Heute ist Feiertag. 😀
Wäre ja schön, wenn da auch ein Feiertags-Chat angeboten werden würde?
So oder so …. ob ihr frei habt, freiwillig arbeitet oder euer Job euren Einsatz verlangt …. ich wünsche euch einen ganz schönen Tag.
Heute ist Feiertag. 😀
Wäre ja schön, wenn da auch ein Feiertags-Chat angeboten werden würde?
So oder so …. ob ihr frei habt, freiwillig arbeitet oder euer Job euren Einsatz verlangt …. ich wünsche euch einen ganz schönen Tag.
150 nüchterne Tage, das ist super. 👍🏻
Schön, dass es dir scheinbar so leicht fällt, dein Leben ohne Alkohol leben zu können.
Achtsamkeit ist trotzdem das oberste Gebot.
Und es ist mir nicht einmal schwer gefallen, obwohl es einige Situationen gab, die normalerweise mit einem Totalausfall geendet hätten: Geburtstage von guten Freunden, geschäftliche Feiern, Hochzeit, Treffen mit Freunden im Biergarten.
Ich finde ja dieses ‚normalerweise‘ ein ziemlich blödes Wort in deinem Satz.
Dein neues ‚normalerweise‘ ist doch eben nicht den Abend mit einem Totalausfall zu beenden.
Ich finde es gut, dass du regelmäßig zu diesen Meetings gehst. Sie tun dir gut und alles, was gut tut, ist ein Weg in die richtige Richtung.
Diese Dankbarkeit spüre ich auch ganz oft.
Für mich ist das nicht-mehr-saufen-müssen wie so ein riesiger Stein, der von mir abgefallen ist. Ein nüchternes Leben ist um so vieles leichter.
Pass gut auf dich auf.
Es gibt keinen Grund zum Saufen! Fertig!
Was wäre denn auch ein Grund zu saufen? 🤔
Außer, ich will das jetzt so, fällt mir keiner ein.
Wir haben unsere Sucht gestoppt.
Wir wissen, dass es uns ohne Alkohol um so viel besser geht.
Wir wissen, dass Alkohol nie und nimmer irgendwas besser macht.
Und wir wissen, dass unsere Krankheit nur gestoppt werden kann. Sie ist nicht heilbar, wir bleiben immer Alkoholiker. Und der nächste Schluck könnte der Anfang vom Ende sein.
Warum sollte es irgendeinen Grund zum saufen geben?
Genau:
Es gibt keinen Grund zum Saufen! Fertig!
Hallo Elraine,
schön, dass du dich traust, hier wieder zu schreiben.
Ein Rückfall ist ja schon schlimm und den Mut zu haben, davon zu berichten, finde ich sehr mutig und ganz große Klasse. Gleich wieder ‚durchzustarten‘ ist ganz toll.
16 Tage bist du nun wieder nüchtern. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Anfangs war ich fest entschlossen, die Reha in diesem Umfang nicht weiterzuführen, weil zu viel für mich dagegen Sprach. Sondern mit einer Einzeltherapie weiter zu machen. Nach einem Gespräch mit meiner Therapeutin in der Reha gemeinsam mit meinem Partner, habe ich meine Meinung aber geändert.
Das finde ich richtig gut. 👍
Nimm jede Hilfe, die zu bekommen kannst. ‚Aussortieren‘ ohne ne wirkliche Alternative zu haben, finde ich immer schwierig. Vielleicht ist das genau der Weg, den du für dich brauchst. Das rauszufinden geht ja nun mal nicht, wenn du ihn nicht gehst. ![]()
Ich wünsche dir, dass du deinen Weg mutig gehen kannst … und ich wünsche dir, dass du den Austausch hier suchst, wenn es ‚brenzlig‘ wird….. beim wegbleiben wirst du keine Hilfe bekommen können.
Übrigens finde ich deine Reise so ganz alleine sehr beeindruckend, noch viel mehr, dass du dabei nüchtern geblieben bist.
Hallo Morgendämmerung,
wie geht es dir jetzt?
Konntest du den sonnigen Tag gut für dich nutzen?
Ich lese gern bei dir und ich freue mich so mit dir über dein neues nüchternes Leben. 😀
Es ist gut, dass du auf dich achtest und nicht zu der Party gegangen bist.
Diese vielen kleinen Veränderungen sind so schön, schaue hin …jeden Tag.
Schön, dass du mal wieder hier bist.
Den großen Meilenstein 100 Tage hast du ja nun bald, das ist toll.
Es ist seit dem letzten Post nicht wirklich viel passiert
Die große Veränderung sind ja die vielen kleinen Veränderungen. Und da ist ganz sicher auch bei dir ganz viel passiert. 😉
Schau mal hin, ich in sicher, du wirst ganz viel finden.
Letzte Woche habe ich (endlich) leider die Absage von meiner Krankenkasse für die Kostenübernahme einer stationären Entwöhnungsbehandlung bekommen. Kurz gefasst: Keine medizinische Notwendigkeit erkennbar. Wir bedauern…, tja, war ja zu erwarten
Was ist eine stationäre Entwöhnungsbehandlung?
