Ich würde sagen, es ist der sarkastische Grinser. ![]()
Beiträge von Alex_aufdemweg
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Die ersten zwei Folgen habe ich schon gesehen. Wieder super. Ich versuche dabei auch immer nicht zu grinsen, oder zu lachen. Ein Ding der Unmöglichkeit.
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Das ist jetzt sehr interessant.
Auf der einen Seite ist es sicher einfacher, wenn man "noch" ein alkoholfreieres Umfeld hat und z. B. nicht gleich so viele "Freunde" verliert, weil die alles saufen. Auf der anderen Seite kann das aber auch zu Leichtsinn führen. "So schlimm war es ja bei mir noch nicht".
Dann war es zwar sehr lange, aber doch nicht so schlimm bei mir. Habe ja "nur" Bier getrunken. Aber seltsamerweise stand ich dann, als nichts anderes mehr da war, plötzlich unten im Keller und habe direkt aus einer angebrochenen Vodkaflasche getrunken. Die war da schon lange. Habe nicht an sie gedacht. Aber mein Suchthirn wusste das ganz genau. Und mir schmeckt Vodka wirklich gar nicht.
Ein Rückfall war es ja nicht. War ja noch voll dabei.
Damit weiß ich jetzt aber, dass es unerheblich ist, in was der Alk verpackt ist.
Für mich ist wichtig, was ich jetzt habe. Wie ich jetzt bin und mein Leben. Damit ist es für mich gar nicht so wichtig, ob ich bereits halb tot war, oder noch auf dem Weg nach unten. Denn da würde ich hin kommen und mein neues Leben verlieren.
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Ich sehe das gerne "mit" statt "ohne".
Mit klarem Verstand. Mit ungetrübter Wahrnehmung. Mit dem Blick, auf das Wesentliche.
Und mit schön viel kalorienreichem Essen.

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sind 2,5 Liter Bier
Ui, da war er wohl auf Diät.

Auch wenn das Fremdschämen hilft... Ich gebe mir das nicht mehr freiwillig. Passiert ja auch so schon oft genug. Gerade an Weihnachten, dass man das zu Gesicht bekommt. Aber es ist gut, wenn Du weißt, was Dich da stört.
Schon mal "Frohe Weihnachten"
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Guten Morgen,
finde es für mich wichtig, zu überlegen, aus welchem Grund ich hier geschrieben habe. Was hat da so mächtig gepiekt?
Ja, das war mein Verhalten, besonders in meiner ersten Beziehung. Später auch nicht viel besser.
OK, damit wäre das für mich klar. Jedoch, wieso triggert es immer noch? - Nicht damit abgeschlossen? Mir noch nicht verziehen, usw.
Das ist das Besondere hier. Dadurch, dass ich hier schreibe, bringe ich mich selbst weiter.
Danke Mami.

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Guten Morgen
Das war jetzt sehr deutlich. Trifft es aber genau.
Du musst jetzt nicht über eine Trennung nachdenken. Eigentlich musst du gar nicht über die Beziehung nachdenken. Mir ist aber schon klar, dass das jetzt nicht so einfach geht.
Was du aber kannst, ist an dich denken.
Was macht Dir Spaß?
Was kannst du mit den Kindern unternehmen? Denn auch die machen sich sicher Sorgen.
Hast du Hobbys? Leg dir eins zu.
Und so weiter.Mit Selbstkasteiung und hungern ist keinem geholfen. Wenn er sieht, dass du abgenommen hast, oder du es ihm erzählst, wird es nur mächtig Druck aufbauen.
Überleg dir, was du für dich und die Kinder machen kannst. Richte darauf deine Konzentration und Kraft.
Wünsche dir einen schönen Tag.
VG Alex -
Du möchtest, dass er die "Leere" in Dir füllt. Lese Dir durch, was bereits geschrieben worden ist.
Dieses Leeregefühl ist ein ureigenes Problem von Dir.
Ich war schon mal in Therapie. Da ging es unter anderem genau darum. Wie fülle ich die Leere in mir? Wahrscheinlich hat mich das getriggert, hier zu schreiben. Normalerweise bleibe ich eher bei "meiner" Seite.

