hallo lisa!
habe meinen vater im alter von 16 jahren verloren und konnte auch nicht trauern . er wollte nie auhören zu trinken und hat es somit in kauf genommen seine frau und kinder zuverprügeln. ich kann dich sehr gut verstehen. wie kann ich trauern wenn ich doch eigentlich erleichtert bin ! bin selbst alki jedoch seit 13 jahren trocken. meine mutter hatte vor zwei wochen einen schweren schlaganfall,sie hat es einfach nicht verdient. jezt kann ich zum ersten mal trauern. aber ich denke trauern hat doch auch was positives. ich erinnere mich an die schönen zeiten mit ihr und rede und schreibe darüber das befreit. ich hoffe es geht dir ebenso.
viele grüsse und glück bernd
Beiträge von Bernd G
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vielen dank liebe leute ! ich bin zum ersten mal bei diesem forum, und hätte nicht gedacht das es so hilfreich ist.
meine partnerin ist heute den ersten tag trocken. habe mit ihr lange gesprochen, das heist ich habe gesprochen und sie hat fast nichts gesagt. da ist eben dieses schamgefühl. ich bin kein therapeut, aber ich denke, das sie einfach kein alkoholiker sein will. und wenn es mit dem ersten schritt nicht klappt, was soll man da machen ? vieleicht habe ich die hoffnung noch nicht ganz aufgegeben , sicher nicht. möchte ihr helfen weiss aber auch ,das ich nicht für sie trocken sein kann. es tut mir einfach gut hier zuschreiben, es befreit und hilf. habe ihr gezeigt wie man sich einlogt usw. vieleicht entdeckt sie ja auch hier die möglichkeit hilfe anzunehmen und vor allem durch das schreiben den ersten schritt zuschaffen. es wäre mein grösster wunsch , denn ich liebe sie jedoch nicht mit ihrem " kuppel 2 alkohol. es macht mich andererseits auch sehr traurig so zusehen zumüssen, das nennt man dann wohl machtlosigkeit. was meint ihr dazu ? -
Hallo liebe Leute !
Mein Name ist Bernd Grabow, ich bin Alkoholiker und seit dem 6,12,1993 troken. Ich bin aber auch Co-Alkoholiker, denn seit 1994 lebe ich mit meiner Partnerin zusammen die ebenfalls an der gleichen krankheit leidet. Nach meiner zweiten therapie habe ich es geschaft trocken zu leben . Meine Partnerin jedoch nicht. ein Rückfall folgt dem anderen. ( 2006 bis heute 12 mal ) Nun merke ich, das ich immer mehr darunter leide und weis eigentlich auch von den therapien wie ich mich verhalten muss, doch umsetzen kann ich es nicht. Auch habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben das sie es irgentwann mal schafft. Oder giebt es hoffnungslose Fälle ? Heute hat sie den dritten Tag hintereinander getrunken, bin verzweifelt und ratlos.
viele Grüsse Bernd