Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Strolch,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe:-)

    Erstmal vorweg: Ich finde es großartig, dass Du abstinent lebst und das nun schon seit 3 Jahren.

    Dass Dein Partner immer tiefer in die Sucht gerät, ist mit Sicherheit extrem schwer für Dich.

    Ich sende Dir den Bewerbungslink für den offenen Bereich, falls Du Dich gern regelmäßig austauschen möchtest, einfach anklicken und kurz ausfüllen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Eine Frage habe ich noch:

    Siehst Du Dich selbst als trockene Alkoholikerin und möchtest deshalb vorwiegend in den Bereich oder in den Angehörigenbereich?

    Das eine Thema schließt das andere Thema ja oft nicht aus (kenne ich persönlich auch), es geht nur um den Bereich Deines Themas hier im Forum.

    LG Cadda

    Hallo Nforce,

    schön, dass Du hergefunden hast. Den Zustand, den Du beschreibst, kann man ja sicherlich nur schwer aushalten.

    Eines, was mir besonders aufgefallen ist: Du betonst wirklich sehr oft, wie gut ihr EIGENTLICH zusammenpasst. Aber das ist nicht der Fall, denn sie trinkt und Dich stört das und deshalb passt ihr nicht gut zusammen. Die Alkoholkrankheit gehört zu ihr genau so sehr dazu, wie die guten Dinge. Die Sachen, wo ihr zusammenpasst gleichen das Trinken Deiner Partnerin nicht aus.

    Ich habe hier im Forum schon oft gelesen: Es ist ALLES so schön, wir passen perfekt zusammen, wenn nur das Saufen nicht wäre. Ich habe mal genau so über meinen trinkenden Ex gedacht, aber das ist doch im Grunde genommen ein Widerspruch in sich, in dem Moment, wo man hinter eine vermeintlich perfekte Beziehung ein wenn und aber hinzufügen muss.

    Bitte entschuldige meinen plumpen Vergleich, aber das ist, als wenn ich sagen würde:

    "Dieser Mensch ist so unfassbar schön. Er sieht aus, wie ein Top-Model, wenn er nur nicht diesen Buckel hätte und die 2 Nasen im Gesicht".

    In dem Moment, wo diese (in dem Fall optischen) Makel da sind, sieht die Person eben nicht mehr so wunderschön aus, wie ein Top-Model.

    Deshalb kann man auch nicht sagen "Die Frau/der Mann/die Beziehung ist soooo toll, wenn nur das saufen nicht wäre".

    In dem Moment wo die Person halt säuft, ist die Beziehung eben gar nicht mehr toll.

    Ich merke selbst, dass ich viel zu weit aushole, aber ich lese das im Forum in letzter Zeit so oft und es stimmt einfach nicht. Man macht sich selbst etwas vor, wenn man immer die Situation schön redet, die eigentlich gar nicht schön ist, denn es geht doch nicht um einzelne Eigenschaften, die vielleicht auch mal gut sein können, sondern um das große Ganze.

    Ich jedenfalls hab für mich erkannt, dass mein Partner, den ich "bis auf das Saufen" immer als Traumpartner angesehen habe, alles andere ist, als ein Traummann, weil er nämlich säuft wie ein Loch, sich dann absolut nicht benehmen kann und das macht ihn zu alles möglichem, aber ganz sicher nicht zu seinem Traummann oder einem Menschen, mit dem man gern zusammen sein möchte.


    Deine Bedenken, dass Deine Partnerin ansonsten niemanden mehr hat und noch mehr säuft, kann ich nachvollziehen, aber letztendlich ist es ihre Entscheidung. Wer weiß, vielleicht bringt ja genau das sie endlich zum Erkennen, dass es so nicht weiter geht. Solange Du jedenfalls in der Co-Rolle gefangen bleibst, wird es vermutlich ewig so weitergehen, denn es läuft ja für sie, denn sie hat ja den Halt.

    LG Cadda

    Warum solltest DU ein schlechtes Gewissen deshalb haben???

