Beiträge von Lizzy

    Ich melde mich Mal wieder zurück. Der Beratungstermin hat mir die Augen geöffnet . Ich konnte das erste Mal klar und ohne Vorwürfe meine Ängste ausdrücken. Auf die Aussagen von ihm konnte ich entspannt reagieren und Fragen stellen wie " was gibt dir denn die Sicherheit, dass du denkst du wärst noch in der Lage auf ihn aufzupassen wenn du trinkst." Ich hab ihn jetzt klar gemacht dass ich ihn nicht mehr kontrollieren kann und will und er sich entscheiden muss wie es weiter geht. Ich habe auch seine Eltern einbezogen, vor denen er immer alles verheimlichen will, die allerdings alles pauschalisiert haben und frecher Weise zu mir meinten " na ihr trinkt ja auch gerne Mal zusammen". Von den Eltern kann ich nichts erwarten aber ich hab gesagt dass er ausziehen muss, wenn er nichts ändern will.

    Dann ging es so weiter dass er erstmal alles eingesehen hat und sich selber an eine Beratungsstelle gewandt hat. Bis gestern kam er auch völlig klar und positiv rüber.

    Gestern hatte ich aber wieder ein komisches Gefühl, als hätte er getrunken. Ich bin dann gleich wieder in mein altes Muster gefallen und habe kontrolliert.

    Habe jetzt einen Termin nächste Woche für ein weiteres Gespräch - Mal schauen was sie mir raten werden.

    Es war auf jeden Fall schön alles los zu werden und nicht vor verurteilt zu werden.

    Gestern habe ich mit einer Freundin Geredet und ihr gesagt dass ich jetzt erstmal nicht mehr abends weggehen kann, weil ich meinen Mann nicht genug vertraue - ihre Reaktion war nur " mehr Coabhängig geht nicht ". Aber momentan sehe ich einfach keine andere Lösung außer dafür zu sorgen dass mein Kind in Sicherheit ist.

    Pass auf, was Du Dir selbst über Dich erzählst! Was Du „fütterst“ wird stärker … Also mach Dich nicht klein durch das, was Du manifestierst sonder groß und stark. Du schaffst das.

    Danke dafür. Da hast du absolut Recht.

    Leider mache ich das schon immer so, daran muss ich einfach arbeiten.


    Und aus eigener Erfahrung sage ich Dir - es ist zwar traurig, sich einzugestehen, dass Du ihm nicht helfen kannst aber es ist auch gut zu erkennen, dass Du Dich und Dein Kind das rausholen kannst und dass es eine Befreiung sein wird, aus dem Suchtsystem auszubrechen.

    Es ist schon eine Befreiung wenn er arbeiten ist und ich einfach alleine mit meinen Kind. Ich weiss dann er kann nicht trinken und ich muss mir keine Gedanken machen dass mein Kind ihn so sieht.

    Das finde ich ehrlich gesagt erschreckend!

    Es ist absolut erschreckend und das war der Punkt heute wo ich dachte. Halt Stopp. Es geht nicht so weiter und immer wenn ich jetzt Zweifel oder wieder seinen Versprechungen glaube, denke ich an diesen Moment zurück. Das hab ich mir vorgenommen.

    Mein Kind sieht mich dann ja auch aufgelöst und ich denke dass ist auch furchtbar. Manchmal bin ich dann so in sorge alles richtig und gut für mein Kind zu machen dass ich einfach komplett desillusioniert wirke. Versteht ihr was ich meine ?


    Therapie

    Er hatte mehrere Monate nichts getrunken aufgrund meines Ultimatums.

    Ich bin einfach noch so tief drin in der co Abhängigkeit das weiss ich. Ich hatte selbst eine traumatische Kindheit und will mein Kind davor bewahren und ich weiss das kann ich nur wenn ich ihn gehen lasse.

    Ich schäme mich so oft für mich selbst. Weil ich es so lange zugelassen habe für mein Kind . Selbst in der Schwangerschaft war es schon so.

    Wieso ist es nur so schwer mich zu lösen.

