Beiträge von Api

    Es reicht! Noch ein Satz, noch eine Anmerkung?

    Huch?!

    Ich verstehe jetzt aber Deine Rolle als Moderator hier nicht! Es ist doch Jump! S Faden und eine angeregte Diskussion! Wer sie nicht komplett kapiert zieht sich raus oder liest nur noch interessiert mit - so mache ich es. Und das möchte ich auch dürfen! Was für "moderierte Erklärungen " meinst Du? Du hast doch einfach mitdiskutieren, so habe ich es zumindest gelesen?! Was für ein Diskutieren im Stuhlkreis?

    Ah ok...Ja kann sein. Ich sag ja ich hab die ganze Zeit das Gefühl, den Kern der Diskussion nicht zu verstehen...knapp daneben ist auch vorbei😃

    Bin verwirrt und jetzt mal raus.

    (hahaha bis ich dann gleich doch wieder irgendeinen Gedanken loswerden will)

    Immer diese Leute die ständig am Handy hängen🫣

    Aber jetzt kann ich nicht mehr aufhören, nachzugrübeln.

    ich zeige keine co-abhängige Persönlichkeitsstörung

    Oh nein, also ich würde mir jetzt auch keine Persönlichkeitsstörung attestieren. Wenn das gemeint war, hab ich es falsch verstanden.

    Ich habe aber Muster, die so lange und so tief in mir verwurzelt sind, dass ich sie alleine durch eine Trennung oder durch einen Auszug nicht ablegen kann. Es ist krass schwer (wenn auch spannend), die zu durchschauen. Und dabei brauche ich selbst nach einem Jahr immernoch professionelle Hilfe. Wenn auch nicht mehr so intensiv wie am Anfang💪

    Aber: im Unterschied zu einer Suchterkrankung oder einer Persönlichkeitsstörung kann ich sie dann ablegen. Ich hab weder Entzugserscheinungen noch werde ich mein Leben lang "auf der Hut" sein müssen denke ich.

    Mir ist es wichtig. Api ich wollte dich oder andere Cos aber nicht "zwingen" jetzt was schreiben zu müssen. Wenn es für dich unwichtig ist, dann ist es so.

    nee, ich hab mich auch nicht gezwungen gefühlt ;)

    hatte gestern auch schonmal angefangen, was zu schreiben, hab es aber dann wieder gelöscht weil ich den Eindruck hatte, dass es irgendwie nicht so wirklich zu der Diskussion beiträgt. Oder ich die Frage bzw die Wichtigkeit dahinter nicht so ganz verstehe. Und den Beginn im blauen Bereich auch nicht gelesen hatte. Aber hat mich ja scheinbar dann doch beschäftigt, sonst hätte ich dann heute nicht doch nochmal was geschrieben:)

    So...vorhin spontan geschrieben, jetzt ein bisschen nachgegrübelt:

    Ich denke, ich war nie süchtig nach der Beziehung zu meinem Expartner. Oder nach Anerkennung oder so. Nein. Aber die Bereitschaft oder Voraussetzung, in so eine Co- Beziehung zu geraten ist bei mir vllt schon etwas, was man pathologisch nennen kann. Also dass ich von Klein auf gelernt habe, meine Wahrnehmung nicht ernst zu nehmen und statt dessen alle Antennen darauf auszurichten, wie es meiner Bezugsperson geht. Und durch mein Verhalten dafür zu sorgen, dass es ihr möglichst gut gehen soll. Auszugleichen, was an Dissonanzen in der Luft schwingt. Verantwortung für (vermeintliche) Harmonie in der Familie übernehmen. So Sachen. Eigentlich hab ich mich als Kind ganz ähnlich verhalten wie später als Co. Bloß als Kind konnte ich gar nicht anders, hab ja unterschwellig diese "Aufträge" bekommen. Und als Erwachsene war ich lange Zeit nicht bereit, mich damit auseinander zu setzen und habe statt dessen ähnlich weitergemacht. Übrigens ebenso unterschwellig wie als Kind. damals in einer nach Außen hin (und in Teilen auch wirklich) super coolen Familie und als Erwachsene in einer nach Außen hin (und in Teilen auch wirklich) super coolen Beziehung. Dann kann man ja sowas vllt schon als pathologisch bezeichen? Keine Ahnung... ist mir aber auch irgendwie egal eigentlich, hauptsache ich check es immer mehr und pass drauf auf. Warum ist das wichtig?