    Es gibt immer Gründe zu saufen für Alkoholiker. Steuernachzahlung, ein ernstes Gespräch mit der Ehefrau, erledigte Gartenarbeit, gutes Wetter, schlechtes Wetter, gute Stimmung, schlechte Stimmung.

    Ein Alkoholiker sucht sich Gründe, wie er sie benötigt, um zu saufen. Da hat Dein Gespräch nichts mit zu tun.

    Ich würde es eher so sehen: OBWOHL Du ihm klar und deutlich gesagt hast, dass es so nicht geht, hat er Dir als Antwort gegeben, dass er genau DAS macht. was Du bemängelt hast.

    Meiner Meinung nach gibt es keinen einzigen Grund, noch Hoffnung zu haben, das es besser wird. Alles vergebene Zeit für Dich und Deine Tochter.

    Hallo Helene,

    Dass dein Freund aufgrund deiner geäußerten Sorgen, Nöte und Verdächtigungen sich getrennt hat, ist doch ein klares Zeichen, dass du richtig lagst

    Genau das war auch sofort mein erster Gedanke!

    Ich bin davon überzeugt, dass es richtig war, Deine Sorge anzusprechen. Er konnte Dir die Sorge nicht nehmen, was doch für einen nicht abhängigen Menschen gar kein Problem gewesen wäre.

    Für ihn schon. Sogar so sehr, dass er eine Trennung vorzieht. Das sagt sehr viel aus.

    Du warst nicht glücklich mit dem Zustand. Ob aus seiner Sicht berechtigt oder nicht, kann oder will er den Zustand nicht beenden. Dann ist es so.

    Dass es Dir jetzt schlecht geht, glaub ich Dir. Aber wer weiß wofür es gut ist, dass er Dir die Entscheidung abgenommen hat.

    Du wirst wieder glücklich werden, wenn der Liebeskummer vorüber ist. Glaub mir bitte, ich weiß es :)

    Meine Tochter, denke ich zumindest, kann das noch nicht ganz einordnen.

    Das denke ich schon, denn Du sagst, Dein Mann ist manchmal nicht mal mehr ansprechbar.

    Meine Söhne waren viel, viel kleiner und haben mitbekommen, dass „Mama immer so komisch war“. Auch dass mein damaliger Partner sich ständig in die Garage verzogen hat, weil „er da immer hingeht weil er Bier trinken will“ haben sie wahrgenommen.

    Lies mal bitte Deine Beiträge über den Zustand, den Du von zu Hause beschrieben hast. Wie kannst Du da denken, dass Deine Tochter das nicht wahr nimmt, nur weil sie nichts sagt?

    WENN Dein Mann wirklich äußern sollte, dass er Eure Tochter bei sich haben möchte oder Deine Tochter das (aus Mitleid?) „wollen“ sollte, reicht das Beschreiben doch schon beim Jugendamt. Das kann geprüft werden.

    Vielleicht solltest Du das Thema nicht zu Hause tot schweigen, sondern Deine Tochter mal fragen, was sie wahr nimmt. Unausgesprochene Dinge sind viel schwerer für Kinder zu ertragen, als Dinge zu benennen, damit sie ihre Empfindungen bestätigt bekommt. Sonst denkt sie doch, ihre Empfindungen sind falsch, wenn ihre Mutter so normal auf das Drama reagiert.

    Der richtige Weg wäre meiner Meinung nach die Tochter nicht mit ihren Wahrnehmungen die sie vielleicht nur nicht ausspricht allein zu lassen, durch Schweigen und Normalität vormachen.

    Wäre das eine Möglichkeit für Dich?

    Guten Morgen,

    die Lösung des Problems, dass Deine Tochter nicht mehr 2 Tage in der Woche ihrem betrunkenen Vater allein ausgesetzt ist, würde aber doch ihr (und Dein) Grundproblem nicht lösen, dass sie so aufwächst und lebt! Ich glaube, Du siehst momentan gar nicht, was das anrichtet, weil Du damit beschäftigt bist, Dich mit dem Verhalten Deines Mannes zu beschäftigen, weil es so präsent ist.

    Deine Tochter wird sich vermutlich kaum beklagen, aber doch nur, weil sie es so kennt! Das ist für sie anscheinend normal geworden und genau das ist doch das Schlimme.

