Beiträge von Bernd G

    Hallo Astrid !

    Alles Gute für deinen Geburtstag.

    Wie war das Früher bei dir?
    Für mich war mein Geburtstag nie etwas besonderes, ich habe ja schliesslich immer getrunken. Habe mir dann vor 13 Jahren gesagt, das mein erster trockener Tag mein neuer Geburtstag werden soll. Und so halte ich es bis Heute. Schöner Nebeneffekt, statt 46 bin ich jetzt erst 13 .
    Meine das auch so, habe einen lieben Mann kennengelernt der nach 32 Jahren an seinem Geburtstag einen Rückfall gebaut hat , damals dachte ich " na Und " der weiss doch wie es geht. Doch ist er total abgestürzt und hat hart kämpfen müssen praktisch wieder von null angefangen. Das habe ich mir gemerkt ! Nun als ich vor kurzem Geburtstag hatte ging es mir sehr schlecht. Da habe ich dieses Forum gefunden, es hat mich gerettet. 8 Jahre habe ich nichts getan, heute weis ich wie gefährlich das war. Soll nicht wieder vorkommen.
    Für deinen Geburtstag alles Gute vor allem Gesundheit, und die Kraft deinen Ehrentag trocken und stolz auf das Erreichte zu begehen wünscht dir ganz herzlich Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Bin gerade nach hause gekommen, mir geht es besser denn ich habe letzte Nacht ganz gut geschlafen.

    Meiner Süssen dagegen scheint es nicht besonders zu gehen. Macht mir Sorgen, sie lässt sich so gehen und ich habe Angst, das sie in ein " Loch fällt " . Sie sagt nur, das sie über alles Mögliche grübelt, ich denke sie dreht sich da im Kreis. Habe sie erst mal auf die Coutsch gelegt und zugedeckt. Vieleicht schläft sie ja ein wenig.

    Ich bin da etwas anders, wenn es mir nicht gut geht, dann beschäftige ich mich, versuche mich abzulenken oder gezielt darüber zu reden.

    Hoffentlich hält sie Morgen noch durch. Hoffe , wenn sie ihre Mutter Übermorgen sieht wird es ihr besser gehen.

    So das bin ich erst mal los, bevor ich Bauchschmerzen bekomme. Kein Grund zum trinken. Brauche meine Nüchternheit und Kraft jetzt für die kommenden Tage.

    Eigentlich bin ich total stolz auf meine Süsse . Dreieinhalb Wochen ohne Alkohol und ich habe immer noch das Gefühl das sie will und jeden Tag etwas für sich tut. Balsam für meine Seele.
    Ohne Angst zur Arbeit gehen zu können, das habe ich mir immer gewünscht. So hat sie doch indirekt auch was für mich getan, einfach Toll.

    Habe gerade an meinen ersten Tag im Forum gedacht, wie verzweifelt ich war. Da hatte ich nach 13 Jahren das erste mal Angst selbst einen Rückfall zu bauen. Weiss jetzt gar nicht mehr wer mich da auf den Pott gesetzt hat und mir den Tip mit dem Ultimatum gegeben hat. Jedenfalls hat es mich aufgebaut und mir auch die Kraft gegeben das durchzuziehen. Dadurch habe ich nach 12 Jahren die Frau wiederbekommen, die ich damals lieben gelernt habe und ich bin immer noch Trocken. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk !!!

    Nun hoffe ich noch, das es mir gelingt, meine " Mütter " wieder etwas aufzubauen , ihnen etwas von meinem lebensmut und meiner Zufriedenheit abzugeben. Sie haben es einfach nicht verdient so zu leiden.

    Viele liebe Grüsse und einen schönen trockenen tag wünscht euch Bernd

    Hallo Karl !

    Meine Frau hat bereits eine solche therapie gemacht.
    Jedoch ohne Haustier.
    Das geht in der Regel über eine Suchtberatungsstelle. Vieleicht kannst du dich da mal schlau machen.
    Die müssen einen Sozialbericht für deine Frau erstellen und an den Kostenträger schicken. Sie konnte damals eine Therapie-Einrichtung vorschlagen und ihrem Wunsch wurde auch entsprochen. Sicher ist das aber nicht.
    Doch muss auch ich dir sagen, wollen muss sie schon selbst. Sicher kannst du bei den Formalitäten helfen.
    Ich denke so war deine Frage auch gemeint.

