Beiträge von Stern 67

    Ja, aber das hast du schon sogar gemacht, deine ersten Schritte auf diesem Weg: Dir Gedanken und auch Sorgen gemacht. Deiner Wahrnehmung vertraut, mit den Eltern geredet.

    Und diesen Forum gefunden.

    Mit allen konzentrieren Erfahrungen von den Menschen, die auf irgendeine Weise betroffen sind.

    Wie man sich selbst so anlügen kann, das habe ich mich damals genau so, wie du auch, oft gefragt. in Bezug auf ihn.

    Aber das ist seine Entscheidung.

    Die er (tausche dich bitte nicht) wissentlich trifft.

    Die Tatsache war, ich selbst habe mich auch belogen.

    Ich habe das leider damals anderes genannt- ihn ( sprich unsere Familie, unseren gemeinsamen Weg, gemeinsame Kinder, gemeinsam Aufgebautes) nicht aufgeben wollen.

    Ich wünsche Dir Kraft und FÜR Dich und dein Kind eine schöne Weihnachtszeit, wie auch immer Du dich entscheidest.

    LG St.

    Deine Tochter ist acht. Sie kann und soll nicht dir Deine Entscheidung abnehmen. Natürlich möchte Sie alle zusammen und einen Papa, der nicht trinkt.

    Versuche dich zu fragen was für dich und für sie besser ist.

    nicht verzweifeln, handeln.

    Ich weiss ganz genau wie hart das jetzt klingt. Aber für den Wohl deines Kindes bist Du verantwortlich, fur gute Laune deines Mannes weniger.

    Hallo JuSe,

    Er hat schon gesagt, dass er dann Zuhause bleibt.

    Das kannte ich von meinen Ex auch, wenn er kein Spaß mehr haben könnte (weil er nicht trinken darf, oder wenn er darf, aber da alle wissen dass er Alkoholiker ist, wäre das nicht so spaßig) dann lieber Zuhause bleiben.

    Was möchtest Du?

    Möchtest Du lieber mit ihm Zuhause bleiben oder mit deiner Tochter zu deinen Eltern?

    Grüße

    Stern

    Hallo Alle,

    Ich hab mir gedacht, ich sehe Mal in mein eigenes Thema Mal rein... hatte eben wieder an alles das gedacht, wie das Leben sich so entwickeln kann.

    In dieser Zeit ist schon soooo viel passiert, mein eigener Jobwechsel, viele Geburtstage, vier Silvester, Weihnachtsfeier, Abiball des Sohnes, 18. Geburtstag der jüngsten Tochter, ihr Führerschein,

    Ende der Ausbildung und Job Beginn von einem Sohn, und Beginn der Ausbildung von dem jüngeren....

    Studium Abschluss von dem Mittleren.

    Gemeinsame Feier zu den schönsten Anlässen und einfache Sonntagsbrunchen.

    Heute war der 30. Geburtstag von einem der Söhne.

    Alle Kinder mit ihren Partnern waren da.

    Es ist sooo schön.

    Wir haben alle unser Recht das wichtigste für uns zu wählen.

    Aber warum man bereit ist, so etwas für Alkohol verlieren? ich bin einfach nicht in der Lage, es zu verstehen, egal wie sehr ich es versucht habe.

    Weil er eben als einziger in der Welt das hatte, was alle anderen Männer auf dieser Welt nicht haben. Er ist der Vater meiner Kinder.

    Aber eben auch das ist nicht mehr zu sehen.

    Alkohol raubt ihn letzte Kraft sie zu sich einzuladen oder eigene Beziehung mit denen aufzubauen.

    Betrunken wollen sie nicht mit ihm reden, nüchtern...wahrscheinlich möchte er nicht, vllt weiss er nicht, was er sagen könnte.

    Kann man nicht verstehen.

    Das beste ist, ich hab es einfach aufgegeben . Zu verstehen, zu wissen, helfen zu wollen.

    Ich bin einfach nur dankbar, nicht erleben zu müssen, wie er betrunken so ist.

    An alle hier, die hoffen, zweifeln und helfen...

    Habt Mut zum euren Leben ohne Alk.

    Liebe Fee, das ist bei mir genauso gewesen mit dem Rauchen aufhören...einfach an sich selbst testen wie das ist, der sucht zu wiederstehen, wenn ich mich dafür entscheide.

    Diese Triggermomente, belonungszigarette, Pausen, eine mit Kaffee morgens im Garten und und und.... ich rauchte über 30 Jahren.

    Mit Pausen für die Schwangerschaften.

    Und dann dachte ich klar, mit dem Rauchen ist schwerer sich zu motivieren, weil nichts davon kaputt geht, man kann immer noch Auto fahren, man kann gerade aus gehen und arbeiten.

    Die Auswirkung auf das gesamte Leben ist nicht so krass negativ, wie der Alkohol.

    Aber wenn man das von dem anderen wünscht und versucht ihn zu verstehen, dann soll man sich mit der eigenen sucht probieren.

