Beiträge von Bernd G

    Guten Morgen Zusammen !

    Habe Gestern Abend noch kurz mit meinen Nachbarn gesprochen, weil doch Heute meine Kleine Momo kommt ( könnte ja mal bellen ) und dann auch gleich wegen dem omminösen Ofen. Siehe da mit Geduld ( die ich immer nicht habe ) und Spucke geht das . Kompromiss: In Zukunft wird bei mir geklingelt, bevor besagtes Heizgerät befeuert wird, so habe ich die Möglichkeit Wäsche vom Balkon zu entfernen und Fenster zu schliessen. Geht doch !
    Jetzt aber zur Arbeit.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Ein kurzer Gruss von mir. Bin im Moment, Abends immer total fertig und Müde. Das kommt sicher von der grossen Hitze auf der Arbeit ( 150 °C ) , Muss mich erst wieder daran gewöhnen.
    Morgen nach der Arbeit hole für ca. 2 Wochen meine Kleine Momo, darauf freue ich mich schon sehr.
    So das soll es erst mal für Heute gewesen sein, bin sehr Müde.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo nochmal 1

    Warum so pessimistisch ?
    Geduld, ist hier gefragt und Fingerspitzengefühl, jedenfalls bis zum nächstenmal.

    Heute war kein guter tag, Rostock hat verloren.
    Bei den Pilzen war ein Gallenröhrling dabei, ist nicht giftig, verdirbt aber das ganze Essen ( galle bitter ) habe es nach drei-vier bissen weggeschüttet.
    Werde es jetzt mit Bratkartoffeln und Fisch versuchen, irgentwas muss mir doch noch gelingen.

    Keine Sorge bin gut drauf, freue mich auf Mittwoch ( Momo ) und auf meinen Norwegenurlaub am 30,7,2008. Das ist noch soooo lange, aber ich kann es kaum erwarten.
    Genug jetzt, dies alles hat nichts mit unserer Krankheit zu tun. Ich bitte um Nachsicht.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo !

    Na , nu wolln wir ja nicht gleich die Ordnungshüter herzitieren.
    Ich bin ja immer der Meinung, das man über alles Reden kann. Ich will hier noch 19 Jahre Wohnen und das in Ruhe und Frieden.
    Habe mich erst mal wieder etwas beruhigt, wenn jetzt noch Rostock gewinnt, war das doch noch ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Bin wieder da . Viele Pilze aber auch viel Frust.
    Seit ich hier wohne , ca. 10 Wochen, ist es jetzt viermal passiert. Meine Nachbarn links unten haben eine kleine Terasse, darauf steht ein grosser Eisenofen. Wenn es beliebt, zB. Gestern abend 22,30 Uhr dann wird dieser mit Buchenholz angeheitzt, ohne Rücksicht auf Verluste. Hier sind 30 Grad ich habe die Fenster auf kipp und plötzlich beissender Qualm in der ganzen Wohnung.
    Heute Morgen alle Balkonpflanzen hin , egal.
    Letzte Woche ich war zur Spätschicht , komme nach hause, da rieche ich das schon, meine Wohnung voll Qualm , meine Wäsche die zum trocknen auf dem Balkon hing auch.
    Die leute sitzen da sehen das der ganze Mist in meine Wohnung zieht und finden das ich mich nicht so Anstellen soll.
    Als ich erst zum Wald wollte lief mir mein " lieber, egoistischer " Nachbar über den Weg.
    Ich sagte " Guten Morgen" , er sagte" iss was?"
    Da warn sie nicht zu halten mehr , in Hamburg stand kein Balken mehr. Ich habe mir freundlich aber Bestimmt Luft gemacht. Leider ist dieser Mann völlig uneinsichtig. Es ist nicht meine Art Streit zu suchen , oder jemanden anzuschwärzen. Auch habe wenig Verständnis das unsere Gerichte sich ewig um krähende Hähne, miauende Hunde oder bellende Katzen kümmern müssen. Aber meine Wohnung ist Heilig. Werde jetzt versuchen , mit seiner Frau , wenn sich das ergiebt zu sprechen , wenn das auch nichts bringt, dann wende ich mich an den Vermieter.

