Beiträge von Alex_aufdemweg

    Ich wünsche mir für uns das sie vielleicht in ihrer Wohnung dann doch noch schafft weniger zu trinken.

    Hallo Monnek. Meine eigene Erfahrung ist folgende.

    Als ich vor 20 Jahren ausgezogen bin, habe ich in meiner Wohnung alleine gesoffen, wie ein Loch. Da war ja nichts mehr, was mich noch gebremst hätte.

    Es hat auch seinen Grund, wieso viele gerade im Home-Office verstärkt trinken.

    Ich kann es ja von hier nicht sehen. Es kommen mir nur Bedenken, dass sie einfach die "Bahn freihaben" möchte.

    Dennoch denke ich, dass eine Trennung erstmal, das Richtige ist. Eine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker ist nicht gut. Wenn sie das ist.

    Auf den großen Suchtdruck warte ich noch immer. Einen überraschenden Versuch meiner Suchtstimme hatte ich einmal nach ca. 1 1/2 Jahren.

    Das hat mich besonders erschreckt, weil ich das anfangs schnell durch hatte und dann nicht mehr. Habe reagiert und ein paar Dinge aus dem Notfallkoffer gemacht Nach einer viertel Stunde war es vorbei. Hatte dann Angst, dass das jetzt ständig passiert. Ist jetzt bald ein Jahr her. Nichts, bis auf ein paar "Zuckungen".

    Ich halte mich an die Grundbausteine. Z. B. nix essen, wo Alk im Namen vorkommt. Alleine schon wegen dem Geschmack. Alle nassen Freunde tschüss. Keine Unternehmungen, oder Feiern wo zu viel Alk um mich kreist. Dazu zählt auch der Alk in den anderen Menschen.

    Von alkfreiem Zuhause brauche ich jetzt nicht erst anfangen.

    Ich selbst habe mich bei jedem geoutet,wo es ging.

    D. h. Ich will nichts trinken. Aber ich weiß zusätzlich, dass die halbe Ortschaft sofort Bescheid wüsste. 😄

    Kann man, muss man aber nicht. Wie es geht und Typenabhängig.

    Suchtberatungsstelle angeschrieben und um einen Termin gebeten. Vielleicht bekomm ich dort noch mal Impulse

    Alles, was Dir hilft. Ideen sind immer gut.

    was für Distanzen läufst du?

    Also, von der Couch zum Kühlschrank ist meine Sprintdistanz. Zur Wäsche in den Keller geht's schon langsamer. 🤫

    Der B2Run sind nur 5,5 km. Habe auch gerade erst angefangen. Mehr als 10 werden es wohl nicht werden. Zu trainingsintensiv und Zeitaufwendig.

    Mach noch Fitnessstudio und Krav Maga. Das Krav Maga ist auch neu.

    Heute war noch ein Sanitätsdienst und die Couch kam echt zu kurz. Die ist auch wichtig.

    Es ging mir schlecht, bevor ich nüchtern werden durfte. Und ich bin sehr glücklich, dass das jetzt alles geht und ich Bonsai Bäume ausreißen könnte.

    Komma

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das menschliche Hirn wissen will, was es falsch gemacht hat. Oder wann.

    Dass diese Information am Ende absolut gar nichts bringt, weil "nun ist es halt so", steht auf einem anderen Blatt.

    Vielleicht beruhigt es ja irgendwie? Bei mir ist es eine so lange Zeitspanne, dass ich unmöglich herausfinden kann, wann den jetzt die Schwelle zur Sucht überschritten wurde. Muss lang her sein. Nachdem mir das jetzt klar ist, hat es ich dann auch für mich erledigt.

    Also, bei mir jetzt Punkt. ;)

    irgendwann nicht mehr angemessen mit der Sucht zu beschäftigen

    Nach einem guten Monat ist "irgendwann" noch nicht erreicht.

    Das Beschäftigen ist auch wichtig. Es ist aber auch ein großer Fortschritt, nicht permanent daran zu denken. Es soll ja irgendwann normal werden, nicht zu trinken.

    Ich müsste nachlesen. Die ersten zwei, drei Monate habe ich bald 4 Liter abends getrunken. Das Hirn war halt noch auf "trinken bis es birnt". Dann hat es begriffen "da birnt nix" und ab da war es dann abends vielleicht ein halber Liter.

    Kann ich auch mal durchschlafen, ohne auf die Toilette zu müssen. War was ganz neues. ^^

    hab das Gefühl mehr "tun" zu müssen...

    Erst mal musst Du was nicht tun.

    • Alkohol Trinken
    • In "nasser" Gesellschaft aufhalten
    • Dinge machen, die sehr mit dem Saufen verknüpft waren
    • ... (selbst überlegen)

    Hobbys und so, kommen dann schon dazu. Vielleicht auch neue Freunde, oder (wie bei mir) es bleiben nur noch die "richtigen".

    Neue Verhaltensweisen. Abends Tee aufsetzen, statt Kühlschrank auf. Usw.

    Das hat Zeit, weil Dauerlauf und kein Sprint. Die Zeit spielt für Dich.

