Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Luna,

    Herzlich Willkommen hier bei uns.

    Wie Alex schon schrieb, sind Blutwerte da nicht aussagekräftig, sondern das Trinkverhalten.

    Es ist traurig mit anzusehen, wie der Partner immer weiter abrutscht. Doch Du kannst leider nichts tun, Alkoholiker können nur sich selbst helfen.

    Was könntest Du tun, damit es Dir besser geht?

    Eines noch: Du schreibst sehr genau und auch direkt als Einleitung über Deinen eigenen Konsum und dass Du immer kurz davor bist, selbst keinen eigenen Alkohol mehr trinken zu wollen.

    Siehst Du Dich selbst auch als Alkoholikerin?

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    mir geht es exakt wie Dir, Carl-Friedrich: Rote Schorlen sind für mich tabu. Ich bilde mir ein, dass selbst der Geruch einem Rotwein ähnelt.

    Ich trinke gern Wasser mit Zitrone. Auf der Arbeit lag mal eine aussortierte Limette, da dachte ich „ach die geht ja auch“. Nix da! Hatte das Gefühl, ich schlürfe am „Caipirinha“ (Cocktail). Sofort weg gekippt, gibt keine Limetten mehr für mich.

    Jeder muss eben für sich herausfinden, was ihn triggert und was nicht und dann eben sofort darauf reagieren.

    LG Carina

    Hallo Brina,

    es ist klasse, dass Du nicht mehr trinken möchtest und Dich dabei von Deiner Hausärztin begleiten lässt! Eine Woche ist schon einmal ein super Anfang!!

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Strebst Du eine lebenslange Abstinenz an?

    LG Cadda

    Vielleicht bin ich auch nur irgendwo zwischen Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit... Nur so ein Gedanke... Denn sonst wäre es vielleicht viel schwerer

    Ich war nüchtern auf sämtlichen Veranstaltungen unterwegs, für was ich hier sicher keine Werbung machen will und teilweise waren das Feste, auf denen gesoffen wurde.

    Das fiel mir ehrlich gesagt nicht schwer, sonst hätte ich das nicht getan.

    Welchen Gedanken ich deshalb jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt hatte war, dass ich deshalb eventuell nicht abhängig war.

    Mit der Frage befindet man sich meiner Meinung nach bereits im gedanklichen Rückfall.

    LG Cadda

    Hallo Teresa,

    ich finde auch, dass Du Dich sehr viel sortierter liest. Ich habe das Gefühl, da passiert der Anfang einer inneren Abgrenzung.

    Ich dachte beim Lesen allerdings ähnlich wie Whitewolf:

    Es setzt voraus das der Stand so bleibt.

    Leider liegt es im Wesen der Alkoholkrankheit, das sie sich im Laufe der Zeit unbehandelt verschlimmert.

    Außerdem setzt es voraus, dass der Stand mit Eurem Baby so bleibt und das wird ja nun definitiv nicht der Fall sein, denn Euer Kind wird älter und dadurch Einiges mitbekommen und vorgelebt bekommen, was jetzt vielleicht noch geht, später aber nicht mehr ohne Spuren zu hinterlassen.

    Deshalb solltest Du Dich vielleicht wirklich mit dem Gedanken anfreunden, dass es so nur bis zu einem gewissen Punkt geht.

    Natürlich alles in Deinem Tempo, das ist nur ein Gedanke von mir und wie gesagt finde ich es schon super, dass Du Dich offenbar innerlich bereits anfängst abzugrenzen.

    LG Cadda

    Wichtig wäre, dass Du Dich einmal beim Arzt durchchecken lässt, da ein kalter Entzug gefährlich ist. Ich lasse Dir mal einen Artikel darüber hier:

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Hast Du vor, lebenslang abstinent zu leben?

    Hallo Leonie,

    Ja. Ich muss mir das eingestehen, dass ich Alkoholikerin bin. Das ist schrecklich

    Das ist nur genau so lange schrecklich, bis Du etwas dagegen tust.

    Es ist gut zu wissen, dass es eine Krankheit ist. Die kann man heilen und ich will und werde gesund werden. Psychisch und körperlich.

    Genau. Und wenn man eine Krankheit hat, geht man wohin und berichtet davon? Genau, zum Arzt :)

    Du musst Dich nicht schämen. Es wird der erste Schritt in die Freiheit sein. So ein Aussprechen kann sehr erleichternd sein. Es ist daher nicht nur körperlich wichtig. Auch für die Psyche, den Start ist es ein großer Schritt in die richtige Richtung.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    das ging mir ganz genau so. Ich habe auch in unterschiedlichen Läden gekauft, obwohl ich auf Vorrat gekauft habe.

    Ich freue mich auch heute nach 6 Jahren manchmal noch über meinen Einkauf an der Kasse. Es sei denn, ich habe gerade Bock auf Süßigkeiten, das artet bei mir auch aus manchmal und ist daher hart an der Grenze zum schämen :S

    Ich arbeite in einem kleinem Laden, in den jeden Tag eine junge Frau kommt, ich schätze Mitte 20, um jeden Tag einen Liter Wein zu kaufen. Mehr nicht. Nur den Wein. Meinen Kolleginnen fiel das auf und es wurde Thema, dass sie ja bestimmt ein Problem hat, wenn sie jeden Tag ne Flasche kaufen muss.

    Ich war der Meinung, dass sie die nicht für sich holt. Sie wirkt einfach so ungezwungen dabei.

