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Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Cadda!


    Dein Versuch der Zuckerabstinenz erinnert mich an meine frühreren Saufpausen. Nach ein paar Wochen habe ich dann umso heftiger wieder gesoffen.


    Einen vergleichbaren Rückfall befürchte ich, falls ich ebenfalls auf komplette Zuckerabstinenz umschalte. Mit dem moderaten Zuckerkonsum fahre ich momentan gut und es funktioniert.


    Gruß
    Rekonvaleszent

  • Guten Morgen,


    ich ziehe es gerade durch mit dem Verzicht auf Süßigkeiten und Chips. Aber ich sehe es noch als Verzicht, nicht auf Befreiung. Anders als beim Alkohol :-)


    Ich bin gerade krankgeschrieben. Habe/hatte Probleme mit beiden Füßen, jetzt nur noch mit einem Fuß. Ich ärgere mich, weil es eine Überbelastung durch meine Challenge „Wer schafft die meisten Schritte durch Bewegung“ ist. Challenge mit 50.200 Schritten gewonnen, Füße kaputt. Für die falschen Schuhe entschieden, weil ich ne kleine Stelle am Zeh hatte, zu lockere Sportschuhe genommen. Währenddessen hatte ich keine Probleme, sonst hätte ich sofort abgebrochen. Aber am nächsten Tag. Erst ein Fuß, auf einmal beide Füße. Ein Fuß geht ja noch mit Humpeln, aber beide Füße schmerzen hat was von „Pittiplatsch auf dem Eis“ :roll:


    Zum Glück sind wir auf der Arbeit gerade gut besetzt, sonst würde ich vor schlechtem Gewissen nicht in den Schlaf kommen....


    LG Cadda

  • Gute Besserung Cadda,


    wow, über 50.000 Schritte ist aber auch eine Hausnummer. Ich quäle mich gerade schon ab, um wenigstens auf meine 10.000 zu kommen. :D


    Jetzt ist es wieder so kalt.


    Aber ich habe meine Ernährung jetzt auch etwas umgestellt und somit halte ich meine vorgegebenen Kalorien einigermaßen ein. Manchmal etwas besser und manchmal etwas schlechter.


    Ich kann mir vorstellen, dass der Verzicht auf Schoki und Co. auch nicht ganz ohne ist. Der Körper hat sich doch sehr an Zucker gewöhnt. Den konsumieren wir ja meistens auch viel länger als den Alkohol.


    Ich drücke dir für dein Vorhaben ganz fest die Daumen.


    Gehst du denn jetzt dafür auf eine Art Zuckerersatz oder verzichtest du komplett?


    Ganz liebe Grüße


    Twizzler

  • Hallo Twizzler,


    nein, ich verzichte nicht grundsätzlich auf Zucker. Mir geht es im Grunde genommen auch nicht darum, dass ich mich gesünder ernähren- oder abnehmen will. Es ist dieses Suchtverhalten, was mich total nervt. Sich am Wochenende mit Süßigkeiten aller Art eindecken, um sich dann zu belohnen, das erinnert mich an meine Sucht.


    Die über 50.000 Schritte waren gut zu meistern mit einer Mischung aus Joggen, Walken und Spazierengehen. Die ersten knapp 20 km hat meine Schwester mich begleitet, da ist die Zeit gut umgegangen. Körperlich konnte ich das gut (in dem Moment zumindest), aber irgendwann gegen Abend verließ mich die Lust :-D
    Aber da saß ich meiner Konkurrenz schon so nah im Nacken, dass ich es durchgezogen habe, bis ich den Rekord hatte. Die Lacher hab ich nun natürlich auf meiner Seite, mit meiner im Nachhinein eingetretenen Gehbehinderung :roll:


    LG Cadda

  • Ja, das Thema mit dem Maßhalten. Ich kenne das.
    Ob es nun Alkohol, Süßigkeiten oder sonst irgendwas ist.


    Manchmal habe ich auch so einen Schokoflash, dass ich wirklich esse bis mir schlecht ist.
    Zum Glück kommt so etwas nicht ganz so häufig vor.
    Statt einfach zwischendurch mal inne zu halten und zu schauen, ob denn wirklich noch Bedarf an Süßem vorhanden ist.


    Ich habe meine Ernährung jetzt etwas umgestellt, auch auf den Zucker bezogen, weil ich gerne etwas abnehmen möchte. Ich habe zwar schon 5 Kilo runter seit einem halben Jahr, aber jetzt ist seit Wochen Stillstand. Das ist aber auch meiner Faulheit zuzuschreiben.


    Ich drücke dir die Daumen. Für den Süßigkeitenentzug und für deinen Fuß, der hoffentlich schnell komplett abheilt.

  • Guten Morgen,


    mit den Füßen ist wieder alles in Ordnung. Nach einer Zwangspause von 2 Wochen habe ich langsam wieder angefangen mit Sport. Wir haben hier heute bei uns total tolles Wetter. War gerade eine Dreiviertelstunde laufen und danach hab ich einen Kaffee auf meiner Liege genossen. Man braucht zwar noch ne Wolldecke, weil es kalt ist, aber die Sonne scheint wie verrückt!!


    Morgen geht der Arbeitsalltag wieder los und ich freue mich drauf!!


    Ich wünsch allen einen schönen Start in den Tag.


    LG Cadda

  • Schönen guten Morgen Cadda,


    schön, dass es den Füßen wieder gut geht. Ich hoffe, sie haben das Laufen gut verkraftet.