    Ach ja. Wenn es nicht weit ist und das Wetter passt, fahre ich Rad. Aber schon immer. Die Rennerei ist (wieder) neu. 8) Habe mich zum B2Run angemeldet. Bin gespannt was das wird.

    Noch auf dem Campingplatz? Hier regnet es seit zwei Stunden total.

    Vorher bin ich noch mit dem Rad gefahren und gelaufen. Gutes Timing.

    ein Glas Wein vor sich stehen

    Mal ehrlich. Was will ich mit einem Glas Wein? Das hat mich höchstens hibbelig gemacht. Da musste schon mehr her. Viel mehr. Und das jeden Abend.

    Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass das rum ist. Ich weiß nur, mein Suchthirn will das Flaschenweise und nicht anders.

    Wenn Du heute mal nicht so viel über Alk nachdenken möchtest, ist das doch voll OK. Ich denke ja auch nicht ständig daran. Wenn ich z. B. wo hin gehe, vorher.

    Wenn ich hier auf der Couch sitze nicht. Auch sonst nicht. Ist ja normal. Gibt auch andere Dinge im Leben. :)

    Bin auch deswegen hier, dass ich es nicht vergesse.

    Von dem Buch habe ich schon viel gehört. Selbst nicht gelesen. Kannst ja dann gerne davon berichten.

    VG

    Alex

    Den Gedanken hatte ich natürlich auch.
    Erstens ist es so lange her, dass ich nicht weiß, wann es denn dann wohl endlich soweit war.
    Zweitens bringt mir das gar nichts. Denn ich bin jetzt Alkoholiker, und das war’s dann. 🤗

    denn ein Leben ohne 1-2 Bier doch nicht schlechter ist, als mit

    Sogar besser. Kein Zellgift in sich hineingeschüttet. Und Zeit und Geld gespart.

    Ein bisschen ärgern kannst du dich noch. Aber dann schau nach vorne. Dann kannst du dich freuen. :thumbup:

    sein recht, zu stinken. mein recht, mich dem nicht auszusetzen, auch ohne mich vorher mit den vermutlich furchtbaren umständen auseinanderzusetzen,

    Das ist so gut. :thumbup: Ich liebe solche Beispiele.

    Auch wieder überspitzt. Wenn Deine Bekannte Dich anruft und einen medizinischen Notfall hat... Oder wenn sie die Telefonnummer von der nächsten SHG möchte... Oder irgendetwas wirklich Sinnvolles von sich zu geben hat. Dann kann man über ein Gespräch nachdenken.

    Aber so? Was hat Euch beiden jetzt dieses Gespräch gebracht? Du fühlst Dich schlecht. Und sie? Ist ihren Senf bei Dir los geworden. Saufen tut sie dennoch munter weiter. Oder vielleicht gerade erst recht.

    Du kannst Dich gerne wieder melden, wenn Du nüchtern bist

    Du würdest das ja nicht vor versammelter Mannschaft rufen und sie damit diffamieren. Sondern es ihr selbst so sagen.

    Bei mir kam vieles zusammen, was mich zum Aufhören bewegt hat. Wenn mir ein guter Freund sowas gesagt hätte, hätte das zumindest nicht geschadet. Ich wäre beleidigt gewesen. Aber wieder ein Körnchen mehr gesät, dass keimen kann. Bis zur Erkenntnis.

    wo und wann ich unterschiedliche machen soll.

    Ganz besonders da, wo es darum geht, Dich zu schützen. Ich unterhalte mich mit keiner alkoholisierten Person. Weil es mir nicht gut tut. Es mir unangenehm ist. Es steht der Person frei, sich nüchtern zu melden.

    Das ist so eine Sache mit dem Alkoholismus. Zum einen wird es als Krankheit anerkannt auf der anderen Seite werden Alkoholiker verurteilt.

    Du hast also nicht aufgelegt, weil Du sie als Alkoholikerin nicht abwerten wolltest?

    Das ist nett. Aber Du hast Dich unnötig belastet. Ich habe das einmal erlebt. Fand es extrem unangenehm, mit dem betrunkenen Gesprächspartner. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, das nie wieder mitzumachen. Hat sich jetzt auch nicht mehr ergeben.

    Um es mal überspitzt zu sagen. Nur weil sie knülle ist und Lust hat jemanden voll zu quatschen?

    Ich kann mich noch gut an mein Gespräch erinnern. Also ist es "hängen" geblieben. Das möchte ich mir in Zukunft ersparen.

    Ggfs. ein "Es passt jetzt gerade gar nicht." Oder noch besser, aber sehr direkt "Du kannst Dich gerne wieder melden, wenn Du nüchtern bist".

    Du musst Dir das nicht antun.

    Hallo Kopffuessler,

    seit ich nicht mehr trinke, sehe ich das verstärkt. Besonders wenn ich "alte Bekannte" sehe.

    Meine Automarke sehe ich aber auch plötzlich überall. Ich achte automatisch auf Dinge die mir wichtiger sind. Ich glaube aber auch Veränderungen zu sehen. Besonders, weil ich sie ja, wenn dann irgendwann zufällig sehe. Und die Veränderunge sind nicht zum Besseren.

    Ich hoffe Du konntest dieses Telefonat schnell beenden.

    VG

    Alex