Es ist alles so labil...
In einen Moment fühle ich mich Bärenstark undbim nächsten butterweich. In einen Moment bin ich sicher, es ist das beste für unseren Sohn und mich, was ich mache und im nächsten denke ich, ich ziehe das jetzt nur durch weil ich mich so "programmiert" habe, aber ohne Überzeugung. Im einen Moment bin ich sicher, es ist ein gutes Zeichen dass sich Papa und Sohn wieder entspannter begegnen, seit ich die Entscheidung mit der Wohnung getroffen habe, im nächsten bricht es mir das Herz und ich komme mir vor, als würde ich egoistisch etwas kostbares zwischen ihnen zerstören. Im einen Moment Trauer ich um meine Verstorbene tolle Kollegin, im nächsten erschrecke ich mich darüber, dass ich ihren Suizid einfach völlig gefühllos als ihre Entscheidung akzeptiere.
Ich fühle mich schrecklich alleine, trotz Forum, trotz Therapie, trotz Schwester und Freundin, die vieles von mir mitbekommen.
Und mein Ex-Partner: verhält sich als sei nichts, trinkt weniger oder heimlicher, kocht leckerer denn je, probiert neue Rezepte aus, schafft es im ggs zu mir morgens wie immer top fit aus den Federn zu kommen (um 5:30), obwohl ich ihn oft sehr spät noch im Haus rumgeistern höre (ich brauche seit längerem schon extrem viel schlaf).
Ich würde so gerne Die Zeit vorspulen , denn ich weiß gar nicht, wie ich die Woche bis zur Wohnubgsubterzeichnung und danach die Wochen bis zum Einzug (ist ab 1.12. Frei) schaffen und dabei unserem Sohn eine starke Mama sein soll). Der ist so extrem abhängig von meiner Stärke.