Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Kitty,

    das hört sich nach einem traurigen Alltag an bei Dir. Bei ihm natürlich auch, aber daran kannst Du leider nichts ändern. Das ist die schlechte Nachricht vorweg: Du wirst Deinem Mann nicht helfen können. Selbst wenn Du ihn überredest, sich in einen Entzug zu begeben, wird das nicht von langer Dauer und Erfolg gekrönt sein, denn ER muss es WOLLEN, sonst bringt ihm die beste Entzugsklinik nichts. Es ist traurig, aber wahr, dass Du leider nichts für ihn machen kannst.

    Was Du machen kannst ist, DEIN Leben zu verändern. Du musst nicht dabei zusehen, wie Dein Mann sich zu Tode säuft. Ich weiß, dass Du vermutlich ein schlechtes Gewissen hast, bei dem Gedanken, ihn damit "sitzen zu lassen". Das solltest Du allerdings nicht, denn er MUSS sich nicht zu Tode saufen. Es gibt Hilfe und zwar überall. Er muss sie nur wollen.

    Es kann nicht sein, dass Dein Mann durch seine Alkoholkrankheit nicht nur sein, sondern auch DEIN Leben mit gestaltet. Du hast das Recht dazu, glücklich zu sein. Das wird Dir mit einem Alkoholiker an Deiner Seite wohl nicht gelingen, sonst wärst Du jetzt nicht hier.

    Möchtest Du Dich hier gern regelmäßig austauschen? Dann sende ich Dir mal einen link, über den Du Dich kurz bewerben könntest, um für den offenen Bereich freigeschaltet zu werden.

    Würde mich freuen, nochmal von Dir zu hören bzw. lesen.

    LG Cadda

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    Guten Morgen Veru,

    Gedankengulasch ist gut :mrgreen:

    Das sind die Situationen, die ich heute hier an anderer Stelle beschrieben habe: Dadurch, dass ich eben etwas weitläufiger gesagt habe,weshalb ich keinen Alkohol mehr trinke, ist es mir in solchen Situationen eben möglich zu sagen: "Ich fahre jetzt nach Hause, weil ich das möchte". Jeder weiß dann warum. Oder warum ich manchmal gar nicht erst komme. Oder zu einer anderen Tageszeit oder was auch immer.

    Was Deine Sorge betrifft, ob man noch so fröhlich wie vorher zusammen sein kann... Kann man! Nicht identisch fröhlich, da dieses euphorische Saufgefühl wegfällt (was zugegebenermaßen die ersten zwei Gläser ja noch nett war, aber dann eben absolut nicht mehr), aber dennoch fröhlich. Für mich inzwischen sogar noch viel fröhlicher, weil es ja länger anhält, nämlich auch noch nach den ersten Gläsern, wo die Euphorie früher in einer Katastrophe geendet ist. Peinlich war, der nächste Tag im Eimer war oder was auch immer. Die Zusammentreffen verändern sich. Aber es geht ja nicht nur das Gute weg, sondern auch der ganze Mist. Und dadurch kommen eben andere, viel bessere Situationen hinzu.

    Gib Deinem Gedächtnis noch ein wenig Zeit. Dieses Verzichtgefühl hat sich bei mir umgewandelt in ein Gefühl des Gewinnens.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    das ist das beste Beispiel dafür, dass alkoholfreier Sekt usw. absolut schlecht ist. Es triggert, es verschafft das Gefühl „richtigen“ Sekt oder Ähnliches zu trinken. Du spürst ja gerade am eigenen Leib, dass Du Dich in Gefahr begeben hast.

    Selbst wenn Du Dich das nächste Mal in so einer Situation nicht outen möchtest, solltest Du zumindest dabei bleiben, Dir Selter, Cola oder so was in der Art geben zu lassen. Niemand muss anstandshalber ein Getränk zu sich nehmen, das er/sie nicht trinken möchte.

    LG Cadda

    Muss ja nicht sofort sein :)

    Der Austausch wird Dir bestimmt grundsätzlich gut tun. Und mach Dich weiterhin gerade was die Wichtigkeit angeht, komplett auf Alkohol zu verzichten, auch in Form von Essen. Du bist völlig im Recht.

