Beiträge von Harley_quinn

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Liebe Becky,
    ich habe deinen Text gelesen und dachte ich lese von mir. Nur das du mit dem Setzen deiner Grenzen zeitiger angefangen hast als ich.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen dass es nicht besser wird wenn er es nicht möchte. Du kannst es dir noch so sehr wünschen und den tollen Menschen in ihm sehen... Solange er für sich keinen Grund hat und er keinen Sinn darin sieht den Menschen den du in ihm siehst auch selbst dauerhaft ausleben zu wollen, kannst du machen was du willst... Es wird nichts bringen.


    Ich selbst bin selbst weit davon entfernt mich von meinem Partner zu trennen....
    Es wird immer wieder Phasen geben in denen es sich toll und befreiend anfühlt weil der Partner seinen Konsum reduziert. Man fühlt sich euphorisch und denkt das alles gut wird nur um ein paar Wochen später wieder einen Tritt ins Gesicht zu bekommen wen man damit konfrontiert wird, dass sich überhaupt rein gar nichts geändert hat.


    Ich wünsche dir dass du einen gesunden Weg für dich findest. Ich suche ihn noch.
    Alles Liebe


    Harley

    Liebe Lillie,
    toll und schön zu hören dass es dir gut geht und du den Absprung von deinem Ex so toll geschafft hast.
    Ich wünsche dir alles alles erdenklich Gute und dass du zu gegebener Zeit auch eine neue Liebe findest die dir gut tut <3

    Hallo Maddie, lieb das du nach fragst.
    Mir geht's seit Montag körperlich nicht wirklich gut. Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper. Abends und Nachts Magenschmerzen und Übelkeit.
    Montag Abend hatte ich einen langes Telefonat mit meiner Therapeutin.
    Sie hat versucht auf mich einzugehen. Abgesehen von dem Alkoholiker in meinem Leben. Warum ich fühle wie ich fühle, handle wie ich handle. Das ich weiter daran arbeiten muss, egal in welchem Kontext (Partnerschaft, Freundschaft, Familie, Arbeit usw) für meine Grenzen und mein Wohl einzustehen und welche Möglichkeiten ich habe wenn meine Grenzen überschritten werden.

    Danke Maddie das du dir die Mühe gemacht hast zu antworten. Ich ärgere mich so über mich selber dass ich das Umsetzen einfach nicht schaffe... Was zum Teufel muss denn noch alles passieren. Am schlimmsten ist wenn ich dann zwischendurch den Gedanken zu lasse, dass er ja nicht immer alkoholisiert und rücksichtslos ist. Sondern er ja auch immer mal wieder der Partner ist den ich mir wünsche. Wie kann es denn sein dass ich nicht klar sehe...


    Ich überlege immer noch wie ich auf eine Nachricht von ihm reagieren kann. Eine persönliche Aussprache macht keinen Sinn... Oft genug hat er mir schon bewiesen, dass das auch nüchtern nicht möglich ist.
    Ich überlege, ihm vorab zu schreiben, bevor er sich meldet. Das ich ihn im Moment nicht sehen möchte aufgrund Verhaltens xyz.

    Zitat

    Meine Grenzen hatten lange einen "Gummizaun", schlecht für mich, denn einen Gummizaun kann man dehnen.


    Ja das geht mir ähnlich. Er hat schleichend angefangen meine Grenzen die ich gesetzt hab zu überschreiten. Erst einmal und man dachte sich: naja besoffen brauchst jetzt auch nicht mit ihm diskutieren. Dann nach weiteren Wochen das nächste Mal, bis es in der letzten Woche knapp täglich zur Überschreitung kam. Ich weiß, dass es jetzt aufgrund der nächsten zwei Wochen zu weniger Alkoholkonsum kommen wird, da er diesen starken und rücksichtslosen Konsum "nur" hat wenn er Frühschicht hat oder ein paar Tage bzw auch mal Wochen am Stück. Und mir graut es jedesmal davor, weil ich zwar versuche mich darauf vorzubereiten wie er dann sein wird, aber ich ertrage es dann doch nicht. Und dann kommt der Spruch: Ich werde doch mal ein paar trinken dürfen wenn ich Urlaub hab.


