Beiträge von Cadda

    Interessant, so etwas von verschiedenen Seiten zu betrachten...

    @Vollwaise: Sicherlich hat nicht der Alkohol Dich verhext. Wenn Du ihn gekauft hättest, dann wohl auch nicht, weil die Flaschen Dich verhext hätten. Aber die Flaschen hätten Dein Gehirn verhexen können.
    Hat es nicht. Gut so!

    Als wir noch gesoffen haben, ist der Alkohol auch nicht von selbst in den Einkaufswagen gesprungen. Dazu ist er nicht in der Lage. Er ist aber dazu in der Lage, den Kopf soweit zu bringen. Er hat es quasi nicht nötig, selbst in den Enkaufswagen zu springen. Dafür hat er seine Helfer in Form einer Krankheit manipuliert. Die Alkoholiker....

    Danke Sabine, genau SO müsste es für mich auch sein. Schnell und einfach... mich würde es auch nicht Jucken, etwas mehr Geld zu zerknallen :D:D
    Aber es muss wenigstens nach was schmecken.

    Man darf hier ja nun keine Werbung machen... aber auch die etwas teureren Teesorten von dieser „Kanne“ oder so... schmecken oft nicht nach mehr, als die ganz billigen. Vielleicht liegt es tatsächlich an den Sorten. Ich lasse mich da gern auf solchen „Aroma-Kram“ ein, wie Karamell usw... riecht auch so. Aber Geschmack = Wasser

    Mal eine bescheidene Frage... ihr nehmt vermutlich keinen Beutel-Tee?? Ich hab gefühlte tausend Sorten. Und wenn ich dann lese „Himbeer-Vanille“, freue ich mich wie doof drauf und der riecht auch so gut!! Schmecken tut er meist wie Wasser mit einem minimalen Hauch von dem, was drauf steht. Das geht mir mit allen Sorten so, außer Pfefferminze. Schade...

    Sunshine, Dein erster Spruch.... der ist klasse. Den werde ich mir merken.
    Er bringt im Grunde genommen genau das auf den Punkt, was meine Therapeutin mir jetzt schon vermitteln möchte. Dass man niemals zu sicher sein sollte und auch nach ganz vielen Jahren immer auf der Hut sein sollte, erst recht, wenn man denkt, man bräuchte keine Hilfe mehr, weil es einem so gut geht.

    Hallo Aliengirl, herzlich Willkommen.

    Also, es ist doch bereits alles gesagt durch Dich. Du sagtest, dass Du zwar zunächst eine Trinkpause angestrebt hast, aber zwischenzeitlich den Entschluss gefasst hast, abstinent leben zu wollen....

    Ich finde es gut, dass Du diese Entscheidung getroffen hast. Das ist der einzig richtige Weg.

    Mmmh... Aus der Perspektive.... ist schon interessant. Da könnte was dran sein?!?

    Naja nützt nichts.... da müsst ihr durch :)

    In diesem Sinne... ob nun mit oder ohne Männerschnupfen: Einen schönen Sonntag noch!

    Na, ich bitte Euch.... wenn wir Euch noch bemitleiden würden, dann würdet ihr ja noch eine Belohnung fürs Jammern bekommen und es besteht das Risiko, dass es noch viiiiiiiel schlimmer wird. Ein Teufelskreis also :D

    Also da kommen mir wirklich die Tränen... Alkoholiker PLUS Männerschnupfen! DAS ist echt die Krönung der Ungerechtigkeit. Zum Glück bin ich eine Frau und muss so etwas Krasses nie erleben :D:D

    In einem Absatz von mir klingt es verwirrend durch einen Tippfehler. Daher nochmal:

    Ich meinte, dass ich mir vorstellen kann, dass Du erst merkst, welche Nachteile Du HATTEST, wenn Du aufhörtest zu Rauchen. Du weißt ja nicht, wie es wäre, wenn Du aufhörst. Es verändert sich bestimmt einiges zum Positiven, was Du erst dann bemerkst. Weil Du alles jetzt als normal empfindest. Ich kann mir schon vorstellen, dass Du nach einiger Zeit rauchfrei positive Dinge bemerken würdest....

