Beiträge von Anneliese

    Liebe Anekan,

    ich habe für Mittwochabend ein Bahnticket gebucht. Puha….

    Aber:

    Und nun kommt sein bester Freund wohl doch nicht. :huh:

    Mist!

    Hm.

    Ich kann leider nicht unbemerkt meine Sachen packen. Wir sind selbstständig, er ist jederzeit max. 5 Minuten entfernt.

    Dann muß es so irgendwie gehen. Ich muß gucken :/

    Guten Morgen zusammen!

    Meine Trennung rückt immer näher…

    Die letzten Tage sind Sachen passiert, die mich endgültig ernüchtert und auch geschockt haben. Ich bin total traurig, dass dieses neue Leben hier mit ihm, mir nicht mehr gut tut und ich gehen muß. Aber da waren Situationen, ich die ich nicht mehr kommen will, Rollen die ich übernommen habe, die ich nicht mehr will. Ich sehe ihn mit anderen Augen - leider.

    Schlimm.

    ….

    Aber:

    Vielleicht (hoffentlich) ist das auch gut für mich als abschreckendes Beispiel, um jetzt wirklich den letzten Schritt zu gehen und dann fest bei meiner Entscheidung zu bleiben!

    Bisher ist das Negative immer zu schnell verblasst und ich habe aus dem Positiven Hoffnungen geschöpft.

    Das lese ich ja bei vielen von Euch auch.

    Ich habe Angst, dass er die Trennung nicht verkraftet und schlimm abstürzt. Aber: Ich muß es trotzdem tun und mich nicht verantwortlich fühlen.

    Sein bester Freund kommt Mo/Di. Entweder trenne ich mich dann sofort. Oder ich halte noch eine weitere Woche durch, weil hier bei uns (in unserer Eventlocation) ja die Goldene Hochzeit seiner Eltern gefeiert wird und eine große Veranstaltung stattfindet.

    Mal gucken.

    Ich dachte ja eigentlich auch, dass ich bis zum Ende der Saison durchhalte. So richtig exakt planen, kann ich das nicht. Aber sonst bin ich gut vorbereitet.

    Sicher brauche ich Eure Hilfe noch, um danach klarzukommen

    Ja, es zerrt zu sehr an meinen Nerven, ich bin unglücklich. Und ich muß sowieso auf mich selbst aufpassen wegen meiner eigenen Themen.

    Zu der Trauer jetzt und der erwarteten Erleichterung kommt halt auch noch die völlige Ungewissheit wo und wie es mit meinem Leben weitergeht. Aber das wird sich finden!

    Davor muß ich allerdings den endgültigen Schritt tun…

    Liebe Elly,

    ja, so ist es wohl. Ich bin gerade so unglücklich und traurig 😢

    Rational habe ich keine Hoffnung, aber emotional bin ich da noch nicht.

    Nein, gepackt habe ich nicht, aber ich bin vorbereitet (konkrete Listen, was ich tun muß, wie ich mich versichern muß usw.).

    Habe außerdem in den letzten Wochen meine ganzen Unterlagen digitalisiert, so dass ich auf alles Administrative zugreifen kann.

    Ich weiß, dass ich bei meinen Eltern und auch Freundinnen unterkommen kann.

    Nächsten Dienstag habe ich wieder Therapie.

    Trotzdem …. puhhhh

    Aber weißt Du was? Vielleicht merke ich, wenn ich den Schritt gemacht habe, neben der Trauer auch Erleichterung!

    Hallo Achelias,

    Hallo Elly,

    danke, dass Ihr Euch gemeldet habt!

    Vorgestern/gestern hat mir die letzte Hoffnung genommen

    :(

    Ich muß wohl wirklich gehen und ihn und das alles hier hinter mir lassen. Das macht mich so unendlich traurig. Ich heule heute schon den ganzen Tag immer wieder.

    Meine Eltern habe ich heute angerufen und wir haben entschieden, dass sie ihren Urlaub bei uns absagen. Das würde sich einfach falsch anfühlen - zumal in der Zeit auch die Goldene Hochzeit von seinen Eltern hier gefeiert wird…. Scheiß Timing.

