Mal von all den ganzen richtigen Argumenten abgesehen bleibt ja auch festzuhalten, dass es nach wie vor um folgendes geht: Die Alkoholkrankheit Deiner Partnerin. Damit beschäftigst Du Dich nach wie vor, das ist sozusagen Dein Thema.
Eben nach wie vor co-abhängiges Verhalten. Du arbeitest sozusagen an der „falschen Baustelle“.
LG Cadda
Beiträge von Cadda
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Ich finde Deine Massage sehr schwierig. Als Co-Abhängiger sollte man nicht kämpfen, sondern dafür sorgen, zu verinnerlichen, dass gegen die Alkoholsucht nichts getan werden kann.
Das kann nur der Alkoholiker selbst tun!
Falls es bei Dir also wirklich so sein sollte, dass Deine Partnerin ihre Sucht gestoppt hat, dann nur weil sie es SELBST wollte. Du hast dann quasi einfach „Glück gehabt“. Aus der Co-Abhängigkeit hast Du Dich damit jedoch nicht wirklich selbst gelöst. Die Situation hat sich lediglich aufgelöst durch das „Auflösen“ des Problems.
Ich hoffe, dass Co-Anhängige, die das lesen, nun nicht darin bestärkt werden, sich einfach so zu verhalten wie Du und schon wird die Beziehung gerettet und das Trinken hört auf. So ist das nämlich nicht. Und es sollte auch nicht das Ziel sein, den trinkenden Partner ändern zu wollen, sondern sich selbst, um wirklich langfristig aus seiner eigenen Co-Abhängigkeit rauszukommen ohne dass die eigene Zufriedenheit davon abhängig ist, ob der Partner dauerhaft abstinent bleibt oder wieder trinkt.
LG Cadda -
Hallo Wichtelmama.
Ich bin ja davon überzeugt, wer wirklich ganz dringend seine Kinder vor weiteren, von Dir beschriebenen Enttäuschungen schützen will, findet Wege, außer darauf zu warten, dass sich (nicht von heute auf morgen) etwas ergibt.
Mag ja sein, dass zunächst nicht die perfekte Lösung wartet, aber sicherlich besseres, als noch 2 Jahre nach Trennungsausspruch mit den Kindern in der Situation zu verharren.
Hast Du nicht das Gefühl, dass an Dir und den Kindern die Zeit vorbei läuft? Zeit in der weitere Enttäuschungen gesammelt werden und das Prägen weiter voran schreitet? -
Ich würde mir da auch gar nicht so einen Druck machen. Wenn es Dir da nicht gefällt (würde es mir Deinen Erzählungen nach auch Licht), dann musst Du doch nicht hingehen.
Entweder suchst Du Dir eine andere Gruppe oder Du entscheidest, dass Dir diese Selbsthilfegruppe hier ausreicht…Ich war damals in einer Gruppe, weil es Voraussetzung bei der ambulanten Therapie/Suchtberatung war. Mir hat es gefallen, da dort nie über belanglosen Kram gesprochen wurde.
Dennoch entschied ich mich irgendwann nicht mehr hinzugehen, weil ich das Forum für mich am hilfreichsten empfand.
Ich würde mir einfach in Ruhe überlegen, was am besten für Dich persönlich ist.LG Cadda
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Ich habe nächste Woche ein Termin bei der Diakonie . Und informiere mich, wie ich was machen kann ...das ich Hilfe habe .
Das finde ich klasse. Es ist ein Schritt vorwärts! Berichte mal, wie es dort war, wenn Du magst.
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Guten Morgen.
Im April 2023 war Dein Beitrag ähnlich.
Im April 2024 war es auch so. Nun haben wir zwar noch nicht April, aber schon 2025. Deine Bedenken wirst Du vermutlich auch noch im nächsten Jahr haben und so weiter.
