Beiträge von Alex_aufdemweg

    Glückwunsch :thumbup:

    Ja, das ist absolut normal. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Diese Situationen werden mit der Zeit weniger werden.

    Um manche sollte man halt immer einen Bogen machen. Ich habe mir dieses Jahr den Weihnachtsmarkt gespart. Obwohl ich da bereits fast ein Jahr trocken war. Und nächstes Jahr werde ich mal schauen. Ich werde wissen, ob ich mir das geben möchte oder nicht.

    Dir auch einen schönen Sonntag.

    Hallo Moon,

    ich bin jetzt wirklich kein Berater, was Beziehungen angeht.

    Jedenfalls habe ich etwas festgestellt, im Laufe meines Lebens.

    Das mag abgedroschen klingen und ist nur meine Erfahrung. Eine Beziehung kann man dann erst gut führen, wenn man alleine leben kann. Dann verliert man sich nicht selbst darin. Denn diese Abhängigkeit sorgt dafür, dass man nicht gleichwertig ist. Man sollte aber auf Augenhöhe sein. Und die Verlustangst ist immer da.

    Ich denke schon, dass der Mensch (oder zumindest ich) nicht für das Alleinsein, auf Dauer, geschaffen ist. Obwohl ich auch jemanden kenne, der damit sehr glücklich zu sein scheint. Aber auf Biegen und Brechen nach einer Beziehung suchen, sind in meinen Augen schlechte Grundvoraussetzungen.

    Na ja. Auf alle Fälle ist das ja eher ein Fall, außerhalb der Alkoholthematik.

    Ggfs. müsste da wirklich ein Psychologe ran.

    VG Alex

    Hallo Moon

    Erst mal danke für diese abgefahrene Geschichte.

    Ja, auch ich war gerne mal kreativ, wenn es ums verbergen der Sucht ging.

    Wenn man etwas erzählt, durchlebt man es in gewisser Weise emotional noch einmal. Das Unterbewusstsein geht irgendwann davon aus, dass du dich jetzt in dieser Situation befindest.

    Das wird den Saufdruck ausgelöst haben.

    Du hast dich praktisch in diese nassen Gedanken hinein gezwängt. Ich kann mich dem nur anschließen, dass es ratsam ist, sich lieber auf jetzt zu konzentrieren.

    VG Alex

    Hallo Lilamila,

    ich glaube nicht, dass es ihn nicht interessiert. Im Gegenteil. Wahrscheinlich wird ihm gerade klar, was das für eine Einschränkung im Trinkverhalten bei ihm bedeutet. Das wird er gerade mit sich ausmachen.

    Ansonsten kam da bei mir, bis heute, nicht viel. Dafür aber auch von den Kindern.

    Da wir das ja erst mal für uns machen, ist das auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass in unserer Gegenwart, daheim nicht getrunken wird. Vor allem am Anfang ist das eine Belastung, die man sich gerne sparen kann.

    Ich finde das großartig von Dir, dass Du das so deutlich auf den Tisch gebracht hast. Jetzt wissen alle, woran sie sind. Jetzt gibt es keine Ausflüchte mehr.

    Glückwunsch zum zweistelligen Tag :)

    Erst mal schauen, was jetzt ist. Wie man das "neue" Leben für sich gestalten kann. Die nächsten Schritte planen. Schauen, dass es einem gut geht.

    "Nie wieder" wiegt vielleicht erst mal so schwer. Das kommt dann von selbst.

    Es braucht immer etwas Zeit bei Veränderungen.

    Da hast Du ja gleich eine gute Frage in den Raum geworfen, Yannick.

    Ich denke, jeder wird das anders handhaben.

    Für mich war jedenfalls eines klar. Wenn es sich um Menschen handelt, von denen ich mir Rücksichtnahme erhoffe, müssen sie Bescheid wissen.

    Das ist wie in einer Beziehung. Nur wenn ich ein Bedürfnis anmelde, kann ich mich hinterher auch rechtschaffend darüber aufregen, wenn dem nicht nachgekommen wird. ;)

    Nur "ich trinke keinen Alkohol" und fertig, kann ich dann sagen, wenn ich es abkann, dass daheim um mich herum gebechert wird.

    Wenn ich es erklärt habe, können sie aufhören, oder ich ziehe mich zurück. Dann kann mir das aber keiner übel nehmen.

    Hallo Lilamila,

    Deine Söhne sind praktisch erwachsen. Vielleicht hat Dein Mann Bedenken, dass sie sich "auf Deine Seite schlagen".

    Schwierigkeiten gab es, gerade am Anfang, hier auch einige bei mir.

    Natürlich sollten sie Bescheid wissen. Die Reaktionen meiner Kinder 19 und 21 waren sehr gut. Sie unterstützen mich vorbehaltlos.

    Auch der Neunjährige weiß Bescheid.

    Wo soll das Problem sein? Wenn ich trinken würde. DAS würde die Kinder belasten. Es zu lassen, ist ja erst mal nur positiv.

    Ich bin jetzt ein Jahr trocken und ich hätte ein Problem, wenn am Tisch Bier getrunken wird. Womöglich noch jeden Abend. Das ist so und das kann man auch nicht wegdiskutieren. Da muss man sich halt mal auf die Hinterfüße stellen.

    Wünsche Dir viel Stärke. Es lohnt sich.

    VG Alex

    Ich hasse meinen Bierbauch, ich habe schmerzen in der Brust, ich brauche am Morgen zwei Stunden bis ich funktioniere,

    Ja, den hatte ich auch. Und Körbchengröße C. "Guten" Morgen gab es bei mir schon lange nicht mehr.

    Inzwischen bin ich bis zu zwei Stunden früher wach und habe 20 kg abgenommen. Das ist mit Sicherheit nicht bei jedem so. Jedenfalls ist der Bierbauch weg.

    Leider habe ich auch erst die Kurve gekriegt, als mein Körper immer deutlichere Signale gesendet hat.

    Überraschenderweise hat sich mein ganzes Leben und Denken zum Besseren geändert.

    Zum Schluss noch ein Tipp. Schmeiß die Dosen im Ganzen weg. Nicht anfangen, einzeln auszuleeren. Das gilt in Zukunft für alle Getränke, die weg müssen. Kenne ein paar Leute, da ging das nämlich schief.

    VG Alex