    Oh ich hasse das , wegen so einem Mist Ärger zu haben. Warum sind manche Menschen so darauf bedacht irgendwo anzuecken ?

    Das is mal raus, hoffentlich hilft es was.
    Jetzt zu den Pilzen.

    Viele liebe grüsse von Bernd

    Einen schönen Sonntag Morgen !

    Wollte mal schnell zwei Sachen loswerden.
    Positiv : War Gestern bei Ute und habe beschlossen, am Mittwoch unsere Momo für die Zeit des Krankenhausaufenthalts von Ute zu holen, da freue ich mich sehr drauf.

    Negativ : Bei mir bahnt sich ein Nachbarschaftsstreit an. Ich mag so etwas gar nicht und schlucke lieber ein paar " Kröten " bevor ich wegen jeder Kleinigkeit Theater mache , aber irgendwann ist genug.
    Oh jeh, schon merke ich, wie es anfängt zu brodeln, gehe lieber in den Wald ,Pilze sammeln und mich etwas ablenken.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Momo wird bei einem älteren Ehepaar sein, solange wie Ute im Krankenhaus ist.

    Tja , Brigitte , ich hätte nicht gedacht , das ich so gut zurechtkomme, jedenfalls bis jetzt. bin viel hier im Forum und dann war ich sieben Wochen fast jeden Tag bei Ärzten und der Krankengymnastik, so hatte ich immer was um die Ohren. Jetzt arbeite ich wieder und habe so Kontakt zu anderen Menschen.
    werde jetzt zu Ute fahren und ihr bei der Fehrienwohnung helfen und meine Momo sehen.

    viele liebe Grüsse von Bernd

    Guten Tag , liebe Leute !

    Meine erste Arbeitswoche ist rum und es geht mir ganz gut, habe es auch sinnig angehen lassen.
    Leider hat mein Meister wenig Verständnis für meine Situation. Was solls ich werde schon zurecht kommen.
    Es tut gut mal wieder mit Kollegen zu reden und was um die Ohren zu haben.

    Meine finanzielle Lage , die nach meiner Umzugsgeschichte recht angespannt war kommt auch langsam wieder ins Lot.

    Morgen werde ich mal zu Ute fahren und sie bei ihrer Ferienwohnung unterstützen. Donnerstag muss sie ins Krankenhaus, habe lange überlegt, ob ich den Hund nehmen soll aber dann ist unsere kleine Momo jeden Tag 11 Stunden alleine und das ist zu lang. Ute hat eine Lösung gefunden. Finde ich ja gut, das sie so zurecht kommt.
    Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, das wir uns erst trennen musten, damit sie trocken sein kann. Wenn dem so ist , um so besser.
    Aber wenn ich ehrlich bin , denke noch viel darüber nach, 13 jahre sind ebend nicht so einfach zu vergessen.
    Irgentwie gefällt es mir aber auch ganz gut, so wie es jetzt ist. Jedes zweite Wochenende sehe ich sie mal und meine Momo . Wenn ich anrufe ist sie nüchtern, das war vor drei Monaten noch ganz anders.

    Genug ,habe wohl gerade meine sentimentale Stunde.

    Jetzt werde ich mir selbstgesammelte Pilze zubereiten und geniessen, wie war noch die Notruf -Nummer ? 221 ? 551 ?

    Vieleicht bis Später

    Viele liebe grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Da habe ich mit meinem Verein richtig Glück gehabt.
    Mein Vorsitzender ist seit 18 Jahren trocken, ein anderes Mitglied seit sieben Jahren. Es wird mal auf der Weihnachtsfeier oder dem Grillfest ein Glas Wein getrunken, aber wirklich sehr wenig und vor allem wir " trokenen Alkoholiker " werden respektiert und es wird Rücksicht genommen.
    Hier an meinem neuen Wohnort wollte ich auch in einen Verein ( es giebt nur zwei ) , dann habe ich aber erfahren, das jeden Donnerstag eine Stunde gewandert oder Sport getrieben wird um anschliessend drei Stunden in der Kneipe " gemütlich zusammen zu sein " .
    Das will ich nicht und so fahre ich lieber jeden zweiten Donnerstag 80 Km zu meinen Verein.