    Deine Seele als Ehepartnerin nimmt Schaden bei dem Zusammenleben.

    Glaubst Du, das ist bei der Seele Deiner Tochter anders?

    Sie lebt doch genau so mit ihm zusammen wie Du. Also wird sie auch mindestens genau so viel Kummer haben wie Du, auch ohne dass sie das sagt.

    Ist es nicht an der Zeit, sie zu schützen und die Energie dort rein zu setzen, anstatt in sein Verhalten?

    Wenn Dir der Gedanke an eine endgültige Trennung so schwer fällt, dann sieh es doch so: Er hat auch nach einer (räumlichen?) Trennung jederzeit die Möglichkeit mit dem Trinken aufzuhören.

    Aber erst einmal würde ich versuchen einen räumlichen Abstand zu bekommen, allein schon damit die Tochter diesen Zustand nicht mehr ertragen muss, denn der beschriebene Zustand ist wirklich schlimm finde ich.


    LG Cadda

    Hallo Pfiffig,

    was mir beim Lesen aufgefallen ist:

    Du schreibst etwas, ruderst aber schon im selben Satz zurück, um die Sache doch noch etwas zu beschönigen.

    Du schreibst, dass er mit Restalkohol arbeitet, aber gleich dazu, dass es nicht oft vorkommt.

    Du schreibst, er wäre respektlos, jedoch nicht aggressiv.

    Das sind nur zwei Beispiele.

    Da frage ich Dich mal: Reicht es nicht aus, dass er so viel trinkt und respektlos wird?

    Warum rechnest Du ihm im gleichen Atemzug offensichtlich hoch an, dass er nicht aggressiv ist?

    Ist das nicht eine Selbstverständlichkeit, die nicht der Rede wert ist?

    Macht es das respektlose Verhalten weniger schlimm?

    Nur mal als Gedankengang….


    Hallo Liesel,

    was für ein Zustand das Zusammenleben und Deine Tochter ist mittendrin in diesem Leben, wo der Papa den ganzen Tag trinkt und abends nicht mehr ansprechbar ist. Hast Du denn gar nicht das Bedürfnis, Euch diese „Normalität“ zu ersparen?

    Das, was einem Kind vorgelebt wird, prägt sein restliche Leben und dessen zukünftige Beziehungen.

    Ich finde es so schade, dass ihr Euch nicht mehr wert seid, wenn ich Eure Unterhaltung lese.

    Ich weiß, dass es nicht einfach ist, die Hoffnung aufzugeben. Aber ich bin froh, dass ich da raus bin und wünsche Euch das auch.

    LG Cadda

    Ich habe damals meinen 40ten Geburtstag groß gefeiert, da war ich gerade ein Jahr lang trocken/nüchtern. Es war ok, da mein Ex-Mann sich damals mit darum kümmerte, dass Getränke hingestellt- und auch wieder mitgenommen wurden.

    Da jeder wusste, dass ich nicht mehr trinke, war es auch keine "Saufparty". Ich habe draussen gefeiert, in meiner Wohnung hatte ich also nichts.

    Es war ok für mich, aber ich kann Dir nur sagen, dass ich es glaube ich in der Form nicht noch einmal machen würde. Wozu soll ich dafür sorgen, dass andere Alkohol zu trinken haben, wenn ich selbst nichts trinke? Aus Gastfreundlichkeit? Könnte man meinen. Aber ist es nicht von den Gästen auch freundlich, auf einem Geburtstag mal nichts zu trinken, aus Freundlichkeit dem Gastgeber gegenüber? Wäre für meine Leute auch ok gewesen, wenn ich gesagt hätte "kommt rum, gibt was zu Essen". Ich denke nicht, dass sich jemand beschwert hätte. Aber mein Anspruch an mich selbst war damals so, dass ich für alles sorgen wollte.