    Wünsche deiner Frau Gesundheit und die Kraft, den ersten Schritt ( zu Akzeptieren das man Alkoholkrank ist ) zu gehen .

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo zhig !

    Kann mich Andi nur anschliessen.
    Chance , bedeutet Möglichkeit. Die hast DU dir erarbeitet durch dein Trockensein. Ist es nicht das was du immer wolltest ?
    Jetzt nutze sie, soviele giebt es nicht davon.

    Viel Glück wünscht dir Bernd

    hallo liebe leute !
    heute bin ich einfach nur kaputt. nach den gestriegen hiobsbotschaften, konnte ich kaum schlafen. um 1,30 uhr war ich immer noch wach und um 4,00 uhr klingelt mein wecker. die gedanken fingen an sich im kreis zu drehen und so oft ich an etwas anderes,angenehmes denken wollte waren sie wieder da. auf der arbeit habe ich dann mit meinem meister gesprochen , ihm alles erzählt und gefragt ob ich nicht schon am donnerstag fahren kann. kein problem war die antwort. offenheit und ehrlichkeit zahlen sich doch immer wieder aus , öffnen türen und machen wege frei. endlich mal was positives.
    meiner mutter geht es nach wie vor sehr schlecht, das für mich schlimmste daran ist meine hilflosigkeit.
    sie will nicht essen und nicht trinken, sagt sie will so nicht weiterleben. Was kann ich tun, wenn sie nicht will.
    meiner schwiegermutter hat das schicksal nicht ganz so übel mitgespielt. Ein grosser bluterguss am 11 wirbel. nichts gebrochen, ein kleiner lichtblick ! vieleicht kommt sie weihnachten aus dem krankenhaus.
    Meine Süsse hingegen bereitet mir viel freude. trotz dieser ganzen miesere ist sie weiterhin trocken. es belastet sie auch alles sehr aber ich glaube sie hat begriffen das wir das nur trocken meistern können.
    Ich bin stolz auf sie.
    so liebe leute das solls für heute gewesen sein.
    bin todmüde und da ich mir jetzt einiges von der seele geschrieben habe, hoffe ich das ich heute etwas schlafen kann.

    Es wünscht euch von ganzem Herzen einen schönen trockenen Tag , Bernd

    Hallo Liebe Leute !

    Auch ich hoffe sehr, das es mal wieder Aufwärts geht.
    Mein Stiefvater ruft mich auch nicht mehr an, habe ihm schon 3 mal den AB vollgesabbelt. Naja , was solls in 5 Tagen fahre ich erst zu meiner Schwiegermutter und dann zu meiner Mutter. Auf jeden Fall wird mir das Forum dann fehlen.

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute!

    Ein Unglück kommt selten allein.
    Halte nicht viel von Sprichwörtern aber diesesmal trift eins zu.
    Erst meine Mutter und nun auch noch meine Schwiegermutter. Gerade haben ich erfahren das sie seit Freitag im Krankenhaus liegt. Sie ist 78 und wohnt allein in einem Haus. Ist gestürzt und hat sich die wirbel verletzt. Tolle Weihnachten dieses Jahr.
    Ich habe mich immer damit beschäftigt, was ist wenn was mit ihrer oder meiner Mutter passiert. In dem Alter muss ich ja damit rechnen.
    Doch muss ich jetzt feststellen , darauf kann ich mich nicht so vorbereiten wie ich mir das vorgestellt habe.
    Zwar trinke ich deswegen nicht, aber ein Schock ist es doch.
    Wir wollen nächste Woche nach Norddeutschland fahren um unsere Mütter zu besuchen und nun liegt eine im Krankenhaus und die andere im Pflegeheim.
    Gestern ist dann auch noch die Waschmaschiene kaputt gegangen. So langsam reicht es.
    Ein Glück das meine Partnerin und ich troken sind, sonst wäre es gar nicht auszuhalten,

    So jetzt werden die Bauchschmerzen weniger, ich musste das einfach mal loswerden.
    Auch wenn es nicht direkt mit Alkohol zu tun hat, ich hoffe ihr versteht das ich das mal hier ins Forum schreibe. Mir hilft es jedenfalls trocken zu bleiben.

    Wenn jemand meint, das ich damit das Forum missbrauche , entschuldige ich mich.

    Wünsche allen noch einen schönen trockenen Abend
    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Astrid !

    Danke für das Interesse !