    Seit Gestern arbeite ich wieder, mal sehen ob das geht, ich wünsche es mir .

    So nun muss ich mich sputen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Moin; Moin !

    Sicher macht der Ton die Musik.
    Mir persönlich gefällt deine etwas derbe norddeutsche Aussprache sehr. Ist doch immerhin Ehrlich und von Schmeicheleien und durch die Blume reden hat auch wirklich niemand was. Was ein liebes Wort oder ein Lob zur rechten Zeit ja nicht zwangsläufig ausschliessen muss, da es ja auch förderlich sein kann.
    Letztendlich geht es ja darum etwas zu vermitteln und verständlich zu machen, und das geht am besten " Hart aber Herzlich".

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Guten Tag, liebe Leute !

    Es wird alles gut und eine "schwere Zeit " habe ich nicht wirklich .
    Mein Hausarzt ist diese Woche aus dem Urlaub gekommen und hat mir durch die Verschreibung eines Medikamentes sehr geholfen . Bin eigentlich kein Tabletten-Fan aber nun bin ich seit über zwei Monaten endlich mal schmerzfrei und das ist eine Wohltat. Am Montag, werde ich wieder arbeiten gehen und freue mich auch drauf.

    Nachher werde ich meinen kleinen Hund sehen und auch das ganze Wochenende bei mir haben, das tut mir auch gut.
    Heute Abend und auch morgen Abend habe ich eine Veranstaltung von meinem Aquarium-Verein. Ich werde also unter die Leute gehen und mal ein wenig Zerstreuung haben.

    Tja und wenn dann noch meine Lottozahlen kommen, dann ......

    So kann es eigentlich weitergehen, tut es auch, wenn ich was dafür tue.

    Schönes trockenes Wochenende wünscht allen die es wollen Bernd

    Hallo und guten Abend !

    Danke für deine Zeilen, da kann ich was mit anfangen.

    Also ich denke eine trokene Lebenseinstellung habe ich schon , so wie du es beschreibst.

    Ich bin von 1993-1999 regelmässig zur Gruppe gegangen und habe mir sofort nach meiner Entgiftung ein alkoholfreies Umfeld geschaffen. Habe sogar alle Schnaps-Wein-und Biergläser weggeschmissen.
    Dann habe ich sogar meinen Schwager vor die Tür gesetzt , weil er nicht wahr haben wollte, das ich es ernst meine mit " ALKOHOLFREIE ZONE ". Wenn ich das schreibe muss ich lachen, Heute würde er nicht mehr versuchen bei mir ein Bier "einzuschleusen".
    Dann habe ich meine Firma verklagt auf Wiedereinstellung, mein Chef hatte mich nämlich rausgeschmissen als ich bei der Entgiftung war. Mit Hilfe der IG Metall ist mir das auch gelungen meinen Arbeitsplatz wiederzubekommen.
    Schön fand ich die Geeste nach der Therapie. An meinem ersten Arbeitstag begrüsste mich mein Chef mit " Herzlich Wilkommen " Ich fand es Toll er war nicht nachtragend. Ich habe ihm dann gesagt, sollte er mich einmal mit einer "Fahne" erwischen, soll er mich sofort entlassen, ich werde dann nichts gegen diese Kündigung unternehmen. ( Bin Betriebsrat )
    Das wollte er schriftlich haben, habe ich ihm gegeben.
    Steht bis Heute in meiner Personalakte und ich stehe auch dazu. Das war und ist eine "Krücke" für mich, denn ich bin gerne auf dieser Arbeit, auch wenn es körperlich sehr schwer ist.
    Somit denke ich schon, das ich was für mich getan habe.
    Auf der anderen Seite bin ich sehenden Auges in eine tiefe Co- abhängigkeit gerutscht und das kann ich nicht verstehen. Im Betriebsrat zieht man mich hinzu wenn es um Abhängigkeitserkrankungen geht, 18 bin ich auch nicht mehr, habe auch etwas Lebenserfahrung, alles für die Katz ! Ich wollte Therapeut spielen und bin auf die Nase gefallen.
    Vieleicht könnte Ute heute schon 10 Jahre trocken sein, wenn ich früher losgelassen hätte.
    Jetzt wohnt sie in Neustadt und ich hier und das gefällt mir wunderbar . Manchmal telefonieren wir manchmal besuchen wir uns am Wochenende. Mehr nicht .
    Vieleicht ist das auch wieder verkehrt, ich weiss es nicht. Was ich weiss ist, trinkt sie ,wars das ganz.
    Allein der Gedanke an eine Fahne oder das Gelalle lässt mich erschaudern, nie wieder.

