Irgendwann, wenn er größer ist, wird er verstehen, dass du ihn schützen musstest.
Beiträge von Hera
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Hi,
ich war 2 Jahre in meiner SHG und hab mich dann auch offiziell verabschiedet. Ich bin am Ende auch nur noch hin, weil ich mich verpflichtet gefühlt habe und hab immer auf die Uhr geschaut.
Für die Anfangszeit meiner Nüchternheit war die SHG ein wichtiger Anker und Anlaufpunkt und ich hab die Langzeittrockenen (zum Teil waren die dort über 30 Jahre abstinent) regelrecht interviewt und mir viele Tipps geholt, das hat mir viel gebracht. War übrigens zweimal die Woche dort. Dann geriet das Thema Alkohol irgendwie immer mehr in den Hintergrund und - wie du geschrieben hast - wurde vermehrt über andere Dinge gesprochen, die mir persönlich nichts gebracht haben.
In diesem Forum hier, war ich davor schon Mitglied und inzwischen reicht mir das völlig aus. Aber wer wieviel wovon braucht, ist ja individuell. Wünsch dir weiterhin alles Gute!
Hera
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Hier im Forum lesen gehört für mich zum Beispiel auch zur Trockenarbeit - die Sucht einfach nicht aus den Augen verlieren.
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… so ging es mir mit dem Film „Rückfälle“.
Die hilfreiche Wirkung hat sich später entfaltet, als ich wieder Abstand gewonnen hatte.
Etwas bleibt hängen und das ist gut so.Die Atmosphäre in dem Film war so extrem bedrückend. Ich hab mir den vor ein paar Tagen angeschaut, weil er hier so oft erwähnt wurde. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn gut finde. Muss ich noch sacken lassen.
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Schön, dass du hier bist!
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Schicke dir ganz viel Zuversicht

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Wie geht es deinem Sohn?
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Den hab ich auch empfohlen bekommen, aber noch nicht angeschaut.
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Hallo Hera,warum fragst du? LG
Nur so. Wollte wissen, ob es dir gut geht.
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Hey Bono, alles ok bei dir?
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Auch Nicht-Alkoholiker können in ein Loch fallen. Deine Lösung wäre dann, die Kinder aus der Schusslinie zu bringen? Ich weiß nicht, wie alt sie sind oder ob ihr alle zusammen wohnt. Das macht es schwierig, dir zu antworten.
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Bei mir auf jeden Fall. Ich kann in einer Millisekunde eine schlimme Situation, die aufgrund meines Konsums passiert ist, hervorholen und zack weiß ich wieder, warum ich nimmer saufen will.
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Du musst nicht antworten, wenn du nicht magst. Ich hatte auch eine (mittelschwere) Depression. Die ging dann weg, ich denk mal meine Abstinenz hat da auch zu beigetragen Du saugst viel Info auf und schreibst, antwortest und kommentierst viel. Verlier den Fokus auf dich und dein Problem nicht. Du bist wegen dir hier. Nur du weisst, wie das bei dir immer abläuft und wie du dich wappnen kannst.
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Hallo ihr Lieben,
Mag mir hier jemand mal erzählen, wie ein Alkoholiker mit Tod eines nahestehenden Angehörigen umgeht?
Worauf muss ich mich als Mutter der Kinder des Alkoholikers einstellen?
Liebe Grüße
Glaubst du, dass alle Alkoholiker gleich reagieren?
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Hi Bono, darf ich fragen, was die Auslöser für dein Trinken waren? Du scheinst in euphorischer Hochstimmung zu sein, hast anfangs aber erwähnt, dass du durch deine Depressionen oft in Löcher fällst (trotz Medikamenten?) Wie bereitest du dich darauf vor?
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Überlege, ob es wirklich etwas ändern würde, wenn er nicht heimlich trinkt. Was denkst du, wäre dann anders? Ihm würde es vielleicht damit "besser" gehen. Aber dir? Dann guckst ihm offiziell dabei zu. Ich seh den Sinn darin nicht so ganz.
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Find ich jetzt aus Alkoholiker-Sicht nicht mal sehr verwunderlich...
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Nicht mehr wollen…das ist etwas ganz anderes als nicht mehr können.
Ich finde das nicht mehr "wollen" sehr wichtig. Das beginnt im Kopf. Nicht mehr können, heisst für MICH, ich würde gern, aber kann nicht mehr.
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Ich spreche von Sauf-Anlässen und trinkenden Menschen. Ich weiss, wann ich mich in "Gefahr" begebe. Und das kann ich vermeiden.
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Hallo Hera, trinkst du als Langzeitabstinenzler nach wie vor Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt? Wird ja hier im Forum als
nicht empfehlenswert bewertet Ich denke schon, das es triggern kann. Ist somit tatsächlich nicht empfehlenswert. Auch ich muss auf alle
Fälle vorsichtiger sein.Die Fallen lauern halt überall!
Hi Bono.
Ich war dieses Jahr auf keinem Weihnachtsmarkt, hat sich nicht ergeben. Hab aber ein paar Mal woanders Kinderpunsch getrunken und getriggert hat mich da gar nix. Aus solchen Tassen trink ich schliesslich auch täglich meinen Tee. Und der Geruch triggert mich sowieso nicht (Apfel- oder O-Saft) Ich denke es geht eher um den Weihnachtsmarkt, nicht um den Punsch. Vor Allem geht es aber um die Einstellung, die Klarheit. Mir ist klar, dass ich nie wieder Alkohol trinken will. Wenn ich mir in irgendeiner Weise auch nur ein kleines bisschen unsicher wäre, dass mir eine Umgebung oder bestimmte Menschen oder Anlässe nicht gut tun, geh ich einfach nicht hin. Und das Beste ist, dass es mir null ausmacht. Ich seh auch nirgends Fallen, ausser vielleicht bei Lebensmitteln. Alles andere ist eigentlich ziemlich berechenbar.
Witzig, ich würde mich nach 2,5 abstinenten Jahren noch lange nicht als "Langzeitabstinenzler" bezeichnen. Aber ich bin sehr bemüht, einer zu werden.