Beiträge von Cadda

    Becky, ich hab nochmal nachgedacht. Wenn Du eine Trennung noch nicht einmal in Erwägung gezogen hast, ist es vermutlich auch alles zu viel auf einmal, was hier geschrieben wird. Es erwartet auch niemand, dass Du hier das tust, was man Dir rät. Manchmal hilft es aber, die geschriebenen Erfahrungen einmal sacken zu lassen.

    Hier sind eben viele Menschen, die zu viel Zeit durch falsche Hoffnung verschenkt haben. Das möchte man eben versuchen, Anderen zu ersparen.

    Vielleicht hilfst Du Deinem Partner aber auch genau damit, dass Du Dich anwendest. Das wirst Du nur herausfinden, wenn es soweit ist.

    Keiner sagt, dass es leicht ist, den Verstand über das Herz siegen zu lassen, damit eben dieses auf Dauer nicht kaputt geht.

    Lass erstmal alles sacken und versuche Dich zumindest schon mal etwas abzugrenzen und dafür zu sorgen, dass es Dir gut geht.

    LG Cadda

    Hallo Seeblick,

    mir hilft es immer, alles stichpunktartig aufzuschreiben, was ich in nächster Zeit erledigen möchte. Das sortiert und man hat das Gefühl, alles in Ruhe abarbeiten zu können, da es ja nicht mehr vergessen werden kann.

    LG Cadda

    Weißt Du Becki,

    hier wird auch keinem Alkoholiker geraten, weiter zu trinken und hier tauschen sich auch keine Alkoholiker aus, die Tips haben wollen, wie man am besten mit der schwierigen Sauferei umgehen sollte. Das funktioniert nicht.

    Genau so wenig funktioniert das mit der Co.-Abhängigkeit. Du kannst doch nicht erwarten, dass man Dir hier Ratschläge gibt, wie Du es am besten mit einem trinkenden Partner aushältst. Perfekt außer.... Das ist eben nicht perfekt. Und es geht hier auch nicht um eine Kleinigkeit. Mit einem trinkenden Partner ist nun mal keine glückliche Beziehung möglich, siehst Du ja, sonst wärst Du ja nicht hier.

    Das hat auch nichts mit "im Stich lassen" zu tun. Er kann aufhören zu trinken. Auch wenn es eine Krankheit ist. Gegen Krebs kann ich nichts tun, gegen Alkoholismus schon.

    Du kannst die Wahrheit nicht ertragen und wirst bissig. Auch wenn Du DIch hier jetzt abmeldest. Das Geschriebene wirst Du sicherlich mitnehmen und notfalls in ein paar Wochen nochmal drüber nachdenken.


    Cadda

    Olivia, ich sag Dir jetzt mal was. Entscheide Dich für Dein Kind!!!! In dem Moment, wo Du eben geschrieben hast, dass Dein Ex gerade nicht für Dich da ist, bedeutet das, dass Du es gern anders hättest. Du möchtest am liebsten, dass er für Dich da ist und Du mit ihm zusammen bist. Du hast auch seine Nummer angegeben für den Notfall. Das Alles sind Entscheidungen FÜR ihn und damit automatisch GEGEN Dein Kind. Mach Dir das bitte bewusst!!!

    Ich habe in meinem nahen Umfeld genau so eine Situation. Sie hat nichts mit Alkohol, aber mit emotionaler Abhängigkeit zu tun. Und ich werde Dir mal sagen, wie diese Geschichte ausgegangen ist:

    Die Partnerin meines Ex-Mannes hat sich immer und immer wieder FÜR meinen Ex-Mann, also ihren Partner entschieden. Ihrem Sohn tat das NICHT gut. Irgendwann waren die Umstände so gravierend, dass der Vater des Kindes ihn da rausgeholt hat (anders kann man es leider nicht nennen). Die Partnerin meines Mannes hat immer und immer wieder versucht, sich zu lösen von meinem Ex-Mann und immer wenn sie das tat (eigentlich nicht sie, sondern ER hat sich mehrfach getrennt), dann hatte ihr Sohn Hoffnung! Immer wieder hat er gehofft und sich von seiner Mutter wieder "einfangen" lassen. Bis mein Ex sie wieder wollte. Dann war sie immer wieder an dem Punkt, an dem DU jetzt bist. Sie wollte ihren Sohn, aber sie wollte auch meinen Ex-Mann, also ihren Partner. Das funktioniert aber nicht!!! Sie denkt auch, es war ja die Entscheidung des Sohnes. Sie hat sich ja nicht GEGEN den Sohn entschieden. DOCH! Das hat sie!! Nämlich indem sie sich nicht GEGEN ihren Partner entschieden hat, der für das Wohl des Kindes eben nicht diente.