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Also ist es normal seine Gefühle nicht zeigen zu können
Ja, das konnte ich nicht. Und jetzt kann ich es. Will es aber nicht immer. Meine Gefühle sind ein Teil von mir.
Ich brauche sie nicht ständig zu teilen. Weil ich ein eigenständiger Mensch bin.
Aus dem Grund muss auch keiner eine "Leere" in mir füllen. Ich muss nicht ständig wissen, was meine Partnerin gerade fühlt. Sie teilt es mir mit, wenn sie möchte. Das ist schön. Aber kein Muss.
Auch Du bist ein eigenständiger Mensch. Es ist nicht gut, sein Gefühlsleben so sehr von einer anderen Person abhängig zu machen. Du bist Du und für Dich verantwortlich. Und natürlich für Deine Kinder.
Die merken nämlich, wenn da was nicht stimmt. Mama isst nichts mehr, und so.
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Er ist unter anderem dort, um zu lernen, seine Gefühle einzuordnen. Wie soll er sie Dir dann erklären? Und auch kein Anderer kann Dir sagen, was er fühlt.
Vielleicht hat er gerade einfach nur keine Kraft für mich?
Also, ich hätte sie nicht. Das würde mich viel zu sehr belasten. Meine Gefühle gehören erst mal mir. Und die teile ich, wenn ich es möchte. Obwohl ich so weit bin, dass ich weiß, was ich fühle.
Er ist ein eigenständiger Mensch. Er hat ein Recht auf seine eigenen Gefühle. (Jetzt habe ich aber oft "Gefühle" geschrieben)
Du wirst Dich gedulden müssen. Sonst geht das ganze nur nach hinten los.
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Donnerwetter. Du bist aber viel unterwegs. Ist das immer so?
Ich kann verstehen, dass das gerade am Anfang schon recht anstrengend ist.
Um so mehr finde ich das toll, wie Du das durchziehst.

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Ja, ich bin auch auf den "nur Abends"-Punkt eingegangen. Bei mir wäre die Flasche spätestens am nächsten "nur Abend" leer gewesen.
Im Prinzip ist der Zug schon abgefahren, wenn man versucht zu "kontrollieren".
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Kann es tatsächlich sein dass sie es soweit „kontrolliert“ nur abends zu trinken?
Jeder ist anders. Bei mir ging es. Aus dem Grund habe ich es geschafft über 25 Jahre zu trinken. Mich schön langsam kaputt gemacht.
Im Kopf hatte ich es aber den ganzen Tag. Und es musste immer mehr sein. Immer genug da sein. Auch das Verstecken fing an, usw. Der Weg führt immer nach unten.
Tatsächlich frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn es "schneller" gegangen wäre. Ich schneller ganz unten gewesen wäre. Um endlich aufzuwachen.
Um auf den Punkt zu kommen. Selbst wenn sie das "kontrollieren" könnte, wäre damit gar nichts erreicht.
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Donnerwetter. Das nenne ich Tagesform. Beeindrucken, wie Du Dich da durchgekämpft hast. Bist halt zäh.

Bei mir denke ich manchmal, dass die antrainierte Leidensfähigkeit als Alkoholiker ab und zu auch weiter hilft.
Der Tag ist jetzt vorbei. Heute wird es sicher anders. Gibt immer einen Ausgleich im Leben. Früher oder später.
Wünsche Dir einen erfolgreichen Tag.
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Das muss unglaublich viel Kraft und Willensstärke kosten
Danke für die Lorbeeren. Aber nö. Nachdem es klick gemacht hat, war es nicht mehr sehr schwer. Besonders am Anfang aufpassen und ggfs. gegensteuern. Dann wurde es sehr schnell einfacher. Ich brauche keine Willensstärke, oder Kraft mehr. Das wäre ja echt stressig.Im Gegenteil. Es hat unglaublich viel Kraft gekostet, den Schein zu wahren. Das Körperliche auszuhalten. Den Verfall auszublenden. Es immer im Kopf zu haben. Der ist jetzt frei, für das Leben. Also, bei mir blieb es nicht anstrengend.
Jetzt ist einfach nur aufpassen angesagt. Und es nicht zu vergessen. Deshalb bin ich größtenteils hier.
Bin schon wieder weg.

