Geburtstage deiner Kinder können bei dir zu Hause stattfinden. Und zu Hause bei dir gibt es halt keinen Alkohol. Wenn die anderen kein Problem haben, sollte ihnen das wenig ausmachen.
Vielleicht kannst du diverse Feiern nicht komplett streichen, aber überlege mal, wie du sie für dich bestmöglich gestalten kannst ohne dass Gefahr lauert.
Beiträge von Twizzler
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Als ich mit dem Teinken aufgehört habe, habe ich gedacht: „was für ein schreckliches Leben liegt jetzt vor mir. Ich werde nie wieder lachen, nie wieder fröhlich sein.“
Ja, meine Gedanken waren wirklich so dramatisch. Heute kann ich lachen, ich kann traurig sein, aber ich kann eben auch fröhlich sein.
Gerade habe ich ein ähnliches Gefühl dem Nikotin gegenüber. Ich reduziere gerade und bei jedem weiteren Schritt kommt diese leise Stimme.
Das ist meine Suchtstimme, die mich davon überzeugen möchte, doch bitte abhängig zu bleiben. Die mag Unabhängigkeit nicht.
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Nach diesen 6 Monaten geht die Arbeit für ihn erst richtig los. Da wäre es für euch beide am besten, wenn jeder seinen Rückzugsort hat. Er muss dann erst einmal seine Trockenheit festigen und das ist wirklich mit Arbeit an sich selbst verbunden.
Und was wäre, wenn er nach diesen sechs Monaten wieder direkt rückfällig wird und du noch in der gemeinsamen Wohnung bist? Möchtest du wieder in dieser Angst leben?
Dein Freund ist auch nicht rückfällig. Er war nie richtig trocken, hat immer nur saufpausen gemacht. Warte erst einmal einige Monate oder ein bis zwei Jahre ab, ob es ihm mit der Trockenheit wirklich ernst ist. Dann könnt ihr immer noch wieder zusammen ziehen. -
Zitat
Trotzdem habe ich wie keine direkte Angriffsfläche mehr, da er ja nix trinkt. Macht es auch nicht einfacher
Das hole ich mal zu dir rüber.
Seit wann braucht Frau denn eine Angriffsfläche, um ihren Mann verlassen zu dürfen? Diese Zeiten sind ja schon lange vorbei.
„Ich bin einfach nicht mehr glücklich und habe auch keine Hoffnung mehr, dass sich das ändert.“ würde mir völlig ausreichen.
Ist das nicht eher wieder ein vorgeschobener Grund, um nicht ins Handeln kommen zu müssen? -
Hallo Sanni,
Das ist emotionale Erpressung. Du springst nicht wie er möchte, also versucht er es jetzt mit Liebesentzug um dich wieder auf Spur zu bringen. Das gleiche habe ich mit einem Ex auch durch.
Da kamen Sinnes- und Stimmungswandel im Stundentakt.
Lass dich bitte auf diese Spielchen nicht ein. Er merkt, dass du unabhängig wirst. Und das mögen die meisten alkoholiker an ihren Co‘s gar nicht.
Es sollte dir aber zeigen, dass du auf dem richtigen Weg bist. Solche Spilechen haben in einer Beziehung nichts verloren und sind und machen krank. -
Es ist toll, dass du das machen möchtest. Vor allem, dass du es richtig machen möchtest. Ein kalter entzug kann tödlich enden. Und gerade jetzt hast du dich ja entschieden zu leben.
Für morgen wünsche ich dir ein gutes und vertrauensvolles Gespräch mit deiner Ärztin. Nach der Entgiftung kannst du hier viel Unterstützung erfahren. Für mich war es, gerade am Anfang, wichtig zu wissen, dass ich nicht alleine mit meiner Krankheit bin.
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Hallo Sumi, herzlich Willkommen.
Vielleicht magst du etwas mehr über dich erzählen? Wie lange trinkst du schon? Siehst du dich als Alkoholikerin?
Hast du vielleicht schon mir einem Arzt über deine Krankheit gesprochen?
Ich weiss, viele Fragen.
Viele Grüße
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Wow, Steffi. Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Trockengeburtstag. 🍀
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Mami, dir wurde schon so viel zu dem thema gesagt. Aber es kommt nicht bei dir an. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich hier schreiben soll, denn es prallt an dir ab.
Dein Text dreht sich wieder nur um ihn. Willst du überhaupt aus deiner Co-Abhängigkeit raus?
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Hallo Waldelfe, herzlich willkommen hier.