    Ich wollte Dir sagen, wie die Geschichte ausgegangen ist: Sie lebt weiterhin in einer katastrophalen Beziehung mit ihrem Partner und ihr Sohn will seit vielen, vielen Jahren NICHTS mehr mit ihm zu tun haben. Wir wohnen alle in einem Dorf, ich habe Kontakt zu dem Sohn, weil er mit meinen Söhnen befreundet ist. Er ist inzwischen fast 16 Jahre alt und ich höre ihn reden. Er will sich schützen. Er will nicht mehr. Für ihn ist der Zug abgefahren. Er empfindet es so, dass seine Mutter sich gegen ihn entschieden hat und das ist auch so. Das kann sie sich schön reden wie sie will. Und wofür??? Für eine Beziehung. Für eine Beziehung die nicht mal läuft. Ist das nicht traurig??

    Ja, das ist traurig und das weißt Du, Olivia. Und wenn Du weiterhin hoffst, dass Du Deinen Ex an Deiner Seite hast, dann machst Du genau diese Geschichte nach!

    Ich schreibe das nicht so ehrlich und direkt, um Dir weh zu tun, auch wenn das vielleicht der Fall ist. Ich würde Dir einfach gern den Anstoß geben, umzudenken! Dein Kind ist wichtiger, als jeder Mann dieser Welt und wenn er auch noch Kummer bereitet, dann erst Recht!

    Gib als Notfallnummer Deine beste Freundin und Dein Kind an. DAS wäre die richtige Entscheidung.

    Ich meine es wirklich gut mit Dir, glaub mir.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    im ersten Moment mag das „rücksichtsvoll“ wirken, aber genau das ist eigentlich die Co.-Abhängigkeit. Man traut sich nichts zu sagen, weil man (absichtlich) missverstanden wird, damit der Alki seinen angeblichen Grund hat, sauer/genervt/traurig zu sein. Denn schwups ist der Spieß umgedreht und nicht er ist Schuld, dass er trinken muss, sondern sein Gegenüber.

    Warum er letztendlich in die Sucht geraten ist, spielt für den Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit überhaupt keine Rolle. Dafür muss er nur wollen und zwar nicht nur ein bisschen aufgrund von Ängsten vor Konsequenzen. Er muss es aus tiefsten Herzen selbst wollen und seiner Trockenheit ALLES unterordnen. Nur dann funktioniert das.

    Ob es dazu in diesem Leben nochmal kommt, kannst Du leider nicht wissen, auch nicht wenn er es sagt. Worte sind bei einem Abhängigen nichts wert, denn selbst WENN man es wirklich so meint als Alkoholiker, so belehrt einen die Sucht eines Besseren. Nur Taten zählen.

    Du kannst nur für Dich selbst sorgen, dass es Dir besser geht. Sein Leben ist nicht in Deinem Einflussbereich. Alles Reden ist da leider Energieverschwendung.

    Sag ich Dir als trockene Alkoholikerin und lange Zeit super funktionierende Co.Abhängige. Was für eine Zeitverschwendung….

    LG Cadda

    Hallo Mea Culpa und auch Hanseat,

    haben (oder hatten) wir ihn alle? Diesen Spiegeltrinker-Kumpel? :roll::mrgreen:

    Ich kann Euch sagen, dass ich mit sehr vielen saufenden Menschen "befreundet" war. Ich bin - als ich aufhörte zu trinken - auch nicht mit dem Zeigefinger losgelaufen und habe sortiert, nach dem Motto "Du bleibst, Du musst gehen". Ich habe beobachtet. Die Anderen und mich selbst und es hat sich dann mit der Zeit einfach entwickelt.