    Huhu

    Hier ne Co, die bei der Diskussion nicht ganz mit kommt😉:

    Ich fühle mich weder krank noch bezeichne ich mich als süchtig.

    Aber: mich einfach so aus starkem Willen befreien konnte ich ja auch nicht!

    Ich brauchte die Unterstützung meiner Therapeutin. Ohne das wäre es nix geworden bei mir.

    Und ich habe mich von ihr wirklich in einer sehr sehr anstrengenden Zeit ernst genommen gefühlt, als sie mal bzgl meiner Ungeduld mit mir selber sagte: "Ist doch kein Wunder dass es ihnen an die Substanz geht...sie müssen als Co genauso hart an Ihren Mustern arbeiten wie Ihr abhängiger Partner es müsste, wenn er trocken werden wollen würde. Aus der Coabhängigkeit raus zu kommen ist genauso schwierig" ...so in der Art.

    Ob sie "Coabhängigkeit" damals als "Krankheit" oder "Sucht" definiert hat weiß ich wörtlich nicht, aber sie hat es bei mir als genauso behandlungsbefürftig gesehen wie andere "Störungen" auch denke ich.

    Hmmm aber sie hat auch immer betont, dass Coabhängigkeit fast immer mit Prägungen aus der Kindheit und oft mit weiblicher Sozialisation zusammenhängen. Und ich mich am besten davor schützen kann, wieder in (nicht nur Liebes-)Beziehungen zu geraten, die disfunktional sind, wenn ich da mal hin schaue.

    Also: "Krankheit", "Störung", "Sucht"...trifft es bei mir glaube ich genauso wenig wie "aus freiem Willen konnte ich gehen"...

    War jetzt wahrscheinlich wenig hilfreich, aber so ist grade meine persönliche Sicht drauf🤗

    Liebe Franzi,

    Jetzt hast Du es ja aufgeschrieben! Gut so! Alles hat seine Zeit und vllt ist diese alles in Frage stillende Zeit jetzt grade dafür gut, um ganz ehrlich mit Dir zu sein und

    Den Eigenen Empfindungen- und diese überhaupt spüren.

    Auch im Nachhinein, nochmal nachzusehen.

    Viel Mut dazu wünsch ich Dir!

    Lg

    Tifi

    Oooh Glückwunsch auch von mir und danke und größten Respekt und alles Gute! Du bist für mich Augenöffner, Mutmacher, IndenHinternTreter, Schulter zum Anlehnen, und das alles mit sooooo viel Geduld, Ernsthaftigkeit und noch Humor! Du bist toll!! Ihr seid toll!!!

    ... kann das jemand verstehen ?

    Ja releaseme , leider. Wenn ich das bei Dir lese, wird mir ganz schlecht vor lauter Verständnis UND Unverständnis. Verständnis weil es genau mich beschreibt, wo ich lange Jahre stand. Und Unverständnis weil es mit Abstand so falsch ist. So anstrengend war. Ich es EIGENTLICH selber besser wusste...

    Meckerst du jetzt schon bei alkoholfrei?

    Geht man so in einer Beziehung auf Augenhöhe miteinander um? Du machst Dir seit Jahren Sorgen um Ihn, um Euch, um die Familie und er nennt es "meckern"?

    Mein Tipp (selber auch ein paar mal angewandt): Lies Dir nochmal alles durch, was Du hier so in den letzten Monaten geschrieben hast. Und nimm Dich dabei bitte ernst!

    Alles Gute!

    Sonnenschein CoA

    Ich bin sprachlos 1. Über die Aktion Deines Mannes und 2. (und vor allem) um Dein wunderbares Gespür für die Situation! Du hast gespürt, dass da was Schlimmes für Deine Tochter kommen wird, statt Dich um Dich und diese unverschämten WhatsApps zu drehen! Wie krass ist das denn!?!