    Ich konnte sie manchmal förmlich hören, die stumme- jetzt die eine rauchen, wird schon nichts ändern.

    Es sind schon 1,5 Jahre her.

    Ohne einzige Zigarette...

    Aber auf dem Hut sollte man immer sein, lebenlang. in der Flutnacht am 14 Juli, da hatte ich richtig Verlangen und war nah dran, hab mir aber gesagt, dass ich mich dafür entschieden habe.

    Ich weiss aber, das ist möglich ist. Und wenn mein Ex es gewollt hätte, könnte er das auch...

    Selbstversuch:-))))

    Liebe Catalina, du verteidigt ihn so heftig.... Er wird von keinem hier angegriffen...

    Du hast nur nach unseren Erfahrungen und Einschätzung gefragt.

    Du bist doch auch wie er, erwachsen.

    Wenn Du der Meinung bist, er ist der Opfer der Umstände und nicht selbst für seine Lage verantwortlich, dann hast du jedes Recht so zu denken.

    Und diese alle Umstände so verändern, wenn du meinst, du bist dazu in der Lage...

    Oder ihn zu Dir holen und die schützende Hand über Ihn halten, weil er darum bittet.

    Ist dein Leben, wir hier im Forum tauschen unsere Erfahrungen aus, unseres Gefühl von Ohnmacht, Enttäuschung und auch unsere eigene Wege in die " Freiheit".

    Wenn die Rückmeldungen nicht das sind, was Du hören möchtest, nimm das nicht persönlich, das sind die Antworten auf deine Fragen.

    Höre auf Dich!!! Auf dein Bauchgefühl! Frage Dich möchtest Du ihn helfen? Oder hast Du Angst? Wovon? Um ihn? Oder um Dich? Um deine Seelenruhe, wenn ihm was passiert?

    Versuch es für Dich zu beantworten, nicht für uns hier im Forum.

    LG

    LG St.

    Liebe Fabienne, ich kann Dich auch gut verstehen...alle diese Gefühle und diesen Schmerz habe ich auch so empfunden.

    Jetzt sind es schon vier Jahre ... Ich konnte das irgendwann für mich als " Verlust" verbuchen.

    Und lernte ohne ihn zu leben, viel Gutes in anderen Sachen zu sehen.

    Klar, ich denke auch täglich an ihn, ich würde Ligen, wenn ich nein sage. Aber zum Glück leben wir nicht in einer Stadt...und ich muss ihn ja nicht sehen oder zufällig mit seiner neuen beim einkaufen treffen.

    Aber es tut trotzdem weh...klar.

    Aber er darf so leben wie er möchte, trinken wie er will und es war für mich und die Kinder sehr belastend.

    Bei Dir ist es noch, dass er mit einem Clan dir gegenüber steht.

    Klar, er kann viel gutes können, Handwerken, usw. Könnte meine ex auch.

    Aber weiß Du....man kommt auch ohne klar.

    Diese Woche hat meine Tochter, unsere jüngste ihre Fahrprüfung bestanden.

    Ich war sooo happy darüber, dass ich ihn das geschrieben habe...

    Es kann nichts zurück.

    Da könnte ich sehen, wie richtig das war, das wir nicht zusammen geblieben sind.

    Ich wäre mit so wenig Interesse an der Familie und mit so viel an Alk. niemals glücklich.

    Vllt hilft dir immer an das was dich wütend und traurig gemacht hat zu denken. Und nicht nur das positive sehen, was er dir jetzt zeigen möchte.

    Er dreht die Tatsachen um... Er ist er... und du bist die jenige, die geht, die sich trennt...

    nein!!! Er ist es...der sich von dir abgewendet hat.

    Sei mutig.

    Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen, ist sie selbst zu gestalten, zu bauen.

    Drück Dich.

    Werde Gesund.

    LG St.

    Hallo Stehaufweibchen,

    In fast allen Lebensgeschichten hier im Forum ist wie ein roter Faden die Hoffnung der Angehörigen auf ein Leben ohne Alkoholkonsum des Partner/der Partnerin zu lesen....

    Aus der Entgiftung bist du raus, dann zeige deinem noch Ehemann, dass du ihn und eure Ehe wertschätzt..

    LG Stern

    Hallo Marguerite,

    Einschätzung Schwar auf weiß? Warum brauchst du das von einem Forum?

    Wichtug ist nur deine eigene Wahrnehmung. Und nur die...

    Wenn Dir jemand Dritter das sagt, ja...es ist zu viel, er ist abhängig, was ändert das für dich?

    Du gibst die Verantwortung für deine Wahrnehmung dann ab?

    Klar, wir sind hier alle mit unseren Erfahrungen, und auch Hoffnungen, dass wir uns geirrt haben, dass bei meinem Mann/ Partner doch alles anderes und bei weitem nicht so schlimm ist.

    Wie gut er das mit den Dosen kontrolliert... Oder "ganz heroisch" nur nach dem Feierabend trinkt...