    Sein bester Freund will auch zu uns kommen (Mitte August - also bald) und den Zeitpunkt werde ich wohl nutzen, um mich zu trennen. Zumindest ist es das, was ich gerade denke.

    Scheiße das alles!

    Die Sucht ist echt so stark, dass er nicht schnallt, was er anrichtet. Schlimm. Aber das geht Euch ja nicht anders. Tut gut hier zu sein!

    Hallo Achelias,

    danke für Deine Worte!

    Ich empfinde meinen Freund zwar generell (noch) als emphatisch, fürsorglich usw, ABER nicht wirklich erreichbar für das Thema Alkohol. Leider. Und wer weiß, was der Alkohol alles noch in ihm anrichtet.

    Es muß wirklich beim IHM KLICK machen. Dafür kann ich nichts tun - erst wollte ich schreiben nichts mehr - ach ist ja auch egal - Ihr wisst was ich meine…

    Stimmt von „gutem Gewissen“ im echten Wortsinne, kann sicher nie die Rede sein, wenn man sich wegen Alkohol trennt.

    Übrigens:

    Ich bin gerade STOLZ auf mich: :)

    1) Sonntagfrüh habe ich meine alte Therapeutin kontaktiert und wir haben heute früh 1 Stunde gesprochen.

    2) Ich habe vorhin meine Eltern eingeweiht, was eine weitere Erleichterung ist. Sie unterstützen mich, stellen nichts ins Frage und sagen, dass ich für mich sorgen soll.


    Irgendwer hier schreibt als Abbinder immer so schön: Es gibt nur einen Weg - und der geht weiter!

    DANKE an Euch alle!

    @ Morgenrot:

    Ja, das stimmt. Ich will da auch nicht unnötig jemanden reinziehen. Ich hab halt gedacht, dass jemand dabei ist, wenn ich mich trenne. Konkret:

    - ihm einen Brief schreiben, den er dann lesen kann

    - ich würde dann direkt meine wichtigsten Sachen packen und gehen

    Bei dir habe ich den Eindruck, dass du dir selbst noch nicht darüber klar bist, was du konkret möchtest, welchen Weg du gehen möchtest. Mit welchen Augen siehst du deinen Freund?

    Liebe Lütte,

    ja, das stimmt. Ich möchte gerne bei ihm bleiben, aber ich kann/mag es so nicht weiter aushalten. Kann sein, dass ich mich derzeit hineinsteigere. Auf jedem Fall ist Streit, Heulerei, Reden, sich im Kreis drehen, … im ganzen letzten Monat leider der Normalzustand… Und das hat bei mir die Hoffnung quasi auf Null reduziert.

    Mit welchen Augen ich meinen Freund sehe?

    Vorhin gerade war es das erste Mal, dass ich ihn „in Watte gepackt habe“ und zurückgerudert bin (also keine Diskussion mehr, hab versucht ihn mit einem Film abzulenken, um angetrunken nicht zu reden und auch nicht meine wahren Gedanken ( ->Trennung) äußern zu müssen). Das fühlte sich schlimm an, irgendwie nach Mitleid.

    Dass ich ihm heute mittag erneut gesagt habe, dass ich das so nicht mehr aushalte und keine Hoffnung mehr habe, dass sich etwas ändert, hat ihm total zugesetzt. Und als Lösung hat er wieder getrunken :( und ist später unglücklich zu mir und wollte sich versöhnen.

    Mitzubekommen, dass er trinkt, obwohl er doch weiß, was er damit auslöst - das ist schlimm. Echt. Dass er so gefangen ist, dass er nicht anders kann/will.

    Vorallem hat es mir nochmal klar gemacht, dass ich den Trennungsmoment gut planen muß. Für mich, aber auch für ihn, damit er nicht zu doll abstürzt (er war letzte Mal ein paar Tage in der Psychiatrie). Damit meine ich, dass beim Trennungsgespräch jemand für ihn dabei ist (bester Freund, ggf sein 30jähriger Sohn). Schlimm das mitdenken zu müssen! Aber ich will damit ja auch mich schützen, dass ich „guten Gewissens“ gehen kann und den Kontakt dann auf Null setze.