    Meiner Mutter geht es zur Zeit sehr schlecht. Sie ist Mittwoch ins Pflegeheim gekommen. Zuvor hatte sie sich in der Reha noch einen Magen-Darm-Virus eingefangen.
    Wollten sie Weihnachten für ein.zwei Stunden nach Hause holen, das sieht nun aber schlecht aus.
    Natürlich belastet mich das und dann die Sache mit dem Pflegeheim bezahlen. Da habe ich Angst, das meine Kleine Familie drunter leidet.
    Ich hoffe, das sich das Weihnachten klärt.
    Aber das ist kein Grund für mich zu trinken, denn der Alkohol löst bekanntlich alles , nur eben keine Probleme.
    Nüchtern werde ich sie hoffentlich lössen können.

    Viele Öiebe Grüsse von Bernd

    Hallo Monalisa !

    Auch von mir herzliches Beileit .

    Habe im Alter von 16 Jahren meinen Vater verloren. Er war Alkoholiker und ist ebenfalls an Leberzirrhose verstorben. Leider wurde er nur 46 Jahre alt.

    Heute bin ich selber 46 ,und ebenfalls Alkoholiker. Vor 13 Jahren habe ich den Absprung geschaft und bin seit dem trocken. Im November hatte ich meinen 46. Geburstag und musste an Ihn denken. Sicher wäre ich nicht so alt geworden, hätte ich weiter getrunken.
    In den ersten Jahren nach seinem Tod habe ich eine richtige Wut auf ihn gehabt. Warum hat er nie einen Versuch unternommen aufzuhören ?
    Liebe Monalisa , wenn ich deine Zeilen lese empfinde ich einfach nur Hochachtung, wie du mit der Situation umgehst. Wie du deine Mutter nicht verurteilst und wie du sie liebst. Es hilft mir sehr mich meinem Vater zu nähern, ihm nicht mehr böse zu sein.
    Ich wünsche Dir Kraft für dein Leben
    Vielen Dank von Bernd

    Hallo Korax !

    Auch von mir ein Herzlich Willkommen !
    Bin auch sch länger trocken, trotzdem finde ich es immer sehr interessant von anderen Alkoholikern zu hören wie sie den Ausstieg geschaft haben.
    Dein Lebenslauf zeigt mir,das ich immer auf der Hut sein muss.
    Vor drei Wochen war ich in einer sehr gefährlichen Situation und habe in diesem Forum um Hilfe gebeten.
    Habe sofort welche bekommen , fand ich einfach Toll.
    Ausserdem habe ich gemerkt, wie gut mir das tut hier zu lesen und zu schreiben.
    Acht Jahre habe ich nichts mehr für mich getan, einfach nur trocken gewesen. Jetzt habe ich festgestellt, das reicht mir nicht. Hier kann ich weiter an mir arbeiten und vieleicht auch anderen helfen. Das ist für mich eine neue Erfahrung und ein klasse Gefühl.
    Würde mich freuen mal öfters was von dir zu lesen.

    Viele Grüsse ins Nachbarland und eine schöne trockene Zeit wünscht dir Bernd

    Hallo Yagi !

    Willkommen im Forum !

    Gut das du hierher gefunden hast. Bin auch schon längere Zeit trocken und habe durch dieses Forum gemerkt das ich immer noch was für mich tun muss.
    Das geht hier für mich wie in einer selbshilfegruppe.
    Sicher kannst du dir hier auch noch jede Menge rauslesen.
    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Betty !

    Erst mal Willkommen hier.

    Du Fragst, wie ist das mit dem Ausgehen und mit Freunden.
    Ich bin schon etwas länger Trocken.
    Damals als ich anfing meine Gesundheit ernst zunehmen und bereit war an meiner Krankheit zu arbeiten, habe ich mich als erstes allen " Freunden " geöffnet. Bin offensiv mit dem Umstand umgegangen, das ich Alkoholiker bin.
    Es dauerte nicht lange und da waren die sogenannten Freunde weg. Was war das , jetzt war ich bereit mit dem saufen aufzuhören und etwas für mich und somit auf für meine Freundschaften zu tun. Übriggeblieben ist ein Freund, aber auf den kann ich mich auch verlassen. Der hört mir zu und den stört es nicht, das ich nichts trinke. Ich fühle mich deshalb jedoch nicht sozial verarmt. Lieber einen Freund als zehn " Saufkumpane "
    In " Kneipen " gehe ich heute noch nicht, was soll ich da ? In ein Restaurant schon. Aber die ersten Jahre bin ich auch dort nur ungern hingegangen, war mir einfach zu gefährlich. Heute stört es mich nicht wenn jemand in meiner Anwesenheit ein Bier trinkt, das hat aber ein paar Jahre gedauert.
    Du musst immer wissen was du willst. Frage: Gehst du auf den Bahnsteig, wenn du nicht verreisen willst ?
    Warum musst DU dann in die Kneipe, wo DU doch nicht trinken wolltest.
    Will sagen, die Freunde die dich auf deinen Weg unterstützen wollen, werden bereit sein auf dich und deine Krankheit rücksicht zu nehmen und dich zu unterstützen. Die anderen sind keine.

