Beiträge von Cadda

    Huhu Caro,

    schön reden ist ja lange Zeit ein Thema bei der Sucht. Umso besser, dass Du über den Punkt hinaus bist. Sich einzugestehen, süchtig zu sein dauert zwar oft lange, aber es kann sehr befreiend sein.

    Sorry, dass ich das nochmal „abklopfe“, aber hab ich das richtig verstanden, dass Du seit Mitte August nüchtern bist? Und strebst Du eine lebenslange Abstinenz an?

    LG Cadda

    Hallo Caro,

    herzlich Willkommen bei uns! Es ist super, dass Du „die Notbremse gezogen hast“ und bereits zur Entgiftung warst. Bist Du seit dem nüchtern und Siehst Du Dich als Alkoholikerin?

    LG Cadda

    Hallo Klumpatsch,

    Zu diesem Forum komme ich, weil ich um ehrlich zu sein Angst habe, den weiteren Weg alleine bestreiten zu müssen.

    Eine sehr gute Entscheidung, herzlich Willkommen bei uns!

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema dort hin verschoben.

    Du kannst Dich jetzt austauschen, jedoch in den ersten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich.

    115 Tage ist ein super Anfang!

    Kennst du schon unseren Artikel über die Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Treibsand, das finde ich richtig klasse :mrgreen:

    Jeder hat seine Art, damit umzugehen, Hauptsache es hilft!

    ich will das nicht, will mich genau erinnern, weil das eine schutzmauer ist.

    Ging mir auch immer so. Ich hab mich auch erinnert und immer zu Ende gedacht, wo führt es mich hin, wenn ich jetzt trinke? Wie fühle ich mich währenddessen oder danach? Dann wurde die Stimme leiser bzw. verschwand komplett.

    Viele lenken sich auch ab, einfach raus an die Luft und Bewegung. Situation verändern. Sich „einfach“ laut und entschlossen selbst ein klares „NEIN“ sagen.

    Oder eben „Nein, Erik!“ :mrgreen:

    LG Cadda

    Hallo Blumenwolke.

    Ich hab es schon öfter geschrieben, wenn Angehörige nach Beispielen gesucht haben, bei denen die Beziehung die Alkoholsucht überstanden hat:

    Hier ist quasi die Zentrale der trockenen Alkoholiker :)

    Daher wirst Du hier auch Beispiele finden, wo es gut ging. Doch leider gibt es etliche Beziehungen, die an der Alkoholsucht scheitern. Ist die Abhängigkeit erst einmal da, gibt es keinen Weg zurück in Form von weniger trinken (jedenfalls nicht auf Dauer). Man befindet sich in der Abwärtsspirale. Die Alkoholsucht ist nur durch Abstinenz für den Rest des Lebens zu stoppen. Daher scheitern eben viele Beziehungen, denn dafür muss erstmal die Einsicht da sein des Betroffenen. Und selbst wenn diese Einsicht da ist, bedeutet das auch nicht, dass der Tiefpunkt jemals erreicht ist.

    Deshalb ist das, was Du geschrieben hattest, schon richtig. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Trennung oder Akzeptanz.

    Helfen oder ändern können wirst Du leider nicht. So traurig das auch ist.

    LG Cadda

    Hallo Teresa,

    Deine Einstellung dazu ist völlig sortiert und ich kann sie auch nachvollziehen.

    Als Außenstehende hatte ich etwas Bedenken, ob Du Dir die Situation etwas schön redest und im Grunde genommen mehr leidest, als Du (vor Dir selbst?) zugeben magst.

    Wenn dies aber wirklich nicht der Fall ist, dann verstehe ich Deine Überlegungen.

    Pass auf Deine Gefühle auf!

    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag mit Deinem Kleinen :)

    LG Cadda

    Hallo nochmal :)

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier geht es nun für Dich weiter. Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.

    Danke fürs Erzählen, so kann man sich besser ein Bild machen. Es ist echt schwierig in unserer Gesellschaft was das Trinken angeht, weil es in vielen Gegenden einfach so "normal" angesehen wird. Ich kenne das. Ich bin so auch aufgewachsen. Nicht in meiner Familie, aber im Freundeskreis. Deshalb werden viele vermutlich auch denken, dass es ok ist, was Dein Partner macht und er bekommt dadurch, dass Andere auch so leben vermutlich auch das Gefühl, dass es nicht bedenklich ist. Ich finde schon, das spielt jedoch keine Rolle, denn es kommt nur darauf an, was DU empfindest und Deine Wahrnehmungen werden richtig sein, vertraue darauf.

    Hast Du mal mit ihm darüber gesprochen? Du schreibst ja, dass er sich offensichtlich verändert hat, denn am Anfang Eurer Beziehung und das sogar über Jahre, lief es ja anders. Es scheint sich ja mehr zuzuspitzen. Sieht er das auch?

