naja, wenn er als nasser alkoholiker mit mir auf meiner wellenlänge war, muss ich mich ja fragen was bei mir so alles falsch ist
ich denke da gibt es auch gute und schlechte phasen ![]()
Beiträge von Katrienchen
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oh so viele Beiträge und vorallem Meinungen *freu*

Bedingt durch meinen neuen Job, (über den ich mich irre freue übrigens, auch wenn er nicht viel abwirft, aber er macht sehr viel Spaß) kann ich jetzt erst antworten.
Also wo fange ich an?Erstmal genau bei diesem Job. Meiner Meinung nach konnte mich das Angebot erst jetzt ereilen, da ich zum ersten Mal wieder ganz "bei mir" bin, ein ungewohntes, aber sehr befreiendes Gefühl

Und dann finde ich es schön, dass wenigstens einige meine Meinung teilen, zum Thema "Spiegeln", dass zeigt, dass ich nicht alleine bin damit.
Wobei ich die Variante von Sunshine auch nachvollziehen kann (die gemeinsamen Jahre zeigen ja, dass es funktioniert
)Ich bin aber eben son hoffnungsloser, bzw hoffnungsvoller Romantiker, und eben diese Hoffnung stirbt zuletzt. Aber eins habe ich mal wieder gelernt: man darf sich nicht selbst verlieren in so einer "Beziehung", denn dann isses wieder ne Abhängigkeit.
Sollte mir diese für mich "perfekte Beziehung" nicht begegnen, isses aber auch egal, denn ich hab auch keine Angst den Rest meines Lebens allein zu verbringen. Ich hab nen wunderbaren Sohn, und zwei ganz liebenswerte vierbeinige Weggefährten, die mich so lieben wie ich bin, und die mir täglich mit einer Dankbarkeit und Treue begegnen, die eh kein Zweibeiner toppen kann *grins*Zum Thema "Persönlicher Abschluss": Er hat sich nicht gemeldet, und ich wusste das auch (denn sonst hätte ich es nicht getan). Ich habe es wirklich für mich gebraucht, es war und ist noch immer sehr befreiend. Denn ich weiss jetzt, dass ich wirklich alles getan habe was ich konnte, und jetzt isses auch mal Zeit für mich!
Das hier trifft es übrigens perfekt:
ZitatKathrienchen, ich glaube, es ist schwerer, seinen eigenen Traum aufgeben zu müssen, als sich vom Partner zu lösen
Ja *seufz* genau das wars auch!
So war es bisher immer, aber es wird mir erst durch deine worte so richtig klar gerade.
Zuerst war der Traum: perfekte Familie (er starb als unser Sohn erst sieben war)
beim Nächsten: gemeinsame Interessen bis hin zu konkreten Auswanderungsplänen (er trank, und war n psycho)
Und jetzt zum Schluss: "Seelenverwandte Freunde" (bloss keine Beziehung mehr, das tut nur weh
) die immer füreinander da sind, bis sie beide alt und grau sind. War n schönes Ziel, aber ich wollte ihm nicht beim Sterben zugucken, da sagte ich was gegen seine "Geliebte", die Flasche und das kam eben nicht gut an...das hier finde ich noch interessant:
ZitatMeine Meinung, beim Alk , man muss auch
nicht 'ganz unten angekommen sein' - um
letztendlich den Absprung vom Alk zu wollen.ich verstehe wie du das meinst, und würde das ähnlich sehen, aber ich bin nicht alkoholabhängig, daher bin ich da etwas vorsichtig. Ich bin glücklicherweise nie in deren Schuhen gelaufen, und möchte das auch nicht, nur um es beurteilen zu können
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wenn man sich im übrigen mal mit dem thema "Seelenliebe" auseinandersetzt (Alkoholismus und Coabhängigkeit und echte Seelenverwandschaft schliessen sich da nämlich nicht aus), wird man immer wieder lesen, dass einem der Partner nur irgendwas "spiegelt".
Sprich: Im grunde kann man dankbar sein für das was passiert ist, denn es wird einem gezeigt, dass man an sich arbeiten muss, und auch nur an sich arbeiten kann, und der Rest eigentlich nur Nebenschauplatz ist.Zu esoterisch?
vielleicht, aber ich kenne so einige, die heute dankbar für ihre durchlebte "Krankheit" sind, weil es sie unterm Strich viel weiter gebracht hat.nur son paar Gedanken am morgen