    Guten Morgen Thomas, ich kann meinen Senf bezüglich des Rauchens zwar nicht aus eigenen Erfahrungen zum Besten geben, Gedanken hab ich aber trotzdem dazu:

    Vergleichen kann ich das schwer mit dem Alkoholthema. Ich rauche nicht, habe ich auch nie richtig (bis auf das Probieren im Teenie Alter oder im Vollsuff und dann entweder nur gepafft oder sogar verkehrt herum). Ich kann mir aber vorstellen, dass man das Aufhören gern aufschiebt. Es bereitet halt nicht so viele Probleme, wie das Saufen. Es verändert das Wesen nicht, folglich benimmt man sich nicht schlecht.

    Wenn man dann -wie Du- keine großen Nachteile durch das Rauchej verspürt (wobei ich mir vorstellen kann, dass Du das gar nicht merkst. Du wirst vermutlich erst merken, welche Nachteile Du hättest, wenn Du aufhören solltest zu rauchen...), ist es schwierig den nötigen Anschubser zu bekommen.

    Vielleicht solltest Du Dir -wenn Du denn aufhören willst- immer wieder ins Gedächtnis rufen, was das Rauchen anrichtet. Klar, manche Raucher haben Glück und werden trotzdem alt und alles ist gut. Aber das ist eher nicht die Regel, sondern eher selten der Fall.

    Guck Dir doch mal Filmchen an und lese Berichte. Da wird Dir schlecht. Ist abschreckend, wenn man denn bereit ist aufzuhören. Aber eben nur dann....

    Weißt Du... Mein Ex-Partner (trinkt viel Alkohol, immer viel geraucht) hatte vor 2 Jahren einen Herzinfarkt. Alles verengt. Ihm wurden mehrere Stents gesetzt. Ich war dabei, als der Arzt sagte „Wenn Sie sofort und für immer aufhören zu Rauchen, könnten Sie damit trotzdem alt werden“. Er raucht heute noch wesentlich mehr, als vor zwei Jahren.... Über eine Stange in der Woche. Soviel dazu...

    Daher ist da doch eine Parallele zum Alkohol: Selbst wenn man um die Gefahr weiß.... Es muss bei einem selbst KLICKEN, vorher geht es nicht.

    Guten Morgen alle zusammen,

    ich hab lange nichts mehr geschrieben in meinem eigenen Tagebuch. Gelesen und auch woanders geschrieben, hab ich aber trotzdem die ganze Zeit über. Ich bin eigentlich täglich hier und lese zumindest, was hier so los ist.

    Mir selbst geht es wirklich sehr gut. Ich bin gut gelaunt und irgendwie wird es immer mehr normal, dass man halt kein Alkohol mehr trinkt. Ich weiß, die Zeiten können sich ändern, aber zur Zeit ist es einfach so. Die Situationen, in denen ich denke "jetzt wäre es toll, wenn Du normal trinken könntest", die werden immer weniger. Wann ich dieses Denken habe, hab ich ja bereits in meinem letzten Beitrag beschrieben. Seit meinem letzten Beitrag kam es aber erst 2-3 Mal wieder vor und es war nur ein kurzer Gedanke. So richtig Suchtdruck hatte ich nach meinem letzten Beitrag nicht mehr. Zum Glück. Aber das hielt sich eh von Anfang an relativ in Grenzen. Was mich wundert, weil ich echt ständig gesoffen habe :roll:

    Ich bin einfach nur glücklich, dass ich es endlich geschafft habe, im September letzten Jahres meine Entscheidung, die ich schon lange getroffen hatte, in die Tat umzusetzen. Alles fällt mir leichter von der Hand, ich bin besser gelaunt, ruhiger mit meinen Kindern und es hat die ganze Familie was davon, dass ich endlich die Kurve gekriegt habe.

    Ich kann nur jedem raten, diesen Schritt zu gehen. Ich hab es mir vorher viel schwieriger vorgestellt, die Sache durchzuziehen.

    Wie gesagt, ich vergesse nicht, dass da durchaus andere Zeiten kommen können. Aber solange ich so gut damit umgehen kann, freue ich mich einfach riesig darüber.

    Jeder, der das hier still mit liest, sollte wissen, dass der Anfang vielleicht eine Hürde ist. Nein, nicht nur vielleicht. Aber wenn diese erste Hürde geschafft ist, dann wird es von Zeit zu Zeit immer besser! Es lohnt sich!!!!

