Liebe releaseme
Schön, nochmal von Dir zu lesen!
Wie so viele, die Dir schon geantwortet haben, erkenne ich so vieles was Du schreibst wieder! Unser aller Geschichten sind so unterschiedlich, aber in vielem dann doch so gleich... Du bist damit also nicht allein. Und wirst bestimmt bald (?!) Zu denen gehören, die aus ihrem Erfahrungsschatz schreiben können, wie sie es geschafft haben, raus zu kommen.
Zwei meiner "Erfahrungsschätze" möchte ich Dir noch da lassen:
- Ich wurde nach so vielen Jahren auch nicht mehr ernst genommen mit meinem Trennungsvorhaben. Und ich habe kaum mehr an mich selbst geglaubt, dass ich das so sehr will dass ich es auch durchziehe. Daher habe ich mir externe Hilfe gesucht (Therapeutin) und sie um ganz konkrete Hilfe / um ein Coaching gebeten, diesen Entschluss durchzuziehen. Sie hat mir Woche für Woche so pragmatische und konkrete Tips gegeben und mit mir einen so konkreten Weg erarbeitet, dass ich es geschafft habe!
- unser Sohn hat kurz getrauert, ist dann aber aufgeblüht, sobald wir ausgezogen waren. Er hat gespürt, dass ich sein Fels in der Brandung bin, dass ich weiß was ich will und dass ich Verantwortung übernehme. Er hatte im Haus ein riesiges Kinderzimmer mit Hochbett, eine vertraute Umgebung, einen Freund im Nachbarhaus... Jetzt war es eine ganz ganz kleine Wohnung, erst ohne eigenes Zimmer (Mittlerweile haben wir es abgetrennt), eine fremde Nachbarschaft...Aber schon nach wenigen Tagen(!) nannte er es "zuhause". Und das alte Haus "Papas Haus".
Nur Mut!!!!
Alles Liebe
Api