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ja ich denke das ist wirklich so mit dem "unangenehm vertrauten".
hab ihm gestern nochmal kurz geschrieben und erklärt warum ich den kontakt abgebrochen habe, ihm aber auch gesagt, dass er sich im notfall melden kann, sprich: wenn er wirklich hilfe möchte.
wird er nicht, wegen dem bereits erwähnten Ego
macht abert auch nichts, ich brauchte das als so ne art "positiven abschluss"
für mich!Viele alte Freunde melden sich wieder, und im job geht es auch langsam aufwärts. es erwacht wieder sowas für Interesse für mich selbst, und das ist gut.
Danke euch allen für euer guten Ratschläge

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herzlich willkommen hier

du bist nicht allein mit deinem problem.
ich arbeite auch noch dran .... -
ups...wie bin ich denn jetzt hier gelandet?

ach stimmt ja: in der Forensuche "Meditation" eingegeben, und dann "zufällig" hier hängengeblieben *grins*
grad mal in die schachtel geguckt: fünf hab ich noch, dann hör ich auch auf!
hab viel zu viel geraucht in letzter Zeit durch meine Co-Abhängigkeit *seufz*Meine Gedanken dazu: Ich hab mich von dem getrennt was ich am meisten liebe...dann sollten die Kippen das kleinere Problem sein.
ich halt euch auf dem Laufenden, ich brauch den Druck

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noch ne frage: hat bei euch meditation geholfen?
finde durch meine neu gewonnene zeit, nach jahren gerade wieder dazu.
hab da was tolles bei youtube gefunden zum thema "sich selbst vergeben und lieben"ich kann nur sagen: Wow! Mir hilft das gerade sehr

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Zitat von Barthell
Weinen und zufrieden sein? ein Widerspruch?
NEIN!
vielleicht weine ich weil ich zufrieden bin?
vielleicht bin ich zufrieden weil ich weine?hab deine Gerschichte gerade gelesen, und sie hat mich sehr berührt.
Erstmal Herzlichen Glückwunsch zu deinem bisherigen Weg.
Und zu dem Zitat:Ich denke Du bist zufrieden, weil Du erkannt hast, dass Du auch mal weinen darfst *lächel*
so geht es mir jedenfalls.Alles Gute für Deinen weiteren Weg!
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Zitat von Sunshine_33
Ich bin übrigens der Meinung, das ein nasser Alkoholiker nur noch stark eingeschränkt oder auch gar nicht liebesfähig ist.ja das glaube ich mittlerweile auch, so traurig das klingt.
ich hoffe für alle die es schaffen von dem teufelszeug loszukommen, dass dieser schaden reversibel ist. -
danke für deine ehrliche antwort, hilft sehr beim erkennen und damit "lösen".
physisch war es leicht...psychisch bin ich grade dabei, und merke wie schwer das ist. gar nicht mal so sehr von ihm, sondern von dem was war.
ich hinterfrage gerade alles...es kommt mir vor als wäre ich aus langem traum erwacht grade...ich reibe mir die augen und kann es nicht fassen."manipuliert" habe ich eigentlich nie, jedenfalls ist es mir nicht bewusst.
wie auch? es ging alles nur nach seiner nase. wann und ob wir uns sehn, telefonieren, schreiben usw. ich war tag und nachth verfügbar. er nie wenn ich ihn brauchte...meine liebe war jedenfalls echt, und nicht "gespielt", das ist augenblicklich alles was ich weiß... ist ganz schön hart irgendwie

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kurzes update: eigentlich geht es mir gut, und das kopfkino wird weniger, das einzige was ich mich gerade frage:
war eigentlich irgendwas von seinem "Liebesgeschwafel" und "Seelenverwandschaftsgedöns" echt?
kenne ich ihn überhaupt, oder kenne ich nur den manipulativen alkoholiker? -
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ich wünsche euch wunderschöne, sorglose tage