    Zitat

    Hört man auf die richtige, innere Stimme, sagt nein, dann hat man zwar für sich eingestanden, hat aber möglicherweise den Ärger mit dem Partner, bekommt Ablehnung (also genau das, wovor man Angst hatte). Hört man auf die Co-Stimme, hat man den Ärger drinnen im Körper, hat es zwar kurzzeitig geschafft, für den nassen Partner wieder eine gute Freundin zu sein, ist mit sich selbst aber komplett im Unreinen. Weil es gegen das eigene Gefühl / über die Grenze geht.


    Ja genau so ist es maddie. Bei mir ist es auch so, dass ich dann in dem Moment Angst habe, ihn vollkommen von mir weg zu stoßen. Ihn mit meiner Antwort so zu verärgern, dass er den Kontakt komplett abbricht. Er mich verlässt.
    Was ich sehr stark merke sind zwei Dinge:
    1) ich schaffe es ihm gegenüber kaum Entscheidungen, die nicht den seinen entsprechen, auszusprechen.
    2) mich triggert besonders ein Gedanke in mir "ich bin/war es nicht wert" sobald der Gedanke hoch kommt, schüttelt es mich am ganzen Körper, alles zieht sich zusammen und ich fange wie ein kleines Kind (nicht abwertend sondern bildlich) das weinen an.


    So ging es gestern übrigens weiter nach seiner nächtlichen WhatsApp Aktion:


    Früher nachmittag hat er mich angeschrieben ob es dem Tier welches ich gerade per Hand groß ziehe (aber eigentlich ihm gehört) gut geht, da es sehr schwach war.
    Also es kam die Nachricht: Lebt das Kleine noch?
    Habe ihm zwei Stunden später mit "ja" geantwortet, weil ich mir dachte, dass ich erwachsen bin und es schließlich sein Tier ist.
    Darauf kam dann "Gut"


    Eine Stunde später kam die Frage was ich gerade mache. Das habe ich ignoriert. Dann kam wieder eine Stunde später, die Frage ob er heute Abend kommen soll.


    Ich dachte ich bin im falschen Film. Da stand ich dann da in meiner Küche mit den verquollenen Augen und lese diese Nachricht. Ich habe lange überlegt was ich schreiben soll (auch unter Berücksichtigung der o. g. Punkte... Leider) und habe dann geantwortet ob er dann ordentlich über sein Verhalten reden will oder ob er mir nur nochmal persönlich sagen will was er heute Nacht geschrieben hat.
    Daraufhin meinte er, dass er mich wegen so einer Kleinigkeit nicht verlieren will.


    SO EINE KLEINIGKEIT?! Er hat feige und besoffen mitten in der Nacht per whatsapp ein Beziehungsende angekündigt. Der Tag darauf war im Allerwertesten. Wo habe ich bitte die KLEINIGKEIT übersehen???


    Ich sah aber keinen Sinn dabei dass über WhatsApp ihm zu sagen sondern fragte nochmal ob dass dann bedeutet dass wir später ordentlich miteinander reden.


    Darauf kam dann erst über eine Stunde später die Antwort, ob es für mich in Ordnung wäre wenn er erst morgen kommt. Er muss für Arbeiten im Wald sehr früh aufstehen.
    Ich habe geantwortet dass ich sehr gut verstanden habe was er damit meint und zurück kam nur ein patziges "Ja alles klar".


    Zumindest habe ich es geschafft mein Handy auszuschalten um mich vor eventuellen nächtlichen Attacken zu schützen. Gekommen ist dann aber auch nichts mehr heute Nacht.


    Ich denke er wird heute Abend den nächsten Versuch starten mit der Frage ob er vorbei kommen soll. Da muss er ja nüchtern sein, da er danach zur Nachtschicht muss.
    Ich überlege mir jetzt schon was ich antworten könnte,da mein Co in mir ihn sehen will und auf ein Gespräch hofft, aber ich eigentlich weiß dass es endlich mal an der Zeit wäre ihm zu zeigen, dass er zu weit gegangen ist....