    Bei den Menschen, mit denen ich wirklich nur zusammen getroffen bin, weil wir gesoffen haben, da ging es automatisch auseinander. Wir haben es einfach auslaufen lassen. Ich hab nicht mehr getrunken, das Interesse war von der anderen Seite weg und von meiner sowieso.

    Dann gibt es da wirkliche Freundschaften, wo trotzdem relativ oft Alkohol konsumiert wird. Hier bei uns auf dem Dorf gehört es leider zur Gesellschaft oftmals einfach dazu. Dennoch sind da Freunde bei oder auch gute Bekannte, die ich auch unabhängig von den damaligen Sauf-Treffen mag. Mit denen ich gern rede, die ich gern mal treffe. Hier habe ich nicht komplett aussortiert. Es hat sich einfach die Ebene der Freundschaft oder Bekanntschaft geändert. Wo ich früher am Wochenende abends hingefahren bin, um mit ein paar Leuten zusammen zu sitzen, zu reden und dabei zu trinken, da halte ich einfach jetzt in der Woche tags über mal an oder telefoniere.

    Dann habe ich noch wenige ganz enge Freunde beibehalten. Die trinken ab und zu was, aber selten. Wenn sie sich mit mir treffen, dann trinken wir einfach Kaffee oder Cola und fertig. Ganz selten, aber wenn ich Lust drauf habe, fahre ich auch mal zu einer Feier, wo ich weiß, dass am Wochenende abends was getrunken werden könnte. Aber um mich herum wissen dann auch alle, dass ich trockene Alkoholikerin bin und mich würde nie einer nerven, dass ich doch auch trinken soll. Ich hab es auch am Anfang gemacht, weil ich da diesen Schutz durch meine Offenheit hatte. Im Nachhinein betrachtet, würde ich das aber vermutlich lieber lassen in der ersten Zeit.

    Zum Spiegeltrinker-Kumpel... So einen habe ich auch und zwar seit fast 25 Jahren. Wir haben schon so viele Feiern zusammen erlebt, aber nicht nur das, sondern er hat auch oft bei mir zu Hause angehalten und wir haben Stunden geklönt. Natürlich hat das besonders viel Spaß gemacht, nebenbei noch was zu trinken. Nun ist es ja so, dass ich vor vier Jahren aufgehört habe und bei ihm hab ich echt Sorge gehabt. Ich wusste, er ist abhängig. Aber ich wusste auch, er ist nicht nur mein Sauf-Kumpel. Er ist mir wichtig, ich mag ihn, ich kann ihm vertrauen. Ich habe ihm gesagt, dass ich nichts mehr trinken werde. Als er mich dann ernst nahm, war ich gespannt, was passiert. Ob er noch lang kommt, wenn ich nicht mehr mit ihm trinke. Ich hätte in Kauf genommen, dass diese Freundschaft zu Ende geht, weil mir meine Trockenheit wichtiger war. Aber diese Freundschaft ist nicht zu Ende. Er kommt mich immer noch regelmäßig besuchen. Er bleibt nicht mehr so lang wie damals. Wir klönen ca. eine Stunde und dann geht jeder wieder seinen Weg. Aber ich weiß, er kommt wieder :) Nicht so oft, aber er macht es. Früher hat er bei jeder Gelegenheit angehalten, wenn er Bock hatte, was in Gesellschaft zu trinken. Heute hält er an, wenn er mal wieder mit mir reden und lachen möchte.

    Das ist ein Beispiel dafür, dass hier die Freundschaft nicht aufgehört hat. Aber die Ebene hat sich verändert und das ist auch gut so.

    Man bekommt mit der Zeit schon mit, wem man wichtig ist und wem nur die Gesellschaft wegen des Saufens wichtig war. Und man bekommt auch anderes herum mit, wer einem eigentlich immer wichtig war oder wen man selbst nur dafür benutzt hat, um mal jemanden zum Saufen zu haben.

    So oder so lohnt es sich, mit dem Trinken aufzuhören. Es ergeben sich neue Dinge. Man macht andere Dinge. Das kommt nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit verändert sich automatisch das Umfeld oder eben die Ebene der Bekanntschaften oder Freundschaften.