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Danke aurora,
So gings mir auch. Erst stinkwütend auf ihn und danach dann auf mich, dass ich das solange mitgemacht habe! -
Zitat von Gealein
jetzt muss ich erstmal arbeiten (in der Firma meines Mannes....:( ), und er liegt grad daheim auf der Couch und schläft erstmal in aller Ruhe aus.
oh mann

anderen gehts echt noch viel beschissener, wenn ich das so lese. Du hast mein mitgefühl... -
wow, das ist tröstlich, dass es anderen auch so geht ...

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Zitat von Eule89
Ich hatte damals, nach meinem Auszug sehr mit Angst- und Panikattacken zu kämpfen. Größtenteils in meiner Wohnung.
klingt wie das, was ich gestern erlebt habe. vielleicht ist das wirklich ne art "Entzugserscheinung von seinem Schützling"...
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du da schnell raus bist, bin zwar noch ganz am Anfang, gerade mal seit dem 12. Juni keinen Kontakt mehr, aber ich merke dass es besser wird

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ich gebe dir da in allen punkten recht, nur auf eins möchte ich nochmal kurz eingehen:
Zitatch glaube, das hat auch ganz stark was mit der CO-Abhängigkeit zu tun.
Es ist wie eine Art "Schutzmechanismus", auf keinen Fall den nassen Alkie fallen zu lassen.
Denn da ist doch diese magische Verbindung/Seelenverwandtschaft und sowas darf man doch nicht einfach "wegschmeissen".
Und die Stärke der magischen Verbindung/Seelenverwandtschaft wird die Sucht am Ende besiegen...Ich habe mich genau wegen dieser seelenverwandschaft getrennt, wir waren ja auch "nur" sehr gut befreundet.
denn er hätte alles von mir verlangen können, nur eins nicht, dass ich ihm bei seinem Untergang zusehe.
für mich war das wie beihilfe zum (selbst-)mord, und irgendwie auch ein verrat an unserer Freundschaft/Liebe/Beziehung oder wie auch immer man das nennen mag.Ich denke zwar auch, das diese Seelenverwandschaft die Sucht besiegen kann(!), aber dennoch sind mir da jetzt Grenzen gesetzt.
Wenn er sich für diese angeblich "ach so grosse Liebe und einmalige Verbindung" entscheidet, kann er gar nicht umhin erstmal sein Suchtproblem anzugehen, denn ich werde ihn nicht beim sterben unterstützen!!!Ich habe mehrfach überlegt, was ich täte, wenn er irgendwann heulend vor meiner Türe stände...wird nicht passieren, denn zu gross ist sein Stolz/Ego.
Aber falls doch, würde ich ihn aufn Kaffee reinbitten und ihn fragen was er möchte. Wenn er dann von Therapie oä erzählen würde, würde ich ihm sagen, ok, setz dich ins auto, wir fahren jetzt los, sofort!
Willst Du nicht? Erst morgen? Dann fahr bitte wieder nach Hause.Ich weiß, das sind ungelegte Eier, aber man denkt ja schonmal über sowas nach, aber ich schwöre es euch, es würde so ablaufen!
Keine Ahnung woher ich diese Kraft nehme, aber ich bin felsenfest davon überzeugt. Ich komme so langsam aber sicher wieder zu einer verlorenen Selbstständigkeit bzw Unabhängigkeit, von der ich gar nicht mehr wusste dass ich sie habe oder hatte. -
ja davon bin ich auch überzeugt, aber spielt ja auch keine rolle eigentlich mit dem schnaps.
geschockt hat mich eigentlich der zustand in dem ich war, denn ich bin eigentlich eher robust körperlich, ich hab schon vieles weggesteckt wo andere direkt beim arzt oder in therapie waren.
und desweiteren hat mich eben dieses "verlangen" nach dem alkohol geschockt. kannte ich nicht, will ich nie wieder...
war ähnlich wie diese heisshungerattacken in der schwangerschaft.