Ist das sowas wie eine Langzeittherapie?
Wenn dir das wichtig ist, gehe ganz schnell zum Arzt und gegen den Bescheid in Widerspruch. Die Krankenkasse kann doch aus der Ferne eine medizinische Notwendigkeit gar nicht einschätzen. Letztendlich weiß doch nur dein Arzt (und du), was medizinisch notwendig ist.
Im großen und ganzen läuft es ganz gut, zwar immer mal wieder diese Gedanken eines könnte ich trinken, oder mal wieder trinken. Ja könnte ich, will ich aber nicht. Nein, kein Alkohol mehr ins System, auch keine kleinen Mengen.
So ein bisschen bekomme ich Bauchschmerzen, wenn ich sowas lese. ![]()
Warum denkst du, dass du Alkohol trinken könntest ….aber nicht willst?
Ich wollte ganz viele Jahre keinen Alkohol mehr trinken. Am Willen hat es ganz sicher nicht gelegen, dass ich nicht aufhören konnte zu saufen. Erst als ich erkannte, dass ich keinen Alkohol mehr trinken kann, konnte ich nüchtern werden und die Krankheit stoppen.
Kürzlich hast du geschrieben, das du wegen deiner düsteren Gedanken nicht in Therapie bist. Weil die nur Medikamente verschreiben und man gar nicht so einfach an einen Arzt ‚ran kommt‘.
Ich kenne ich damit nicht aus, denke aber, dass mir solche Gedanken Angst machen würden.
Bist du gar nicht beunruhigt?
Ich weiß nicht, ob du meine Frage weiter oben nicht gelesen hast oder nicht beantworten magst.
Was meinst du damit, dass du dich nicht so weitgehend ändern willst und kannst?
Nö, nehme ich das nicht persönlich, vielmehr als Denkanstoß.
Ich setze mich ja nun auch nicht mit der Tempobox aufs Sofa und denke: Jetzt rufst du dir mal das ganz Schlimme aus den Saufzeiten in Erinnerung.
Die Erinnerungen kommen ja ‚einfach so‘ …bei einem Film. einem Buch, beim hier lesen ….
Muss denn immer alles sofort einen Sinn machen?
Du kannst alles vielleicht vergessen. Das ist doch auch gut so.
Ich denke nicht, dass ich diese Zeit vergessen kann. Sie gehört zu meinem Leben. Ich will mein Leben nicht vergessen.
Einen Strich drunter machen? Unter die Vergangenheit? Ja, irgendwie schon, denn sonst gäbe es ja keinen Neuanfang.
Vielleicht denke ich anders, wenn noch ein paar Jahre vergangen sind. Ich bin ja noch so ein bisschen am Anfang, ich lerne nach wie vor mit und von den Menschen hier. Da kommen schon hin und wieder Gedanken an die Vergangenheit und dann bin ich dankbar, dass das vorbei ist.
Ich muss auch oft weinen, wenn ich an meine letzten Saufjahre denke. Ganz viele Situationen haben sich so eingebrannt, dass ich die vermutlich nie vergessen werde. Diese Verzweiflung, diese Scham, diese Angst, da nie wieder rauszukommen…… Aber das ist auch gut so.
Und dann schaue ich aber auch wieder voller Dankbarkeit nach vorne.
So geht es mir auch.
Als ich noch gesoffen hatte, war ich ja immer in ‚Alarmbereitschaft‘ …nur nicht auffallen …nicht, dass da noch jemand mal genauer hinguckt ….vielleicht riecht man auch noch ne Fahne….
Den Blick immer nach unten … fast dankbar, dass es dann wegen Corona die Maskenpflicht bei der Arbeit gab. Dahinter konnte ich mein aufgedunsenes Gesicht gut verstecken.
Und dann war ich nüchtern und es gab keinen Grund mehr, mich zu verstecken. 😀
Ich konnte auch sehr schnell sagen, was mir nicht passt, hatte überhaupt keine Angst mehr. Ich kann wieder erhobenen Hauptes durch die Gegend gehen und beim Einkaufen muss ich keine Alibi-Einkäufe tätigen und kann sogar die Kassiererin anlächeln.
Diese vielen kleinen Veränderungen sind so schön. Sie zu sehen und schätzen zu können, macht mich sehr glücklich.
Ab und zu gucke ich auch schon mal zurück. Ich will nicht vergessen, wie schlimm das alles war.
Herzlichen Glückwunsch zum 1. nüchternen Monat 💐
Du siehst so viele schöne Veränderungen. Das ist super.
Was echt richtig schwerfällt, ist der liebevolle Umgang mit sich selbst und dem inneren Kind.
Und viel Arbeit liegt noch vor mir.
Wer bin ich eigentlich? Was will ich für die Zukunft? Was tut mir gut? Usw…
Es ist eine Herausforderung. Aber spannend und trotzdem so schön.
Lass dir Zeit.