    Am nächsten Tag zum Aufräumen runter zu kommen, mit einem Rest im Fassbier... Ich wäre zwar nie auf die Idee gekommen, da jetzt was von trinken zu wollen, dafür fühlte ich mich auch sicher genug. Die Gedanken, dass man noch vor 2 Jahren jetzt einen "Frühschoppen" hingelegt hätte, wo dann wieder welche eingetrudelt wären und es sicherlich lustig geworden wäre... die Gedanken sind ja zwangsläufig trotzdem kurz da, ob man will oder nicht.

    Und allein das Auseinandersetzen mit diesen Gedanken (selbst wenn ich sie sofort wegschieben konnte), das ist doch einfach unnötig!

    Ich werde jedenfalls in der Form nicht mehr feiern. Wenn meine Söhne das tun oder wer auch immer, ok. Aber ICH möchte mich nicht mehr zuständig fühlen.

    Bisher bin ich dann immer abgehauen an meinem Geburtstag. Dieses Jahr, wo ich umgezogen bin und auch mal ein Einweihungstreffen fällig wäre (ich schreibe bewusst Einweihungstreffen, nicht Einweihungsparty), werde ich es so handhaben, dass ich an einem Wochenendtag meine Leute zum Frühstück einlade bzw. Kaffee einlade. Das hat dann eine ganz andere Atmosphäre. So habe ich es in kleiner Runde auch schon öfter gemacht, seit dem ich trocken bin. Warum sollte das nicht im Großen auch gehen?

    Wer dann keinen Bock hat, weil es nichts zu saufen gibt, der kann ja früh wieder gehen oder gar nicht erst kommen :)

    LG Cadda

    Auf der einen Seite möchte ich weiter kämpfen.

    Solange Du für ihn kämpfst, kannst Du nicht für Deine Kinder kämpfen, denn denen tut der Zustand mit Sicherheit nicht gut, den Du beschreibst!

    Was ich an der Situation verändern kann? Ich kann aus diesem Haus, von ihm weg, ausziehen und meine Tage beziehungsweise Abende schön mit meinen Kindern verbringen anstelle jeden Abend Diskussionen mit ihm zu führen, während wir uns anschreien und wir beide Alkohol trinken. Ich möchte schöne Abende mit meinen Kindern verbringen. Um meines Willens und für meine Kinder. Sehr viel mehr Arbeit habe ich alleine auch nicht. Im Gegenteil, ich glaube, wenn ich keine Diskussionen mehr führe, dass es um einiges einfacher für mich wird mich auch um meine Kinder zu kümmern und diesen meine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

    DAS wäre richtiges Kämpfen!! Für Dich und Deine Kinder!!

    Hallo Twizzler,

    ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist. Aber im Nachhinein betrachtet ist es ein Segen, Traurigkeit nüchtern zu erleben. Anders verarbeitet man es nicht richtig, sondern nur oberflächlich.

    Genieße noch die letzte freie Zeit, bevor es wieder in den Alltag geht. Ruh Dich schön aus!

    LG Cadda

    Guten Morgen E.M.,

    ich konnte mich noch an Dich erinnern, als ich Deinen aktuellen Beitrag gelesen habe, weil ich in Erinnerung hatte, dass das Verhalten Deines Partners wirklich ziemlich krass war und Du es aber offensichtlich gar nicht so schlimm empfunden hast, wie die Userinnen, die Dir geantwortet haben.

    Ich habe mir nochmal alles durchgelesen und empfinde Deine Situation immer noch als schlimm, inzwischen ja offensichtlich auch für Dich schlimm genug, um selbst zum Alkohol zu greifen, vermutlich um das Elend zu ertragen.

    Das geht so nicht und das weißt Du. Deine Kinder haben es doch eh schon schwer genug und nun läufst Du Gefahr, auf die selbe Schiene zu geraten.

    Gut, dass Du Dich hier nochmal meldest, weil es ja scheinbar so weit ist, dass Du merkst, dass es so nicht weitergehen kann.

    Du schreibst, dass Du gern in normalen Maßen trinken würdest. Ist das denn überhaupt noch möglich oder hast Du für Dich auch bereits eine Grenze überschritten? Wenn diese nämlich erst einmal überschritten ist, dann gibt es kein Zurück mehr.

    Darf ich Dich fragen, ob Du Dich selbst bereits als Alkoholikerin siehst?

