Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Blumenwolke,

    das zu erkennen und sich hier Hilfe zu holen, indem Du sagst, dass Du Dich austauschen möchtest, ist schon mal ein sehr wichtiger und guter Schritt!

    Herzlich Willkommen hier :)

    Da Du direkt sagst, dass Du Dich gern austauschen würdest, sende ich Dir den Bewerbungslink. Einmal kurz anklicken und ausfüllen, damit wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Erzähl doch mal ein bisschen mehr von Dir und Deinem Alltag, wenn Du magst.

    LG Cadda

    Liebe Siri,

    bitte kümmere Dich nicht. Deine Mutter wird nicht umkommen, wenn sie mal nichts zu essen hat. Solange Du Dich ständig kümmerst, ist es nicht unbequem genug.

    Es hört sich hart an. Doch Du bist nicht verantwortlich.

    Es ist traurig, dass Du Dich schon als Kind darum kümmern musstest. Ich kann also gut verstehen, dass das in Dir drin steckt. Aber es ist verkehrte Welt.

    Hallo Teresa,

    Lasst dich auch nicht von dem Zauberwort Therapie einlullen. Das Schlagwort hat keinen Wert.

    Genau das dachte ich auch.

    Keine Therapie bekommt einen Alkoholiker trocken, wenn es nicht geklickt hat.

    Ich finde es richtig, dass Du nicht bei der Arbeit angerufen hast. Er muss Dir auch nicht leid tun, weil es ihm schlecht geht. Ich hatte nach Sauftagen auch noch Tage nachdem ich aufhörte noch ein aufgedunsenes Gesicht und sah einfach hundeelend aus und mir ging es auch echt mies. Mitleid hatte ich dennoch null verdient. Als ich aus tiefstem Herzen nicht mehr trinken wollte und mir Hilfe suchte, ging es mir besser, auch da brauchte ich kein Mitleid mehr.

    Weißt Du was ich krass finde? Dass Dein Mann Tage lang einfach abhaut und dann hinterher einen auf Opfer macht. Er lässt Euch einfach im Stich! Ich würde es sogar ohne dass er trinkt ätzend finden, sich einfach aus der Verantwortung heraus zu ziehen. Eine sehr dreiste Art und Weise.

    Ich finde es gut, dass Du etwas tust, was Dir gut tut und Du Beistand bei Deiner Freundin holst. Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Es liegt in seiner Hand, nicht in Deiner!

    LG Cadda

    Halllo Sardine.

    Und andererseits bin ich mir doch sehr sicher, dass es definitiv schlimmere Situationen für ein Kind gibt

    Diese Einstellung finde ich krass wenn ich ehrlich bin. Denn „schlimmer geht immer“.

    Er wird sich nicht auf die Schnelle ändern & ich habe keine Kraft für meine Tochter UND ihn bzw will sie nicht in dem Umfeld aufwachsen lassen.

    Es gibt Alkoholiker und zwar etliche, die sich nicht nur auf die Schnelle nicht ändern, sondern niemals. Und daher ist es vollkommen richtig, Deine Tochter zu schützen vor diesem Umfeld.

    Ich weiß, es geht alles schlimmer…insbesondere, wenn ich mir hier eure Beträge durchlese. Er pöbelt nicht, er wird nur manchmal etwas motzig und ist meist defensiv. Nur einmal hatten wir nach einer Party seiner Freunde eine ricvtug schräge Situation, in der er mich zu Boden gerungen hat. Da konnte er nicht mehr reden und ich weiß bis heute nicht, was das sollte…

    Wenn Du Dir das selbst mal durchliest. Merkst Du dann wie Du versuchst, Deine Situation zu verharmlosen? „Wird nur manchmal motzig, ist meist defensiv“ (also kommt es durchaus vor) und Du nennst es eine „schräge Situation“, dass er Dich auf den Boden gerungen hat…

    Am Anfang die Betonung, dass Du hier schlimmere Beiträge gelesen hast.

    Was verbessert diese Tatsache an Deiner Situation?

    Wie gesagt, schlimmer geht immer. Deine Situation ist aber definitiv schlimm genug!

    LG Cadda

    Hallo und herzlich Willkommen hier.

    Ich weiß, Rückfälle gehören zur Krankheit dazu.

    Nein, das stimmt nicht. Sie gehören nicht dazu. Es ist nicht richtig, das sozusagen mit „einzuplanen“ denn dann sind sie vorprogrammiert.

    Es gibt natürlich (auch hier) Alkoholiker, die nach langer Zeit mal einen Rückfall erleiden. Doch wer sich direkt in der Anfangszeit durch Rückfälle hangelt, der macht meiner Meinung nach nur die von Elly erwähnten Trinkpausen.

    Aber nun beginnt mein Selbstschutz, und der meiner Kinder

    Das ist eine sehr gute Herangehensweise!