    Gute Nacht erstmal :)

    Hallo Chrissi,

    herzlich Willkommen bei uns. Super, dass Du trocken bist und auch richtig, dass Du konsequent sein möchtest und auch bist, was das Essen angeht. Das was Dein Partner da macht ist nicht richtig und es ist gut, dass Du da bei deiner Meinung bleibst. Ich kann verstehen, dass Dir das zu viel wird.

    Möchtest Du Dich hier regelmäßig austauschen? Dann bewirb Dich doch einmal kurz für den offenen Bereich, damit wir Dich freischalten können.

    LG Cadda

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    Guten Morgen,

    ich würde dem Vater sagen, dass Du nicht dabei zusehen möchtest, wie die Kinder leiden und dass er bitte handeln soll, weil Du das ansonsten tust.

    Wenn die Gefährdung Dir wirklich so groß vorkommt, dass Du sogar der Meinung bist, ein Jugendamt müsste sich darum kümmern, dann würde ich das Wohl der Kinder über das Wohl des Vaters stellen.

    LG Cadda

    Also Ronin,

    klar würde ich mir da auch Sorgen machen. Ich finde es verständlich, dass Du ihr deutlich Deine Meinung gesagt hast. Denn dass sie sich darüber beschwert, dass sie auf einem Sonntag nun kein Whisky Likör trinken kann, zeigt ja auch deutlich, wie selbstverständlich sie das alles sieht, dass sie so ein Trinkverhalten hat, denn ihr ist es ihrem Vater, also Dir gegenüber ja nicht einmal unangenehm. Ich glaube, ich hätte mich damals geschämt und versucht, vor meinen Eltern zu verheimlichen, dass ich gern auf einem Sonntag was trinken möchte, wenn ich zuvor gerade gefeiert habe. Deshalb finde ich es gut, dass Du sie aufmerksam darauf gemacht hast, dass das eben NICHT normal ist.

    Ich kann verstehen, dass Du Dir Sorgen machst und das auch kontrollierst was da los ist. Aber es macht Dich natürlich auch verrückt, das ist klar... Ich bin gespannt, ob sie sich das, was Du ihr gesagt hast, zu Herzen nimmt und nochmal auf Dich zugeht zum Reden.

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    LG Cadda

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    Guten Morgen Ronin,

    ich glaube, dass man gar nicht so genau beurteilen kann, ob das einfach nur eine Phase Deiner Tochter ist oder ob sie bereits falsch abgebogen ist. Meine Kinder sind auch noch nicht in einem Alter, wo ich mit mit so etwas auseinander setzen muss. Wobei... das sind sie zum Teil schon, sie sind jetzt 13 und 15 und viele Kumpels und Klassenkameraden saufen in dem Alter schon was das Zeug hält, aber meine Beiden haben daran zum Glück noch kein Interesse. Das mag an der Vorgeschichte liegen, dass ich viel mit ihnen über das Thema rede bzw. sie damals auch viel mitbekommen haben, denn ich bin trockene Alkoholikerin.

    Ich bin jetzt 43, kann mich aber noch ganz genau daran erinnern, als ich in dem Alter Deiner Tochter war, dass es bei mir exakt genau so ablief. Ich habe auch eine Party nach der Anderen mitgenommen und konnte auch ganz hervorragend bereits am nächsten Tag Mittags dort weitermachen, wo ich am Abend zuvor aufgehört habe, wenn ich denn mit den "richtigen" Leuten unterwegs war. Ich weiß, dass meine Mutter sich irgendwann einmal solche großen Sorgen gemacht hat, dass sie mich angesprochen hat, ob das nicht zu viel Alkohol wäre, ihr wäre aufgefallen, dass ich wirklich ständig feiern würde. Ich habe das total abgebügelt und damals hab ich das glaub ich auch noch wirklich so empfunden, dass es normal wäre. Ich wusste, dass es viel und oft ist, aber ich hab ja um mich herum Leute gehabt, die genau so viel und oft, sogar noch mehr und öfter gefeiert haben. Also hab ich mich rausgeredet und vermutlich hat meine Mutter dann zunächst auch gedacht, dass es dann wohl so ist. Genau weiß ich das nicht, denn es war dann die nächsten Jahre nicht mehr so sehr Thema, was dann aber wohl auch daran lag, dass ich irgendwann meine eigene Wohnung hatte und sie es gar nicht mehr so mitbekommen haben, wie viel und oft es dann wirklich geblieben ist.

