Und jetzt kommt der Punkt "neues Leben".
Sicher. Anfangs ist die Euphorie da. Das war bei mir auch so. Einfach festzustellen, dass ich es "überlebe" nicht zu saufen. Dass es machbar ist.
Aber das Ganze ist eben kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Jetzt geht es um Veränderungen.
kann man sich auch anders belohnen
Das ist einer der nächsten großen Punkte. Sicher kommt das Suchthirn noch ab und zu um die Ecke mit "ich will aber lieber saufen".
Da wird nicht diskutiert. Es wird erkannt und nicht weiter zugehört. Gibt eh nichts Neues von sich.
Sich andere Dinge suchen, die gut für mich sind. Es müssen keine großen Sachen sein. Und auch keine teuren.
Wohne anscheinend auch nicht zu weit weg.
Das mit dem Geld ist für mich kein Antreiber. War es auch nie. Aber schön finde ich es natürlich trotzdem. Wenn ich jetzt unterwegs bin und wir sind etwas essen, überlege ich öfters, ob ich mir eine Johannisbeerschorle gönne. Eigentlich beknackt. Vorher waren es mehr als ein Bier. Da kann ich immer noch an mir arbeiten. Obwohl es bei mir jetzt über 3 1/2 Jahre sind.
Vielleicht ist es, weil ich das Bier "gebraucht" habe. Da war ich dann plötzlich sehr spendabel zu mir. 
Danke, dass Du mich wieder zum Nachdenken gebracht hast. Ich bin übrigens Pegeltrinker und kann mir das mit den nur Wochenenden gar nicht vorstellen.
Das mit dem "mir fehlt etwas" dafür aber genauso gut.
Kleine Dinge überlegen. Spazieren, Kochen, Kino, Sport, Buch lesen, usw. irgendwas gibt es immer. Inzwischen ist mir der Tag gar nicht mehr lang genug.
Denn die Einstellung wird sich mit der Zeit immer mehr ändern. Sprich, die Zeit arbeitet für Dich.