    Ich habe morgen ein Beratungstermin. Ich habe auf Arbeit Bescheid gegeben, dass ich nachmittags einen Termin habe und das wurde so akzeptiert. Ich weiss es geht so nicht weiter. Ich werde auch seine Familie informieren über alles. Weil er weiterhin versucht es seiner Familie zu verheimlichen glaube ich, dass ich das machen muss oder was glaubt ihr ?

    Ich weiß auch nicht was ich meinen Kind zu der Sache sagen soll ? Wie kann ich ihm das erklären?

    Ich bin finanziell so abhängig von ihn geworden dass ich davor am meisten Angst habe ehrlich gesagt. Ich will meinen Kind nicht sein gewohntes Umfeld nehmen und in eine neue Kita schicken müssen. Es ist doch unser Zuhause...

    Er ist er erneut rückfällig geworden. Nach mehreren Monaten geht es wieder bergab. Letzte Woche kam er betrunken an nachdem er Zeit mit unseren Kind verbracht hat, heute ebenso.

    Ich schäme mich so. Ich hab ihn angebettelt dass er nicht noch Mal los gehen soll und mein Kind hat ihn dann ins Bett geführt . Mein Kind. Er ist dann natürlich wieder aufgestanden.

    Was bin ich für ein Mensch ? Wieso kann ich erst entspannen wenn er im Bett ist ? Es sollte mir doch egal sein was er macht.

    Ich sitze erneut hier und Stelle alles in Frage. Wieso ist er wenn er trinkt mir so wichtig dass ich ihn abhalten will zu gehen. Anstatt dass ich mich auf mein Kind konzentriere? Ich schäme mich dass mein Kind dass alles mitbekommen muss , nur weil ich nicht die Kraft habe mich zu trennen.

    Habe ganz lange gestern Abend noch gelesen und bin so extrem überrascht wie ähnlich die Geschichten sind. Mir wird jetzt erst bewusst wie sehr seine Persönlichkeit die ich eigentlich liebe, nur Alkohol bedingt ist.

    Habe mit ihm geredet und jetzt wieder das alte Geplänkel, er trinkt nicht mehr, er weiss es war falsch, es tut ihm leid.

    Habe gesagt ich habe mir selbst ein Ultimatum gestellt und möchte so nicht weiter machen. Er soll entscheiden für sich wie es weiter gehen soll , ich aber mit seinen Konsum nicht mehr umgehen kann.

    Habe gesagt er soll erstmal klar im Kopf werden und dann muss er für sich wissen was er will.

    Danke für deine Antwort, ich hatte die Regeln noch nicht ganz verstanden und deswegen kommt erst jetzt eine Antwort von mir.

    Er hat den ganzen Januar nicht getrunken weil ich ihm zu diesen dry january überreden konnte.

    Aber da das jetzt vorbei ist trinkt er tatsächlich irgendwie immer wenn ich nicht da bin,wenn ich mit den kleinen schwimmen vin für ein paar Stunden , wenn wir unterwegs sind, wenn ich über Nacht mit ihm woanders bin, auch Mittlerweile wieder zu Hause abends.

    Aber meistens wenn ich nicht da bin.

    Deswegen lasse ich ihn auch so ungern alleine mit meinen Kind. Weil ich Angst habe, dass es seine nächste Chance ist dass er wieder trinkt und er ja anscheinend keine Skrupel hat es vor ihm zu machen.

    Fast 4 ist er jetzt und sehr auf mich bezogen und er kann sich nicht erklären wieso.

    Ja diese Kontrolle ist einfach anstrengend emotional und körperlich. Ich bin oft so ausgelaugt...

    Vielen Dank für die Freischaltung!

    Das ist unmöglich! Du könntest Dich zerreißen und trotzdem würde dein Sohn schweren Schaden nehmen. Mute ihm das nicht länger zu! Ich bin selbst in einer suchtbelasteten Familie groß geworden. Es ist fürchterlich schwer damit fertig zu werden …

    Ich weiß es selbst. Aber ich sage wahrscheinlich, dass was alle sagen...es gibt gute Momente, er kann auch anders.

    Aber ich hab ihn gerade gesehen. Es hat mich so abgestoßen und bin froh, dass mein Kind ihn nicht so gesehen hat, zumindest heute.

    Ich muss jetzt wirklich den Schritt gehen, es führt nichts daran vorbei.

