Beiträge von Hera

    Hi Ulf,

    Paß auf, daß du nicht zum Co einer Co wirst.

    Ich hab sofort exakt dasselbe gedacht wie Linde. Du schreibst so klar über deine Situation und das Co-Verhalten deiner Freundin und ihrer Familie, ich hatte das bildlich vor Augen und es tut mir leid, dass auch du darunter leidest - eigentlich leiden ja alle. Alkoholsucht ist eine Familienkrankheit, die weite Kreise ziehen kann.

    Ich wünsch dir, dass du hier hilfreiche Erkenntnisse bekommst.

    Lieber Gruß,

    Hera (Alkoholikerin)

    Ja, hat er. Ich konnte das am Ende auch gar nicht mehr verheimlichen, bei der Menge hab ich versucht zu tricksen, Flaschen mit Wasser aufgefüllt, immer den gleichen Wein gekauft, die Flaschen schnell ausgetauscht und entsorgt etc... sehr anstrengend.

    Auf jeden Fall hat mir mein Körper recht schnell verziehen, als ich dann endlich gut mit mir umgegangen bin.

    Natürlich darfst du fragen, dafür bist du ja hier. Missbräuchlich seit ich 17 war, täglich mit ca. 28 Jahren. Schwer körperlich abhängig war ich die letzten 3 Jahre, bevor ich aufgehört hab. Da hab ich dann schon morgens getrunken, bevor ich meine Kinder geweckt habe. (Als ich schwanger war und gestillt habe, hab ich nie getrunken). Am Ende waren es 2 bis 3 Flaschen Wein am Tag.

    Hallo und willkommen Nori!

    Meine Leberwerte waren schlecht, meine Haut auch, ich war aufgedunsen und hatte bereits gelbe Augen. Nach nem dreiviertel Jahr ungefähr hatte ich 12 Kilo runter und sah wieder gesund aus. Werte waren wieder im Normbereich. Ich hab mit 41 aufgehört zu trinken.

    Liebe Grüße, Hera

    Dann würd ich den Urlaub auch stornieren, wenn du da Bammel hast. Ich mag dir keine Ratschläge geben, weil das ja bei jedem anders ist. Beim einen geht es gut, beim nächsten nicht, das kann man nicht pauschalisieren.

    Sorry, dass ich wieder von deinem Job geschrieben hab (den du selbst auch schon selbst als riskant bezeichnet hast) aber ich find das echt strange, dass dir das so gar nix ausmacht, ICH könnte mir das absolut nicht vorstellen. Vielleicht sollte ich das nicht auf mich projizieren. Du hast dort und zuhause nie konsumiert, nur im Urlaub und beim Kumpel, das hab ich eben nochmal nachgelesen.

    Hi und willkommen, wie Hartmut sagt, nicht hingehen.

    Ich bin jetzt bisschen über 3 Jahre trocken und habe täglich und überall getrunken. Schon morgens. Ich habe anfangs alle (Sauf-)Veranstaltungen gemieden und auch jetzt lasse ich noch die meisten aus. Hab aber auch keine Lust mehr auf betrunkene Menschen. Ich hab weniger "Freunde" als vor meiner Abstinenz, weil das Bindemittel weggefallen ist.

    Krass, dass du schon über Karneval nachdenkst, das nenn ich mal präventiv ;) dabei gilt jetzt erst mal der heutige Tag.

    Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg.

    Hera

    Hi Tiger!

    Ich finde, du hast in dem Moment einem Menschen, dem Vater deiner Kinder, der in Not war geholfen und das war ok. Ich hätte das vermutlich auch gemacht. Dir war halt nicht bewusst, wie gefährlich ein kalter Entzug ist und hast hier, an der richtigen Stelle, nachgefragt.

    Die Vorwürfe sind in meine Auge etwas deplatziert. Jetzt solltest du das, wenn möglich, aber wieder abstreifen und bei dir bleiben.

    LG, Hera

    In den ersten Wochen mich darauf zu verlassen, ob es klappt, wäre mir zu riskant. LG Kazik

    Ich spreche vom ersten/nächsten Arbeitstag und sich dann damit auseinanderzusetzen und entscheiden. Was bringt es mir, von vornherein alles schwarz zu sehen? Ausserdem bringt es den ein oder anderen auf andere Gedanken. Man sollte nicht immer von sich ausgehen Kazik.

    Vielleicht klappt es auch überraschend gut? Ich hab mich damals nicht krankschreiben lassen. Wäre es mir richtig schlecht gegangen, hätte ich das natürlich gemacht.

    Lass doch auf dich zukommen und entscheide dann oder wie meine Oma immer gesagt hat, "nicht nass werden, bevor es regnet" (wobei 'nass' ist jetzt in diesem Forum vielleicht ein unglückliches Wort)

    LG

    Ich meine damit uns beide. Ich moechte nicht fuer ihn luegen, sondern sage ganz offen wie es ist. Vorallem seinem Sohn gegenueber. Ich moechte da nicht beschoenigen. Natuerlich erzaehl ich das nicht jedem x beliebigen Menschen, aber die die ihn naeher kennen, wissen es eigentlich alle. Ich wuerde niemals seinen Kollegen oder so etwas erzaehlen.

    Alkoholismus betrifft nicht nur bestimmte Schichten, sondern kann jeden treffen und ich finde es sehr wichtig, damit offen umzugehen.

    Wenn er davon weiß und wenn es für ihn in Ordnung ist, dass du das machst, dann ist gut.