Beiträge von Twizzler

    Hallo Anel,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    das ist eine schlimme Situation in der ihr da steckt. Was du beschreibst, kann für deine Mutter tödlich enden. Wenn es wirklich so schlimm um sie steht wie du es beschreibst, dann zögert bitte nicht, einen Krankenwagen zu rufen. Es ist sehr gefährlich was deine Mutter da versucht.

    Viele Grüße

    Twizzler

    Guten Morgen Evelin,

    das habe früher auch ganz oft gemacht. Das hat mir vor allem bei meiner Sozialphobie total geholfen. Kein Schlange stehen, keine vollen Läden und auch kein Vorbeigehen an den Regalen, an denen ich nix mehr zu suchen habe. Total praktisch. Ein Vorteil ist auch, dass nicht viel mehr sinnfreies im Einkaufswagen landet. Von zu Hause aus shoppen, abholen, fertig.

    Momentan will ich ihn auch weder sehen noch riechen!

    Das ist der Grund, warum ich nicht mehr auf Weihnachtsmärkte gehe. Dieser ständige Geruch von Glühwein....nee. Möchte ich nicht, muss ich nicht.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch nie ein Fan von Weihnachtsmärkten war. Zu viele Menschen auf einem Haufen. Das stresst mich enorm.

    Ich finde es toll, wie gut du auf dich aufpasst. Ich hatte diese Angst anfangs auch. Aber nach und nach wurde sie immer kleiner und mein Vertrauen größer.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Lila.

    Klasse, weiter so. :thumbup:

    Diese Erschöpfung hatte ich auch, nachdem ich mit dem Trinken aufgehört habe. Ich war auch schnell emotional überfordert und oft einfach nur müde. Dein Körper regeneriert sich nach und nach. Gib ihm Zeit.

    Und wenn es dir mal zuviel wird, dann scheue dich nicht, dich auch mal rauszuziehen und auf dich zu achten. Selbstfürsorge ist ein wichtiges Thema. :)

    Das ist toll, Nordlichtfan. Ich wünsche dir alles Gute für deinen Entzug.

    Wie lange die rentenkasse braucht, weiss ich leider auch nicht.

    Nie wieder Alkohol war für mich anfangs auch total erschreckend. Das war eine Zeitspanne, die ich gar nicht richtig erfassen konnte. Darum habe ich mir immer wieder gesagt, dass ich heute keinen Alkohol trinke. Und inzwischen haben sich einige Heutes angesammelt. ;)

    Die Frage, ob das hier das richtige Forum für dich ist, habe ich mir auch schon gestellt. Das hier ist ein SELBSThilfe-Forum. Das heisst, derjenige der hier ist, sollte an seiner eigenen Hilfe interessiert sein. Nicht an der Hilfe seinen Partner trockenzulegen und nur darüber zu jammern, wie schwer das Leben doch ist an der Seite eines Alkoholikers.

    Allgemein habe ich den Eindruck, dass du lieber auf anderen Straßenseite kehrst als auf deiner eigenen. Auf der deiner Frau, auf der von anderen Usern hier, mit dem Ratschlag sich zu trennen. Ist natürlich auch viel einfacher, als mal bei sich selber hinzuschauen.

    Wenn du weiter in deinem "Ach so schweren Leben" gefangen bleiben willst ist das dein gutes Recht. Genau wie es das Recht jeden Alkoholikers ist, sich zugrunde zu saufen.

    Aber dann ist das tatsächlich das falsche Forum für dich. Hier geht es darum, etwas für sich selber zu verändern. Egal,ob Alkoholiker oder Co.

    Und dir haben hier schon eine Menge Menschen geantwortet, ausser Hartmut. Dass du das aber nicht erkennen kannst, spricht für mich Bände. Es sind eben nicht die Antworten, die du gerne hören magst.

    Für die Antworten die du in meinen Augen gerne hören möchtest, ist das ich wirklich das falsche Forum.

    Woher weisst du denn, dass er das wirklich will?

    Wie kann ich einem Süchtigen auf dem Weg geben, das er es ganz alleine in der Hand hat, seine Sucht zu besiegen?

    Ich stelle dir mal eine gegenfrage: wie kann ich eine Co-Abhängige auf den Weg geben, dass sie es ganz alleine in der hand hat wieder ein glückliches leben zu führen ohne ständig um den alkoholiker zu kreisen? Dass sie an der Seite eines Alkoholikers immer weiter mit ihm in die Tiefe gerissen wird und ein Leben voller Leid vor sich hat?

    Trennt du dich von ihm, wenn wir dir das sagen würde?

    Wahrscheinlich nicht. Denn es ist ganz alleine deine Entscheidung und nicht unsere. Genauso verhält es sich bei ihm und dir. Nur weil du möchtest, dass er aufhört zu trinken, muss das nicht sein Wille sein. Ist es wohl auch nicht, denn sonst würde er alle mögliche Hilfe in Anspruch nehmen um trocken zu werden.