Eine Frage habe ich an dich. Warum forderst du das von deinem Partner? Geht es in die Richtung Kontrolle? Wenn er nur vielen Menschen erzählt, dass er abhängig ist, ist es unwahrscheinlicher, dass er wieder heimlich trinkt?
Für die Angehörigen ist das immer schwer zu begreifen, aber er darf zrinken wenn er möchte. Das ist seine alleinige Entscheidung. Ebenso darf er auch trocken werden. Das ist allerdings etwas, was ganz alleine von ohm kommen muss.
Du schreibst, dass "du ihn soweit hattest". Ich muss dir sagen, dass das nicht viel bringt. Wenn er nicht für sich alleine auf Alkohol verzichten möchte, dann wird ihn auch kein anderer dazu bringen.
Das einzige was du tun kannst, ist dich selber im Blick zu behalten und dafür zu sorgen, dass es dir gut geht. Auch wenn dein Partner vielleicht wieder anfängt zu trinken.
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Vielen Dank für deine Arbeit und dein einbringen in diesem forum. Genieße mehr zeit mit deiner Enkelin. 🥰
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du bist aber ein Frühaufsteher.
Ich fange um sechs Uhr an zu arbeiten. 😬😄
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Aber mal ganz abgesehen von ihm. Ziehst du da raus irgendwelche Konsequenzen oder möchtest du abwarten, bis seine Trinkpause möglicherweise wieder beendet ist?
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Ganz ehrlich? Ich vermute, dass er jetzt wirklich eine zeitlang die Faust in der Tasche macht und nichts trinkt. Spätestens wenn er den Führerschein wieder hat, trinkt er auch wieder. Ist natürlich nur eine Vermutung, aber von Trockenheit höre ich da aus deinem Text nix raus.
Klingt für mich eher nach einem Aushalten.
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Guten Morgen Maerchenfee,
Das ist der Name einer, für mich, sehr leckeren Süßigkeit aus den USA. Ich bin nicht sehr kreativ bei der namenswahl.

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Hallo Maerchenfee,
Nee, alles gut. Ist doch super, dass du solche Zitate in deinen Beitrag ziehen kannst. Damit wäre ich jetzt schon überfordert. 😄
Das wird hier auch schon zwischendurch mal gemacht. Zitate, aus anderen Themen in sein eigenes ziehen, damit man drauf antworten kann.
Danke auch für deine lieben Worte. 🙂
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Mami, wenn ich so etwas lese, würde ich dir wirklich dringend eine Therapie empfehlen. Da scheint es sehr sehr viel aufzuarbeiten zu geben bei dir. Das solltest du dir zuliebe wirklich machen.
Manche Dinge kann ein Mensch alleine nicht in den Griff bekommen.
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Es gibt durchaus Menschen, die wollen leiden. Weil die Opferrolle halt sehr bequem ist. Man muss nix tun, nicht in Bewegung kommen. Man erntet Mitleid und hat ja auch gewisse Vorteile in dieser Rolle. Einige Menschen schrauben evtl ihre Erwartungen an uns herunter, weil es uns ja gerade soo schlecht geht.
Wenn dir diese Rolle gefällt, dann verweile ruhig dort. Wenn du gerne leidest, dann mach das.
Wenn du jetzt empört bist und dir über mich denkst:
"Wie kann sie sowas sagen?" dann fang an dich zu bewegen und arbeite an deiner Abhängigkeit.
Auch wenn du denkst, dass du dich gerade zurück hälst, weiss er ganz genau was sache ist. Das wirst du ihm auch wieder in jedem gespräch vermitteln. Und dadurch ist es gerade auch sehr wahrscheinlich, dass du ihn verlierst. Denn er hat gerade viel mit sich zu tun. Wenn du nicht auch an dir arbeitest, bleibt das keine Beziehung auf Augenhöhe. Er entwickelt sich weiter, du nicht.
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Es ist wichtig für dich zu verstehen, das er dir diese Gedanken und Panik nicht nehmen kann. Das ist Arbeit an dir selber. An deiner Abhängigkeit von ihm.
Seine Reaktionen bestimmen gerade dein Leben. Das ist nicht gesund.
Warum das so ist? Das ist Abhängigkeit. Genau wie er auch abhängig ist, vom Alkohol, bist du es von ihm.
Was tust du denn für dich selber in der Zeit wo er nicht da ist? Unternimmst du etwas mit den Kindern? Beschäftigst dich mit ihnen? Triffst du Freundinnen?