    In was für einen Schlamassel bin ich da bloß reingeraten!!!

    Liebe orangeblau,

    ich finde es schlimm, wie die eltern und schwiegereltern reagieren und in welche situation DICH das bringt.

    sie verharmlosen es, du sollst es ihm „gönnen“.

    na prima.

    und du bleibst alleine mit DEINEN sorgen, beobachtungen, hinterfragst DICH. DU lebst mit ihm zusammen, DU erlebst es jeden Tag und kommst in X Situationen in denen DU ein komisches Bauchgefühl hast.

    Das ist ja genau das Problem von uns CO‘s!

    Ich wünsche Dir hier im Forum dolle, dass Du Dich unterstützt und richtig wahrgenommen fühlst!!!

    :!:

    Ich finde es glaube ich auch deshalb so schlimm, weil mich persönlich das total fertig machen würde. Es ist schon so schwer genug mit einem alkoholabhängigen Partner und ich welches Dilemma man da „rutscht“.

    Wenn ich kurz von mir erzählen darf.

    Ich reibe mich gerade daran auf, dass meine Stimmung davon abhängt, wie es trinkmäßig läuft.

    Ich mag/kann nicht mehr so wegschauen wie früher.

    Ich versuche - eigentlich- nichts mehr zu sagen, schaffe es aber fast nie.

    Außerdem reicht es auch schon, wenn ich mich reserviert verhalte. Es ist ja klar für beide Seiten, dass was nicht OK ist. Wenn ich „ES“ besser unter den Tisch kehren könnte (so wie er), dann wäre die Stimmung auch besser. Das gelingt mir aber immer weniger. So ist ständig Streit. Und ich bin müde, kaputt, meine Hoffnungen schwinden immer mehr. Ich mag nicht mehr! Alles deutet darauf hin, dass ich mich trennen muß/werde, weil die Belastung für mich zu groß ist.

    Hallo Ihr, ich habe noch eine Frage, die Euch wahrscheinlich auch beschäftigt:

    WEM SOLL MAN SICH ANVERTRAUEN?

    Ich habe es lange gar nicht gemacht. Und auch jetzt versuche ich viel mit mir selbst auszumachen. Weil ich nicht möchte, dass dann schlecht über meinen Partner gedacht wird… Ich ihn nicht schlecht darstellen will. Ab dem Moment, wo „ES“ ausgesprochen ist, wird mein Partner in anderem Licht gesehen.

    Ganz konkret überlege ich mich meinen Eltern anzuvertrauen. Sie wollen nämlich in knapp 2 Wochen zu uns in de Urlaub kommen. Ob das überhaupt noch eine gute Idee ist, weiß ich gerade nicht.

    Wenn ich was sage, dann werden sie ihn anders sehen, sich vielleicht auch anders verhalten, evtl. kriegt er das dann mit. Dafür könnte ich ihnen ggü ehrlich sein. Wenn wir dann ehrliche Gespräche führen und ich weine, kriegt das mein Freund aber auch mit und weiß Bescheid.

    Wenn ich nichts sage - tja, dann bleibt es wie bisher. Ich muß alleine damit klarkommen und „Gute Miene zum bösen Spiel“ machen.

    Puuuuuhhhh.

    Das einzige was klar ist: Wenn ich mich trenne, sage ich natürlich den Grund!

    Stichwort WESENSVERÄNDERUNG

    Kann ich dazu hier was finden? Welche Erfahrungen habt Ihr?

    Mein Freund trinkt ja seit 25-30 Jahren (er ist 49), früher wie ich mittlerweile weiß deutlich mehr.

    Ich kenne ihn erst seit 2,5 Jahren….

    Hallo Andrea,

    wovon träumst Du, wäre das nicht der ideale Zeitpunkt, sich in ein Leben zu stürzen, von dem Du immer schon geträumt hast - vielleicht ein anderes Land, eine ganz andere Stadt, einen anderen Beruf ausprobieren. Ich sehe da auch eine große Chance.

    sonnige Grüße

    Lütte

    Hey Lütte,

    das stimmt.

    Ich habe halt genau das mit meinem Partner vor 1,5 Jahren getan - ein ganz anderes Leben:

    Raus aus Hamburg aufs Dorf nach Österreich.