    Ich hab mich halt schwer damit getan, weil ich die ersten zwei Gläser durchaus genossen habe. Nicht, weil mir Wein ähnlich gut wie Spinat geschmeckt hat. Aber der Wein hat eben eine Wesensveränderung herbei geführt. Lockerer, unbeschwerter, voller Tatendrang. Aber hier wieder: Den Gedanken zu Ende führen. Nach einer gewissen Zeit, hat mir mein Wesen im Nachhinein überhaupt nicht mehr gefallen und die Kontrolle war grundsätzlich nicht mehr vorhanden.

    Die Veränderung der Psyche beim Trinken von Alkohol, die hat mich abhängig gemacht. Das wäre mir mit Spinat wohl nicht passiert :)

    Diese -damals noch nicht vorhandene- Akzeptanz hat dazu geführt, dass ich über Jahre bereits wusste, dass ich aufhören will/muss/werde und es sich dennoch solange hinaus gezögert hat. Ich wusste in der Theorie seit Jahren (auch dadurch, dass ich hier immer mitgelesen habe, sogar manchmal, obwohl ich betrunken war), dass ich es eh nicht schaffe, bevor ich nicht zu 100% hinter der Entscheidung stehe, NIE WIEDER im Leben auch nur ein einziges Glas anzurühren.

    Daher auch mein Titel mit dem „Hintertürchen“. Seit dem ich Anfang September aufgehört habe zu Trinken, hab ich nicht ein einziges Mal überlegt, ob es irgendwann wieder möglich sein könnte, etwas trinken zu können.
    Weil ich erst aufgehört habe, als ich das bereits vollkommen akzeptiert hatte und mit dem Gedanken „Frieden geschlossen“ habe. Das hat ziemlich lange gedauert. Dafür sitzt es jetzt ganz fest :)

    Dieser Beitrag liest sich um einiges besser, als die anderen zuvor.

    Deine Entschlossenheit ist geblieben und dass Du nicht lange um den heißen Brei redest, gut so! Mit klaren und direkten Worten kann ich gut umgehen.

    Deine Beiträge davor hatten jedoch etwas „von oben herab“ und kamen arrogant und unfreundlich rüber, zumindest teilweise. Daher meiner Meinung auch die hohe Resonanz. Es gibt hier durchaus Tagebücher von Leuten, die genau so entschlossen sind, wie Du. Aber negative Beiträge ziehen eben auch Antworten an, weil man einfach das Bedürfnis hat, seinen Senf dazu abzugeben, da man gewisse Dinge nicht so stehen lassen will. Genau DAS wird hier viele bewegt haben, zu schreiben...

    Wie dem auch sei, Dein letzter Beitrag kommt -zumindest bei mir- von der Art her besser an...

    Die Sache mit dem Zahnarztbesuch ist klasse. Dass Du so offen Bescheid gesagt hast, dass Du Alkoholiker bist, ist super. Auf die Frage bzw den Hinweis, dass Du das tun solltest, hast Du ja gerade zu empört reagiert. Weil es für Dich klar war. Das ist ein gutes Beispiel, was mir z.B. bislang nicht gefallen hat, an Deinen Beiträgen. Du hast empört reagiert und den Hinweis fast als völlig bescheuert hingestellt. Wie es bloß kommt, dass man Dir zutrauen könnte, das beim Zahnarzt zu verschweigen... Es war jedoch nur gut gemeint. Woher soll man denn wissen, wie Du tickst?! Und nur, weil jemand anderes diese Sache beim Zahnarzt verschwiegen hätte, aus Scham oder Naivität, heißt es ja nicht, dass er völlig verblödet ist. Hier wäre der Hinweis also hilfreich sein können.

    Geh Deinen Weg und bleib so euphorisch. Das will Dir keiner schlecht reden. Aber wenn ein Langzeittrockener den Rat gibt, trotzdem vorsichtig und auf der Hut zu sein, dann sollte man das ernst nehmen. Denn es gibt schon einen Unterschied zwischen den LZT und uns Anfängern: Gelebte Erfahrung. Nicht nur in der Theorie.