    Tut mir leid für den halben Roman. Ich wollte mich eigentlich echt kurz fassen :oops:

    Dank eurer Worte konnte ich mal den klaren Moment nutzen um auch bei euch etwas zu stöbern.
    Maddie, ich erkenne mich in deiner Geschichte so gut wieder. Stunden verbracht um die Lieblingslebensmittel zu kaufen um daraus das Lieblingsgericht zu kochen um einen schönen Abend zu haben um dann um 1-2 Stunden versetzt zu werden.
    Ab 17/18 Uhr täglich das zermürbende Gefühl wie er nach Hause kommt, wann er nach Hause kommt, in welcher Stimmung usw.
    Wie ist denn dein aktueller Stand?


    Xlausi, danke für deine aufmunternden Worte. Mein Kopf weiß das ich das nicht möchte, aber meine Gefühle und mein Herz spielen irgendwie in einer ziemlich massochistischen Liga... Ich sollte die Beine in die Hand nehmen und soweit laufen wie ich kann.


    Womit ich mich aber weiterhin konfrontiert fühle ist das Problem Nein sagen zu können. Mich ihm zu widersetzen. Er sagt er will kommen. Ich traue mich nicht nein zu sagen. Die Abmachung lautet komm nüchtern oder gar nicht. Er kommt angestochen und das Einzige was ich zu bieten habe ist emotionale und körperliche Distanz gepaart mit abwertenden Bewertungen, die dann meist zum Streit führen. Anstatt ihn direkt nach Hause zu schicken, da er meine mir hart erarbeiteten Grenzen übergangen hat. (ich habe knapp 1,5 Jahre an mir arbeiten müssen um diese Grenze auszusprechen)


    Wie schafft ihr das so konsequent zu bleiben... Ich habe heute meine Therapeutin kontaktiert weil ich dringend ein auserterminliches Gespräch mit ihr benötige... Ich habe so Angst vor den nächsten Stunden, Tage, Wochen....

    Danke für eure Antworten. Ich fühl mich so Gott verdammt allein.... Als hätte man mir den Boden unter den Füßen weg gezogen. Das verrückte an der Sache ist aber, dass ich mich mit dem Thema Trennung so oft auseinander gesetzt habe und jetzt wo es so zum Greifen nah ist bekomm ich Panik...
    Ich versuche wirklich klar zu denken aber es verschluckt mich stellenweise immer wieder und ich ertappe mich bei dem Gedanken dass ich mir wünschen würde dass das alles nur ein böser Traum ist. Wobei dich wahrscheinlich eher die Frage gestellt werden sollte, ob nicht die komplette Beziehung dieser böse Traum ist. Ich weiß der richtige Weg sollte sein stark zu bleiben FALLS er angedackelt kommt... Ich weiß nicht ob ich es schaffe.

    Es fühlt sich alles so unwirklich an...
    Auch wenn es in ein paar Wochen wahrscheinlich anders ist, aber im Moment kann ich mir nicht vorstellen wie die nächsten Tage und Wochen aussehen sollen....ohne ihn... Es tut so schrecklich weh. So vieles in der Wohnung erinnert mich an ihn. Ich weiß nicht wie ich im Bett oder auf der Couch schlafen soll... Und dann der Gedanke an die Art und Weise....nachts über WhatsApp... Er wollte ein Kind, er wollte ein Haus bauen. Ich habe ihm immer gesagt dass wir das gerne machen können, aber ohne Alkohol....

    Ist es überhaupt möglich...?
    Nach knapp 2,5 Jahren Beziehung und einem halben Jahr nach dem ich mir Rat bei euch gesucht habe, muss ich meine Kernfrage mit Nein beantworten.
    Bei mir war es nicht möglich....


    Nach vielen Aufs und Abs. Nach wirklich wirklich wunderschönen guten Wochen nach denen ich gedacht habe, wir können es schaffen, vermehrten sich wieder die schlechten Zeiten. Schlich sich der Alkohol wieder so stark in unsere Beziehung, wie ein Gift, welches sich einmal injiziert nicht aufhalten lässt.


    Ich gratuliere dem Sieger-dem Alkohol. Ich bin es nicht. Ich war es nicht wert, dass er sein Handeln reflektiert und er es ändert.