    Es ist so traurig - er gibt mir immer die Schuld an allen. Wenn unser Kind nicht zu ihm will, bin ich schuld weil ich zu sehr Übermutter bin, wenn er schlechte Laune hat bin ich schuld, weil ich ihm Vorhaltungen mache, immer bin ich Schuld.

    Ich erkenne mich auch selbst nicht, ich würde alles für mein Kind machen - aber verlasse ihn nicht ?

    Heute war es wieder Horror. Mein Sohn und ich waren bei meinen Eltern sollten heute wieder kommen. Er hat mich bereits morgens Stockbesoffen angerufen dass er Arbeit abgesagt hat. Ich hatte totale Angst nach Hause zu kommen, hab auch die Verantwortung gespürt mich darum zu kümmern dass er nicht weiter trinkt. Sind also am Nachmittag gefahren.

    Kurz bevor wir zu Hause waren habe ich nochmal angerufen und gehört wie betrunken er ist.

    Hab ihm gesagt er muss gehen, ich bin mit unseren Kind gleich zu Hause und er soll ihn so nicht erleben. Er ist also los...und wer weiss was er veranstaltet hat. Hätte die ganze Zeit natürlich Angst dass er nach Hause kommt und mein Sohn ihn so erlebt.

    Ich bin selbst vom Emotionalen Stress und " normalen " Mama Stress so durch und warte jetzt nachdem mein Sohn schläft dasser irgendwann kommt und ich dann endlich schlafen kann .

    Es kann so nicht weiter gehen...ich halt es langsam nicht aus. Ständig dieser Druck mich um ihn kümmern zu müssen, diese lügen, kein Vertrauen, kein Verantwortungsgefühl. Mein Sohn will in den letzten Monaten nicht mehr mit ihm alleine sein ( was ich nur mache auch wenn er nüchtern ist und ich meistens im Nebenzimmer) und ich habe Angst dass er doch irgendwann etwas getrunken hat und irgendwie nicht klar war. Ich weiss nicht was ich machen soll.... Ich will ihn nüchtern so unbedingt aber nicht wenn er trinkt.

    Meine Kraft ist am Ende langsam...ich will unbedingt eine gute Mutter sein und Versuche alles um seine Fehler wieder hinzubiegen. Aber dadurch bin ich mental so am Ende dass ich langsam durchdrehe. :(

    Hallo,

    Ich bin neu hier und weiss gar nicht wo ich anfangen soll.

    Meine Reise ist geprägt von unendlichen Enttäuschungen, selber ein Alkohol Problem entwickeln und die Sorge.

    Mein Freund und ich sind mittlerweile seit 10 Jahren zusammen. Wir haben am Anfang, da ich relativ jung war , viel gemeinsam unternommen, auch getrunken.

    Da ist es mir alles noch gar nicht so bewusst gewesen wie schädlich das alles war. Ich komme aus einer Familie wo viel getrunken wurde und ich selbst habe das wohl ebenso adaptiert. Bei mir kamen jedoch Monate und Wochen der Abstinenz und bei meinen Freund eben nur Stunden. Wie gesagt 10 Jahre sind vergangen und in den ersten 6 es

    alles dabei von heimlichen trinken seinerseits, über Gewalt Eskapaden im Zusammenhang mit anderen Drogen bis hin zu ein paar Monaten Abstinenz.

    Für mich hat sich mein Leben komplett gedreht seitdem ich schwanger geworden bin. Ich habe in der Schwangerschaft erneut gemerkt wieviel er trinkt und das schlimmste war dass er auch danach nicht aufgehört hat. Für mich war unser wunder die schönste Beschäftigung, für ihn eine Möglichkeit wenn er ihn alleine hatte, zu trinken.

    Ich kann ihn nicht vertrauen und muss ständig kontrollieren.... Das macht mich langsam kaputt. Ich versuche die beste Mutter zu sein und habe Angst dass er ihm schadet, was er sicherlich schon tut oder getan hat. Wenn er nicht trinkt ist er ein toller Partner und ein toller Vater. Aber eben nur mit mein kontrollierenden Auge auf ihn.

    Ich weiss einfach nicht wie ich es ihm noch begreiflich machen soll.