    LG Cadda

    Hallo Matts,

    ich wäre froh, wenn es mir reichen würde, mich abends mit einem Lolli zu beschäftigen (drei ähnliche Sätze habe ich nun schon geschrieben und immer hört es sich.... sagen wir mal befremdlich an :-D, ich lasse es jetzt trotzdem so stehen).

    Bei mir liegen oft Chips, Schokolade, Haribo usw. DAS nenne ich Suchtverlagerung, leider. Aber einfach mal ein bisschen was naschen, das sollte doch kein Problem sein. Und ganz ehrlich? Bei mir bin ich mir inzwischen sogar sicher, dass es Suchtverlagerung ist. Es stört mich, JA! Aber es ist immer noch besser, als zu trinken...

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    herzlich Willkommen hier und schön, dass Du Dich austauschen möchtest :)

    Hier sind sehr viele Co.-Abhängige oder ehemals Co.-Abhängige und auch trockene Alkoholiker. Du wirst hier Einiges lesen können, was Beziehungen mit Alkoholikern betrifft. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wirst Du aber vermutlich keine positiven Berichte lesen. Wenn Du hier bist, um Geschichten zu lesen, dass eine Sache positiv ausgehen kann, dann wird es hier schwierig. Es gibt sie wie gesagt, die Ausnahmen, aber überwiegend wirst Du bei den Geschichten erkennen, dass Du versuchen solltest, Dein Leben für Dich selbst in die Hand zu nehmen, ohne dabei zu hoffen, dass Dein Partner zur Einsicht gelangt bzw. die Einsicht, die er bereits hat, in die Tat umsetzt. Damit verschwendest Du unglaublich viel Zeit und Energie. Es ist nämlich leider nicht so, dass die Liebe stärker ist, als die Sucht.

    Dein letzter Absatz klingt ein wenig so, als ob Du keine Rat möchtest, weil Du eh nichts verändern möchtest und Dich hier nur ein wenig austauschen möchtest über die Schwierigkeiten in einer Beziehung mit einem Alkoholiker. Das würde Dich zwar für den Moment erleichtern, führt aber total am Ziel vorbei. Das Ziel sollte es sein, dass es DIR gut geht. Wie könntest Du das erreichen?

    LG Cadda

    Hallo Suoergoof,

    es ist gut, dass Du Dich für DICH nach Hilfe umsiehst. Wichtig ist, dass es Dir auf Dauer gut geht, unabhängig davon, ob er die Therapie durchzieht oder nicht.

    Du hast Dich ja bereits für den offenen Bereich beworben, um Dich auszutauschen und wirst sicherlich demnächst freigeschaltet.

    LG Cadda

    Hallo Selene,

    es reicht eben nicht aus, wenn man in einem klaren Moment zur Vernunft kommt. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viele Jahre lang ich klare Momente hatte, in denen mir mein Verstand gesagt hat, dass ich aufhören sollte zu saufen. Ich habe es trotzdem erst etliche Jahre später gemacht. Allerdings nicht, weil mich mein Partner unter Druck gesetzt- und mir ins Gewissen geredet hat. Der Wille muss ganz von einem selbst kommen. Nichts anderes kann Einen zur Vernunft bringen, außer man sich selbst.

    Die Einsicht allein würde außerdem auch nichts bringen. Da muss man schon sehr an sich arbeiten, um aus einer Sucht heraus zu kommen. Ich kann nur immer wieder erzählen, dass mein Ex-Partner bereits einsichtig war und von ganzem Herzen gern meinen trockenen Weg mitgehen wollte. Er hat es nicht geschafft und das, obwohl ich nicht daran gezweifelt habe, dass er mich wirklich liebt. Die Sucht war stärker. Er trinkt heute noch, Jahre später. Inzwischen hab ich mitbekommen, dass er auch gar nicht mehr aufhören will. Er hat das einfach so akzeptiert und fertig. Auch gut. Manche sind ja auch zufrieden mit einem Leben als Alkoholiker. Auch daran kann man nichts ändern.