    Auch eine andere Frau an meiner seite würde es wohl schwer haben, denn was ich erlebt habe werde ich nicht noch einmal mitmachen.
    Vieleicht kriege ich von mir keine Antwort auf die Frage : War ich nur Trocken auf Krampf oder Abstinent aus Überzeugung ?
    So wie ich jetzt lebe ist es für mich ein Traum. Keine Angst nach soviel Jahren das ist für mich eine neue angenehme Erfahrung.Nur meine Momo fehlt mir schrecklich. Am Wochenende werde ich unser "Scheidungskind" sehen, das ist gut.
    Eins möchte ich noch loswerden. Ich bewundere hier manche leute auf Grund ihrer Denkweise nach relativ kurzer Abstinenz, da habe ich noch ein Stück Weg vor mir.
    Jetzt werde ich bügeln meine "Lieblingsdisziplin", was solls , ich wollte es so.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Linde !!!

    Also Du sprichst von einer ambulanten Therapie , oder ?

    Ich habe zwei Therapien gemacht. bei der ersten in Lübeck hatte ich keinen Einfluss darauf, war mir auch egal. Bei der 2 wollte ich wieder dort hin, da hat man mir abgeraten ( da die Erste ja offensichtlich nicht gefruchtet hat ), Da war ich dann in Emmen , in der Lüneburger Heide, ganz weit draussen und das war auch gut so.
    Das waren aber beides stationäre Therapien.
    Ich finde zu einer ambulanten Therapie gehört sehr viel Disziplin , denn soviel mir bekannt ist , einmal unendschuldigt nicht hingegangen , dann wars das. Lass mich aber gerne da belehren.
    In Lübeck 1990 das war recht locker. Es gab zwar Regeln, aber es wurde doch sehr lachs damit umgegangen.
    In Emmen dagegen war es sehr streng und das fand ich auch gut so, denn gerade dies ewige lavieren lies mich doch immer wieder scheitern.Da habe ich dann begriffen , das es nur nach dem schwarz weiss Prinzip funktionieren Kann.

    Die Möglichkeit eine ambulante Therapie zu machen finde ich gut. Für Leute die auf Grund von Kindern oder ich denke an einen Landwirt der Tiere zu versorgen hat. Mir war es jedoch auch wichtig aus meinem Umfeld, in dem ich ja nicht trocken sein konnte heraus zukommen.

    Aber liebe Linde ,das hat sich bei mir in einem Gespräch in der Beratungsstelle herauskristallisiert was für mich am besten in Frage kommt.

    Der Weg dorthin kann nie verkehrt sein, da sind Profis die jeden Tag damit zu tun haben.

    Vieleicht schreibst Du mal wie es dir dort ergangen ist.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Habe mir gerade mein " Geschreipsel " von Gestern durchgelesen, irgentwie habe ich da was durcheinander bekommen.
    Jedenfalls hat mich das Gestern etwas aufgeregt und nun geht es aber wieder.

    Ich versuche oft an meine Kindheit zurückzudenken und wie das mit meinem Vater alles war. ( Hat sich Tod gesoffen ) Dann muss ich ehrlich sagen, das da viele Lücken sind, vieleicht kommt das auch vom jahrelangen saufen und rauchen. Manchmal denke ich, Bernd schreib doch einfach mal dein Leben auf, aber wie kann ich das wenn mir da immer wieder Abschnitte fehlen. Andererseits denke ich dann , warum. Was soll dabei raus kommen ? Warum ich Alkoholiker geworden bin ? Das ist mir egal, bin es nun mal.
    Vieleicht, habe ich einfach zu viel Zeit, vor zwei , drei Monaten hatte ich noch nicht solche Gedanken.

