Ich melde mich Mal wieder zurück. Der Beratungstermin hat mir die Augen geöffnet . Ich konnte das erste Mal klar und ohne Vorwürfe meine Ängste ausdrücken. Auf die Aussagen von ihm konnte ich entspannt reagieren und Fragen stellen wie " was gibt dir denn die Sicherheit, dass du denkst du wärst noch in der Lage auf ihn aufzupassen wenn du trinkst." Ich hab ihn jetzt klar gemacht dass ich ihn nicht mehr kontrollieren kann und will und er sich entscheiden muss wie es weiter geht. Ich habe auch seine Eltern einbezogen, vor denen er immer alles verheimlichen will, die allerdings alles pauschalisiert haben und frecher Weise zu mir meinten " na ihr trinkt ja auch gerne Mal zusammen". Von den Eltern kann ich nichts erwarten aber ich hab gesagt dass er ausziehen muss, wenn er nichts ändern will.
Dann ging es so weiter dass er erstmal alles eingesehen hat und sich selber an eine Beratungsstelle gewandt hat. Bis gestern kam er auch völlig klar und positiv rüber.
Gestern hatte ich aber wieder ein komisches Gefühl, als hätte er getrunken. Ich bin dann gleich wieder in mein altes Muster gefallen und habe kontrolliert.
Habe jetzt einen Termin nächste Woche für ein weiteres Gespräch - Mal schauen was sie mir raten werden.
Es war auf jeden Fall schön alles los zu werden und nicht vor verurteilt zu werden.
Gestern habe ich mit einer Freundin Geredet und ihr gesagt dass ich jetzt erstmal nicht mehr abends weggehen kann, weil ich meinen Mann nicht genug vertraue - ihre Reaktion war nur " mehr Coabhängig geht nicht ". Aber momentan sehe ich einfach keine andere Lösung außer dafür zu sorgen dass mein Kind in Sicherheit ist.