    Zur Zeit macht er etwas um es dann mit einer ausrede wieder zu den Akten legen zu können. Vielleicht einfach nur, damit du eine Weile nicht mit ihm streitest, weil er aufhören soll.

    Bitte werte das nicht als Angriff. Es dient dazu, dir die Augen zu öffnen, dass du gegen Windmühlen kämpfst.

    Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn es Änderungsmöglichkeiten in einem Forum gibt. Ich nehme auch lieber die hellere, alte Version, das hängt aber mehr mit meiner depressionsbedingten Abneigung gegen Dunkelheit zusammen (ausser bei meinen Klamotten).

    Vorschlag: vielleicht könnte man einen Hilfe-Thread erstellen, wo jede/r seine Fragen stellen kann, wenn etwas technisch unverständlich ist. Und den dann auch oben anpinnen, damit er nicht zu weit nach unten rutscht.

    Es werden ja immer mal wieder mal wieder technische Fragen auftauchen, weil wir hier auch viele Foren-Neulinge haben. Als ersten Beitrag könnte man so ein paar grundlegende Dinge reinschreiben. Z.B. wie zitiere ich richtig, wie ändere ich mein Profil, wie erstelle ich persönliche Nachrichten etc. Oder einen Link zu einem Artikel, wo diese grundlegenden Fragen beantwortet werden.

    Nur so eine Idee.

    Hallo Loka,

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Es klingt eher danach, als ob dein Mann Trinkpausen einlegt. Oder war er wirklich schon mal über einen längeren Zeitraum ohne Alkohol?

    Hier im Forum wirst du viele Geschichten lesen können, die deiner vielleicht ähneln.

    Es liegt auf jeden Fall nicht in deiner Macht, ihn vom Alkohol weg zu bekommen.

    Das kann nur er alleine schaffen.

    Was muss noch alles passieren?

    Die Frage gebe ich an dich zurück? Was muss noch alles passieren, dass du für dich ins Handeln kommst?

    Klar ist es leicht, die Verantwortung für das eigene Leben, welches nicht gut läuft, auf andere abzuschieben. Das bringt dich aber wie du siehst kein Stück weiter.

    Du kannst weiterhin in deiner opferhaltung verharren und genau so weitermachen oder nimmst die Verantwortun für dein Leben in deine eigenen Hände und änderst etwas für dich damit du glücklich wirst.

    Wir können dir hier keine Tipps geben, wie du deine frau trocken bekommst. Denn das liegt weder in unserer noch in deiner Hand.

    Solange sie es nicht will, wird sie nicht trocken.

    Du bist aber kein Gefangener. Du darfst die Situation verlassen und für dich entscheiden wie du weiterleben möchtest. Genauso wie sie es als erwachsene frau kann. Und wenn sie für sich beschließt trinken zu wollen, dann musst du das akzeptieren. Sie darf das. Sie ist erwachsen.

    Der/die Co- Abhängigen werden aber nicht dazu gezwungen, das alles auf sich zu nehmen. Das ist die eigene Entscheidung.

    Erst wenn ich anfange zu begreifen, dass ich mich um mich selber kümmern muss, statt ständig um die alkoholkranke Person kann ich anfangen einen Weg da raus zu finden.

    Solange sich weiter alles um den Alkoholiker dreht, irrt der oder die co ebenfalls in "einem nebel".

    Hallo Mightymary,


    Herzlich willkommen hier bei uns. Schön, dass du da bist.

    Das klingt nach einer sehr großen last, die da mit dir trägst.

    Ich bin ebenfalls eine EKA.

    Bei mir sind weitaus weniger Dinge vorgefallen als bei dir, den Kontakt zu meinem Vater habe ich aber auch abgebrochen. Einfach, weil ich gemerkt habe, wie sehr mich dieser Kontakt belastet. Diesen schreck, wenn das Telefon klingelt hatte ich auch. Und ich wollte diese last nicht mehr. Es hat mich runtergezogen und ich wollte einfach nicht mehr mit ihm reden.

    So etwas ist nicht einfach, war es für mich auch nicht. Aber danach hatte ich ein Gefühl von Freiheit. Ich wünsche dir das gleiche.


    Viele Grüße

    Twizzler

    Hallo Franzi,

    Du kannst ebenso gehen. Du musst das nicht aushalten, nur weil er Wohnung/Haus nicht verlassen will.

    Hast du dich mal rechtlich beraten lassen?

    Ich persönlich würde mich erst einmal genau informieren, was zukünftig auf mich zu kommt, wenn ich mich trenne. Vielleicht kann dich das schon ein wenig beruhigen und dir die Angst nehmen.