Beiträge von Cadda

    Hallo Kalinka,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet. Du kannst nun überall schreiben, jedoch bitte nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich.

    Habe Dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben. Es gibt zwar auch einen EKA Bereich, aber da es in Deiner Vorstellung vorwiegend um die Probleme wegen Deines trinkenden Mannes geht, habe ich Dich erstmal hier her geschoben, ich hoffe, das ist ok für Dich. Du könntest es aber später auch noch ändern lassen, wenn Du magst.

    LG Cadda

    Hallo Kalinka,

    schön, dass Du Dich meldest. Es zeigt, dass Du an Deine Grenzen kommst und vermutlich denkst Du darüber nach, was zu ändern könntest.

    Mir ist ganz besonders das hier ins Auge gesprungen:

    denn ich finde es abstoßend, dass er täglich seine Sinne mit Alkohol betäubt und nach Bier riecht. Ich habe keine Lust, mich mit ihm zu unterhalten, wenn ich merke, dass er gar nicht mehr klar im Kopf ist.

    Direkt im Anschluss:

    Und ich mache mir Sorgen, ob er denn überhaupt tatsächlich in der Lage ist, Verantwortung für unser Kind zu übernehmen.

    Im Grunde genommen beantwortet sich Deine „Frage“ mit Deinen Schilderungen zuvor. Also verstehe mich nicht falsch, es kann natürlich gut sein, dass er ein lieber Papa ist. Doch was für Dich unangenehm ist (trinkt ständig, riecht nach Bier, ist nicht klar im Kopf) wird für Dein Kind nicht angenehmer sein.

    Das weißt Du als EKA natürlich im Grunde genommen selbst, was Du danach in Deinem Text ja auch total realistisch selbst sagst und das find ich wirklich klasse.

    Du machst Dir nichts vor.

    Möchtest Du Dich gern austauschen? Dann klicke bitte den link an und fülle es kurz aus, damit wir Dich freischalten können.

    LG Cadda


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Guten Morgen Lotta.

    Dann tut er mir halt nachwievor auch Leid.

    Depression ist halt auch einfach scheisse

    Klar sind Depressionen scheisse. Aber Alkoholismus ist halt auch echt scheisse.

    Ohne die Alkoholkrankheit zu stoppen wird er seine Depressionen nicht los werden. Anders herum wird niemals ein Schuh draus!

    LG Cadda

    Guten Abend zusammen.

    Ich kann Harry nur zustimmen. Meine Söhne waren noch klein und haben mich viel, viel, viel mehr mitbekommen, als ich jemals geahnt hätte.

    Inzwischen sind sie Jugendliche und wir reden sehr offen über alles seit einigen Jahren.

    Ich schäme mich, was da im Nachhinein alles ans Tageslicht kam, zusätzlich zu den Dingen von denen ich wusste, dass sie es mitbekommen.

    Kinder wollen über vieles nicht sprechen und tun so, als sei alles ok, obwohl es das definitiv nicht ist.

    Schön reden sollte man sich die Situation als Eltern also nicht.

    Ich wünschte, ich hätte früher eine „Normalität“ erschaffen.

    Und Ja!! Ein getrenntes Elternpaar kann mitunter einen harmonischeren und „normaleren“ Alltag bedeuten als dieses „Hauptsache das Familienbild fürs aufrecht erhalten“.

    Für Kinder ist eine Trennung natürlich erstmal schlimm und ungewohnt. Im Nachhinein betrachtet ist oft aber das Zusammenleben viel schlimmer. Das macht sich nach außen hin nur nicht bemerkbar und zwar nur aus Gewohnheit.

    LG Cadda

    Oft ist es ja so, dass es sich auch körperlich bemerkbar macht, wenn es der Seele nicht so gut geht.

    Als ich aufhöre zu trinken, habe ich mir angewöhnt, fast jeden Tag eine Runde spazieren zu gehen. Hab ich früher nie gemacht und das tat mir so unglaublich gut. Immer noch. Das Licht, die frische Luft, die Bewegung.

    Oder andere positive Dinge, „einfach“ versuchen, Energie zu tanken, wäre mein erster Gedanke.

    Hallo Leonie.

    Bevor ich aufhörte zu trinken, war ich wesentlich arbeitsunfähiger durch die ganze Trinkerei und das ständige Kater-Gefühl.

    Als ich aufhörte zu trinken, war ich nicht arbeitsunfähig.

    Fühlst Du Dich körperlich nicht in der Lage? Oder geht es Dir seelisch nicht gut? Das könnte unabhängig vom Entzug sein?!

    Im Zweifel lass Dich nochmal durchchecken.