    LG Cadda

    Guten Morgen Marle.

    Wie soll man sowas denn alleine hinbekommen?

    Du sollst es ja gar nicht allein hinbekommen. Deshalb hattest Du ja den Termin. Und hier im Forum hast Du Dich doch auch angemeldet und bist nicht allein.

    Wovor genau hast Du Angst? Du warst doch schon bei einem Arzt. Geht es allein darum, dass der Entzug der Dir empfohlen wurde, stationär ist?

    Dann sprich mit Deinem Arzt mal darüber. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit ambulant zu entziehen mit Begleitung des Arztes, bei dem Du Dich regelmäßig vorstellen könntest.

    Oder er kann Dir vielleicht auch die Ängste vor einem stationären Entzug nehmen?

    Alles ist besser als weiter zu saufen. Davor hätte ich an Deiner Stelle die größte Angst. Größer als die vor dem Entzug…

    LG Cadda

    doch ich bin nicht angestellt, sondern selbständig und trage auch Verantwortung für Mitarbeiter.

    In erster Linie trägst Du Verantwortung für Deine Tochter.

    Noch etwas , was mir zu schaffen macht. Ich bin schon ein gläubiger Mensch und bei der Hochzeit verspricht man sich ja in guten und schlechten Zeiten zusammen zu stehen.

    Sollte man nicht in schlechten Zeiten das Wohl des Kindes voran stellen? Auch ohne dass man so etwas bei der Geburt offiziell versprechen muss?

    Weißt Du Liesel… ich sage nicht, dass es immer einfach ist zu handeln. Aber wenn sich rein gar nichts tut, was eben nicht nur in Dir drin passiert, dann wird das für Außenstehende immer unverständlicher.

    Du diskutierst nicht mehr mit ihm? Wie schön für ihn! Dann hat er beim Trinken wenigstens seine Ruhe.

    Ich habe den Eindruck, Du möchtest warten, bis Deine Tochter groß genug ist, bei Deinen Auslandsreisen allein klar zu kommen. Wenn das so ist, dann ist es der falsche Weg, da viel zu viel Zeit ins Land streicht. Zeit, in der Deiner Tochter vermittelt wird, DAS sei normal. Das Ausmaß schätzt Du glaub ich viel zu gering ein.

    LG Cadda

    Guten Morgen.

    Warum musst Du in Clubs? Um Freunde zu treffen damit Dir zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt?

    Gibt es vielleicht Bekanntschaften (eine würde ja schon mal reichen für den Anfang), die sich mit Dir außerhalb eines Clubs trifft?

    Warum nervt Dein Suchtgedächtnis beim Sport machen? Ist es ein Sport, bei dem hinterher getrunken wird? Wenn ja: Könntest Du dann vorzeitiger gehen?

    LG Cadda

    Hallo Liesel.

    Wenn es denn so ist, weißt Du es nicht ERST seit einem Jahr. Du weißt es SCHON seit einem Jahr und für Deine Tochter hat sich rein gar nichts geändert. Ob Du Dir Informationen einholst oder nicht, ändert ja nichts an der Lage, wenn Du weiterhin davon ausgehst, beruflich zu verreisen und Deine Tochter dann eh Deinem Mann überlässt.

    Es gibt andere Unterbringungen, es gibt sogar andere Jobs. Wer etwas ändern will kann es tun. Für sich oder für sein Kind.

    Ein bekannter Satz „Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“.

    Liesel, ich hab auch nicht immer sofort handeln können. Aber es gab eben auch Menschen, die mir knallhart gesagt haben, dass ich mich absolut falsch verhalte und endlich mal in die Gänge kommen soll!

    Ein „ach sooo, ja das ist natürlich schwierig“ auf meine ganzen Gründe, hätte mich nicht weitergebracht und meine Kinder erst Recht nicht. Deswegen mache ich das hier auch nicht.

    LG Cadda

    Hallo Kalinka,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet. Du kannst nun überall schreiben, jedoch bitte nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich.

    Habe Dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben. Es gibt zwar auch einen EKA Bereich, aber da es in Deiner Vorstellung vorwiegend um die Probleme wegen Deines trinkenden Mannes geht, habe ich Dich erstmal hier her geschoben, ich hoffe, das ist ok für Dich. Du könntest es aber später auch noch ändern lassen, wenn Du magst.

    LG Cadda

    Hallo Kalinka,

    schön, dass Du Dich meldest. Es zeigt, dass Du an Deine Grenzen kommst und vermutlich denkst Du darüber nach, was zu ändern könntest.

    Mir ist ganz besonders das hier ins Auge gesprungen:

    denn ich finde es abstoßend, dass er täglich seine Sinne mit Alkohol betäubt und nach Bier riecht. Ich habe keine Lust, mich mit ihm zu unterhalten, wenn ich merke, dass er gar nicht mehr klar im Kopf ist.

