Beiträge von Lanananana

    Da ich heute andernorts ebenfalls wegen eines offenbar unerwünschten Beitrags angeeckt bin, möchte ich an dieser Stelle kurz anmerken, dass wir hier alle sind, um weiterzukommen.

    Dass wir uns hier alle Zeit nehmen, um uns einzubringen. Dass eine andere Perspektive dabei aus meiner Sicht oft helfen kann - auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen ist. Und dass hier (hoffentlich) niemand jd etwas Böses will, wenn er sich die Zeit nimmt. Egal, welche Perspektive er einbringt.

    Auch ich lese gern „alles richtig gemacht“ - aber ich schätze auch andere bzw. mir fremde Perspektiven. Äußerungen, die mir nicht selbst als Gedanken in den Sinn gekommen wären.


    Zu einem vertrauensvollen Miteinander gehört für mich auch ein Ton, der respektvoll bleibt und ein Austausch, der divers und vielfältig ist. Gerade bei den Cos scheint das aber oft nicht so einfach. Da werden so schnell Angriffe unterstellt oder dass das bereits Erreichte nicht ausreichend gewertschätzt wird.

    Ich bin tatsächlich irritiert und manchmal auch etwas enttäuscht, wenn ich lese, dass sich hier Forumsmitglieder so angegriffen fühlen, dass sie „böse Absichten“ unterstellen.

    Ja vielen dank so traurig es auch klingt ich habe noch die Hoffnung das ihr enkel etwas bewirken kann bzw ihr er ihr wichtig ist

    Wenn sie süchtig ist, kann es sein, dass das nicht passiert, weil sie eben süchtig ist und nicht, weil ihr die Familie/der Enkel nicht wichtig genug sind. Ich habe damals auch mal etwas verkürzt gesagt gedacht „wenn er mich wirklich lieben würde, würde er aufhören“. Mit einer solchen Art zu denken, werden wir Cos dem Krankheitsbild nicht gerecht und verletzen uns zusätzlich selbst.

    habe ihm am donnerstag gesagt dass es für mich nur noch zwei Wege gibt ohne Alkohol oder getrennte :/

    Wenn du nun einknickst, nimmt er dich nicht mehr ernst. Sag nichts, was du nicht auch wirklich umsetzen willst. Nie.

    Ich verstehe total, dass du Nähe ablehnst, wenn er betrunkenen ist. Und es wird auch nicht besser mit dem Nicht-Konsum , wenn du wieder mehr zulässt. Das hat nicht miteinander zu tun.


    Du hast überhaupt keinen Einfluss darauf, ob er trinkt oder nicht und wenn ja, wieviel … Du hast nur Einfluss darauf, ob Du so weitermachst oder nicht.


    Alkoholiker können nicht kontrolliert trinken. Punkt!

    Und tatsächlich frage ich mich, wie du so sicher sein kannst, dass er nicht heimlich trinkt. Es ist ja heimlich. Du denkst, er trinkt weniger und fährt konsequent nicht unter Alkohol … aber du weißt es nicht.

    Ich rate Dir sehr, ein bisschen bei den anderen hier im Forum zu lesen. Dann merkst du schnell, dass Konsum sich nicht so schnell zurückfahren oder kontrollieren lässt.


    Und ich frage mich, wie Du Dir unter den aktuellen Voraussetzungen einen gemeinsamen Urlaub vorstellst?!

    Ich bin 36 Jahre unverheiratet, kinderlos in einer 15 jährigen Beziehung. Ich konnte mir nie darüber Gedanken machen, ob ich wirklich mal Kinder haben möchte, weil die Situation dies einfach nicht zugelassenen hätten überhaupt darüber nachdenken zu wollen.

    Meine Zeit tickt auch und es wird irgendwann zu spät sein, falls ich zu der Erkenntnis komme dass dies dich gerne gehabt hätte.

    Ich habe mir immer eine Zukunft mit ihm vorgestellt und gewünscht, sonst hätte ich nicht schon seit 15 Jahren in dieser Beziehung verharrt. Immer mit der Hoffnung es wird besser. Zu teils ist es besser geworden und dann wieder unerträglich. Voller Leid, Schmerz und Sorge aber immer mit dem Gedanken es wird wieder besser, bis es wieder besser wurde und dann wieder schlimm. Ewig dieser Teufelskreis.

    Es tut mir sehr leid, dass Du das schon so lang erträgst und ich kann mir vorstellen, dass Du gerade verzweifelt und müde bist.

    Als Tochter eines Alkoholkranken, der an seiner Sucht gestorben ist und als ehemalige Partnerin eines Alkoholkranken, der einige Therapien erfolgreich abgeschlossen hat und trotz bester Prognosen immer wieder zurück an die Flasche ist, möchte ich Dir sagen: Lass besser los. Und wenn Du auch nur einen kleinen Kinderwunsch hast, geh lieber heute als morgen.


