Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Ohnemich :)

    ein halbes Jahr ist doch schon mal ein super Anfang!! Es freut mich, dass es Dir offensichtlich auch gut dabei geht, weil Du ja selbst schreibst, dass es nun harmonisch läuft.

    Dass Du in der Gastronomie selbständig bist, das stelle ich mir natürlich auch sehr schwierig vor. Deshalb ist es vermutlich auch schon etliche Male schief gefangen, als Du versucht hast, abstinent zu leben.

    Was machst Du denn dieses Mal anders?

    Unterstützung möchtest Du Dir offensichtlich schon mal durch diese Selbsthilfegruppe holen, das find ich klasse!

    Wenn Du Dich gern regelmäßig austauschen möchtest, könnten wir Dich für den offenen Bereich freischalten, nachdem Du Dich einmal kurz beworben hast. Hier mal der link dazu:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Hallo Andi,

    Du steckst da wirklich in einer schwierigen Lage und das tut mir total leid. Dass Du einen inneren Abstand zu Deinem Vater aufgebaut hast und dass vielleicht sogar irgendwann darauf hinausläuft, dass Du nicht nur innerlich einen Abstand zu ihm aufbaust, das kann ich total nachvollziehen.

    Das Traurige an der Alkoholsucht ist eben, dass Du ihn vermutlich nicht dazu bewegen können wirst, sich Hilfe zu holen, wenn er gar nicht aufhören möchte zu trinken. Hast Du schon einmal mit ihm ganz offen gesprochen? Wenn er vielleicht ins Geheim schon selbst kurz vor seinem Tiefpunkt ist und so nicht mehr weiterleben möchte, dann könnte das vielleicht ein Auslöser sein, etwas zu ändern. Ich gehe aber mal davon aus, dass Du bzw. Deine Mutter das schon längst getan haben. Wenn Dein Vater trotzdem nicht aufhört mit dem Trinken, dann werdet ihr auch nicht helfen können. Er muss das allein wollen.

    Ich kann mir so gut vorstellen, wie es Dir geht. Ich selbst bin trockene Alkoholikerin und habe mit Jemanden zusammengelebt, der auch abhängig ist. Er hatte drei Söhne, einer davon war genau in Deinem Alter und ich weiß, wie sehr er gelitten hat und immer noch leidet. Er hat seinen Vater so geliebt, weil er nüchtern wirklich immer ein wunderbarer Mensch war, der immer alles für seine Kinder getan hat. Aber wenn er betrunken war, dann war er genau so, wie Du Deinen Vater beschreibst. Seine Kinder haben sich tatsächlich immer mehr von ihm abgewendet, so weh es ihnen auch tat. Einfach, um ihre eigenen Gefühle zu schützen. Der Jüngste ist zu seiner Mutter gezogen, der Mittlere (der in Deinem Alter war) hat sich Hilfe geholt und Zuschüsse für eine eigene Wohnung bekommen. Nur der Älteste lebt noch in dem Haus, dort aber in einer abgetrennten Wohnung. Sie waren wirklich Jahre lang verzweifelt, sind zu dem Arzt des Vaters gefahren, waren bei der Suchtberatung, haben etliche Gespräche mit ihm geführt, in denen er weinend einsichtig war. Geholfen hat es nichts. Inzwischen haben sie es für sich akzeptiert und eben Abstand gesucht. Sie haben keinen Streit. Aber sie haben leider auch nicht mehr viel miteinander zu tun.

    Diese Geschichte hilft Dir persönlich jetzt natürlich nicht weiter. Aber ich möchte, dass Du weißt, dass es ganz, ganz vielen so geht wie Dir. Leider! Weil es so wahnsinnig viele Alkoholabhängige gibt und das zerstört Familien. Ich kann Dir nur den Rat geben, Dir für DICH Hilfe zu suchen. Das hast Du ja schon getan, indem Du Dich hier angemeldet hast und das war wirklich eine gute Idee von Dir.

    Wenn Du Dich gern hier regelmäßig austauschen möchtest, dann könnten wir Dich für den offenen Bereich freischalten. Du müsstest dann einmal kurz eine Bewerbung abschicken. Du kannst es Dir ja überlegen, aber wir sind hier auf jeden Fall für Dich da, wenn Du Fragen hast oder wenn Du einfach mal etwas loswerden möchtest.