    Raus aus meinem 15-Jahre Produktmanagement-Job in eine Selbstständigkeit mit Saisonbetrieb

    Und nu?  :/

    JA, trotzdem ist es eine Chance. Das fühlt sich aber auch „bodenlos“ an - fast zu frei, wenn Du verstehst, was ich meine.

    „FUNKTIONIEREN“

    liebe traumgeplatz,

    ich wünsche dir, dass du auch mal das gefühl zulassen kannst NICHT zu funktionieren. damit meine ich dir einzugestehen wie beschissen & hart das alles für dich war und noch ist. „einfach“ mal rauslassen, heulen, zulassen anstatt aushalten und verdrängen.

    ich habe damit selbst schwierigkeiten, wenn ich es aber zulasse, dann bin ich zwar total fix & foxy, aber auch erleichtert, weil „ES“ mal raus durfte - und das muß es.

    du hast natürlich dein kind, vielleicht kannst du dir mal mehrere stunden freischaufeln nur für dich?

    toi, toi, toi

    Und: Hut ab, dass Du die Trennung vollzogen hast!

    …was ich bisher nicht schaffe ich FÜR MICH MEINE Grenze zu definieren. :|

    Das schiebe ich hinaus.

    Derzeit ist mein Plan mich emotional zu distanzieren, es mir noch anzuschauen und - weil wir einen Saisonbetrieb haben - ihn jetzt nicht hängen zu lassen, sondern bis Anfang Oktober zu warten.

    Ich habe auch keine Idee, wo ich danach hin soll. Ja, erstmal zu Freunden und meinen Eltern, Abstand kriegen.

    Aber ich weiß ganz grundsätzlich nicht, ob ich in mein „altes“ Leben in Hamburg zurück möchte. Nur was sonst? Echt, keine Ahnung!

    Zum Glück (!!) habe ich kein finanzielles Problem.

    Trotzdem macht es mir Sorgen nicht zu wissen, wo meine Reise hingehen könnte…

    Hallo Ihr Lieben,

    es ist Sonntagfrüh, ich habe die Nacht nicht in unserem gemeinsamen Bett verbracht, weil er betrunken nach Hause kam…

    Ich lese hier im Forum jetzt ein bisschen, das hilft vielleicht.

    Ich habe mir vorgenommen nichts mehr zu sagen, nicht unnötig zu streiten - aber nichts sagen heißt ja nicht, dass man mir meine Stimmung (desillusioniert trifft es gerade wohl am besten) nicht anmerkt… Das ist das größte Problem für mich: MEINE emotionale Reaktion, das es MICH fertig macht….

    :(:huh:?(

    Ich war ja eine Weile nicht mehr hier, aber ich habe einiges getan in der Zwischenzeit:

    - Ein paar Personen eingeweiht, um weniger mit mir alleine auszumachen und gute Gespräche geführt: sein bester Freund, zwei alte Freundinnen von mir (davon hat eine ebenfalls einen alkholabhängigen Partner)

    - Alle meine relevanten Unterlagen geordnet und vorallem digitalisiert (Versicherungen, Zeugnisse, Ausweise). Alles von meinem alten Rechner auf meinem neuen Ipad bzw Online verfügbar gemacht –> damit ich alles sofort parat habe, um zu gehen.

    - Recherchiert, was es für mich finanziell und versicherungstechnisch bedeutet, wenn ich von Österreich nach Deutschland zurückgehe, was ich tun muss.

    - Geld, das ich noch bekomme, zur Seite geschafft.

    - Mir grob überlegt, wie ich die Trennung machen würde (wer hilft am Tag x mir, wer ist für ihn da)

    ….

    Und das hat mich ganz schön mitgenommen. Es hat mich auch erkennen lassen, dass ich mich noch nicht trennen will, dass ich weiterhin hoffe einen Weg zu finden damit zurechtzukommen, ihn machen zu lassen, mich nicht aufzureiben.

    Ob ich das kann?

    Sieht momentan nicht so aus. Ich bezweifle, dass ich das kann.

