Beiträge von Stern

    Ja, wahrscheinlich ist das so.

    Ich habe trotzdem nie öffentlich gemacht, dass ich Alkoholiker bin. Ist mein Schutzschild.
    Aber manche gehen sehr offen damit um. Ist ihr Schutzschild.

    Du kannst ja nun auf deinen 9 nüchternen Monaten aufbauen. Die sind ja nicht weg.
    Konntest du in der Zeit einiges anders anders machen? Außer nicht mehr trinken meine ich.

    Konntest du dir schon Gedanken darüber machen, ob du dein neues nüchternes Leben mit der Ungewissheit beginnen willst, ob die Sauferei nicht doch irgendwelche Schäden hinterlassen hat, die, würden sie jetzt bei einer gründlichen Untersuchung erkannt werden, vielleicht gut heilbar wären?

    Ich wollte das dann ziemlich schnell für mich wissen und war sehr erleichtert, dass alles in Ordnung war.
    So konnte ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, mir mein nüchternes Leben aufzubauen.

    nur diese Schuldgefühle es nicht geschafft zu haben, rückfällig geworden zu sein sind einfach da.

    Ich hatte auch so Schuldgefühle.
    Ich wurde zwar nicht rückfällig, aber die Tatsache, dass ich so viele Jahre gelogen habe und alle um mich herum getäuscht habe, haben mir schwer zu schaffen gemacht.
    Mit dem Tag des Nüchternwerdens habe ich ein neues Leben begonnen. Das alte war vorbei. Da konnte ich nichts mehr ändern. In meinem neuen Leben wollte ich es besser machen ….und das ist mir bisher ganz gut gelungen.

    Schuld. Was ist das überhaupt?
    Hast du wirklich Schuld auf dich geladen?

    Es tut mir gut hier zu schreiben, weil ich sonst es gerade nicht kann (mit jemand darüber zu sprechen, was mir wieder sehr unangenehm ist, auch nicht mit meiner Frau) und mein Tagebuch mir eher kein Feedback geben wird. Auch hier erwarte ich nicht gleich/ immer Feedback, aber ich weiß das ich hier verstanden werde.

    Dann schreibe hier, wann immer dir danach ist.
    Mit hat das gerade in der Anfangszeit sehr geholfen, meine Gedanken irgendwo zu lassen und sie zu sortieren.

    Hier wirst du gelesen und mit Sicherheit bekommst du auch Antworten.
    Wir sitzen uns ja hier nicht an einem Tisch gegenüber und da kommen die Reaktionen auch schon mal zeitversetzt.

    bin gespannt morgen wieder zu arbeiten...dort ist mein Rückfall aufjedenfall einer größeren Gruppe aufgefallen...hab ja schiss, aber da muss ich durch...

    Ja, da musst du wohl durch.
    Geht ja nun mal nicht anders, wenn‘s so viele mitbekommen haben.

    Ich wünsche dir, dass du auch ein wenig stolz sein kannst, dass du so schnell wieder ‚die Kurve bekommen hast. Das ist ja auch nicht so ganz selbstverständlich. Und dass du jetzt hier Unterstützung holst, ist doch auch ein weiterer Schritt in dein nüchternes Leben.

    Wissen die bei der Arbeit, dass du Alkholiker bist?

    Hallo restart,

    ich habe dich für den offenen Bereich unserer SHG freigeschaltet und dein Thema dorthin verschoben.
    Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Wenn du deinen Threadtitel geändert haben möchtest, wende dich bitte an einen Moderator.


    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Ich habe die falsche Konstruktion ausgesucht.

    Das ist natürlich doof.

    Jetzt ist es bei mir nicht anders. Es ist egal um was es geht, dass positive muss ich wieder hervor holen. Durch kleine Schritte, raus gehen, spazieren gehen oder Erinnerungen an freudige Ereignisse vorholen. Das Hilft mir. Jeden Tag etwas anderes.

    Ich finde es auch ganz wichtig, jeden Tag irgendetwas tun, was nur für mich ist.
    Jeder Tag bringt irgendwas schönes, ich muss nur hinschauen.

    Doch, heute wie damals ist das Ziel keinen Alkohol mehr zu drinken, weil es einfach nicht funktioniert.