    LG Cadda


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Fee, ich freue mich sehr!!!!

    Selbst wenn er jetzt erstmal durchhält… gut, dass Du es durchziehst. Mach es nicht davon abhängig, ob er gerade mal nichts trinkt (was vermutlich nicht lange anhält, denn der erste Rückzieher hat ja schon stattgefunden) . Du machst es für Dich!!!

    LG Cadda

    Hallo Sporty,

    selbst WENN Du wolltest, KÖNNTEST Du ihnen aktuell doch gar keine letzte Chance geben. Wie soll die denn aussehen? Es soll doch weiterhin getrunken werden und das ist Euer Hauptproblem. Um Jemandem eine Chance zu geben, müsste er doch erstmal das tun, was man voraussetzt, um überhaupt eine letzte Chance geben zu wollen.

    Diese Geschichte mit dem "nur abends trinken" muss überhaupt gar nicht diskutiert oder in Betracht gezogen werden. Das ist absolutes Alkoholiker-Geschwätz. Kenne ich noch von mir und auch von meinem Ex-Partner. Diese tollen Pläne. Nur noch am Wochenende trinken. Nur noch abends trinken. Nur noch so und so viel trinken. Nur noch Alster trinken. Nur noch bei schönem Wetter trinken, Nur noch bei schlechtem Wetter trinken. Nur noch Schorle trinken. Nur noch ein alkoholisches Glas und dann wieder ein Glas Selter trinken und und und.

    Das sind alles Kontrollversuche. Alkoholiker haben aber keine Kontrolle. Deshalb funktioniert kontrolliertes Trinken ja auch nicht.

    Von daher kannst Du Dir sicher sein, dass sich eh nichts ändert und von daher ist es auch Fakt, dass Du überhaupt gar keine letzte Chance geben KANNST.

    Ihr könnt Euch wieder auf einer anderem Ebene begegnen, wenn ihr erstmal etwas Eigenes habt. Wenn ihr eben - wie Du selbst schon sagst - die Jacke anziehen müsst, um sie zu treffen. Den Satz fand ich gut und passend :)

    LG Cadda

    Nachdem ich Deinen Thread gelesen habe, möchte ich bitte noch loswerden, dass Du absolut kein schlechtes Gewissen haben musst, zu gehen!!!

    Er ist derjenige, der Dich im Stich gelassen hat, weil er säuft und er benimmt sich milde ausgedrückt absolut katastrophal, selbst wenn er nicht saufen würde, würde ich das Weite suchen. Ganz ehrlich, wenn Du bleibst, solltest Du ein schlechtes Gewissen haben, nämlich Deinen Kindern gegenüber.

    Ich kann Dir nur den Rat geben, in eine eigene Wohnung zu ziehen und glücklich zu werden.

    LG Cadda

    Hallo Hanseat,

    bestimmt bei mir in der Nähe die "Feier auf dem Dörpen" 8o

    Die "Cinderella-Taktik" habe ich meistens schon angewendet, BEVOR ich trocken wurde. Weil ich plötzlich leider so voll war, dass ich ebenfalls ohne zu grüßen abgehauen bin :roll:

    Lernen ist auch nicht so meines, aber ein bisschen Zeit hast Du ja noch bis zur Prüfung. Ich drück Dir die Daumen. Es ist ein weiterer Schritt, der aufgrund Deiner Trockenheit möglich ist :thumbup:

    LG Cadda

    Hallo nochmal,

    die Idee mit dem Brief finde ich sehr gut. Denn wenn man bedenkt, dass Du vermutlich von Deinem Sohn nur beleidigt werden wirst, bringt es Dich ja überhaupt nicht voran. Du wirst vermutlich hinterher noch trauriger sein, als vorher.

    Dass Du - um Dich abzulenken - einen Job angenommen hast, finde ich gut. Dass Du ohne Hilfe dastehst, ist natürlich gar nicht gut, umso besser, dass Du nun auch hier in unserer Selbsthilfegruppe unterwegs bist, um Dich auszutauschen.