    LG Cadda

    Hallo Lotta,

    Da meinte er dass er den Alkohol zur Betäubung braucht und wenn die anderen Probleme angegangen und beseitigt sind er dann das Thema angeht

    Das lese ich überall immer und immer wieder und es funktioniert nicht.

    Gründe beseitigen um das Alkoholthema anzugehen wird nicht gelingen, weil es ja ein Merkmal der Krankheit ist, genau diese Gründe zum Saufen zu finden.

    Nur anders herum könnte ein Schuh draus werden. Das wirst Du ihm aber nicht verklickern können weil: siehe oben…

    Gründe auch hierfür gefunden werden, die dagegen sprechen.

    Leid muss er Dir nicht tun. Er könnte etwas ändern, indem er sich Hilfe holt.

    LG Cadda

    Hallo Morgendämmerung,

    aufgrund Deiner Bitte und dem Hinweis, dass Du abstinent sein möchtest, habe ich Dein Thema wieder geöffnet. Allerdings möchte ich Dich darauf hinweisen, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Das bedeutet nicht „erst einmal“ oder sonstiges, sondern für immer.

    Da Du sehr widersprüchlich geschrieben hast, teile bitte mir, ob das Dein Wunsch ist und wann Du zuletzt getrunken hast.

    Gruß Cadda

    Guten Morgen Luna,

    Herzlich Willkommen hier bei uns.

    Wie Alex schon schrieb, sind Blutwerte da nicht aussagekräftig, sondern das Trinkverhalten.

    Es ist traurig mit anzusehen, wie der Partner immer weiter abrutscht. Doch Du kannst leider nichts tun, Alkoholiker können nur sich selbst helfen.

    Was könntest Du tun, damit es Dir besser geht?

    Eines noch: Du schreibst sehr genau und auch direkt als Einleitung über Deinen eigenen Konsum und dass Du immer kurz davor bist, selbst keinen eigenen Alkohol mehr trinken zu wollen.

    Siehst Du Dich selbst auch als Alkoholikerin?

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    mir geht es exakt wie Dir, Carl-Friedrich: Rote Schorlen sind für mich tabu. Ich bilde mir ein, dass selbst der Geruch einem Rotwein ähnelt.

    Ich trinke gern Wasser mit Zitrone. Auf der Arbeit lag mal eine aussortierte Limette, da dachte ich „ach die geht ja auch“. Nix da! Hatte das Gefühl, ich schlürfe am „Caipirinha“ (Cocktail). Sofort weg gekippt, gibt keine Limetten mehr für mich.

    Jeder muss eben für sich herausfinden, was ihn triggert und was nicht und dann eben sofort darauf reagieren.

    LG Carina

    Hallo Brina,

    es ist klasse, dass Du nicht mehr trinken möchtest und Dich dabei von Deiner Hausärztin begleiten lässt! Eine Woche ist schon einmal ein super Anfang!!

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Strebst Du eine lebenslange Abstinenz an?

    LG Cadda

    Vielleicht bin ich auch nur irgendwo zwischen Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit... Nur so ein Gedanke... Denn sonst wäre es vielleicht viel schwerer

    Ich war nüchtern auf sämtlichen Veranstaltungen unterwegs, für was ich hier sicher keine Werbung machen will und teilweise waren das Feste, auf denen gesoffen wurde.

    Das fiel mir ehrlich gesagt nicht schwer, sonst hätte ich das nicht getan.

    Welchen Gedanken ich deshalb jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt hatte war, dass ich deshalb eventuell nicht abhängig war.

    Mit der Frage befindet man sich meiner Meinung nach bereits im gedanklichen Rückfall.

    LG Cadda

    Hallo Teresa,

    ich finde auch, dass Du Dich sehr viel sortierter liest. Ich habe das Gefühl, da passiert der Anfang einer inneren Abgrenzung.

    Ich dachte beim Lesen allerdings ähnlich wie Whitewolf:

    Es setzt voraus das der Stand so bleibt.

    Leider liegt es im Wesen der Alkoholkrankheit, das sie sich im Laufe der Zeit unbehandelt verschlimmert.

    Außerdem setzt es voraus, dass der Stand mit Eurem Baby so bleibt und das wird ja nun definitiv nicht der Fall sein, denn Euer Kind wird älter und dadurch Einiges mitbekommen und vorgelebt bekommen, was jetzt vielleicht noch geht, später aber nicht mehr ohne Spuren zu hinterlassen.

    Deshalb solltest Du Dich vielleicht wirklich mit dem Gedanken anfreunden, dass es so nur bis zu einem gewissen Punkt geht.

    Natürlich alles in Deinem Tempo, das ist nur ein Gedanke von mir und wie gesagt finde ich es schon super, dass Du Dich offenbar innerlich bereits anfängst abzugrenzen.

    LG Cadda