Was ich damit sagen will: Ohne selbst etwas zu verändern, wird sich nichts verändern. Gedanken machen bringen Dich nicht wirklich nach vorne. Vielleicht liest Du Dir Deinen Thread nochmal von Anfang bis Ende durch. Damit Dir bewusst wird, dass sich das Karussell so lange weiter drehen wird, bis Du aussteigst.
Du wirst das schaffen, das haben sehr viele andere hier auch geschafft. Vielleicht hilft es Dir, bei den Anderen in den Büchern deren Zweifel zu lesen und ihren Weg, den sie trotzdem gegangen sind. Vielen geht es nun besser. Den Schritt musst Du allerdings selbst machen, das kann Dir niemand abnehmen.
Ich wünsch Dir, dass Du vom Denken ins Handeln kommst.
LG Cadda -
Hallo GenX,
ich freue mich immer, wenn hier Menschen aufschlagen, die schon so ewig lange trocken sind und etwas darüber erzählen, wie sie ihren Weg gegangen sind.
Ich bin noch weit von so einer langen Zeit entfernt, 7 Jahre sind es „erst“, aber eines weiß ich: Selbsthilfegruppe online funktioniert sehr gut
Von all den Dingen, die ich als Unterstützung unternommen habe, hat der Austausch im Forum mir am meisten geholfen.
Nicht weil mir hier Anderes vermittelt wurde, als bei der Suchtberatung oder ambulanter Therapie, sondern einfach durch die vielen Erfahrungsberichte und die eigenen Gedanken, die dadurch ausgelöst werden.
LG Cadda -
Danke für Deine Erzählungen. Nur weil „man“ (noch) funktioniert bedeutet das eben nicht, kein Alkoholiker zu sein.
Dein Arzt ist klasse, es wäre toll wenn es ganz viele von dieser Sorte gäbe!
Glückwunsch zu zwei Jahren in Freiheit.
LG Cadda -
Allerdings hab ich inzwischen den Eindruck, dass von all dem, was Dir geschrieben wird, nichts richtig ankommt.
Es kommt mir irgendwie so vor, als ob Du das alles gar nicht so erschreckend findest, wie Dein Umfeld oder Deine Mitleser hier. -
Das Frage ich mich ehrlich gesagt auch... 🤔 😔
Dann solltest Du den Prozess des „Dich fragens“ vielleicht abbrechen und stattdessen Handeln!
Bevor Du Dich eines Tages fragst, weshalb Du es zugelassen hast, dass Du Dein Kind nicht an erste Stelle gestellt hast. -
Ich wünsche Dir, dass Du Trost findest, dass Du nach vorne schauen kannst und ich danke Dir, dass Du hier alles so geteilt hast, wie Du es gefühlt hast, egal ob das immer nachvollzogen werden konnte oder nicht.
Es wäre schön, wenn Du weiterhin hier mal Deine Gedanken lässt.
LG Cadda -
Ich finde Deinen Beitrag sehr hilfreich. Wie Du alles rückblickend in Bezug auf Dein Kind siehst.
Ich hoffe, dass viele Mütter ihn lesen, die sich jetzt in der Situation befinden, in der sie eher ihren Partner anstatt ihr Kind sehen können.
LG Cadda -
Alles Gute Iwona

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Du machst Dir nun Gedanken, dass ihr nicht erwünscht seid? Was die Nachbarn machen? Dass das Jugendamt nun Bescheid weiß?
Warum machst Du Dir nicht Gedanken darüber, dass es furchtbar ist, dass das Eingreifen der Nachbar überhaupt passieren muss??Darum geht es doch: Um Dein Kind, das es zu schützen gilt.
Und wenn man das nicht macht, dann kümmern sich halt manchmal (zu Recht) die Nachbarn.
Ich würde den Fokus nicht darauf setzen, dass sowas von den Nachbarn kam, sondern WARUM es soweit kam. -
Hallo Laura.
