Beiträge von Anneliese

    GLÜCKWUNSCH! Weiter so!

    Viel Erfolg! Toll, dass Du diese ersten Schritte gegangen bist :thumbup: :thumbup: :thumbup:

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    uuuuuuuuuuuuuups das war ja 2017….

    Also umso mehr Daumen hoch, dass es schon so lange schaffst!

    Ich wünsche mir so sehr, dass mein Partner auch diesen Weg geht. Aber das muß er ja (leider) alleine tun.

    VG

    Hallo Angy,

    danke für Deine Worte!

    Wie schaffst Du das es nicht zu kommentieren?

    Ich nehme mir das vor, aber ich spreche es dann doch oft an (wir drehen uns dann aber nur im Kreis).

    Oder er merkt es sowieso an meinem Verhalten, weil ich halt nicht immer so tun kann, als ob alles OK wäre…

    GLG

    Eine Frage beschäftigt mich wirklich doll:

    Wird die Alkoholmenge wirklich IMMER schlimmer? DEFINTIV? Bei ALLEN?

    Gibt es Beispiele von lebenslang Abhängigen, die sich auf einem bestimmten Niveau einpendeln?

    Nicht, dass das anstrebenswert ist, aber gibt es Beispiele? Oder soll das nicht thematisiert werden, weil es anderen eine illusorische Hoffnung geben könnte?

    Meinen Partner kenne ich seit gut 2 Jahren. Er hat immer getrunken seitdem, jeden Tag, Durchschnitt 6 große Bier, auch mal mehr bei Feiern, manchmal tageweise auch mal etwas weniger.

    Was ich bisher nicht feststellen kann, ist eine steigende Tendenz.

    Ich weiß aber, dass er früher mehr getrunken hat (da kannte ich ihn noch nicht). Als er noch als AprésSki-DJ gearbeitet hat. Weniger geworden ist es durch krassen Leidensdruck. Seine Freundin hat ihn verlassen, danach hat er schlimm gesoffen, Zusammenbruch, dann war er eine Zeit lang trocken (ein paar Jahre), hat dann aber schleichend wieder angefangen. Auf das alte Niveau ist er nicht wieder zurück.

    Das ist natürlich NICHT toll oder lobenswert.

    Ich habe aber deshalb die kleine Hoffnung, dass ich vielleicht (wenn ich das will & das kann) doch „nur“ die aktuelle Alkoholmenge akzeptieren muß…

    Versteht Ihr was ich meine?

    Auf was muß ich mich einstellen?

    Soll ich lieber sofort die Koffer packen? Oder erst wenn es schlimmer wird? Aber was heißt das genau - schlimmer? Wie definiere ich meine Grenze?

    Hallo Ihr Lieben,

    ich war länger nicht mehr hier… Ich habe mich davor gedrückt :( Denn Eure ehrlichen Antworten und Tipps machen mir leider wenig Hoffnung. Und den Tatsachen ins Auge zu sehen, fällt mir schwer. Ich bin (noch) nicht so weit für mich zu definieren, wann ich welche Konsequenz ziehe.

    Mein Partner weiß zwar, dass er ein Alkoholproblem hat. Aber er meint, dass es nicht so schlimm ist (früher hat er schließlich mehr getrunken) und dass er es in der Hand hat, dass es nicht schlimmer wird. Tja.

    Ich bin gerade mal wieder verzweifelt und weine…

    Es tut auf jeden Fall gut zu wissen, dass ich mit dem Problem nicht alleine da stehe! Danke dafür.

    Ich werde jetzt nochmal durch die anderen Beiträge lesen. Vielleicht hilft das etwas.

    Ich wünsche jedem von Euch heute einen guten Tag in seiner ganz eigenen Situation - sei es nun CO oder direkt abhängig.

    VG,

    Andrea

    Hey Elly,

    ja, ich weiß, dass ich dafür sorgen muß, dass es mir gut geht. Und das versuche ich auch. Und in Teilen gelingt es mir auch.

    Nur: Wenn ich wirklich davon ausgehen muß, dass es immer mehr Alkohol wird und damit schlimm, nicht aushaltbar für mich -> Muß ich dann nicht so schnell es geht das Weite suchen?

    Das würde für mich heißen: Alles hier aufgeben, wegziehen aus Österreich, zurück in die alte Heimat. Denn wir arbeiten hier ja gemeinsam selbstständig. Es gibt ohne ihn keinen Grund hier zu bleiben. Im Dezember habe ich erst meine Wohnung final aufgelöst und bin hierher gekommen.

    Würden wir in meiner alten Heimat Hamburg leben, dann wäre es viel leichter parallel mein „Alleine-Leben“ zu führen (Freunde,Hobbys, Arbeit) und aktiv einen Plan B zu haben, auf den ich dann umswitchen kann.

    SCHEISSE.

    Hi Achelias,

    ach scheiße :(

    Danke für Deine ehrlichen Worte!

    Wollte ich das überhaupt hören, frage ich mich gerade? Mir kommen sofort die Tränen :(

    Dass es schlimmer werden wird…

    Dass ich eigentlich also gehen muß…

    Es sei denn Ich ändere meine Einstellung und komme damit klar, wie es ist.

    Puuuuhhhh

    Wenn ich fragen darf:

    Heißt das, Du trinkst ich mehr?

    Hey!

    Also….

    Wir sind seit 2,5 Jahren zusammen.

    Ich bin für ihn aus Hamburg nach Österreich gezogen.

    Wir (45, 47) arbeiten gemeinsam selbstständig in seinem Betrieb.

    Er trinkt täglich. Etwa 6 große Flaschen Bier oder auch mehr. Schnaps selten - nur in Gesellschaft.