    Meine Kolleginnen meinten, vielleicht stört es sie nicht, weil es ja auch immer „nur“ eine Flasche ist, dass sie deshalb denkt „ist ja nichts bei“. Ich war anderer Meinung. Hört sich blöd an, aber ich sehe wenn jemand säuft. Bei ihr hatte ich null das Gefühl.

    Manchmal holt sie nun inzwischen sogar 2 Flaschen Wein. Sie lässt sich den Bon mitgeben. „Tarnung“ meinte meine Kollegin. „Nee“ meinte ich. Sie nimmt nicht mal zur Tarnung eine andere Kleinigkeit mit. Ich sehe das, rieche das. Sie trinkt nicht.

    Neulich kam sie das erste Mal nicht allein, um ein Stück Kuchen zu essen. Ihre Begleitung war älter als sie und sah ihr total ähnlich. Vielleicht war es ihre Mutter. Sie roch extrem nach Alkohol, sah völlig fertig aus mit der Welt.

    Am Ende holte die junge Frau wieder die Flasche Weißwein, die andere Frau sagte leise zu ihr „eine Flasche Rosé bitte noch dazu“, was sie dann auch tat.

    Schrecklich!!!

    Ein klassisches Beispiel: Frau schämt sich so sehr und ist vermutlich zu fertig, um sich jeden Tag aufzuraffen.

    Tja und die Tochter eventuell Co-Abhängig, schafft ihr das Zeug ran.

    Ich bin froh, dass ich das los bin. Flaschen kaufen, aussaufen und entsorgen. Ekelhaft der Gedanke zurück.

    LG Cadda

    Hier bei mir in der Nähe gibt es aber Angebote, wo man relativ schnell die Entgiftung vornehmen kann und dann auch zeitnah mit einer Therapie anfangen kann. Das geht innerhalb von drei Tagen. Ich weiß nicht, ob es sowas bei Euch auch gibt?

    Ich fürchte, das spielt keine Rolle, da Hilde Folgendes berichtet:

    Er sagt. Er möchte einen Entzug machen um vom Schnaps wegzukommen. Das Bier wird er sich nicht nehmen lassen.

    Daher würde ich mich nicht darauf konzentrieren, ob Dein Mann da anruft, um angeblich einen Platz zu bekommen oder nicht. Es hat nicht geklickt, der Anruf ist überflüssig.

    LG Cadda

    Guten Morgen Maria.

    Es tut mir sehr leid, das möchte ich Dir auch gern sagen.

    Der Pfarrer meinte in der Berichte dass ich für alkoholkranke Menschen da sein soll als Wiedergutmachung.

    Ich glaube es hackt. Für den Spruch sollte meines Erachtens der Pfarrer dazu verdonnert werden, sein Leben mit einer Alkoholikerin an seiner Seite zu verbringen. Dann weiß er mal, was das bedeutet. Unglaublich was Ahnungslose so von sich geben.

    Es ist wie Linde schrieb, ein Aufruf in die Co.Abhängigkeit.

    Es ist so traurig und schade dass wir keine gemeinsame Zeit mehr haben. Hätten Pläne für die Pension. Ein Haus am See und wieder einen Hund...

    Wäre es eine Möglichkeit dass Du einen Teil dieser Pläne allein in die Tat umsetzen könntest?

    Sich um einen Hund zu kümmern empfinde ich jedenfalls als deutlich schönere Vorstellung, als sich (wie vom Pfarrer vorgeschlagen) um alkoholkranke Menschen zu kümmern, zumindest in Deinem Fall :)

    Das ist doch klasse, Hilde! Das soll wohl so sein :)

    Ich kenne das, Angst vor Veränderungen. Aber meistens entpuppt sich eine Veränderung im Nachhinein als etwas ganz Tolles, als eine Lebensverbesserung.

    Und eines darfst Du ja auch nicht vergessen: Manchmal sollte man Veränderungen schon allein deshalb in Betracht ziehen, um seiner Verantwortung, in dem Fall Deinen Kindern gegenüber, gerecht zu werden.

    Aber Eines nach dem Anderen. Höre Dir doch erst einmal an, was es für Möglichkeiten ging. Möglichkeiten und Lösungswege geben einem Sicherheit und verschaffen somit Stärke. Das wäre schon mal toll und dann kannst Du weiter schauen.

    Guten Morgen Hilde,

    den Entzug kann Dein Mann sich leider sparen. Ein Entzug ist der Startschuss einer lebenslangen Abstinenz. Wenn er danach weiter trinken möchte, egal was, dann ist der Entzug komplett hinfällig.

    Teilzeit wird nicht reichen, um eine Wohnung zu bezahlen. Aber Du wirst mit Kindern eine Wohnung bezahlt bekommen, wenn Du in Not bist. Du musst Dich nur an die richtigen Stellen wenden, dort kann Dir geholfen werden!!

    Das blaue Kreuz ist so eine Stelle, die Dir sicherlich weiterhelfen können. Gib es mal bei Google ein, dort gibt es direkt eine Telefonnummer bzw. Adressen, wo der nächste „Standort“ für Dich ist.

    Du könntest Dich auch bei Deinem zuständigen Amt/Stadt melden, die vermitteln Dich bestimmt auch weiter.

    Niemand ist aus finanziellen Gründen gezwungen in einer Ehe zu bleiben, in der man beleidigt wird und der Partner trinkt, erst Recht nicht mit Kindern!! Da gibt es definitiv Lösungen!!

    LG Cadda