein ehemaliger Therapeut sieht es ganz genau so.

    Bislang bin ich mit dieser Vorgehensweise gut gefahren. Weshalb sollte ich diesen bislang unfallfrei beschrittenen Erfolgsweg verlassen? Ein zusätzliches Maß an Absicherung und allein darum geht es ja beim Offenlegen, vermag ich da für mich nicht zu erkennen. Das mag bei anderen Kranken durchaus differenziert zu beurteilen sein. Insoweit unterscheiden sich bei dem Einzelnen die erforderlichen Maßnahmen schon mal im Detail, nicht jedoch im Grundsätzlichen.

    Gruß Carl Friedrich

    Hallo!

    Meine Mutter ist vor 2 Jahren in einem Hospiz verstorben. Ich fand die Versorgung, Umsorgung sowie medizinische und psychologische Betreuung absolute Klasse. Meine Mutter war nach der Aufnahme nicht wieder zu erkennen. Sie wusste genau, das das Ende rasch kommt und sie wollte irgendwie im Guten scheiden.

    Ich habe mir damals gesagt, sollte ich mal schwer erkranken und es auf mein Ende zuläuft, würde ich dort sofort absteigen.

    Nur muss die Entscheidung von ihr selbst kommen. Bei uns fiel sie während eines Krankenhausaufenthalts der Mutter, als ihr die Ärzte klar machten, dass sie austherapiert sei und nicht nach Hause zurück könne und wir einen Hospizplatz organisieren konnten.

    Gruß Carl Friedrich

    Zitat von Hull

    Noch einmal bzgl. der Firma:
    "Ich bin Alkoholiker" würde mir als Vorgesetzter oder Kollege einfach einer beruflichen Bankrotterklärung gleichkommen. Und das nicht aus charakterlicher Sicht - dies ist natürlich umstritten - sondern deshalb, da die meisten abstinenten Alkoholiker leider auch wieder rückfällig werden, ich also bei einer Verspätung oder bei einer Krankmeldung immer vom schlimmsten Fall ausgehen müsste. Das Vertrauen ist also weg, obwohl das Gegenteil bewirkt werden sollte.

    Hallo!

    Da ist viel Wahres dran.

    Der betroffene Alkoholiker bekommt schnell das Gütesiegel "unzuverlässig" aufgedrückt, ob er/sie es will oder nicht.

    Sofern man nicht beruflich als Trinker in Erscheinung getreten ist sollte man es sich genau überlegen, ob man sich auf der Arbeit ohne Not outet. Wie heißt es so schön: "Schlafende Hunde sollte man nicht wecken."

    Wenn man dagegen am Arbeitsplatz als Trinker aufgefallen ist oder jedermann ohnehin schon weiß, dass man längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten muss, sieht es ganz anders aus, weil man zeigt, dass man aktiv gegensteuert.


    Wie man sich im konkreten Fall verhalten soll, bleibt jedem selbst überlassen. Man ist gut beraten, sorgfältig abzuwägen. Die einmal ausgesprochenen Worte lassen sich nicht wieder einfangen.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Gut gemacht.

    Wen möchtest Du noch alles einweihen? Das wird hier im Forum unterschiedlich gehandhabt. Ich habe nur diejenigen in Kenntnis gesetzt, die ich auch von einer anderen schlimmen Erkrankung informieren würde. Und das ist nun mal der engste Kreis.

    Andere ziehen ihn, den Kreis, deutlich weiter.

    Und über das Thema Therapeut/Psychologe denk noch mal in Ruhe nach. Ich bin im Nachhinein froh, eine ambulante Therapie gemacht zu haben. Ihren Wert setze ich heute höher an, als damals, als ich noch frisch auf dem Pfad der Abstinenz mit noch etwas unsicherem Gang, wie ich rückblickend einräumen muss, wandelte. Ich habe aus ihr einige wichtige Dinge mitgenommen, die sich mir erst mit der Zeit und im Zusammenspiel mit anderen Erkenntnisquellen wie Fachliteratur und diesem Forum hier, erschlossen haben.