    Aber das ist soooo individuell. Was für einem zu viel ist und absolutes No-Go...ist für einen anderen Normalität.

    Warum musst du heimlich schreiben?

    Ist das Thema bei euch Tabu?

    LG Stern

    Ich denke die Weihnachtszeit spielt eine große Rolle

    liebe Fabienne, es gibt leider nie die passende Zeit, in die Liebeskummer passt...

    Versuche immer daran zu denken, was genau dich hierher geführt hat, was du deinen Kindern ersparen wirst, wenn du gehst.

    Ich hab früher immer gedacht, wenn er nur nicht tunken würde, wenn er wie früher wäre, wenn.... hätte, würde.

    Und das er das versaut. Dachte ich.

    Aber danach, als er ging, war nur ich das, die schöne Geburtstage mit dem Weinen und Selbstmitleid versaut hat. Er trank weiter, nur noch extremer, lebte sein Leben wie früher, ohne uns. Aber er hat unseres nicht mehr versaut...Das war ich. Mit Liebeskummer, mit Eifersucht, mit Frust, mit Angst nie mehr eine Beziehung zu haben, mit Sorgen, wie ich es alleine schaffen soll...

    Du wirst es sehen, es klappt.

    Versuch bitte die Macht über dein Leben wieder an dich zu nehmen.

    Den Typen wirst du nicht ändern. Seine Familiengefüge auch nicht. Dort passt es eben.

    Er sagt dir direkt, wenn es dir nicht passt, dann trennen sich die Wege.

    Grausam? gleichgültig? Verändert? Desinteressiert? Bereits seelisch entfremdet?

    Was auch immer, vllt wirst du es nie erfahren. Wichtig ist... Du, dein Leben, deine Kinder und ihr Wohl.

    Alleine für sie soll es reichen, sich zusammen zu reißen.

    Was Dir auch mit der Zeit ganz bestimmt gelingt.

    Sei nicht nur mutig, das bist du, sei zuversichtlich!

    Gibt ihn nicht die Macht zu glauben, dass Du ihn das durchgehen lässt.

    Lächeln, auch wenn es weh tut.

    Zeigen, dass du dich auf dein neues alkoholfreies Leben freuen kannst.

    LG Stella

    Liebe Fabienne, ich kann dich sehr gut verstehen... Aber zu bleiben ist eine schlechter Alternative.... Er wird dir das vorhalten, er wird weiter trinken und sich im Recht fühlen.

    Vllt hat er nicht Mal Böse Absicht, aber möchtest du wirklich!??? So weiter leben?

    Das es anderes wird, glaubst du doch nicht wirklich?

    Mein Ex hat meine Unzufriedenheit mit dem Trinkerei auch zum Anlass genommen, dass es ja, passt wohl nicht.

    Hat andere gefunden, trinkt exzessiv, hat auch Kontakt zu den Kindern dadurch verloren und schuld bin nach wie vor ich...

    Aber das und mit Kindern geht's jetzt gut!!!! Wenn er alleine mit der Flasche ( seine neue ist Feiertage bei ihrer Familie) am Weihnachten sitzt, sind wir alle gemeinsam am Tisch und haben Spaß und Freude.

    Ich weiss wie schmerzhaft sich das anfühlt, was du durch machst, aber weitere Runde zu drehen macht es für dich schlimmer und dich für ihn unglaubwürdig.

    Ich umarme Dich.

    Er akzeptiert deine Entscheidung... Ja, tut weh, aber wäre es besser, wenn nicht? Wenn du nicht in Ruhe ausziehen könntest und er frustriert und gewalttätig wäre?

    Versuch das Beste zu sehen.

    Du hast die Chance auf ein besseres Leben. Und Deine Kinder!!!!

    LG Stern

    Liebe Fabienne, aber natürlich, bist du jetzt verantwortlich...er übernimmt keine Verantwortung für das Trinken und Du bist jetzt ein ,"Störfaktor" , wo es für dich ein Problem ist, das Du angesprochen hast.

    Alkoholiker wird in der Regel alles dafür tun, dass es nicht von ihm ausgeht...dafür gibt's unzählige Beispiele.

    Null Eigenverantwortung.

    Aber natürlich ist es traurig für Dich... Er ist der Vater deiner Tochter, Du wolltest ein gemeinsames Leben mit dem Mann.

    Nur eben nicht an der dritten Stelle nach dem Bier, nach den Eltern und Bier...

    Jeder Frau wünscht sich ein Leben ohne das der Alkohol es bestimmt. (Fast jede).

    Wenn Du bleibst, wirst Du nach wie vor unglücklich sein.

    Und deine großen Kinder auch ... Und irgendwann auch die Kleine.

    Oder meinst Du, du kannst deine Einstellung zu dem Alkohol ändern?

    Und fröhlich und munter mit ihm und seinen Eltern zusammen Bier trinken????

    Ich weiss wie schwer es für mich war...ich wünschte, ich könnte das schneller, mich von dem Mann lösen.

    Hab Mut, Stärke hast Du schon.

    LG Stern