    Nun ja, bei Alkoholikern funktioniert es nicht mehr, Alkohol zu trinken. Da gibt es eben nur die absolute Abstinenz…oder den absoluten Absturz.
    Menschen, die nicht alkoholabhängig sind, sieht das ja ganz anders aus.

    Siehst du dich als Alkoholiker?

    Hallo restart,

    schön, dass du uns gefunden hast.
    Wir sind eine Online-Selbsthilfegruppe, in der sich bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Habe jetzt gut 9 Monate wieder eine trockene Phase und mache seit einiger Zeit wieder eine Reha...bis Donnerstag, da stand die Flasche welche ich total vergessen hatte und beim Aufräumen gefunden hatte...

    Tja, ich hatte mich soo sicher gefühlt, aber der "Freund" war auf einmal wieder ganz nah und brach über mich hinein.

    Das war jetzt erstmal ein "ausrutscher"?!

    Die von dir beschriebene ‚trockene Phase‘ ist ja eben doch nur eine ‚trockene Phase‘ gewesen. Auch, wenn sie schöne 9 Monate lang war.
    Hattest du vor 9 Monaten nicht den tiefen Wunsch, für immer nüchtern zu bleiben?

    Waren deine 1,5 nüchternen Jahre auch eine ‚trockene Phase‘?

    ‚Ausrutscher‘.
    Ich bin nicht sicher. Rückfall?
    Wie lange währte denn dieser ‚Ausrutscher‘?

    Hallo Frank,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe und herzlichen Glückwunsch zu deinen Start in dein neues nüchternes Leben.

    3 Anläufe hat es gebraucht, bis du nun endlich erkannt hast, dass es für einen Alkoholiker unmöglich ist, sich ‚mit Alkohol zu belohnen’. Gibt so viel anderes.
    Alkohol ist Gift und natürlich nimmt das der Körper übel. Wie übel, das erlebst du gerade. Aber der Körper ist auch sehr dankbar, wenn er gut behandelt wird.

    Ich hatte Bluthochdruck und einen viel zu hohen Puls, kam schnell aus der Puste und habe schnell geschwitzt.
    Mein Körper hat es mir gedankt, dass ich jetzt absolut abstinent lebe.
    Ich brauche keine Blutdrucktabletten mehr und komme super zurecht.

    Ich hatte mich komplett durchchecken lassen, weil ich auch so Angst hatte wie du. Und es war sehr beruhigend, dass das Saufen keine irreparablen Schäden verursacht hat.

    Ich drücke dir die Daumen,, dass es dir bald besser geht. Und das wird es. …denn jetzt bist du nüchtern.
    Gib dir Zeit und sei gut zu dir.

    Ich wünsche dir hier einen guten und hilfreichen Austausch.

    Natürlich bin ich in dem sinne auch alkoholiker das ist mir bewusst. In meinen fall Rauschtrinker. Aber der Vorfall hat mir auch gezeigt das ich das nicht mehr will und deswegen lebe ich abstinet weiter. Und ich weiß ich muss nur das erste glas weg lassen.

    Oha. Mir klingelt es irgendwie ganz schön in den Ohren.
    In welchem Sinne bist du denn auch Alkoholiker?

    Ich bin Alkoholiker. Und ich wollte ganz viele Jahre nicht mehr saufen. Ich wollte es so sehr. Mit dem Willen habe ich es nicht geschafft…obwohl ich wirklich einen sehr starken Willen habe.
    Du musst nur das erste Glas weglassen? Ich würde jetzt einfach nur gern sagen, dass ich dir das wünsche, denn das tue ich wirklich. Und doch bekomme ich Bauchgrummeln dabei. :roll:

    Ist nicht jeder Tag oder Monat ein Etappensieg auch wenn es einfacher wird diese zu erreichen ?