    Man hört und liest immer wieder, dass die Entwicklung einer stabilen und zufriedenen Abstinenz Zeit benötigt, heute weiß ich, sie brauchst sogar sehr viel Zeit. Eine Zeit der Reifung wie eine Frucht in der Natur.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Auf alle überhaupt möglichen Situationen kannst Du dich gar nicht vorbereiten.

    Jede erfolgreiche Abwehr eines Trinkverlangens macht dich für die Zukunft stärker und erfahren, indem Du dir selbst vor Augen halten kannst, dem Druck widerstehen zu können.

    Thema Ski: Gute Idee. Nur, was hat das Skifahren mit dem Saufen zu tun? Nichts.

    Was hat Fußball mit der Kneipe zu tun? Nichts. Dennoch schaue ich ab und an. Aber nicht in der Kneipe.

    Um die Saufbuden machst Du am besten einen großen Bogen. Du wirst nicht der Einzige sein, der auf die alkoholgeschwängerte künstliche Ausgelassenheit verzichten kann. Hab nur auf dem Schirm, dass sich Suchtdruck einstellen kann, falls Du früher dort gebechert hast.

    Gruß Carl Friedrich

    Zitat von Hull

    Wenn ich also akzeptiere, dass ich lebenslänglich alkolkrank bin und mich deswegen immer wieder einschränken muss, dann bedeutet das gleichzeitig irgendwie auch, dass der Alkohol weiterhin mein Leben diktieren wird und das ist doch genau das was ich nicht will.

    Dies gelingt oder scheitert daran, ob ein Leben ohne Alkohol als "Einschränkung" angesehen wird oder nicht.[/quote]

    Um zu der letztgenannten Erkenntnis zu gelangen, vergeht einige Zeit. Joro ist noch ganz am Anfang seines Weges.

    Bei mir dauerte es eine Weile, bis ich soweit war und den Gedanken in die Verbannung schicken konnte, doch noch mal eines Tages "moderat" trinken zu können. Das kommt nicht von jetzt auf gleich. Ich schätze mal, das nahm schon ein knappes halbes Jahr in Anspruch. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wichtige Einsichten müssen sich entwickeln. Und das nimmt nun mal Zeit in Anspruch.

    Es heißt so schön: Am Anfang "darf" man nichts trinken; später will man nicht trinken und im Endstadium "braucht" man nichts trinken. Da wir alle unterschiedlich gestrickt sind, benötigen wir auch unterschiedlich viel Zeit.

    Was ich aber mit Gewissheit sagen kann: "Solange noch irgendwo ein Gedanke im hintersten Stübchen des Hirns vorhanden ist, irgendwann könne man wieder ab und an ein Gläschen trinken, solange wird das nichts mit der Abstinenz. Dieser Gedanke allein ist doch ein gefundenes Fressen für unser geniales Suchtgedächtnis, dass uns verführen möchte.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Mehrwertige Alkohole werden gerne als kalorienarmer Zuckerersatz beigemengt. Mein ehemaliger Therapeut hält sie grundsätzlich (Ausnahmen gibt's immer) für unbedenklich. Mir haben sie bislang nicht geschadet. Schließlich habe ich keinen Missbrauch von Zuckerersatz, sondern von Bier, Wein und Spirituosen und nicht von Schokoaufstrichen &Co. betrieben.

    Nur kann man nicht vollends ausschließen, dass sie Einzelne triggern können.

    Das Dumme ist nur, dass es schwer zu erkennen ist, ob mehr- oder einwertiger Alkohol zugefügt wurde.

    Da halte ich mich an den Rat meines ehemaligen Therapeuten: "Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol ist tabu."

    Alkohol= Alles das, was ich früher gesoffen habe.

    Mir hilft es schon, an Produkten zu schnüffeln. Bin ich mir unsicher, konsumiere ich es nicht. Und das als klare und eindeutige oberste Spielregel. Sicherheit geht vor.

