Beiträge von Cadda

    Ja gut, da hast Du natürlich Recht :)

    Manchmal ist es fürs eigene Gefühl einfach irgendwie kompletter. Aber Fabinenne hat sich ja auch schon entschieden, dass sie es nicht macht. Hauptsache das Zeichen des Auszuges wird auch wirklich gesetzt :)

    Dafür sind alle Daume für Freitag gedrückt.

    Liebe Caralina,

    es ist völlig egal, wo er sich befindet... ob er eine Wohnung hat oder nicht. Wenn er Hilfe WILL, kann er dafür sorgen, dass er welche bekommt. Es haben schon Menschen auf der Straße als Obdachlose gelebt und haben sich Hilfe holen können. Gab es sogar hier im Forum.

    Du hast Dir doch als Co-Abhängige auch Hilfe holen können z. B. hier im Forum. Es gibt zig Angebote auch für Alkoholiker. Er könnte sich z. B. für die Weihnachtstage einen Termin bei der Suchtberatung oder einer Hilfeeinrichtung holen, anstatt einen Termin bei Deinen Eltern zum Weihnachtsessen.

    Ich weiß, das hört sich hart an, aber es ist so. Es gibt hier einen wunderbaren Satz im Forum, der gerade zu der Situation passt:

    Wer will, findet Wege. (Wer nicht will, findet Gründe.)

    LG Cadda

    Guten Morgen Sporty,

    auch wenn das Ganze nun echt anstrengend für Euch ist, möchte ich einmal das Positive aus der Situation herausziehen:

    Ihr habt offensichtlich ein wirklich gutes Verhältnis zu Euren Kindern, denn ich finde es ganz klasse, dass Euer Sohn sich traut, Euch seine Meinung und Bedenken zu sagen und das auch noch so gut auszudrücken. Dass ihr wiederum ihm dann erklären konntet, was Eure Beweggründe sind bzw. dass nicht immer alles so rosig ist in manchen Situationen, finde ich auch gut.

    Klar ist das einfach seine Sicht der Dinge und aus seiner Sicht mag das ja auch so sein. Wichtig ist dann eben, ihm zu erklären, dass es nichts mit Einmischung zu tun hat, sondern damit, dass ihr Euch schützen wollt, weil es eben das Leben beeinträchtigt, wenn man sich ständig Sorgen machen muss und dass Abstand eben keine Trennung bedeutet.

    Co-Abhängigkeit hat ja auch ganz viel mit Mitleid für den Anderen zu tun. Da fängt es im Grunde genommen ja oftmals mit an. Dein Sohn wird Mitleid mit seiner Oma haben. Klar, sie wollte ja auch nicht, dass ihr geht. Ich finde sein Empfinden ziemlich normal aus seiner Sicht. Wie gesagt ist es dann eben wichtig, ihm die Gründe zu erklären und eben auch klarzustellen, dass es nichts damit zu tun hat, dass er seine Oma nicht weiterhin lieb haben darf oder besuchen darf. Ich wiederhole mich, aber den Fokus würde ich darauf legen, ihm zu erklären, dass Abstand nicht Trennung bedeutet.

    LG Cadda

    Hallo Raini,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und direkt an die richtige Stelle im offenen Bereich verschoben, wenn das ok ist. Ansonsten sag bitte kurz Bescheid.

    HIER gehts nun weiter :)

    Hallo Raini,

    wenn Du Dich gern regelmäßig hier austauschen möchtest, dann bewirb Dich bitte einmal kurz für den offenen Bereich, damit Du freigeschaltet werden kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Ansonsten kann ich mich Hanseat nur anschließen. Wenn sich das Gefühl erstmal umgekehrt hat, also wenn Du es nicht mehr als Verzicht, sondern als Gewinn siehst, dass Du keinen Alkohol mehr trinken musst, dann ist das ganz viel wert. Auf dem Weg dahin wird Dich das Forum sicherlich unterstützen.

    LG Cadda

    Hallo Minni,

    ich habe Dich freigeschaltet und direkt an die richtige Stelle im offenen Bereich verschoben, ich gehe davon aus, dass das ok ist. Ansonsten melde Dich noch einmal deshalb zurück.

    Es freut mich, dass Du beim Arzt warst und weiter nach vorne schaust. Der Austausch hier wird Dir bestimmt gut tun :)

    Der Anfang ist gemacht :)

    LG Cadda

    Hallo Angela,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und direkt an die richtige Stelle verschoben, ich gehe davon aus, dass das ok ist, ansonsten melde Dich bitte noch einmal deswegen zurück.