    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Sobald du es schaffst, den Fokus wieder auf Dich zu richten - weg von deinem Ex und Eurer gescheiterten Partnerschaft wird es besser - davon bin ich überzeugt! Was hat Dich früher mal begeistert? Schau, wie es sich heute anfühlt! Was kannst Du sonst tun, um dich gut zu fühlen? Was macht Dir Spaß? Stell Dir solche Fragen …


    Mein Seelenfrieden ist mir wieder heilig. Lieber allein als im Suchtsystem feststecken.


    Da wartet Licht auf Dich am Ende des Tunnels. Davon bin ich überzeugt!

    Morgens nach dem Aufwachen bekomme ich Angstgefühle ihn für immer verloren zu haben....

    Ich verstehe dich - weil ich das auch mal ähnlich gefühlt habe …


    Aber eigentlich habe ich nicht „ihn“ vermisst sondern das, was ich mir von unserer Partnerschaft erhofft hatte - und ich hatte nicht ihn sondern mich (!) verloren!


    Ich hoffe, meine Worte erreichen Dich und können Dir eine neue Sicht auf die Situation eröffnen.

    Für mich sind Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen wichtige Schlüssel, um aus dieser tiefen Ohnmacht wieder rauszukommen.


    Es gibt tolle Bücher und Hörbücher und ich habe selbst auch die Telefonseelsorge angerufen, wenn ich verzweifelt war.


    Du verdienst das Beste - und tatsächlich kannst Du Dir das auch sehr gut selber geben. Vertrau Dir!

    Vielleicht vermisst du auch einfach, was du ersehnt hast: eine liebevolle Partnerschaft. Bei mir war das so. Ich hab irgendwie gedacht, wenn ich mich nur genug reinhänge, dann wird alles gut. Aber so funktioniert das leider nicht.


    Ich habe die Erfüllung meiner Träume vermisst … Ganz unabsichtlich sind deshalb die schönen Momente viel präsenter gewesen als die Abstürze und die schrecklichen Stunden. Weil die schönen Momente meinem „Traum“ einfach näher waren.

    Fragt sich nur wie lange ich das aushalten kann.

    Du musst das nicht aushalten!

    Wir haben es ohne einander nicht geschafft.

    Es ging ja auch vorher ohne ihn. Was passiert mit Dir, wenn er geht? Er scheint ja auch bereits gesagt zu haben, dass sein Leben auch ohne Dich weitergeht. Nina, Du glaubst die Geschichten, die Du Dir selbst erzählst. Wenn Du Dir immer wieder sagst, dass Du es ohne ihn nicht schaffst, wirst Du Dir selber glauben. Aber zum Überleben brauchst Du ihn nicht und ich bin nach dem, was Du hier schreibst, überzeugt, dass Dein Leben ohne ihn leichter und schöner sein wird. Warum also WILLST Du unbedingt an dieser Beziehung festhalten? Warum erzählst Du Dir immer wieder, dass Du es ohne ihn nicht schaffst?

    Ich kann einfach nicht mehr. Ich hab an manchen Tagen gar nicht mehr aus dem Bett aufstehen können soviel Angst hab ich was falsch zu machen. Und ich hab 35 Jahre lang ein Unternehmen geführt.
    Aber ich liebe diesen Mann.

    Ist das wirklich Liebe?

    Und leider war er nie ehrlich. Und wenn ich ihm sage das ich froh bin, das weiß ist …. Das ich ohne ihn nicht leben möchte , das ich mir das nicht vorstellen kann, kommt … weißt du, das Leben geht immer weiter auch ohne DICH !!!!
    Das muss man erst mal verkraften.
    Leider ist das kein Märchen.
    Und ich schreibe hier um zu erfahren, ob das normal ist. Ich kann mir nicht vorstellen warum ein Mensch so denkt.

    Ich verstehe, dass Du Dich das fragst. Aber ab einem gewissen Punkt ist es wichtig zurück zu sich selbst zu kommen. Warum hältst DU an dieser ungesunden Beziehung fest. Warum opferst Du Dein Leben? Warum möchtest DU nicht ohne ihn sein?

    Ich wünsche Dir sehr die Kraft, dass Du zurück zu Dir kommst. Denn da kannst Du mit Veränderungen ansetzen. Du bist für Dich verantwortlich - nicht für ihn. Mir hat es sehr geholfen an Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit zu arbeiten. Wenn Du nicht die richtige Psychologin findest - es gibt auch hervorragende (Hör-) Bücher, die Dir dabei helfen, den Fokus neu zu setzen!

    Wie könnte Dir eine positive Antwort auf diese Frage helfen? Hoffnung schüren auf etwas, was nicht übertragbar ist? Hoffnung, dass doch noch alles gut wird?

    Fakt ist: Du kannst Deinen Partner nicht zum Umdenken bewegen. du kannst nur Dich zum Umdenken bewegen? Wie möchtest Du leben? Wie schön könnte Dein Leben sein, wenn es nicht länger durch Alkohol belastet wäre? Bleib bei Dir! Da liegt der Schlüssel.