    Die berufliche Selbständigkeit erlaubt es „praktischer Weise“ auch schon mal mittags das erste Bier aufzumachen.

    Er ist, wenn er getrunken hat, lieb zu mir und wird nicht ausfällig. Er ist generell sehr redselig und gern in Gesellschaft. Es gibt viel zu viele Bekannte/Freunde und Anlässe, bei denen er trinkt. Ja, er ist auch mal richtig betrunken, aber so nicht exzessiv wie ich es hier gelesen haben (einnässen, nicht mehr gehen können usw.)

    Er sieht ein, dass er ein Alkohlproblem hat. Er will sich aber keine professionelle Hilfe holen - das lehnt er ab. Therapie und co ist nix für ihn.

    Er war vor Jahren schon mal trocken, in der Zeit sei er aber vereinsamt und das will er nicht mehr bzw nicht wieder.

    Er weiß, dass der Alkohol schon seit Jahren diverse Funktionen in seinem Leben erfüllt, aber er kann bzw will (!) es nicht ändern.

    Und er sagt „Ich tue doch keinem was“ „Ich habe für mich meinen Frieden damit gefunden, dass ich trinke - es stört mich nur, wenn andere mich dafür anzählen/mich darauf ansprechen“.

    Ich habe mich einmal von ihm getrennt (allerdings hauptsächlich weil ich selbst einen Haufen meiner psychischen Probleme lösen musste und mir unsicher war, ob er der richtige ist - das war mir einfach eine Baustelle zu viel). Da hat er mit Trinken für mich aufgehört (um mich zurückzubekommen). Mehrere Wochen (da haben wir uns nicht gesehen) hat er es durchgehalten. Aber ich selbst habe ihn nur etwa 1 Woche in 2,5 Jahren trocken erlebt.

    Tja.

    Sein Trinkverhalten hat sich in der ganzen Zeit an sich nicht wirklich verändert.

    Außer vor etwa 1 Jahr als ich doll Druck aufgebaut habe. Dass Druck Gegendruck erzeugt und es schlimmer macht (Heimlichkeit, jetzt erst recht), habe ich da erfahren müssen.

    ICH habe mich aber verändert. Ich bin für mich stabiler und akzeptiere sein Trinken weniger. Ich trinke auch selbst bewusst weniger und versuche mehr für mich selbst zu tun.

    Das Problem ist aber, dass ich in letzter Zeit eben doch wieder viel herumkritisiere, nerve, ihn meinen Frust spüren lassen und befürchte, dass sich nie etwas ändern wird.

    Ich habe Angst, dass es für ihn wie ein Freifahrtschein ist, wenn ich NICHTS sage! Dass sich dann NIE was zum Positiven ändert. Warum sollte er auch was ändern, wenn ich brav alles akzeptiere?

    In letzter Zeit schlafe ich nicht mehr mit ihm in einem Bett, wenn er mir zu doll nach Alkohol riecht und schnarcht. Das empfindet er als Liebesentzug. Letztens hat er gesagt, dass er versteht, dass mir die Druckmittel ausgehen und es ihm leid tut.

    Letzte Woche hat er - ganz ungewöhnlich - zugegeben wie hart und schwierig es für ihn ist und er es gerade nicht gut hinkriegt und geweint. Ansonsten will er über das Thema eigentlich nie reden. Er findet keine Worte.

    Er findet es gut, wenn ich ihn tagsüber animiere bewußt Saft und Wasser zu trinken.

    Er will sich allerdings auf keine Regeln einlassen. Er schafft es nicht, für sich selbst welche festzulegen und meine diversen Vorschläge bringen ja nichts.

    Er schafft es nicht mir zu sagen, wie ER sich ganz generell vorstellt, dass es weitergehen soll, wie sein Plan ist. Ich vermute, dass er das scheut, weil es dann ja was Handfestes geben würde an das er sich halten müßte. Er will mich nicht enttäuschen (sich selbst sicher auch nicht).

    Er hat vor Kurzem mal den Wunsch formuliert, dass er es gern hätte, wenn er nach Lust und Laune entscheiden könnte zu trinken, aber eben auch tageweise nicht zu trinken. Wie „normale“ Menschen halt. Da habe ich gesagt: OK, verstehe ich, aber Du bist eben nicht normal wie andere. Das geht nicht mehr. Mein Vergleich dazu war, dass ich eben auch keine Diät machen darf, weil ich letztes Jahr eine sehr intensive Eß-Störungstherapie gemacht habe und ich was Essen/Ernährung/Diät betrifft eben nicht normal wie andere bin. Da ich also selbst eine Suchterkrankung habe/hatte (Ess-Brech-Sucht), kann ich mich gut in ihn hineinversetzen.Manchmal vielleicht zu gut bzw ich interpretiere zu viel in sein Verhalten rein. Denn ich kenne das Suchtgefühl und keine Kontrolle zu haben und mich anders zu verhalten als ich will.

    Tja, er bewundert mich dafür, dass ich 8 Wochen stationär in der Klinik war und Therapie mache. Er meint aber so hart/stark sei er selbst nicht. Er will nicht scheitern. Will aber auch keinen Streß mit mir.

    Puh.

    So ist es gerade.

    Tat gut, es mir von der Seele zu schreiben!


    Allerdings denke ich - nachdem ich vorhin andere Berichte gelesen habe: dramatisiere ich zu sehr? Ist es wirklich so schlimm?


    Hallo zusammen,

    ich bin hier, weil ich seelisch-moralische Unterstützung suche. Mein Partner ist Alkoholiker und ich kämpfe gegen Windmühlen… Ich weiß, ich soll gar nicht kämpfen - er muß eine Änderung wollen. Aber es führt ihn letzter Zeit immer öfter zu Streit. Puhhh

    Wer kennt das?

    VG,

    Andrea