Komm in Ruhe an in deinem neuen Leben.
Bei mir kam so viel von ganz alleine …. so nach und nach.
Gar nix.
Wozu soll das gut sein? 🤔
Haben wir nicht alle zig-tausend mal den Abschied vom Alkohol zelebriert?
Ich habe jahrelang jeden Abend mit der letzten Flasche mein Säuferdasein beendet …..bis zum nächsten Tag.
Wenn es im Kopf nicht angekommen ist, dass es keinen Alkohol mehr geben kann für einen nüchternen Alkoholiker, fehlt ein ganz wichtiger Baustein für ein zufriedenes nüchternes Leben ….meiner bescheidenen Stern-Meinung nach.
Und darum ändert auch ein ‚Abschiedssaufen‘ nix.
In meiner Frage fehlt natürlich das ganz wichtige Wörtchen ‚nicht‘.
Ich fange noch mal an:
Was meinst du damit, dass du dich nicht so weitgehend ändern willst und kannst?
Die schönen Dinge des Lebens sehen können ist etwas ganz Großes, finde ich. Vielleicht, weil das gar nicht immer so einfach ist, wenn gerade sehr viel nicht so schönes auf einen niederprasselt.
Es freut mich sehr, dass du das Schöne sehen kannst. Manchmal ist das Schöne etwas verborgen oder von Sorgen verdeckt, aber es ist immer da. Schau hin.
Und nüchtern schaut es sich auch viel einfacher.
Zu vieles ist auch mit dem Konsum verknüpft. Ich will und kann mich nicht so weitgehend ändern..
Dennoch bleibt es dabei Alkohol weglassen. Weitermachen Tag für Tag.
Was meinst du damit, dass du dich so weitgehend ändern willst und kannst?
Bei mir kamen die Veränderungen mit dem Nüchternwerden. So wirklich bewusst habe ich mich nicht verändert …und doch hat sich ganz viel verändert.
Herzlich Willkommen in unserer SHG und herzlichen Glückwunsch zu nun schon 15 nüchternen Tagen.
Du schreibst, dass das noch nicht viel ist. Ich finde, das ist schon ganz viel.
Das ist dein Start in dein nüchternes Leben. Und das ist ganz großartig. 👍
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Hallo MarLe,
du hast ein Alkoholikerforum gesucht und uns gefunden. Das ist doch schon mal ein erster wichtiger Schritt.
Deine Angst kenne ich nur zu gut.
Alkoholsucht ist eine Krankheit. Und eine Krankheit gehört in die Hände von einem Arzt.
Ich hatte zu der großen Angst auch ein wahnsinnig schlimmes Schamgefühl. Schließlich habe ich mich selbst in die Sucht gesoffen. Aber Angst und Scham sind keine guten Begleiter auf dem Weg in ein nüchternes Leben.
Mein Arzt hat mich ernst genommen und mich sehr respektvoll aufgefangen.
In diesem Forum erkannte ich, dass ich gar nicht so alleine bin wie ich immer dachte. Es sind so viele Alkoholiker hier. Niemand muss Angst haben oder sich schämen.
Niemand muss in der Suchtspirale gefangen bleiben.
Es gibt einen Weg aus der Suchtspirale. Du kannst den auch gehen.
Gehe zum Arzt, lass dir dort die ersten Schritte zeigen und dann wirst du deinen Weg auch gehen können.
Ich wünsche dir den Mut, jetzt loszulaufen. Du kannst nur gewinnen.
Gut, das Treffen auf dem Campingplatz war ein kleiner Test von mir selber.
Vielleicht ist das aber auch einfach nur das Leben.
Alkohol wird immer da sein und die Welt um uns wird nicht trockener, nur weil wir nüchtern sind.
Pass gut auf dich auf, ‚teste‘ nicht zu viel und gehe weiter deinen Weg. Du hast schon so viel für dich geschafft. Das ist großartig.
Ich wünsche dir noch einen schönen Urlaub.
Ich habe beruflich nix verändert.
Würde ich aber so richtig doll unzufrieden sein in meinem Job, würde ich mir vermutlich was anderes suchen ….unabhängig von meiner Alkoholsucht.
Ich schreibe ‚vermutlich‘, weil das ja auch oftmals gar nicht so einfach ist, einen ‚besseren‘ Job zu finden und natürlich auch noch einige andere Faktoren mit rein spielen.
Arbeit macht selten immer nur Spaß. ![]()
Von daher schaue ich mir gern die Vorteile meines Jobs an.
Super 👍🏻
Und ehrlich gesagt bin ich darauf ein bisschen Stolz, auch wenn ich noch am Anfang stehe.
Da kannst du auch ruhig stolz sein.
Ich bin stolz auf jeden einzelnen nüchternen Tag, auch, wenn ich das nicht mehr täglich so denke. ‚Danke‘ sage ich jeden Abend.
Natürlich stehst du noch am Anfang, aber nichts geht vorwärts, wenn man nicht anfängt und du hast dein nüchternes Leben angefangen zu leben. Pass gut drauf auf.