    Letztendlich ist allerdings wichtig zu schauen, was Du für Dich tun könntest, denn es ist grundsätzlich so, dass Du als Angehörige da nichts machen kannst. Das hört sich sicherlich hart an, weil viele sich hier melden, weil sie wissen möchten, wie sie helfen können, aber das funktioniert nicht. Es kann nur am eigenen Verhalten etwas verändert werden und an der eigenen Einstellung. An den Alkoholiker kommt man da leider nicht ran, das funktioniert nur, wenn selbst der Wunsch und die Einsicht da ist, mit dem Trinken aufzuhören.

    LG Cadda

    Guten Morgen Blumenwolke,

    das zu erkennen und sich hier Hilfe zu holen, indem Du sagst, dass Du Dich austauschen möchtest, ist schon mal ein sehr wichtiger und guter Schritt!

    Herzlich Willkommen hier :)

    Da Du direkt sagst, dass Du Dich gern austauschen würdest, sende ich Dir den Bewerbungslink. Einmal kurz anklicken und ausfüllen, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Erzähl doch mal ein bisschen mehr von Dir und Deinem Alltag, wenn Du magst.

    LG Cadda

    Liebe Siri,

    bitte kümmere Dich nicht. Deine Mutter wird nicht umkommen, wenn sie mal nichts zu essen hat. Solange Du Dich ständig kümmerst, ist es nicht unbequem genug.

    Es hört sich hart an. Doch Du bist nicht verantwortlich.

    Es ist traurig, dass Du Dich schon als Kind darum kümmern musstest. Ich kann also gut verstehen, dass das in Dir drin steckt. Aber es ist verkehrte Welt.

    Hallo Teresa,

    Lasst dich auch nicht von dem Zauberwort Therapie einlullen. Das Schlagwort hat keinen Wert.

    Genau das dachte ich auch.

    Keine Therapie bekommt einen Alkoholiker trocken, wenn es nicht geklickt hat.

    Ich finde es richtig, dass Du nicht bei der Arbeit angerufen hast. Er muss Dir auch nicht leid tun, weil es ihm schlecht geht. Ich hatte nach Sauftagen auch noch Tage nachdem ich aufhörte noch ein aufgedunsenes Gesicht und sah einfach hundeelend aus und mir ging es auch echt mies. Mitleid hatte ich dennoch null verdient. Als ich aus tiefstem Herzen nicht mehr trinken wollte und mir Hilfe suchte, ging es mir besser, auch da brauchte ich kein Mitleid mehr.

    Weißt Du was ich krass finde? Dass Dein Mann Tage lang einfach abhaut und dann hinterher einen auf Opfer macht. Er lässt Euch einfach im Stich! Ich würde es sogar ohne dass er trinkt ätzend finden, sich einfach aus der Verantwortung heraus zu ziehen. Eine sehr dreiste Art und Weise.

    Ich finde es gut, dass Du etwas tust, was Dir gut tut und Du Beistand bei Deiner Freundin holst. Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Es liegt in seiner Hand, nicht in Deiner!

    LG Cadda

    Halllo Sardine.

    Und andererseits bin ich mir doch sehr sicher, dass es definitiv schlimmere Situationen für ein Kind gibt

    Diese Einstellung finde ich krass wenn ich ehrlich bin. Denn „schlimmer geht immer“.

    Er wird sich nicht auf die Schnelle ändern & ich habe keine Kraft für meine Tochter UND ihn bzw will sie nicht in dem Umfeld aufwachsen lassen.

    Es gibt Alkoholiker und zwar etliche, die sich nicht nur auf die Schnelle nicht ändern, sondern niemals. Und daher ist es vollkommen richtig, Deine Tochter zu schützen vor diesem Umfeld.

    Ich weiß, es geht alles schlimmer…insbesondere, wenn ich mir hier eure Beträge durchlese. Er pöbelt nicht, er wird nur manchmal etwas motzig und ist meist defensiv. Nur einmal hatten wir nach einer Party seiner Freunde eine ricvtug schräge Situation, in der er mich zu Boden gerungen hat. Da konnte er nicht mehr reden und ich weiß bis heute nicht, was das sollte…

    Wenn Du Dir das selbst mal durchliest. Merkst Du dann wie Du versuchst, Deine Situation zu verharmlosen? „Wird nur manchmal motzig, ist meist defensiv“ (also kommt es durchaus vor) und Du nennst es eine „schräge Situation“, dass er Dich auf den Boden gerungen hat…

    Am Anfang die Betonung, dass Du hier schlimmere Beiträge gelesen hast.

    Was verbessert diese Tatsache an Deiner Situation?