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nicht zumuten willst
Eigentlich ist es doch keine "Zumutung", keinen Alkohol zu trinken.
Normalerweise ist das für nicht süchtige Personen kein großes Ding. Für sie ist Alkohol nicht so wichtig. Sie wollen doch eigentlich auch, dass Du Dich wohlfühlst.
Offen ansprechen ist eigentlich immer gut. Wenn sie dennoch unbedingt trinken müssen, stimmt sowieso etwas nicht.
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Guten Morgen Evelin,
gestern, im Bett, weiter darüber nachgedacht. Geht mir immer so. Denke, es ist auch der Sinn des Forums, sich Gedanken zu machen. War auch nur kurz. Aus dem Grund möchte ich das heute nochmal zusammenfassen.
Bei mir lief das in drei Phasen ab. Wenn es zu einer Triggersituation kam.
- Phase eins: Suchthirn schreit ab und zu "Ich will trinken" (erstes halbes Jahr)
- Phase zwei: Nüchternes Hirn schreit "Gift, das ist Gift. Schnell weg." (bis zum ersten Jahr)
- Phase drei: Nix schreit. Gehe daran vorbei. Ist nichts für mich. Betrifft mich nicht.
Das meinte ich mit "es wird stressfreier werden".
VG
Alex
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Hi Evelin. "Plätschern" ist gut.

Diese überfallartigen Momente haben mich am Anfang auch recht erschrocken. Gut, dass Du das hier gleich niederschreibst. Mir hat es immer schon geholfen, das gleich im Kopf, für das Forum, zu formulieren.
Von mir kann ich schreiben, dass das dann nachgelassen hat. Dauert bestimmt bei jedem anders lange. Bei mir würde ich sagen, so ein halbes Jahr. Dann war es eher so, dass "jede Faser meines Körpers" sich dann unwohl gefühlt hat. Gerade vor Weihnachten letztes Jahr z.B., bin ich in den Laden rein geflitzt und bald mit nem Alkregal kollidiert, dass natürlich mitten vor dem Eingang stehen musste. Hat sich dann angefühlt, als gäbe es da lebende Spinnen.
Es hat sich also gewandelt. Das ging dann aber noch weiter. Inzwischen gehe ich um so ein Regal herum, als wäre es z. B. ein Windel-Regal. Oder Make Up.

Ist nichts für mich. Also uninteressant.
Also, mein Rat. "Weiterplätschern" lassen. Achtsamkeit und vor allem Geduld. Es wird "stressfreier" werden.
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Warum ist mir noch nicht so richtig klar.
Wenn Du Alkoholikerin bist, hast Du Dir die Antwort damit gerade schon selbst gegeben.
Erstmal will Deine Suchtstimme nicht, dass Du aufhörst. Bei mir war das dann noch so, dass ich dachte, wenn ich dann merke, dass ich es nicht schaffe... DANN habe ich ein Problem. Also besser erst gar nicht versuchen. Diese Kopf-in-den-Sand-Technik ging nach hinten los. Denn der Weg führt nach unten, immer.
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So, sind Menschen verschieden. Ich bin mal in meiner nassen Zeit sogar gerne auf dem Zimmer gewesen.
Weil ich da endlich mal in Ruhe saufen konnte.
Und jetzt würde ich da sitzen, um den anderen dabei nicht zuschauen zu müssen. Zuzusehen, wie sie sich in den Zustand verändern, in dem ich immer war.