Mein Freund ( wohnt 60km entfernt) hat sich heute schon wieder so voll laufen lassen das er einen Streit angefangen hat. Dabei kam mein Sohn aus dem Zimmer und er hat „Hurensohn“ zu ihm gesagt 😡
Es wurde in den letzten 4 Wochen so schlimm, er ist jeden Tag ab 16 Uhr stock besoffen. Wir streiten dann er wird verletzend und am nächsten Morgen beteuert er wie sehr er mich liebt und er Hilfe bräuchte
Dein Sohn ist derjenige, der Hilfe benötigt.. und Schutz vor so einem Umgang.
Versuche Dich vielleicht genau darauf zu konzentrieren.
LG Cadda -
Ihre Wohnung, sie zahlt….
Davon mal ganz abgesehen, wäre es mir unter diesen Umständen herzerfrischend egal, ich würde den Zugang blockieren.
Er kann dann ja sein „Bleibe-Recht“ einklagen….
Aber damit könnten sich ja dann auch Anwälte befassen. Was ja gar nicht passieren wird, da sich das Karussell in diesem Falle wohl noch etliche Runden drehen wird.
Meine Meinung: Hilfe hier durch das Forum im Grunde genommen nicht mehr möglich, solange am Zustand festgehalten wird.
Deshalb ziehe ich mich hier auch zurück.
Trotzdem wünsche ich ganz ehrlich alles Gute wieweiter und dass Du irgendwann den Schritt in ein Leben in Freiheit gehen kannst, indem Dein Maß voll ist und Deine (Wohnungs)-Tür geschlossen bleibt.
LG Cadda -
Wenn er dort gemeldet ist und Miete zahlt, gibt es keinen Grund warum er nicht in diese Wohnung zurückkehren könnte.
Du hast den Thread offenbar nicht mitgelesen?
Anders kann ich mir diesen „Hinweis“ nicht erklären. -
Ich finde es klasse, von jemanden etwas zu lesen, der schon längere Zeit trocken ist und auch die Beschreibung über den Weg in die Sucht.
Es gibt ja einige hier, die seltener etwas schreiben, im offenen Bereich.
Vielleicht magst Du ja mal irgendwo oder bei Dir selbst Deinen Senf dazu geben. Eine Adresse hast Du dafür ja jetzt
LG Cadda -
Jetzt darf ich mal wieder saubermachen.
Das wirst Du wohl noch öfter „dürfen“.
Weil er ja auch immer wieder in Deine Wohnung darf…Hier ist alles geschrieben worden.
Und falls Du es Dich fragst:Ja! Unter den Umständen würde ich in Kauf nehmen, dass er auf der Straße landet!
Es wird sich dann schon eine Lösung finden, für die ER sorgen muss.
Du DARFST dann für Dich sorgen. -
Hallo Myla.
Es gibt etliche Alkoholiker, die ohne Caritas, ohne Suchtberatung und ohne Therapie aufgehört haben zu trinken!
Ein Besuch beim Arzt mit den Worten „Ich bin Alkoholiker, ich will aufhören zu trinken“ reicht vollkommen aus!
Ist nicht geschehen, folglich hat die Dame recht: Er ist noch nicht tief genug unten.
Was mich aber schockiert ist die Tatsache, dass es für Dich überhaupt noch eine Rolle spielt, ob er säuft, wenig säuft, viel säuft, aufhören will oder nicht!
Unabhängig davon, ob er nasser oder trockener Alkoholiker ist, ist er gewalttätig!! Das ist der Grund vorrangig, sich sofort damit zu befassen, welche Hilfe DU bekommen kannst, damit Du es schaffst, Dich von so einem abartigen Menschen zu trennen!
Nicht abartig, weil er Alkoholiker ist!!
Sondern weil er Dich misshandelt hat!!Das ist wie gesagt völlig unabhängig davon, ob er trinkt!
Alkoholiker bedeutet nicht = gewalttätig!!!
Hol DIR Hilfe und lauf, so schnell Du kannst!
Unfassbar, dass Du über SEINE Hilfe nachdenkst, anstatt über DEINE!LG Cadda