    Wie gesagt, schlimmer geht immer. Deine Situation ist aber definitiv schlimm genug!

    LG Cadda

    Hallo und herzlich Willkommen hier.

    Ich weiß, Rückfälle gehören zur Krankheit dazu.

    Nein, das stimmt nicht. Sie gehören nicht dazu. Es ist nicht richtig, das sozusagen mit „einzuplanen“ denn dann sind sie vorprogrammiert.

    Es gibt natürlich (auch hier) Alkoholiker, die nach langer Zeit mal einen Rückfall erleiden. Doch wer sich direkt in der Anfangszeit durch Rückfälle hangelt, der macht meiner Meinung nach nur die von Elly erwähnten Trinkpausen.

    Aber nun beginnt mein Selbstschutz, und der meiner Kinder

    Das ist eine sehr gute Herangehensweise!

    LG Cadda

    Guten Morgen Marle.

    Wie soll man sowas denn alleine hinbekommen?

    Du sollst es ja gar nicht allein hinbekommen. Deshalb hattest Du ja den Termin. Und hier im Forum hast Du Dich doch auch angemeldet und bist nicht allein.

    Wovor genau hast Du Angst? Du warst doch schon bei einem Arzt. Geht es allein darum, dass der Entzug der Dir empfohlen wurde, stationär ist?

    Dann sprich mit Deinem Arzt mal darüber. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit ambulant zu entziehen mit Begleitung des Arztes, bei dem Du Dich regelmäßig vorstellen könntest.

    Oder er kann Dir vielleicht auch die Ängste vor einem stationären Entzug nehmen?

    Alles ist besser als weiter zu saufen. Davor hätte ich an Deiner Stelle die größte Angst. Größer als die vor dem Entzug…

    LG Cadda

    doch ich bin nicht angestellt, sondern selbständig und trage auch Verantwortung für Mitarbeiter.

    In erster Linie trägst Du Verantwortung für Deine Tochter.

    Noch etwas , was mir zu schaffen macht. Ich bin schon ein gläubiger Mensch und bei der Hochzeit verspricht man sich ja in guten und schlechten Zeiten zusammen zu stehen.

    Sollte man nicht in schlechten Zeiten das Wohl des Kindes voran stellen? Auch ohne dass man so etwas bei der Geburt offiziell versprechen muss?

    Weißt Du Liesel… ich sage nicht, dass es immer einfach ist zu handeln. Aber wenn sich rein gar nichts tut, was eben nicht nur in Dir drin passiert, dann wird das für Außenstehende immer unverständlicher.

    Du diskutierst nicht mehr mit ihm? Wie schön für ihn! Dann hat er beim Trinken wenigstens seine Ruhe.

    Ich habe den Eindruck, Du möchtest warten, bis Deine Tochter groß genug ist, bei Deinen Auslandsreisen allein klar zu kommen. Wenn das so ist, dann ist es der falsche Weg, da viel zu viel Zeit ins Land streicht. Zeit, in der Deiner Tochter vermittelt wird, DAS sei normal. Das Ausmaß schätzt Du glaub ich viel zu gering ein.

    LG Cadda

    Guten Morgen.

    Warum musst Du in Clubs? Um Freunde zu treffen damit Dir zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt?

    Gibt es vielleicht Bekanntschaften (eine würde ja schon mal reichen für den Anfang), die sich mit Dir außerhalb eines Clubs trifft?

    Warum nervt Dein Suchtgedächtnis beim Sport machen? Ist es ein Sport, bei dem hinterher getrunken wird? Wenn ja: Könntest Du dann vorzeitiger gehen?

    LG Cadda

    Hallo Liesel.

    Wenn es denn so ist, weißt Du es nicht ERST seit einem Jahr. Du weißt es SCHON seit einem Jahr und für Deine Tochter hat sich rein gar nichts geändert. Ob Du Dir Informationen einholst oder nicht, ändert ja nichts an der Lage, wenn Du weiterhin davon ausgehst, beruflich zu verreisen und Deine Tochter dann eh Deinem Mann überlässt.

    Es gibt andere Unterbringungen, es gibt sogar andere Jobs. Wer etwas ändern will kann es tun. Für sich oder für sein Kind.

    Ein bekannter Satz „Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“.

    Liesel, ich hab auch nicht immer sofort handeln können. Aber es gab eben auch Menschen, die mir knallhart gesagt haben, dass ich mich absolut falsch verhalte und endlich mal in die Gänge kommen soll!

    Ein „ach sooo, ja das ist natürlich schwierig“ auf meine ganzen Gründe, hätte mich nicht weitergebracht und meine Kinder erst Recht nicht. Deswegen mache ich das hier auch nicht.

    LG Cadda