    Direkt im Anschluss:

    Und ich mache mir Sorgen, ob er denn überhaupt tatsächlich in der Lage ist, Verantwortung für unser Kind zu übernehmen.

    Im Grunde genommen beantwortet sich Deine „Frage“ mit Deinen Schilderungen zuvor. Also verstehe mich nicht falsch, es kann natürlich gut sein, dass er ein lieber Papa ist. Doch was für Dich unangenehm ist (trinkt ständig, riecht nach Bier, ist nicht klar im Kopf) wird für Dein Kind nicht angenehmer sein.

    Das weißt Du als EKA natürlich im Grunde genommen selbst, was Du danach in Deinem Text ja auch total realistisch selbst sagst und das find ich wirklich klasse.

    Du machst Dir nichts vor.

    Möchtest Du Dich gern austauschen? Dann klicke bitte den link an und fülle es kurz aus, damit wir Dich freischalten können.

    LG Cadda


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Guten Morgen Lotta.

    Dann tut er mir halt nachwievor auch Leid.

    Depression ist halt auch einfach scheisse

    Klar sind Depressionen scheisse. Aber Alkoholismus ist halt auch echt scheisse.

    Ohne die Alkoholkrankheit zu stoppen wird er seine Depressionen nicht los werden. Anders herum wird niemals ein Schuh draus!

    LG Cadda

    Guten Abend zusammen.

    Ich kann Harry nur zustimmen. Meine Söhne waren noch klein und haben mich viel, viel, viel mehr mitbekommen, als ich jemals geahnt hätte.

    Inzwischen sind sie Jugendliche und wir reden sehr offen über alles seit einigen Jahren.

    Ich schäme mich, was da im Nachhinein alles ans Tageslicht kam, zusätzlich zu den Dingen von denen ich wusste, dass sie es mitbekommen.

    Kinder wollen über vieles nicht sprechen und tun so, als sei alles ok, obwohl es das definitiv nicht ist.

    Schön reden sollte man sich die Situation als Eltern also nicht.

    Ich wünschte, ich hätte früher eine „Normalität“ erschaffen.

    Und Ja!! Ein getrenntes Elternpaar kann mitunter einen harmonischeren und „normaleren“ Alltag bedeuten als dieses „Hauptsache das Familienbild fürs aufrecht erhalten“.

    Für Kinder ist eine Trennung natürlich erstmal schlimm und ungewohnt. Im Nachhinein betrachtet ist oft aber das Zusammenleben viel schlimmer. Das macht sich nach außen hin nur nicht bemerkbar und zwar nur aus Gewohnheit.

    LG Cadda

    Oft ist es ja so, dass es sich auch körperlich bemerkbar macht, wenn es der Seele nicht so gut geht.

    Als ich aufhöre zu trinken, habe ich mir angewöhnt, fast jeden Tag eine Runde spazieren zu gehen. Hab ich früher nie gemacht und das tat mir so unglaublich gut. Immer noch. Das Licht, die frische Luft, die Bewegung.

    Oder andere positive Dinge, „einfach“ versuchen, Energie zu tanken, wäre mein erster Gedanke.

    Hallo Leonie.

    Bevor ich aufhörte zu trinken, war ich wesentlich arbeitsunfähiger durch die ganze Trinkerei und das ständige Kater-Gefühl.

    Als ich aufhörte zu trinken, war ich nicht arbeitsunfähig.

    Fühlst Du Dich körperlich nicht in der Lage? Oder geht es Dir seelisch nicht gut? Das könnte unabhängig vom Entzug sein?!

    Im Zweifel lass Dich nochmal durchchecken.

    LG Cadda

    Hallo Lotta,

    Da meinte er dass er den Alkohol zur Betäubung braucht und wenn die anderen Probleme angegangen und beseitigt sind er dann das Thema angeht

    Das lese ich überall immer und immer wieder und es funktioniert nicht.

    Gründe beseitigen um das Alkoholthema anzugehen wird nicht gelingen, weil es ja ein Merkmal der Krankheit ist, genau diese Gründe zum Saufen zu finden.

    Nur anders herum könnte ein Schuh draus werden. Das wirst Du ihm aber nicht verklickern können weil: siehe oben…

    Gründe auch hierfür gefunden werden, die dagegen sprechen.

    Leid muss er Dir nicht tun. Er könnte etwas ändern, indem er sich Hilfe holt.

    LG Cadda

    Hallo Morgendämmerung,

    aufgrund Deiner Bitte und dem Hinweis, dass Du abstinent sein möchtest, habe ich Dein Thema wieder geöffnet. Allerdings möchte ich Dich darauf hinweisen, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Das bedeutet nicht „erst einmal“ oder sonstiges, sondern für immer.

    Da Du sehr widersprüchlich geschrieben hast, teile bitte mir, ob das Dein Wunsch ist und wann Du zuletzt getrunken hast.

    Gruß Cadda