Uiui, das ist ja ne ganze Menge.....
Ich kann dich voll und ganz verstehen, ich glaube, das ging den Meisten hier so und einigen ergeht es immer noch so wie dir.
Fakt ist, du hast die Notbremse gezogen, Fakt ist, du kannst/konntest dich nie mit ihm darüber austauschen, das resultiert dann darin, dass du nicht richtig abschließen kannst, weil noch so vieles ungeklärt ist
Wenn ich dir sage, dass sich dieses Gefühl mit den Jahren relativiert, wirst du mir kaum glauben können. Es ist aber so!
Das Ganze ist ein Lernprozeß, indem Wut, Enttäuschung, Verletztheit, Rachgefühle und Hass immer mal weder aufgewirbelt werden. Da wirst du aber durchkommen und gestärkt aus der Situation hervorgehen.
Für deine Tochter ist die Situation auch ziemlich schlimm, aber wenn du versuchst, mit ihr kindgerecht über deine Gefühle zu reden, dann hilfst du ihr. Jemand hat hier gesagt, dass du ihr die Krankheit ihres Vaters erklären solltest, damit sie sich nicht für die Schuldige hält. Ich finde diesen Ansatz sehr wichtig.
Kinder verstehen sehr viel mehr als wir glauben. Sie beobachten und vergleichen und bilden sich so ihre Meinung. Versuche auf das Empfinden der Kleinen einzuwirken, damit sich ihre Gedanken in die richtige Richtung entwickeln können.
Deine Wut kann ich sehr gut nachvollziehen!!!
Gruß
Heike