    Der ‚Etappensieg‘ ist auch überhaupt nicht negativ gehaftet.
    Mancher mag damit ja auch gut seine Strecke einteilen. Ist ja auch in Ordnung, wenn lebenslang für den Moment zu lang erscheint. Obwohl ich persönlich ja schon der Meinung, dass es für einen Alkoholiker eben nur lebenslange Abstinenz geben kann und das auch irgendwo im Hinterkopf abgespeichert sein sollte. Ich brauche das für mich ziemlich konkret und ziemlich konkret ist nun mal ‚für immer’. Aber ich bin ja nicht der Maßstab. Wenn jemand nur für heute nüchtern sein will, weil ihn ‚für eine Woche‘ überfordert, reiht sich auch ein heute an das nächste heute…. 😀

    Ich zähle ja auch meine nüchternen Tage. Weil ich das so schön finde, mich abends über meinen nüchternen Tag zu freuen. Einfach, weil ich ihn nüchtern verbracht habe.

    Wir haben nun mal eine Suchterkrankung. Da ist es nicht schwer, in alte Verhaltensmuster und in altes Denken zu fallen.
    Ich denke auch, dass meine Sicherheit auch eng mit der Auseinandersetzung mit diesem Thema verbunden ist. Ich nenne es Nachsorge.
    Ich kenne die Statistik gar nicht so genau. Aber ich bin mir sicher, dass ich zu den paar Prozent gehören will, die es schaffen, den Rest ihres Lebens nüchtern zu bleiben. Und ich will das nicht nur ‚schaffen‘, ich will das leben. Und da bin ich schon ziemlich überzeugt davon, dass ich am Ende meines Lebens sagen werde: Ich habe seit dem 1. Juni 2021 nie wieder auch nur einen einzigen Schluck Alkohol getrunken. Aber ich bin natürlich auch nicht so naiv zu glauben, dass das mal eben so nebenbei funktioniert. Ich bin ja nicht Alkoholiker geworden, weil ich alles unter Kontrolle hatte.

    Hallo Iwona,

    ich lese so gern bei dir.
    Da ist immer eine so viel positive Grundstimmung in deinen Worten….selbst, wenn was überhaupt nicht schön ist. Ich freue mich so, dass es dir gut geht …weil du keinen Alkohol trinkst. Das zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht.
    Nichts haut dich um ….weil du keinen Alkohol trinkst.
    Und so gern nehme ich mir oft davon was mit in meinen Tag.
    Dafür möchte ich jetzt mal Danke sagen. Schön, dass du hier bist. 💐🌹🪻🥀

    Herzlichen Glückwunsch zu 5 nüchternen Monaten.
    Das sind 5 Monate, in denen du nun schon Weg der Freiheit gehst. Ganz große Klasse.

    Ich finde es gut und wichtig, wie du auf dich achtest und auf dich aufpasst und ich wünsche dir, dass du immer nach vorne schauen kannst ….ohne das Vergangene zu verdrängen.

    Heute bin ich einfach nur froh, dass ich es gemacht habe und dass ich bis hierhin gekommen bin.

    Hast du das Gefühl, dass dieser Meilenstein 5 Monate nur ein ‚Etappensieg‘ ist?
    Klingt komisch ….dieses: Bis hierhin gekommen. :roll:
    Kann aber auch sein, dass ich das nur komisch lese.

    Naja, die Alkflaschen hüpfen ja nun mal nicht zur Seite. Die sind da ….bei jedem Einkauf, bei jedem Restaurantbesuch, in fast jedem Buch, in fast jedem Film…..

    Das ist so, und das werde ich nicht ändern.
    In einigen Geschäften ist das Alkoholregal ja so ziemlich am Anfang oder kurz vor den Kassen, da ist es schwer, das nicht zu bemerken. Deshalb finde ich es für mich wichtig, dass ich es nicht werte. Es ist da….so wie auch die Windelhöschen da sind, wenn ich zum Klopapier greife. Ich bemerke sie und mache mir darüber keine Gedanken. Weiterlaufen und Einkaufszettel abarbeiten.

    Herzlichen Glückwunsch zu 2 nüchternen Monaten 💐

    Hier ganz viel lesen und schreiben hat auch mir sehr geholfen, mich und meine Gedanken zu sortieren.
    Es gab so viel (neu) zu entdecken und natürlich gehören diese ganzen Gefühle dazu.

    Und wenn mal ein Gedanke an Alk kommt, sage ich mir immer: Du kannst nicht trinken, für Dich gibt es das eine Glas nicht. Andere können das. Ist ok.

