Beiträge von achelias

    Ich schließe mich Blume an. Es ist sehr individuell, nach ca. 4 Wochen war es aus meinem Kopf fast heraus, Alkohol trinken zu wollen, die jahrelange Gewohnheit verblasste zunehmend, nun nach 1 Jahr alkfrei, verspüre ich diesen Wunsch nicht mehr. Bewegung hilft immer, mir fiel auf, mein Zuckerkonsum nahm zu ... eine Tafel Schokolade o.ä. pro Tag ist mittlerweile normal.

    Man kann es einfach "nur" ausprobieren. Sich beschäftigen, ablenken ist unabdingbar in der ersten alkoholfreien Zeit. Die Sucht wohnt hauptsächlich im Kopf, so langsam wie man sich an diese gewöhnte, so langsam erwirbt man die Gewohnheit auf Alkohol zu verzichten. Bei mir war es so

    Danke - ja gerne suche ich Austausch; gerade über das Körperlich hinaus !

    Danach sehe ich klar mentale Stärke, Neu-Orientierung (ganz wichtig), auch beruflich.

    Manche müssen sich vermutlich auch familiär neu aufstellen (in meinem Fall erst mal erledigt).

    Aber zB weil in diesen beiden Feldern ja wesentlich Trigger liegen, ist das m.E. thread-fähig...

    Hallo Schmerz,

    mir ging/ geht es ähnlich. Nun, nicht mehr trinkend, auch nicht arbeitend, fiel ich in ein tiefes Loch, ich würde sagen, es kommt einer Depression schon sehr nahe. Alles was man sich vorher "schön trank" steht nun mit unverblümter Realität vor einem und ganz schlimm ist, die tägliche Ablenkung (Arbeit) fehlt. Das macht mehr wie betroffen. Sich körperlich fithalten ist eins der kleinsten Probleme ... wenn meine Gedanken/ mein Nachdenken übermächtig wurden, betäubte ich mich bis es gut war.

    Ich fürchte, nur Du kannst dir weiterhelfen, sorge für positive Stimmung, beschäftige dich mit etwas was dir gut tut. Setz dir Ziele, Aufgaben.