Und machen wir uns nichts vor, das ist auch so. Das ist in der Tat ein „Preis“, den man „zahlt“. <- mir fällt da leider kein Satz ein um das irgendwie positiv zu benennen.
Und da ist schon eine gewissen Wehmut hinter zumal ich merke hier, dass mein sozialer Kreis enger wird. Eng im Sinn von weniger
Das empfinde ich glücklicherweise anders. Ich bin nicht wehmütig, ich bin einfach froh, nicht mehr saufen zu müssen und am nächsten Tag mit einem klaren Kopf aufzuwachen.
Ich möchte auch nicht mehr in die sozialen Saufkreise gehören. Mein Freundeskreis bzw. Bekanntenkreis ist ganz extrem geschrumpft und ich empfinde das sogar als befreiend. Nette Leute, aber teilweise hat uns nur das Saufen verbunden.
Wenn ich nun mal auf eine Feier gehe, wie der Hochzeit meiner Freundin, dann bin ich dort, weil mich mehr mit den Menschen verbindet, als das Saufen. Da geht es dann auch nicht vorrangig um das Feiern.
Vielleicht denkst Du da mit der Zeit auch um und empfindest das auch positiv, nicht mehr mittrinken zu WOLLEN. Ja, denn es ist nicht so, dass ich nicht mehr trinken darf. Ich will es nicht mehr und deshalb bin ich auch nicht wehmütig.
Wehmütig bin ich nur, wenn ich daran denke, dass ich so viel durchs Saufen an schönen Dingen verpasst habe.
Bei solchen Gedanken würde ich lieber noch nicht auf solche Feiern gehen.
LG Cadda