Beiträge von Carmen

    Hallo Schnitzel,

    das war ganz unterschiedlich und hing von meinem Gemütszustand und der jeweiligen Person ab.
    Meistens war es mir sehr unangenehm, manchmal wurde ich sehr wütend, fühlte mich in die Enge getrieben und machte innerlich dicht.
    In abstinenten Phasen und Zeiten der Krankheitseinsicht, reagierte ich mit Verständnis und fand es nicht schlimm, wenn man mich darauf ansprach.
    In nassen Zeiten reagierte ich mit Abwehr und Aggressivität; trank dann meistens noch mehr und heimlich.

    LG Carmen

    Hallo Carl Friedrich,

    danke auch dir für deinen hilfreichen Beitrag.Ich kann damit einiges anfangen.

    Ja! Verantwortung für die Krankheit übernehmen. Das muss ich angehen und dann rückt die Schuld wahrscheinlich mit der Zeit immer mehr in den Hintergrund.

    Es beruhigt mich, dass die Akzeptanz ein Prozess ist und ich einfach Geduld haben muss. Erst einmal respektieren, dann akzeptieren. Das ist möglich.

    Lg
    Carmen

    Hallo Barthell,

    danke für die aufmunternden Zeilen.

    Du hast Recht: Ich gebe mir immer noch teilweise die Schuld für meine Krankheit. Selbsthass, Schuldgefühle und das Gefühl versagt zu haben, spielen dabei eine große Rolle.

    Deine Zeilen machen mir noch einmal bewusst, wie weit ich noch von der Akzeptanz entfernt bin, denn bei Krebs oder Diabetes hätte ich nicht solche Gedanken.Ich muss lernen mir Zeit zu geben.

    Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ein dauerhaft trockenes und zufriedenes Leben nur/erst möglich ist, wenn man seine Alkoholkrankheit angenommen und akzeptiert hat.

    Lg
    Carmen

    Hallo liebe Mitglieder,

    ich bin seit 10 Tagen nüchtern und tue mich immer noch schwer damit, meine Krankheit zu akzeptieren. Die Einsicht ist zu 100% da. Ich bin Alkoholikerin.

    Aber ich kann mich immer noch nicht richtig damit abfinden, dass ich so krank bin.

    Da kommen immer wieder solche Gedankengänge wie: „ Warum kann ich nicht “normal“ sein, ich will diese Krankheit nicht haben, wie wäre es gesund zu sein, du bist anders als gesunde Menschen und wirst immer mehr auf dich aufpassen müssen.“

    Außerdem wird mir, seitdem ich hier im Forum lese, immer mehr bewusst, wie lebensgefährlich der Alkoholismus ist.

    Wie lange habt ihr gebraucht, die Krankheit wirklich zu akzeptieren? Direkt zu Beginn der Trockenheit oder war es ein Prozess?

    Hallo Miela,

    danke für deinen ausführlichen Beitrag und die hilfreichen Tips.
    Es beruhigt mich, dass es einige Parallelen gibt.

    Das mit den 50 Tagen Shg täglich wusste ich nicht; werde mir am Donnerstag eine anschauen. Die AAs waren nie so ganz mein Fall.

    Das Buch kenne ich nicht, aber danke für die Empfehlung.

    Ich muss für heute erst mal alles sacken lassen; es ist anstrengend sich den ganzen Tag mit seiner Krankheit zu beschäftigen.

    Schönen Abend noch und LG
    Carmen

    Hallo liebe Mitglieder,

    ich habe mich erst gestern vorgestellt und bin ganz am Anfang meines neuen Weges.

    Nun zu meinem Problem: Mich triggert fast alles momentan und damit meine ich nicht Supermärkte, Cafés,öffentliche Veranstaltungen etc. - diese Orte meide ich seit meinem letzten Absturz. Mich triggert fast alles in meinem zu hause, weil ich hier in letzter Zeit bis zur Besinnungslosigkeit getrunken habe.

    Wollte mich eben ablenken und habe mich ans Klavier gesetzt. Sogar beim Spielen bekam ich plötzlich Suchtdruck, obwohl ich das garnicht mit Alkohol verbinde.Hatte mir erhofft dabei ein wenig abschalten zu können, musste aber aufhören, weil der Druck zu stark wurde.

    Auch wenn ich hier im Forum lese, triggern mich manche Berichte.
    Kennt das Jemand? Ist das noch normal? Das irritiert mich sehr.

    Lg
    Carmen