    Grenzen die ich gesetzt habe wurden in den letzten 6 Wochen rücksichtslos übergangen. Und nun wurde mir heute Nacht feige und betrunken per WhatsApp mitgeteilt, dass er wohl der Falsche für mich sei wenn er meinem Wunsch nicht nachkommen kann.
    (zum Verständnis, meine Grenze die ich gesteckt habe war, dass er Tage an denen er getrunken hat, abends nicht zu mir kommen soll, da diese Abende mit Streit, Distanz und schlechten Gefühlen endeten.)

    Zitat

    Unerträglich für mich, ist diese ständige Angst, wie der Tag enden wird.Trinkt er viel oder nicht so viel. Wird er wieder boshaft, gehe ich wieder alleine ins Bett.
    Gibt es wieder diese Vorwürfe, die absolut haltlos sind. Werde ich wieder seine Feindin.
    Im Prinzip stehe ich permanent unter Strom. Erhöhter Puls, immer auf der Hut, was ich tue oder sage.



    Kann ich 1:1 so unterschreiben. Zusätzlich der innere Kampf mit mir, wo meine Grenzen sind und welche Konsequenzen diese haben.

    Hallo ihr Lieben,


    wollte mich mal zwischendurch melden. Bei mir hat sich nichts großartig getan in letzter Zeit.
    Alles unverändert. Zwar IM MOMENT gebesserter Konsum meines XY aber keine Abstinenz und von meiner Seite aus das Wissen, dass gebesserter Konsum kein Dauerzustand sein wird und der nächste Absturz nur eine Frage der Zeit ist. Ich konzentriere mich trotzdem mehr auf mich jedoch ohne kompletten Schlussstrich ihm gegenüber.


    Ich lese viel still bei euch mit und verinnerliche Sätze von euch, die mich an meine Situation erinnern, mir aber auch zeigen wo mein Weg wohl unwiderruflich hin führen wird. Das macht mir Angst und ich kneife ganz fest meine Augen zu weil ich anscheinend noch nicht weit genug bin. Auch wenn ich nicht wirklich handle, helfen mir eure Geschichten.
    Unter anderem die Aussagen:
    "... es ist wie Karussell fahren. Man steigt ab weil es einem schlecht wird und fährt aber trotzdem bei der nächsten Runde wieder mit." oder auch "das alles und alle anderen immer Schuld an allem sind" oder "nimm deine Beine in die Hand und lauf soweit du kannst".


    Hatte einfach das Bedürfnis mich aus der Versenkung zu melden und euch Danke zu sagen.

    Liebe Lilli,


    es freut mich total, dass du das Wochenende so gut überstanden hast. Ja wahrscheinlich kommt noch was, aber vielleicht kannst du dir die bisher angeeignete Stärke und die guten Gefühle die du ohne ihn hast, beibehalten.

    Hallo ihr Lieben,


    ich melde mich mal wieder um die Gedanken aus meinen Kopf zu bekommen. Ich spüre wie ich wieder in mein "altes" Fahrwasser komme. Nach jedem nüchternen Abend fühle ich mich sicherer und merke wie ich wieder anfange ihn als meinen Lebensmittelpunkt zu empfinden. Meine Gedanken kreisen wieder hauptsächlich um ihn, ich habe wieder viel aufs Handy geschaut um enttäuscht festzustellen das er nicht schreibt oder seelig zu sein wenn er schreibt. Anstatt mich wie die Woche zuvor auf mich und mein Leben zu konzentrieren. Mir selbst zu beweisen dass ich nicht von ihm abhängig bin. Ich tölpere wieder wie ein hirnloser Zombie vor mich hin, dankbar nicht handeln oder entscheiden zu müssen.


    Wie lange das gut geht? Ich schätze bis heute Abend bzw spätestens morgen Mittag. Allerspätestens bis nächste Woche, da dann aufgrund der Arbeitszeit wieder ein regelmäßiger Konsum möglich ist. Ich bin gespannt ob ich dieses Mal ein Schritt weiter bin um zumindest an meiner Kraft von letzter Woche anzuknüpfen um direkt in der Situation für meine Grenzen einstehen zu können. Besser als wieder das Gefühl zu haben einer Situation ausgesetzt zu sein ohne handeln zu können. Man hat immer die Möglichkeit zu handeln. Man muss nicht zu sehen und sich schlecht für etwas zu fühlen worauf man keinen Einfluss hat. Das direkt umzusetzen bevor es wieder anfängt mich zu belasten wird mein Ziel sein.