    LG Cadda

    Guten Morgen Löwenmama,

    ich habe hier die ganze Zeit mitgelesen und mein Gedanke dazu ist, dass ich von Deiner Familie nicht erwarten würde, dass sie bei dem Besuch dabei sind. Wenn sie für sich entschieden haben, dass der Kontakt mit Deinem Sohn ihnen nicht gut tut, dann solltest Du das akzeptieren. Sie können ja nichts dafür, dass Du Dich nicht abgrenzen kannst (was nicht böse gemeint ist, denn als Mutter könnte ich das vermutlich auch nicht).

    Wenn der Rest Deiner Familie aber nur DIR zu Liebe mitkommt, dann bleiben ihre EIGENEN Gefühle auf der Strecke und das kann es eben auch nicht sein. Es gibt nun einmal leider Konstellationen, in denen man es nicht allen Recht machen kann. Da Deine Familie entschieden hat, dass sie den Kontakt nicht möchten, ist das eben so und Du kannst nur für Dich selbst entscheiden.

    An Deiner Stelle würde ich wohl den Kontakt allein zum Sohn suchen und danach mit den anderen Familienmitgliedern feiern. Ich weiß, dass sich Dir vermutlich der Magen umdreht vor schlechtem Gewissen, aber ich habe es auch in einem anderem Thread schon mal geschrieben:

    Du lässt nicht den trinkenden Sohn im Stich. Er lässt Euch im Stich, weil er trinkt. Er kann an der Situation etwas ändern. DU nicht.

    LG Cadda

    Hallo Tami,

    es freut mich total, dass Du ins Handeln kommst. Auch wenn der Arzt Dir keinen Rat geben konnte… Du warst da und Du tust etwas für Dich! Auch das mit dem Konto und dem Walken! Das war ein guter Tag für Dich! Es bewegt sich was!

    LG Cadda

    ER setzt DIR ein Ultimatum?? Witzig irgendwie….

    Er setzt Dich quasi unter Druck. Er erpresst Dich sozusagen. Er ändert also alles nur, wenn Du zusicherst, eine Chance zu geben. Wenn Du das nicht tust, wird er folglich auch nichts ändern.

    Das bedeutet vor allem Eines: Er macht seine Entscheidung von Dir abhängig, was bedeutet, dass seine Änderungen nicht aus eigenem Interesse vorgenommen werden. Das wiederum bedeutet: Das wird nichts!!

    Tut mir leid, aber das denke ich gerade.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    bei 0 anfangen… so würde ich das nicht sehen. Ihr habt erkannt, dass euch die vorgeschlagene Vorgehensweise, Dir erstmal verlockend klang, nicht aus der Abhängigkeit entlassen würde und könnt mit dieser Erfahrung eben anders weitermachen…

    Ich würde mich so oder so um eine Wohnung kümmern. Was dann mit dem Haus wird und ob es eine Möglichkeit gibt, irgendwann ohne eine Abhängigkeit dort leben zu können, das könnt ihr dann von EUREM Zuhause auf beobachten und ermitteln.

    LG Cadda

    Wenn er sein Nicht-Trinken nur von Dir abhängig machen würde, ob Du gehst oder nicht, dann wird es eh nichts. Er muss es für SICH wollen und wenn das der Fall ist, hat es nichts damit zu tun, ob er allein lebt oder nicht.

    LG Cadda

    Guten Morgen Peter,

    witzig, wie sich hier die Sterne bei Dir einfinden :)

    Ich finde es gut, öfter von Dir zu lesen in letzter Zeit! Ich mag Deine Beiträge sehr gern.

    Ich bin gespannt, ob Dir die Wohnumg gefällt. Berichte mal…. :)

    LG Cadda

    Das ist großartig liebe Fee!! Zieh es durch. Deine Kinder und Du… ihr werdet so zur Ruhe kommen können und Du kannst aus der Ferne sehen, wie es weiter geht. Freu Dich auf Deine Wohnung, Du hast das Richtige getan :thumbup:

    Guten Morgen,

    ich kann Euch garantieren, dass es in einer Sucht leider nicht um solche Entscheidungen geht. Das Saufen hat rein gar nichts damit zu tun, was mehr vermisst oder was mehr geliebt wird.

    Sucht ist Sucht, da können keine Vergleiche/Entscheidungen mehr zwischen Liebe und Trinken getroffen werden. Die Hoffnung kann man leider direkt über den Haufen werfen :(

    LG Cadda