    Viel Kraft für diesen trockenen Tag wünscht dir Bernd

    Hallo Astrid !

    Finde ich gut was du da schreibst.
    Bevor ich damals zur Therapie kam habe ich auch erst 8 mal so eine Eingewöhnungsgruppe besucht und hatte nebenher ein paar Einzelgespräche.

    Erstmal finde ich es toll das es eine Frauengruppe giebt ,da es sicher Angelegenheiten giebt die Frauen mit Frauen besser besprechen können.
    Ausserdem war ich immer froh wenn nicht so viele in der Gruppe waren. Manchmal waren es 30 Leute und dann hatte ich kaum die Chance über meine Probleme zu sprechen. Sind es in deiner Gruppe auch so viele ?
    Wenn du das durchziehst, bin ich guten Mutes das du es schaffen kannst. Ich wünsche es dir.

    Das Forum ist das Beste was je für Alkoholiker erfunden wurde. Habe 7 Jahre nichts für mich gemacht. Dank diesem Forum habe ich gemerkt, das ich was tun muss und es beruhigt, hilft und macht mir auch Spass.
    Bleib am Ball , es lohnt sich .

    Viele Liebe Grüsse von Bernd

    Moin moin Fietje !

    Wie du weist, hat man immer zwei Möglichkeiten, Rechts und links, Gut und Böse, Langeweile oder Kurzweil usw...

    Habe den Eindruck, das dir während des schreibens hier im Forum ( was ja schon mal ein erster Schritt ist ) schon die Luft ausgeht. Warum giebst du so schnell auf ???

    Du hast es bis hierher geschaft, dann gehe doch bitte auch den nächsten Schritt.
    Dein Selbstmitleid wird dir nicht helfen.
    Ist es nicht ganz egal was wärend deiner Filmrisse passiert ist ? Du kannst es eh nicht mehr ändern. Ändern kannst Du nur selbst etwas und dafür brauchst Du einen klaren Kopf.

    Du schreibst ,das du zehn Monate trocken warst, hat dir diese Erfahrung nicht gefallen ?

    Raff dich auf , gehe zum Arzt und lass dir Helfen.
    Du kennst doch den Weg, nun gehe ihn auch

    Viel Kraft dafür wünscht dir Bernd

    Hallo Astrid !

    Habe gerade gesehen das du im Forum schreibst.
    Wie geht es dir Heute ?
    Hast du mal darüber nachgedacht zum Arzt zu gehen ?

    Es giebt Tausend Gründe es nicht zu tun , aber einen warum Du es tun solltest !

    Wünsche dir einen schönen trockenen Tag
    Bernd

    Hallo karlo !

    Willst u aufhören ???

    Da Du hier im Forum schreibst , gehe ich mal davon aus.

    Wie wärs mit dem Ziel, ich gehe Heute zum Arzt !

    Vieleicht hilft es dir dich daran zu erinnern wie es mit dir vor deiner Abstinenz aussah.

    Mir ist Ähnliches passiert, damit ich den weg zum Arzt und zur Entgiftung schaffe ,ohne vorher wieder rechts oder links abzubiegen, habe ich mich hinbringen lassen.

    Viele Grüsse und viel Kraft wünscht dir Bernd

    Hallo Astrid !

    Nicht verzagen, fange sofort wieder von null an.
    Denke nicht darüber nach was war, du kannst es eh nicht mehr ändern.Schau nach Forne.

    Mach dir nicht die Mühe nach einem Grund für den Rückfall zu suchen. Du wolltest in diesem Moment trinken. Verwende deine Energie lieber für den nächsten Versuch und damit es nicht bei einem Versuch bleibt, gehe zum Arzt und nehme professionelle Hilfe in einem Krankenhaus an.
    Wir werden auf dich warten und dich nicht vergessen.

    Viele Grüsse von Bernd