    Die Aussage meines Therapeuten diese Woche hat mich etwas irritiert. Ich schilderte meine Gedanken ähnlich wie oben und die Antwort darauf war, dass das doch ein wieder auf den Partner zu gehen sein könnte, da die Beziehung wellenförmig verläuft (mit auf und abs sozusagen) diese Erklärung hat sich zumindest für mich nicht stimmig angehört.

    Hallo Lütte, ja du hast Recht. Ich kenne meinen Partner im Endeffekt nur mit Alkohol. Weißt du vor was ich auch etwas Angst habe? Kenn ich meinen Partner überhaupt? Wären wir überhaupt zusammen gekommen wenn er damals kein Problem mit dem Alkohol gehabt hätte. Ist das nicht eigentlich völlig verquer, dass man eine Beziehung mit einem Mann hat, bei dem man eigentlich gar nicht weiß wie sein Charakter ohne Alkohol wäre? Ändert der Alkohol einen Charakter grundsätzlich oder verstärkt er negative Eigenschaften? Wäre mein Partner ein ganz komplett anderer Mensch wenn er nie das Problem Alkohol gehabt hätte?


    Es tut mir leid dass ich gerade etwas wirr schreibe, bin gerade irgendwie durcheinander.

    Zitat

    Vielen Dank für dein Feedback. Ich habe jetzt auch bei dir einmal mitgelesen. Es gibt doch immer wieder die gleichen Verhaltensmuster bei uns Cos. :roll:


    Ja bei uns Cos und bei den jeweils dazugehörigen Partner/Angehörigen anscheinend auch. Einerseits erschreckend, aber es hilft zu begreifen und zu sehen, dass was hinter dem jeweiligen Verhalten steckt.


    Ich freu mich dass du ab Sonntag in deine Wohnung kannst. Der Rückzug wird dir gut tun und das Wissen, dass du dich den Situationen nicht mehr aussetzen musst da du jetzt "dein Eigenes" hast. Ich drücke für dich weiterhin alle Daumen.

    Hallo Lilli,


    ich war in deinem Thread bisher stille Mitleserin. Deine Geschichte nimmt mich sehr mit. Leider habe ich keine Ratschläge für dich, da auch ich mich hier angemeldet habe wegen der Situation mit meinem Partner. Ich möchte dir aber viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen wünschen. Ich finde du machst das ganz toll, bleib stark.


    LG
    Harley

    Guten Abend ihr Lieben,


    ja Lütte, der Austausch hier tut so gut. Ich hab das Gefühl, ich habe in den letzten zwei Wochen mehr erreicht als im letzten Jahr...


    Liebe Aurora, danke für deine Antwort. Ist doch nicht schlimm. Letztendlich hat es ja geklappt worüber ich wirklich dankbar bin.


    Ja ich habe das Gefühl, dass er mich - zumindest im Moment - ernster nimmt als zuvor. Keine Ahnung ob es daran liegt dass er selbst gemerkt hat, dass er dieses Mal wirklich in mir auch ein Teil von meinen Gefühlen stark in mit Leidenschaft gezogen hat... Ich war/bin "geklärter" in meinem Umgang mit ihm.


    Zitat

    Hast du diesen Mann schon mal wirklich ohne Alkohol kennen gelernt?


    Klingt es blöd wenn ich dafür eine Definition benötige? Was für einen Zeitraum meinst du? Phasenweise erlebe ich ihn für Stunden ohne Alkohol es gab aber auch schon Phasen an denen ich ihn 3-5 Tage ohne Alkohol erlebt habe. Letzteres kommt aber sehr selten vor...


    Ich muss euch etwas fragen, ich hab seit letzten Wochenende ein sehr großen Gewissenskonflikt. Wir waren bei Freunden eingeladen die wir beide schon lange nicht mehr gesehen haben. Ich habe mit ihr zwei Gläser Sekt getrunken. Ich vertrage kaum Alkohol und war dementsprechend schnell angeschickert. So. ICH wünsche mir einen Partner der seinen Umgang mit Alkohol überdenkt und was mache ich? Ich trinke Sekt obwohl ich weiß dass ich es nicht vertrage. Okay ich trinke wirklich selten...trotzdem hatte ich ein schlechtes Gewissen...