    Sein Trinken gestern Abend trifft mich auch deshalb wieder mal so doll, weil ich etwa 10 Tage Ruhe hatte. Er hat nämlich weder gegessen noch Kaffee oder Alkohol getrunken, weil er Magenbluten hatte. Schlimme Sache, er wäre als 3-jähriger fast an einem Magendurchbruch gestorben und hat daher immer mal wieder Magengeschwüre.

    Wie dem auch sei, er hat kurz durchgehalten, aber seit Mittwoch geht es schon wieder langsam los, gestern volle Pulle. Er hängt schon wieder voll drin. DAS ist schlimm für mich. Seine Sucht, seine Abhängigkeit so vor Augen geführt zu bekommen. Zu realisieren, dass es so ist - ob Kopfsache oder nicht - er entscheidet sich wieder fürs Bier 😨

    Puh, jetzt ist es raus. Eigentlich wollte ich ja nur lesen.

    Egal.

    Tut gut.

    Macht es leider aber auch noch „realistischer“, wenn Ihr versteht, was ich meine.

    Hey Sam,

    das ist schlimm. Es zerrt an den Nerven!

    Mich persönlich läßt es gerade nicht mehr los und anstatt mir einen schönen Tag zu machen (gestern, heute) bin ich verheult und verzweifelt.

    SCH…!

    Mir gibt das Forum Unterstützung und leider manchmal auch zu ehrliche harte Antworten, die ich gar nicht unbedingt hören will. Aber ich will auch nicht die Augen vor der Wahrheit verschließen.

    Ich hoffe so die Kraft zu finden für meinen weiteren Weg!

    Das wünsche ich Dir auch.

    Andrea

    Hey Fuchsi, Du hast geschrieben, dass Ihr Euch erst seit 3 Monaten datet und nicht seit 3 Jahren.

    Sei froh!!!

    Viele zu viele von uns sind da über einen viel längeren Zeitraum reingeschlittert. Ich auch. Jetzt seit 2,5 Jahren. Ich bin sogar von Hamburg für ihn nach Österreich gezogen und denke jetzt über Trennung nach…

    Hol Dir jetzt Hilfe. Toi toi toi für den Suchtberatungstermin!

    Kann ich Euch noch was fragen bitte!

    Ich lese viele schlimme Geschichten hier und habe Angst, dass es mit meinem Partner auch schlimm wird.

    Das Problem ist aber:

    Er ist auch mit Bier lieb, nett, aufmerksam. Selbst betrunken wird er nie ausfällig. Er ist dann auch kein „anderer“ Mensch. Ja, noch redseliger und liebt Gesellschaft, aber mehr auch nicht. Auch bei Partys verhält er sich nicht daneben, sondern ist halt betrunken. Ich kann mich generell auf ihn verlassen. Er tut alles für mich - außer aufzuhören zu trinken…. Denn er trinkt jeden Tag etwa 6 Bier und kann nicht kontrollieren/aufhören.

    ABER:

    Es belastet mich ja trotzdem!

    Was genau ist eigentlich MEIN Problem frage ich mich?

    Und ist das berechtigt?

    So berechtigt, dass ich über Trennung nachdenke?

    Was genau macht mir so zu schaffen?

    - Zu wissen und täglich zu sehen, dass er nicht anders kann (obwohl er vielleicht manchmal will), dass er abhängig ist.

    - Einen ‚schwachen‘ Partner zu haben.
    - Zu merken, dass er z.T. versucht die Mengen zu verheimlichen und diesbzgl. lügt.

    - Angst vor der Zukunft

    - Da ich selbst eine Suchterkrankung habe/hatte (Eßstörung, Bulimie), kann ich mich vielleicht zu gut in sein Suchtverhalten reinfühlen und leide mit, interpretiere meine Erfahrungen rein.

    - Vor anderen meine Sorgen nicht aussprechen zu können, weil ich ihn nicht schlecht machen möchte.

    - Ihn nicht zu erreichen, er verharmlost, findet es für sich nicht so schlimm.

    - Streit, Diskussionen die von mir kommen und sich im Kreis drehen.

    Versteht Ihr, was ich meine?

    Reicht das?

    Was belastet Euch als COs bei denen die Mengen und Folgen erträglich sind???