    Am Wochenende habe ich was um die Ohren. Mein Aquariumverein nimmt an einem Weinfest teil und da werde ich an beiden Tagen dienst machen. Vieleicht sind die etwas Sauer auf mich, denn beim Aufbau habe ich nicht mitgeholfen. Wolte einfach nicht noch mehr meinen Rücken ruinieren, aber etwas schlechtes Gewissen plagt mich schon.

    Jedenfalls bin ich Heute sehr viel ruhiger als Gestern, da hatte ich plötzlich Angst, die letzten Jahre alles falsch gemacht zu haben. Doch Heute denke ich, immerhin war ich trocken, wenn auch die Beziehung mit Ute für mich persönlich , ich meine für meine Entwicklung als trockener Alkoholiker nicht vorteilhaft war, oder doch ? Ich weiss es nicht.
    Dieser Lernprozess wird wohl bis zum letzten Tag weitergehen.
    Zufrieden bin ich mit mir das ich diesen Schritt geschaft habe und etwas erstaunt wie gut ich damit zurecht komme.

    So nun soll es erst mal genug sein, muss weinen , warum?

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Train !

    Sei nicht Böse, aber für mich stellt sich die Frage , bist Du Alkoholabhängig?

    Habe mal etwas bei Dir nachgelesen und da ist eigentlich nicht der Alkohol sondern deine innere Unruhe dein Hauptproblem.
    Da , so denke ich werde ich dir nicht Helfen können.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo !

    Heute hat mich mein Meister angerufen und gefragt, ob ich nächste Woche wieder arbeiten Komme. Habe ja gesagt, was solls wenn es nicht besser wird ?

    Dann habe ich viel im Forum gelesen und bei der Rubrik " warum bin ich abhängig " , ich habe alle Seiten gelesen, da bin ich über einen Satz gestolpert der mir sehr zu Denken gibt . Sinngemäss : Habe ich die ganzen Jahre nur nicht getrunken , oder habe ich abstinent gelebt !
    Das geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Zweiteres wäre eine kleine Kathastrophe und eine grosse Entäuschung für mich.
    Ich weiss auch nicht, wie ich darauf eine Antwort finden soll.
    Gelesen habe ich das vor ein paar Stunden, war dann spazieren im Wald und fing an darüber nachzudenken und merke nun das ich immer Trauriger werde, vieleicht ist das schon die Antwort ?

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Train !!!

    Dinge als " Schön " zu empfinden, mich über etwas freuen, das hatte ich auch total verlernt und vergessen wie das ist.
    Das ist , so denke ich auch nicht weiter verwunderlich, da sich ja mein ganzer Lebensmittelpunkt nur um den Suchtstoff und die Sucht drehte.
    Es war mir egal, was für Wetter ist ,oder ob mir Jemand etwas gutes tat, alles drehte sich nur um den " Stoff ".

    Nach meiner Therapie tat ich mich auch noch schwer damit, da war ich erstmal so mit mir beschäftigt und damit mein Umfeld und mein Leben zu verändern , das ich kein Sinne frei hatte um irgent etwas schön oder sonstwie zu finden.
    Heute nach ein paar Jahren, kann ich mich wieder über viele Sachen freuen und auch scheinbar belanglose Dinge als schön und nicht selbstverständlich betrachten.
    Ich denke das ist ein Lehrnprozess und erst möglich wenn Du zur Ruhe gekommen bist.
    Akzeptiere deine Krankheit und fange an was in deinem Leben zu ändern.
    Wenn Du Gestern getrunken hast und dies nicht mehr willst, warum bist Du Heute dann nicht zur Entgiftung oder zumindest beim Arzt ?

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Brigitte !

    Es ist immer schwer einen Menschen zu verlieren aber soweit ist es ja noch nicht.
    Leider zeigt die Erfahrung, das es für Alkoholkranke Menschen keine Abschreckung giebt , sonst würde es sicher weniger Rückfälle geben.

    Die Sache scheint dich aber sehr aufzuwühlen, pass auf dich auf.

    Viele liebe Grüsse von Bernd