    Ich kann nur von mir reden, aber ich bin definitiv abgerutscht. Erst habe ich von einer Feier zur nächsten Feier gelebt und irgendwann später kam der Alkohol in meinen Alltag hinzu. Da wurde dann mal hier und da eine Flasche Wein zum Kochen benötigt und irgendwann abends zum Entspannen zu Hause. Die restlichen Jahre, bevor ich vor 4 Jahren aufhörte, waren gruselig, ich habe wirklich gesoffen, so richtig gesoffen... anders kann man das nicht nennen. Im Nachhinein betrachtet fing es schon damals an. Bei mir jedenfalls.

    Aber meine beste Freundin z. B., die hat damals genau so mitgemacht und ist heute nicht Alkoholikerin. Bei ihr wurde es dann - wie bei vielen anderen Leuten eben auch - mit der Zeit ruhiger und es ist bei den Partys geblieben, der Einzug des Alkohols in den Alltag hat nicht so stattgefunden wie bei mir. ABER ich habe eben auch Leute um mich herum von früher, die ebenfalls Alkoholiker wurden und heute noch trinken. NIcht jeder würde sie als Alkoholiker bezeichnen, weil sie immer noch in Gesellschaft trinken und von saufenden Leuten umgeben sind, aber wenn man sich mit dem Thema befasst, dann erkennt man es...

    Wie es letztendlich bei Deiner Tochter weitergeht, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Aber ich fände es richtig, wenn Du Deine Bedenken äußerst. Du siehst ja, dass es hängenbleiben kann. Wie gesagt bin ich jetzt 43 und ich kann mich noch genau daran erinnern, dass meine Mutter mich in der Jugend ins Gespräch nahm. Geholfen hat es (zumindest in dem Moment) trotzdem nicht, aber vielleicht im Nachhinein betrachtet auch doch, weil ich mich dann eben auch immer wieder daran erinnert habe, als ich mich selbst hinterfragt habe. Deshalb würde ich an Deiner Stelle meine Bedenken auch äußern.

    LG Cadda

    Hallo JuSe,

    Ob das ok für einen Alkoholiker ist, kann ich natürlich jetzt schlecht pauschalieren. Ich habe in der Gruppe mal jemanden kennengelernt, der Jahre lang schon keinen Alkohol getrunken hat, alkoholfreies Bier aber schon. Für ihn war es offensichtlich ok. Aber ich muss Dir auch ehrlich sagen, dass er der Einzige ist, den ich kenne. Für alle Anderen (so habe ich das Gefühl) ist es nur ein Ersatz für das richtige Bier. Eben weil das Verlangen so groß ist und weil es eben dem Gefühl ähnelt, ein richtiges Bier zu trinken. Deshalb ist es für mich (und so wie ich es hier im Forum gelesen habe auch für viele, viele Andere) eben nicht ok, dass er sich nun das alkoholfreie Bier reinzieht.

    Hier gibt es einen Thread indem des darum geht, dass Therapeuten auch raten, dass alles was so aussieht, schmeckt oder riecht wie Alkohol vermieden werden sollte, weil es eben extrem triggert und das Suchthirn anspringen lässt.

    LG Cadda

    Guten Morgen Ladybird,

    schön dass Du hier bist, herzlich Willkommen bei uns :)

    Deine Bewerbung und Vorstellung sind eingegangen, ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und auch Deinen Thread direkt an die richtige Stelle verschoben. Wenn das nicht ok sein sollte, melde Dich dazu noch einmal kurz zurück.

    Nun zu Deinem Problem:

    Es tut mir total leid, in welcher Situation Du Dich gerade befindest. Da hilft es Dir vermutlich auch nicht, wenn ich Dich frage, ob Du das nicht vor der Planung des Babys gemerkt hast, wie schlimm es um ihn steht? Nun ist die Situation wie sie ist und Du solltest das Beste daraus machen. Das möchtest Du offensichtlich auch, denn sonst hättest Du Dich hier ja nicht angemeldet und Dein Herz ausgeschüttet.