    Wann kommt dir denn der Gedanke an Alkohol?
    Aber viel wichtiger ist ja, wie du dann denkst. Für Alkoholiker gibt es das nicht mehr ….dieses eine Glas. Dieses eine Glas öffnet den Sog in der Suchtspirale.
    Ich denke für mich, dass ich es nicht noch einmal schaffen würde, aus dieser Suchtspirale rauszukommen. Und das lässt mich aufmerksam durch den Tag gehen.

    Ich sage mir immer wieder meine Gründe auf: Gesundheit, Unabhängigkeit und Freiheit, Aufgaben können erledigt werden, was aber trotzdem nicht fruchtet.

    Darauf kaue ich gerade rum….auf den Gründen, nicht mehr zu saufen….

    Diese Liste könnte ich unendlich lange fortsetzen, weil ich nämlich ziemlich viel (zurück) gewonnen habe, seit ich den Ausgang aus der Suchtspirale gefunden habe, was ich nicht mehr verlieren möchte.
    Das wichtigste ist mir dabei: Ich habe mich wiedergefunden. Und das ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Alles Schöne und alles, was mir wichtig ist in meinem Leben habe ich nur, weil ich nüchtern bin…..und nur, solange ich nüchtern sein werde.

    Ich bin Alkoholiker.
    Das bedeutet, dass ich die Wahl habe zwischen lebenslanger Abstinenz und meinem Leben …. oder saufen und damit meinem sicheren Untergang.
    Wie ich mein Leben gestalte, kann ich nüchtern beeinflussen. Nur nüchtern. Immer nur nüchtern.
    Wie ich saufend zugrunde gehe, würde früher oder später, aber in jedem Fall unaufhaltsam, außerhalb meines Einflusses liegen. Die Suchtspirale bleibt nicht stehen …sie dreht immer weiter und immer nur nach unten.

    Ich bin Alkoholiker.
    Die Frage, ob ich Alkohol trinken will, stellt sich gar nicht. Es ist nämlich völlig Wurscht, was ich will.
    Ich kann keinen Alkohol mehr trinken…nicht ab und zu, nicht ausnahmsweise mal ein ‚Gläschen‘…nicht ‚nur in der Praline‘.
    Es spielt auch keine Rolle, was andere können oder was andere machen und auch nicht, was ich mal konnte oder gemacht habe ….jetzt kann ich keinen Alkohol mehr trinken …..wenn ich leben will. Und ich will leben. Weil es nämlich das Einzige ist, was ich habe. Das kommt nicht noch mal.

    Herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Und herzlichen Glückwunsch zu 8:nüchternen Jahren.
    Das ist eine ziemlich lange Zeit, finde ich.

    Als ich in der 6 monatigen Therapie war, wurde ich nur "entschleunigt" aber nich wirklich therapiert.

    Wann war denn diese Therapie?

    Komme in Ruhe hier an.
    Mir hilft das Leben und Schreiben hier sehr, mich und meine Gedanken zu sortieren. Es tut mir gut, mich hier austauschen. Das wünsche ich dir auch.

    Ich habe mir ein Fliegengitter für ein Oberlicht bestellt, dass leider nicht so richtig passte. Weil es nach meinen Maßen angefertigt wurde, kann ich es nicht zurück geben. Der Alurahmen ist zu breit,er lässt sich nicht auf den äußeren Fensterrahmen aufsetzen, weil der abgerundet ist.

    Hast du falsch gemessen oder wurde das Fliegengitter falsch angefertigt? 🤔

    Diesmal fällt es mir nicht so leicht aus den Tief raus. Immer einen Schritt vor dem anderen.

    Kannst du das Tief für dich in Worte fassen?
    Wie sehen deine Schritte aus?

    Das tut mir so Leid. 😢
    Wenn das Geld für die Reise per Lastschriftverfahren eingezogen worden ist, kannst du das zurückbuchen lassen. Dafür hast du 8 Wochen Zeit.
    Oder wenn du das Geld mit Kreditkarte bezahlt hast, kannst Du das reklamieren. Für dieses Chargeback-Verfahren gibt es bei der Bank Formulare.
    Wenn du selbst überwiesen hast, wird das schwierig bei Insolvenz, das Geld wieder zu bekommen. 😢