Hallo nochmal 
ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier geht es nun für Dich weiter. Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.
Danke fürs Erzählen, so kann man sich besser ein Bild machen. Es ist echt schwierig in unserer Gesellschaft was das Trinken angeht, weil es in vielen Gegenden einfach so "normal" angesehen wird. Ich kenne das. Ich bin so auch aufgewachsen. Nicht in meiner Familie, aber im Freundeskreis. Deshalb werden viele vermutlich auch denken, dass es ok ist, was Dein Partner macht und er bekommt dadurch, dass Andere auch so leben vermutlich auch das Gefühl, dass es nicht bedenklich ist. Ich finde schon, das spielt jedoch keine Rolle, denn es kommt nur darauf an, was DU empfindest und Deine Wahrnehmungen werden richtig sein, vertraue darauf.
Hast Du mal mit ihm darüber gesprochen? Du schreibst ja, dass er sich offensichtlich verändert hat, denn am Anfang Eurer Beziehung und das sogar über Jahre, lief es ja anders. Es scheint sich ja mehr zuzuspitzen. Sieht er das auch?
Letztendlich ist allerdings wichtig zu schauen, was Du für Dich tun könntest, denn es ist grundsätzlich so, dass Du als Angehörige da nichts machen kannst. Das hört sich sicherlich hart an, weil viele sich hier melden, weil sie wissen möchten, wie sie helfen können, aber das funktioniert nicht. Es kann nur am eigenen Verhalten etwas verändert werden und an der eigenen Einstellung. An den Alkoholiker kommt man da leider nicht ran, das funktioniert nur, wenn selbst der Wunsch und die Einsicht da ist, mit dem Trinken aufzuhören.
LG Cadda