    Ich würde wirklich nicht weiterhin auf klare Momente von ihm hoffen, dass er zur Vernunft kommt. Sondern auf Deine eigenen klaren Momente setzen, in denen DEINE Vernunft siegt. Hier ist es ja im Grunde genommen dasselbe. Du hoffst, dass er vom Alkohol loskommt und er schafft es nicht. Außenstehende (wie wir) hoffen wiederum, dass Du von Deinem Alkoholiker loskommst und schaffst es hoffentlich bald!

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    er ist ja nicht trocken oder hab ich das falsch verstanden?

    Es gibt leider etliche Menschen, die in ihrer Sucht gefangen bleiben oder die auch gar nicht aufhören wollen.

    Mein Ex hatte bereits die Krankheitseinsicht. Durfte genau dabei zusehen, wie es geht, als ich trocken wurde. Er hat es trotzdem nicht geschafft. Und ich hab ewig gehofft, dass wir irgendwann als Paar aus der Nummer herauskommen, trocken.

    Konsequenz rate ich Dir nun aber nicht, weil ich es so erlebt habe. Sondern, weil es tausende Geschichten gibt, die so sind, wie meine.

    Dass es funktioniert bei Manchen, das mag sein. Aber das bleiben wohl Ausnahmen und darauf würde ich nicht hoffen. Denn solange Du auf ihn hoffst, gehst Du kaputt dabei.

    LG Cadda

    Selene,

    Du schreibst, dass Deine Tochter ein Problem damit hat, dass Mama einen Freund hat. Aber sei doch bitte mal ganz ehrlich zu Dir selbst: Welche Tochter würde sich über so einen „Freund“ denn freuen?

    Du beschreibst doch selbst, wie er ist. Du bist total fertig und traurig. Das Schlimmste: Er säuft, benimmt sich Dir gegenüber schlecht und ER ist aber derjenige, der die Regeln aufstellt?? Verkehrte Welt würde ich mal sagen!

    Bitte führe Dir immer wieder realistisch vor Augen, dass Du mit diesem Menschen nicht glücklich sein kannst! Tu Dir das nicht an und lebe Deinen Kindern so etwas nicht vor! Glaub mir, Du wirst irgendwann bereuen, nicht früher die Trennung durchgezogen zu haben.

    LG Cadda

    Liebe Sarah,

    Liebeskummer ist fürchterlich. Aber aus dem Liebeskummer heraus wieder Kontakt aufzunehmen, führt nur zu einer einzigen Sache:

    Noch MEHR Liebeskummer.

    Tu Dir das bitte nicht an. Ob er in die Gruppe geht oder nicht, das hat doch nun wirklich nichts zu bedeuten. Du hast doch schon so oft Enttäuschung erfahren müssen. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur empfehlen, in dieser Sache nicht auf Dein Herz, sondern auf Deinen Verstand zu hören. Sonst wird Dein Herz niemals glücklich.

    LG Cadda

    Hallo Jasmin,

    es gibt leider Menschen, die ihren persönlichen Tiefpunkt nie erreichen. Selbst wenn sie alles verloren haben, reden sie sich noch ein, dass sie keine Schuld haben oder aber sie denken „jetzt ist es eh egal“. Das ist die Sucht. Ich würde nicht darauf hoffen, dass die Einsicht irgendwann kommt. Das ist verschwendete Zeit, weil diese Hoffnung sich wie gesagt bei vielen, vielen Co-Abhängigen niemals erfüllt.

    Das ist traurig, aber leider die Realität :(

    LG Cadda

    Ich habe übrigens gesehen, dass Du seit über einem Jahr trocken bist. Das ist auch wirklich toll und zeigt, dass Du es wirklich durchziehen willst. Aber ich denke, vielleicht benötigt man einfach noch ein bisschen mehr Festigkeit auch gedanklich. Damit man eben nicht hinterher noch beschäftigt wird. Wie könnte es nächstes Mal aussehen? Könntest Du vielleicht selbst fahren und einfach abhauen, wenn Du merkst, dass es Dir zu viel wird? Oder einfach noch etwas mehr Zeit verstreichen lassen, bevor man diese Dinge wieder unternimmt?

    LG Cadda