    Du fragst, ob es wirklich so schlimm ist. Wenn ich Deine Geschichte lese, dann kann ich Dir ganz direkt sagen: Ja, es ist schlimm.

    Du solltest solch ein Leben nicht mitmachen müssen und Dein Baby schon gar nicht!!! Hier sind einige EKA (erwachsene Kinder von Alkoholikern). Wenn Du Dich ein wenig umschaust und liest, dann wirst Du feststellen, dass es ganz viel mit Kindern macht, wenn ein Elternteil trinkt. Da hat man dann meistens leider sein ganzes Leben lang etwas von. Ich selbst kann da nicht mitreden, aber wie gesagt, es gibt hier viele Geschichten dazu.

    Du wirst vermutlich hoffen, dass Dein Partner sich ändert. Das Problem ist allerdings, dass Du ihm einfach nicht helfen kannst. Du kannst aber etwas für DICH tun und für Dein Baby.

    Du schreibst, dass Du Angst vor ihm hast. Ich möchte Dir deshalb einen Artikel senden. Bitte warte nicht zu lange, wenn Du Sorgen um Dich und Dein Baby hast. Gibt es eine Möglichkeit, wo Du erstmal unterkommen könntest, bis sich die Situation geklärt hat?

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Guten Morgen Tom,

    es freut mich richtig, dass Du noch dabei bist und dass es Dir so richtig gut geht, wie Du schreibst :)

    Deine Bewerbung ist eingegangen, ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Deinen Thread direkt in den richtigen Bereich verschoben. Wenn das nicht ok sein sollte, meld Dich bitte noch einmal hierzu.

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch und schon mal ein schönes Wochenende.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich finde den Hinweis sehr gut, denn es ist ja gerade in der Vorweihnachtszeit so, dass diese online-Betrügereien auf Hochtouren laufen. Mein Chef hat mir gerade letzte Woche auch von einer Abbuchung erzählt, auf die er aufmerksam wurde. Es war ein Betrag von knapp über 30 Euro. Ihm ist es aufgefallen, es war tatsächlich ein Fehler, er hat diese Bestellung und Zahlung nie angeleitet.

    Das Problem ist tatsächlich, dass ganz viele Menschen (ich auch) alles über Karte zahlen und die Kontoauszüge eben nicht checken (ich schon). Da wird so ein Betrag von etwas über 30 Euro schon mal bei ganz vielen Leuten übersehen und für die Betrüget macht es dann die Menge.

    Ich gebe zu, dass ich so gut wie alles über Karte zahle. Aber ich checke wirklich jeden Morgen online mein Konto und schaue mir die Abbuchungen genau an. Das kann auch auch jedem nur raten und ich finde es gut, dass das Thema nochmal aufkommt, um manche Leute dafür mehr zu sensibilisieren. Weil es wie gesagt gerade in der Weihnachtszeit einfach schnell mal untergeht, wenn man eh viele Einkäufe tätigt und online oder mit Karte zahlt.

    LG Cadda

    Lieber Petter,

    der Norden ist soooo schön... Ich bin sicher, dass Du Dich wohl fühlen willst. Ich finde Deinen Schritt mutig! Alles Gute für Dich!! und halte uns weiter auf dem Laufenden, aber das machst Du bestimmt :)

    LG Cadda

    Klasse Fee, es freut mich zu lesen, dass es Dir - den Umständen entsprechend - gut geht. Lass mal ein wenig Zeit vergehen, dann ist der Liebeskummer komplett weg und es lebt sich noch einmal ein Stück freier, als es jetzt eh schon der Fall ist.

    Du hast das Richtige getan.


    Und das mit dem Rauchen ist natürlich auch richtig klasse :)

    LG Cadda

    Dann hätte er anstatt nach Südeuropa doch in eine Entzugsklinik gehen können....

    Oder er hätte sich eine Ferienwohnung genommen....

    Oder er hätte von Dir aus einfach direkte eine Therapie angetreten, dann wäre es gar nicht zum Rauswurf gekommen.

    Es tut mir wirklich leid, das sagen zu müssen, aber ich bleibe dabei: Wer will findet Wege.

    Oder was denkst Du, wie Obdachlose es geschafft haben??

    LG Cadda