    Ich finde es immer wieder faszinierend, wie der Körper signalisiert, dass er mal ne Pause braucht.


    Als ich getrunken habe, habe ich auf diese Signale nie gehört. Das führte dann oft dazu, dass ich mich komplett überfordert gefühlt habe, scheinbar ohne ersichtlichen Grund. Ich habe einfach meinen Körper ignoriert.


    Hier soll es heute den ganzen Tag regnen. Das finde ich persönlich aber auch manchmal total gemütlich und schön. Passt heute auch sehr gut. Mein Körper sagt mir heute nämlich auch: schalt mal einen Gang zurück.
    Also mache ich das und werde es mir nach der Arbeit schön gemütlich machen.


    Genieße den Tag, liebe Cadda.


    Liebe Grüße


    Twizzler

  • Guten Morgen Twizzler,


    ja, es ist wichtig, einen Gang zurückzuschalten, bevor der Körper zu überlastet ist. Diesmal konnte ich das „Zeichen“ allerdings auch nicht ignorieren, denn ich konnte überhaupt nicht mehr auftreten. Mir blieb quasi auch nichts anderes übrig, als das Laufen einzustellen :-D


    Ja, es hat alles gut geklappt gestern. Hab es nicht übertrieben. Ich genieße jetzt noch meinen Kaffee und dann gehts zur Arbeit. Freue mich schon auf meine Kollegen. Auch eine tolle Sache, wenn man seine Arbeit mag. Man verbringt schließlich viel Zeit dort.


    Einen schönen Tag...


    Cadda

  • Da hast du absolut recht.
    Das ist ein toller Luxus.


    Seitdem ich in den Schritten arbeite, mag ich sogar die Kollegen, die ich früher nicht mochte. So kann ich auch ganz anders mit diesen Kollegen umgehen und merke, dass da auch andere Reaktionen zurück kommen. Das ist eine ganz tolle Sache.
    Ok, ich habe die Kollegen jetzt seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Wenn, dann haben wir nur telefonischen Kontakt. Ich bin mal sehr gespannt wie das wird, wenn wir wieder vor Ort arbeiten.
    Aber ich bin zuversichtlich.

  • Liebe Cadda,


    freut mich, dass es dir wieder besser geht und du dich gut erholt hast.


    Das ist echt so was Wertvolles, wenn man gerne an die Arbeit geht und sich wohlfühlt. Ich hatte mal eine schlimme Phase, durch die ich noch stärker in den Konsum gerutscht bin, da ich ständig gestresst und panisch war und einfach nicht mehr konnte. Deshalb weiß ich heute ein gutes Arbeitsumfeld und liebe Kollegen besonders zu schätzen.


    In diesem Sinne wünsch ich dir einen schönen Tag!


    Mari

  • Guten Morgen zusammen,


    ich wollte mich hier im offenen Bereich auch einmal wieder melden. Es geht mir nach wie vor sehr gut. Ich will damit nicht sagen, dass immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Ganz bestimmt nicht, denn ich hab im Moment auch einige Dinge, die mich beschäftigen und zum Teil auch etwas belasten. Aber mit "es geht mir sehr gut" ist gemeint, dass ich eben grundsätzlich gut gelaunt und gefestigt bin. Probleme hat jeder Mensch und trotzdem kann es einem gut gehen. Wenn ich mich nicht entschieden hätte, mit dem Trinken aufzuhören, würde es mir mit Sicherheit gerade absolut beschi...... gehen. Das ist ja im Grunde genommen eines der Hauptprobleme in der Alkoholsucht. Man hat Sorgen und will diese mit Alkohol bekämpfen. Klappt für die Zeit der ersten drei Gläser auch ganz wunderbar und ab dann schafft man sich zusätzliche Probleme und die normalen Sorgen des Alltages werden noch viel, viel größer. Mit klarem und nüchternen Kopf lassen sich die Alltagssorgen einfach besser bewältigen oder zumindest verarbeiten. Ich bin in der Lage, dennoch glücklich zu sein und kann mein Leben nüchtern genießen.


    Für mich ist es nach wie vor die beste Entscheidung überhaupt gewesen, das Leben als Säuferin hinter mir zu lassen. Wenn da draußen irgendjemand mit liest, der noch daran zweifelt, ob es wirklich noch toll ist, wenn man sein Leben lang keinen Alkohol mehr trinken "darf", dann kann ich nur sagen: JA!!! Und die Gedanken und Gefühle "Ich darf keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich mich für ein trockenes Leben entscheide", werden sich mit der Zeit automatisch ändern. Wenn man eine zufriedene Trockenheit erreicht hat, dann hat man diese Gefühle automatisch nicht mehr. Es ändert sich in "Was für ein Glück, dass ich nie wieder Alkohol trinken MUSS".

    Was einem zunächst wie ein Verzicht vorkommt, entpuppt sich als Gewinn.


    Ein schönes Wochenende...


    LG Cadda

  • ...ich persönlich empfinde es als ein Stücklein "Freiheit" mehr, nicht mehr trinken zu müssen. Also dieses "Müssen" hatte ich mir ja selbst eingebrockt, aufgebürdet. Und wieder entsorgt.

    Man muss ja so viele Dinge im Leben. Notwendige Dinge. Alkohol ist - so wie rauchen - eines dieser unnötigen "Müssens".... und darauf habe ich absolut keine Lust mehr.


    Schön, dass es Dir gut geht. :-)

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