    Was Deinen Mann angeht: Wie kannst Du nun endlich etwas an der Situation verändern? Könntest Du denn tatsächlich dem Zusammenleben mit Deinem Mann entfliehen, um Dir selbst und vor auch Deinen Kindern diesen Kummer zu ersparen?

    LG Cadda

    Die Suchtberatung ist eine super Begleitung, allerdings auch nicht für die Entgiftung geeignet, da sie keine Ärzte sind und Deine Werte auch nicht kennen.

    Wenn sie und ich die aktuellen Werte kennen würden, könnte man darüber reden.

    Wann sollen die vorliegen? Gehst Du zum weiterten Besprechen des Vorgehens, um mit dem Trinken aufhören zu können hin?

    Denn das ist ja Schritt Nr. 1: Nüchtern sein.

    Der Rest (Suchtberatung, Therapie usw.) folgt -wenn gewünscht- ja erst danach.

    obwohl sie sich ja nicht wirklich in der Beratungspflicht gesehen hat, hat sie mir doch allen Ernstes einen kalten Entzug als Möglichkeit genannt, gegen die unangenehmen Nebenwirkungen gäbe es Tabletten ...kein Wort von Gefahr oder Überwachungsbedarf ...

    Wenn sie Dir begleitend Medikamente vorgeschlagen hat, wäre das ja kein kalter Entzug. Wie hast Du auf den Vorschlag reagiert?

    Fakt ist: Es muss eine Lösung her, die nichts mit „nochmal vor sich herschieben“ zu tun haben darf.

    Wo könntest Du morgen hingehen, um mit dem Entzug zu starten?

    Wenn Deine Hausärztin es so einschätzt, dass Du den Entzug aufgrund Deiner Werte ambulant (evtl. mit Medikamenten) machen kannst, ist das ja eine Option!

    Das war bei mir im übrigen auch so.

    Stop Schattenblume, Du musst nicht in ein Loch fallen!! Es geht hier nicht um die Reaktion Deiner fragwürdigen Hausärztin, sondern um DICH und DEINE Handlung!!! Du hast alles richtig gemacht! Du hast mit offenen Karten gespielt, Du hast einen Schritt nach vorne gemacht und das ist großartig und etwas, worauf Du stolz sein kannst!

    Liebe Franziska, das tut mir unfassbar leid, was für eine Tragödie.

    Umso stärker, dass Du Dich nun aufraffst und für Dich ein besseres, nüchternes Leben möchtest!

    Es gibt so vieles, wofür es sich lohnt. Von Dir aufgezählt, Kinder und Enkelkinder.

    Und nicht zu vergessen, für Dich selbst.

    Dass Du in Deinem Elternhaus bleiben möchtest, verstehe ich absolut!

    Das Haus hat sicher mehr Erinnerungen zu bieten, als diesen schrecklichen Vorfall.

    Meine Mutter und mein Vater sind beide viel zu früh im Wohnzimmer meines Elternhauses exakt an der selben Stelle plötzlich und unerwartet verstorben.

    Trotzdem ist meine Schwester in unser Elternhaus gezogen und wir fühlen uns dort wohl, weil es so viele schöne Erinnerungen gibt, unsere ganze Kindheit und glückliche Momente haben wir dort verbracht.

    Das Alles verschwindet nicht durch die zwei traurigen Schicksale.

    Ich finde es gut, dass Du da ähnlich zu denken scheinst.

    Umgestalten, Veränderungen… ein neuer Anfang im alten Zuhause, das ist möglich.

    Ich wünsche Dir hierfür alles Gute!

    LG Cadda

    Hallo Franzi,

    Herzlich Willkommen hier bei uns.

    Du hast im ersten Beitrag geschrieben, dass Du noch viel vor hast. Schwebt Dir da etwas Konkretes vor?

    Vielleicht etwas, dass Du jetzt, wo Du nüchtern bist, in Angriff nehmen könntest?

    Wie gestaltest Du denn Deinen Alltag?

    Fällt es Dir schwer, nichts zu trinken?

    Klasse jedenfalls, dass Du es angehst!

    LG Cadda