    Hier findest Du in jedem Fall Gleichgesinnte und es wird Dir bestimmt helfen, Dich auszutauschen.

    LG Cadda

    Hallo Angela,

    ich habe Deine beiden eröffneten Themen mal zusammengefügt, damit alles übersichtlich bleibt. Du kannst in Deinem eigenen Thema nun über den Button "Antworten" weiterschreiben.

    LG Cadda

    Hallo Angela,

    erstmal super, dass Du erkannt hast, dass Du Hilfe möchtest und Dich hier gemeldet hast. Das ist schon mal klasse, denn Du sorgst für Dich.

    Dass Du seit 1984 trocken bist lese ich mit allergrößtem Respekt!!! Klasse, dass Du hier bist, wir können bestimmt Einiges von Dir mitnehmen und Du vielleicht trotz der langen Trocken-Zeit etwas von uns.

    Hast Du schon einmal mit Deinem Arzt darüber gesprochen, dass die Einnahme der Medikamente etwas mit Dir macht? Oder ist es eher die Erkrankung an sich und dass Du an zu Hause gebunden bist?

    LG Cadda

    Deine letzte Nachricht gefällt mir sehr gut, Fabienne. Ich lese Deine Entschlossenheit heraus und was vor allem ganz wahnsinnig hilft, ist eine kleine Portion Humor (Kiste Bier zum Abschied hinstellen :mrgreen: ). Genau richtig so!!! Die Daumen für Freitag sind gedrückt. Sieh zu, dass Du in der Stimmung bleibst, in der Du jetzt bist. Zumindest, bis der Auszug über die Bühne ist.

    Sich von solchen Personen den Ausdruck "Dummvolk" an den Kopf werfen lassen, das hat schon was für sich :P

    LG Cadda

    Guten Morgen liebe Nannie,

    das ist bitter, was Du da erlebst und es tut mir total leid. Ich denke allerdings gerade immer mal wieder "wer weiß, wofür das gut ist"... Du weißt nicht, was Dich alles noch so mit ihm erwartet hätte und wer weiß, ob Du dann die Kraft gehabt hättest, zu gehen. Die Enttäuschung und die Wut, wird Dir sicherlich helfen, in der nächsten Zeit etwas Kraft zu bekommen. Erst wird sie genommen, das ist klar. Aber Du bist nun gezwungen, Dich schlagartig dem ganzen Thema Trennung zu stellen und Du wirst das auch packen. Wut hilft dabei eben manchmal auch ein wenig, weil es hilft sich abzugrenzen. Du kannst hier immer ein offenes Ohr bzw. Auge finden.

    Bei mir war es damals auch das Loslassen um die Weihnachtszeit. Ich hatte auch irgendwie so das Gefühl, jetzt müsse Schluss sein und ein Neuanfang wartet auf mich. Ok, nun hast Du nicht die Entscheidung getroffen, sondern er, aber dennoch kann es sein, dass es Dir irgendwie hilft, nach vorne zu schauen. Ich dachte vor lauter Liebeskummer übrigens, dass ich nie wieder glücklich sein könne im Sinne von neu verlieben können. Er war ja schließlich mein absoluter Traummann ging mir immer wieder durch den Kopf. Ich wurde eines Besseren belehrt. Glaub mir, auch DU wirst wieder glücklich werden.

    LG Cadda

    Guten Morgen Myopie,

    wenn ich schon Lösungsstrategien für eine Sache in Erwägung ziehe und eine Sache bereits mit einer Therapeutin bespreche, dann bedeutet das für mich, dass das Triggern bereits stattfindet.

    Ich würde zusehen, dass ich das entsorge- und einen Haken dahinter mache.

    LG Cadda

    Ich kann mich nur immer wiederholen: Im Grunde genommen gar nicht verkehrt, dass er sein wahres ätzendes Gesicht so richtig schön zeigt. So bleibst Du wenigstens bei Deiner Entscheidung, zu gehen. Jetzt gerade ist es verletzend und traurig. Aber im Nachhinein betrachtet wirst Du froh sein, dass er am Ende nicht gebettelt hat, dass Du da bleibst. Dann wird das Ganze nämlich deutlich schwieriger.

    LG Cadda