Zehn Zitate hatte ich aus deinem ersten Beitrag kopiert, die ich alle kommentieren wollte. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, ob das noch nötig ist, weil Du ja schon selbst erkannt hast, wie sehr sich die Geschichten ähneln und daraus auch deine eigenen Schlüsse ableiten kannst.
Zu Deinem neuen Post kann ich Dir sagen: mein Vater hat bis zu seinem Tod gearbeitet und die Fassade aufrecht erhalten können. Auch durch das „Heile-Welt-Theater“ meiner Mutter.
Gut, dass du Dich und Deinen Sohn schützt. Du hast alles richtig gemacht.
Jetzt fehlt noch der nächste wichtige Schritt. Du beklagst zu Recht, er denkt nur an sich und seinen Konsum.
Aber du scheinst auch noch sehr darauf fixiert! Er denkt nicht an Dich und Du auch nicht!
Ich verstehe, dass Du fassungslos bist und so viele Fragen hast … Aber das bringt Dich nicht weiter.
Es nutzt nichts. Es kostet nur Deine Energie! Konzentriere Dich auf Dich! Und Dein Kind! Schau auf das, was ist und werden kann. Nicht auf das was war und hätte sein können.
Und ja - ich kenne das Gefühl sich zusammenkauern zu wollen, weil da nichts ist als kindliche Ohnmacht und Schmerz und Entsetzen. Weil nicht zu verstehen ist, warum jemand so handelt. Warum er deine Liebe nicht erwidert. Warum er nicht versucht Dich zu verstehen … Aber es ist, wie es ist. Nur Du kannst es ändern!
Für mich war wichtig zu erkennen, dass es mein Leben ist - und dass es an mir liegt, was ich daraus mache.
Ich kann Menschen nicht ummodeln oder dazu bringen, mich zu wertschätzen oder zu lieben.
Aber ich kann gehen und mir selbst eine liebevolle Gesellschaft sein. Und für mich hat diese Erkenntnis alles verändert. Ich wünsche Dir einen guten Start hier und ganz viel Selbstvertrauen und Selbstliebe und Kraft!