    Das aufgeworfene Thema ähnelt für mich sehr der Frage nach Essig im Salat. Mich lässt er kalt, auch wenn noch etwas Wein drin sein sollte. Ich esse ihn nicht regelmäßig, gehe aber auch nicht auf die Flucht vor ihm. Wohlgemerkt: Andere können da ganz anders drauf reagieren. Man sollte das Problem, das in meiner ambulanten Therapie erörtert wurde, nur auf dem Schirm haben.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Sunshine_33

    :shock: Ach Du meine Güte, komme ich wirklich so rüber ? :(
    Ich habe es so gar nicht mit Religionsgemeinschaften. Mit denen habe ich eher arge Probleme.

    Daran anknüpfend: Ein klares NEIN. Eine Sekte ist das hier nicht.

    Es wurden halt Dinge direkt auf den Punkt gebracht, die Ernest offensichtlich nicht schmeckten.

    Zu so Feiern wie gestern pflegte mein ehemaliger Therapeut stets zu sagen: "Die Nummern gehen 10x gut, bei der 11ten kommt der Absturz".

    Ich dir nur den Rat geben, dich mit unserer Krankheit gründlich und nicht nur hier im Forum auseinanderzusetzen. Dafür bieten sich m.E. mal an:

    1.) Kontaktaufnahme zur Suchtberatung

    2.) Lektüre von Fachliteratur aus a) Patienten- und b) Therapeutensicht.

    Und werde bloß nicht leichtsinnig und wiege dich nicht in falscher Sicherheit, nur weil mal ein Abend unfallfrei endete.


    Was kann man heute so als Erkälteter unternehmen? Einen Spaziergang an frischer Luft, aber mit einem großen Bogen um mögliche Alkoholbezugsquellen wie Tankstellen, Kiosken, Imbissbetrieben, wo man sich evt. früher mal eingedeckt hat. Einfach mal Dinge tun, die dir auch Spaß machen. Mach dir doch einfach mal bewusst, was dir früher, vor deiner Sauferei, mal Freude bereitet hat und nicht automatisch mit dem Konsum von Alkohol verbunden ist.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Zitat von Sunshine_33


    Naja... jünger werden wir alle nicht und die Zipperlein nehmen zu.
    Davor ist ja keiner gefeit.

    Trocken leben heißt ja nicht, nun völlig sorgenfrei zu leben in einem Körper eines 25 jährigen :wink:
    Zumindest nicht, wenn man nicht gerade 25 ist :lol:

    Hallo Sunshine!

    Danke für den zutreffenden Hinweis. :D

    Du hast völlig Recht. Nüchtern erträgt sich ein Zipperlein deutlich leichter. In aktiv konsumierenden Zeiten wäre ich sauer und hätte einen prima Anlass gefunden, mir beispielsweise dieses Wochenende ordentlich einen auf die Lampe zu gießen. Und gegen den morgigen Kater hätte es dann ab spätem Vormittag ein paar Konterbiere gegeben.

    Ein Vorteil meines Alters, meiner Lebenserfahrung und meiner Abstinenz ist halt, mit so was gelassener umzugehen.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!


    Der Händler wird wieder fragen. Mein Rat: Mach die Einkäufe demnächst woanders.

    30. der Tochter: "Da genügt heute erst mal der Hinweis: "Danke, ich nehme Medis wegen der Erkältung, die vertragen sich nicht mit Alk, auch nicht mit einem kleinen Gläschen."

    Übrigens: Einige Herrschaften hier im Forum, gingen heute abend nicht dort hin, weil ihnen ihre Trockenheit wichtiger ist. Auch ich habe Zweifel, ob eine Feier der richtige Ort für einen frisch Abstinenten ist.

    Du wärst gut beraten, mal darüber nachzudenken, wer in deinem Umfeld eingeweiht werden soll.

    Das wird hier im Forum unterschiedlich gehandhabt. Ich habe genau diejenigen informiert, die ich auch sonst von einer ernsten Erkrankung unterrichten würde. Die Alkoholkrankheit ist eine solche lebensbedrohliche Krankheit.Andere hier im Forum ziehen den Kreis weiter. Jeder so, wie er/sie es für richtig hält.

    Abschließend: Sich klammheimlich aus der Sucht schleichen zu wollen, erscheint mir nahezu unmöglich.

    Gruß Carl Friedrich