    Und, wie auch schon geschrieben wurde, hattest ein top funktionierendes Hilfs-Netz!

    Und hast in Eurer Firma Deine Verantwortung weiter übernommen, weil Du eh nix hättest ändern können!

    Was soll Dich / Euch in Zukunft noch umhauen!?

    Stark!!!

    Ich wünsche Dir eine ganz ganz schöne Zeit mit Deiner Mum🧡

    Lg Api

    Die Dich grade echt bewundert!

    Na klar sind diese Gefühle normal und völlig verständlich releaseme ! Es ist absolut Ausnahmezustand!

    Ich hätte mir so sehr ein Leben mit ihm gewünscht

    Er macht Dir jetzt Hoffnung. Und Du stehst schon an einem anderen Punkt. Aber wer weiß denn, was in ein paar Jahren ist, wenn er stabil trocken ist, ihr mit Abstand und auf Augenhöhe alles reflektieren könnt.. . Vielleicht gibt es dann ja wieder ein gemeinsames Leben... aber momentan steht ihr an ganz unterschiedlichen Stellen.

    Vllt hilft Dir dieser Gedanke, jetzt auf Deinem Standpunkt zu bleiben?


    Lg


    Api

    Oh je das ist natürlich echt eine miese Lage, ich kann Dein Gedanken - Wirrwarr gut verstehen! Trotzdem: vielleicht schaffst Du es, Dich einen Moment rauszunehmen, auf Abstand zu gehen, Dein Tagebuch hier zu lesen... damit Du bei Dir bleiben kannst! Du hattest nach langem Kampf eine schwere Entscheidung getroffen.

    Ich wünsche Euch beiden alles Gute, aber vor allem Dir ganz viel Kraft und klare Gedanken!


    LG

    Api

    Huhu

    Gehöre auch zum.team "nicht an den Kopf gefasst"! Lediglich wenn ich meinen eigenen Faden lese fasse ich mir an den Kopf, versuche aber gnädig mit mir zu sein. Habe JAHRE gebraucht!


    Sei Du gnädig mit Dir, aber auch ehrlich, und denke an die Kinder...dann bist Du auf dem richtigen Weg, aber das Tempo bestimmst Du!

    LG

    Liebe releaseme

    Du bist echt nicht alleine mit deinem Erlebten! So vieles kenne ich fast wörtlich wieder und das erschreckt mich richtig!

    Gleichzeitig möchte ich Dir sagen: Mich erschreckt es, weil es ERINNERUNGEN an meinen Partner und mich hervorruft. ERINNERUNGEN bedeutet aber: Es ist VERGANGENHEIT! Und für Dich kann es heißen: Diese Verletzungen können auch für Dich (und Deine Kinder) bald schon VERGANGENHEIT sein! Es kann vorbei gehen. Leider nicht von alleine und leider wohl nicht durch aktives Tun Deines Partners, sondern durch weiteres aktives Tun von Dir.

    Dafür wünsch ich Dir viel Kraft!!!

    Und ich glaube fest, dass Du die hast!

    LG

    Api

    Puh mensch ja, da hast Du wirklich viel geschafft diese Woche! Es sind ja 2 riesige Schritte!! Und die lesen sich wirklich so, als sei ein Wendepunkt bei DIR erreichr! Glückwunsch!

    Ob so ein Gespräch noch etwas bringt? Überlege doch mal für Dich, WAS es bringen könnte? Wie könnten mögliche Antworten sein? Wäre eine dabei, die Eure Familie / Eure Situation retten könnte?

    LG

    Ich kann Dich gut verstehen. Traue Deinen Wahrnehmungen und auch gesellschaftlichen Einschätzungen!

    Fakt ist: Du fühlst Dich unwohl mit dem Konsum Deines Mannes. Du machst Dir Sorgen, welchen Einfluss er auf die Kinder hat. Dein Mann möchte seine Grenzen ausprobieren. Übernimmt oft keine Verantwortung für die Kinder. Vergisst Euch, wenn er unterwegs ist.

    Ich finde es oft hilfreich, mir solche Fakten von außen anzusehen und mich zu fragen, was ich mir raten würde, wenn ich nicht ich wäre?!

    Alles gute!