Beiträge von Bolle

    Dass mir der Alk von hinten ins Kreuz tritt, wird nicht passieren, ich hab ihn mir immer von vorne zur Brust genommen.

    Hallo

    Um mal bei dem Bild zu bleiben, er wird sich von hinten anpirschen, dir auf die Schulter klopfen, dich loben das du so stabil und stark 💪 bist. Zweifel säen.Dir vielleicht einflüstern das du doch schon lange übern Berg bist oder ähnliches. Das kann er ruhig, solange du achtsam bleibst und ihn erkennst.

    LG Bolle

    Es ist immer gut,später auf seinen eigenen Weg zurückblicken zu können

    Beim lesen deiner posts dachte ich:kenn ich irgendwoher:von mir:wink:

    Bleib dran und komm unfallfrei wieder hierher.Mitlesen kannst du ja sowieso,schadet bestimmt nicht

    LG Bolle

    von meiner Ärztin kann ich keine Hilfe erwarten,

    Mal kurz und knapp

    Die Hilfe kannst du einfordern, heute noch.

    Karten auf den Tisch. Ich bin alkoholkrank,habe aufgehört zu trinken, habe Angst vor dem kalten Entzug, evtl einem krampfanfall.

    Dann weiß sie was für dich nötig ist.

    Hab Mut

    LG Bolle

    Ich will meiner Frau nicht von heute auf morgen ihr Getränk verbieten

    Moin

    Kannst du auch nicht, brauchst du auch nicht.

    Deiner Frau einfach mal aus deiner Sicht sagen,was es beim zuschauen mit dir machen könnte. Das es dich triggern könnte, das es ein Risiko für deine Trockenheit sei.

    Jemand der keine Abhängigkeit hat,der dem Alkohol neutral gegenüber steht, wird kein Problem haben, dirzuliebe in deiner Gegenwart nicht zu trinken.

    Meine Söhne haben in den ersten Jahren auch immer gefragt ob es mir was ausmacht in meiner Gegenwart ein Bier zu trinken.

    Ein Beweis für mich,daß sie mich mit meiner Krankheit respektieren.

    Vorher musste ich mich klar ausdrücken und erklären, daß im allgemeinen keine triggermomente auftreten, aber je nach tagesform und stimmungslage es eben doch sein könnte.

    Heute genügt ein Blick, ein kurzes Nicken von mir,das es in Ordnung geht beim Essen auch mal einen Wein zu trinken.

    Offene Kommunikation, denn niemand weiß wie es in meinem Kopf aussieht, ausser ich sage es.

    LG Bolle

    Diese Kleinigkeiten sind es,die ich sehr schätze. Früher garnicht wahr genommen, nicht bemerkt, nicht gesehen.

    Und die häufen sich,täglich und irgendwann führten sie bei mir zur sog.zufriedenen Trockenheit.

    Hier im forum fiel auch mal der Begriff Microabenteuer.So sehe ich viele Dinge heute auch und es tut mir gut.

    Und zum suchtdruck kann ich sagen,daß er weniger wird im laufe der Zeit. Die Abstände werden immer größer. Kann mich schon nicht mehr erinnern wann das das letzte Mal bei mir war.

    Freu mich immer wieder wenn jemand sich auf den Weg gemacht hat und dranbleibt

    Es lohnt sich

    LG Bolle

    Hallo

    Keine Sorge, sie werden dich nicht wegschicken falls du noch Restalkohol haben wirst. Wenn die Entzugserscheinungen zur Zeit heftig sind, solltest du moderat versuchen weiterzutrinken.

    Oder notfallmässig dich direkt einweisen lassen. Jetzt über Weihnachten wird wohl Platz sein.

    Sprich mit jemand von der von der 116117

    Ist die ärtzliche notfallnummer.

    Vielleicht geht's dann ruckzuck heute noch.

    Versuchs mal

    LG Bolle

    Hallo

    Du liest dich sehr sortiert und aufgeräumt.

    Mein Gedanke beim Lesen und zu deiner Frage war:

    Ganz einfach, ich trinke keinen Alkohol (mehr)Ohne weitere Erklärungen. Ohne irgendwelche Rechtfertigung. Warum auch,geht doch niemand was an.

    Gerade als Vorgesetzter oder Chef macht das doch ein gutes Bild, oder?

    Im Scherz könntest du hinzufügen, daß einer ja auf den ganzen Laden aufpassen muss :lol:

    Gut das du eine Therapeutin hast,und nun auch noch eine online Gruppe.

    LG Bolle

    Hallo Leoni

    Gut das du dich gemeldet hast.Respekt.

    Das dein Therapeut Bescheid weis,ist sehr gut und deine Chance den Rückfall genau zu betrachten.

    Hatte ich auch schon und es war schwer,genau hinzusehen,wie ich mir sozusagen selbst ein oder zwei Beine gestellt habe.Das wird dich weiterbringen.

    Was momentan in dir vorgeht,kann ich mir sehr gut vorstellen,weil selbst schon öfters durchlebt.Kopf hoch,Krönchen richten und weitergehen.Morgen ists schon besser und mit jedem weiteren Tag auch,das weist du ja schon.

    LG Bolle

    Heute nach dem Spaziergang mit dem Hund war ich auf dem Nachhauseweg.

    Plötzlich ein Duft in der Nase. Grillhähnchen.Da war der Verkaufsstand noch garnicht zu sehen. Speichelfluss :Dnoch mehr:mrgreen: Ohne die Augen zu schließen sah ich die herrlich gebratenen Hähnchen vor mir.Also gönnte ich mir ein halbes zum Frühstück :P

    Diese Verknüpfungen bestehen in unserem Gehirn zu allen Gerüchen, Geschmäckern etc.

    Die Parallelen zu meiner Alkoholkrankheit liegen auf der Hand. Krieg ich den Geruch, gar den Geschmack, oder den Gedanken an Alkoho in den Kopf beginnen diese alten Verbindungen auch zu arbeiten. Gegen mich.

    Wenn ich dann hier in meiner Gruppe lese,das Veranstaltungen und Feierlichkeiten aufgesucht werden, bei denen ganz sicher diese Gedanken an Alkohol eine Rolle spielen ist es nicht verwunderlich, daß dies was mit mir macht.

    Die Empfehlung, im ersten Jahr der Abstinenz solches zu meiden sind nicht umsonst.

    Das nur mal so,ausgelöst durch einen mir wohlvertauten Geruch.

    L Bolle

    Guten Morgen Alex

    Vielen Dank für deine Arbeit und Engagement. Es gibt manchmal Dinge die passieren. 100% klappen nie,aber wenn von 365 Tagen ein schwarzer dabei ist, ist das garnicht schlimm.

    Ich weiß,das dein Anspruch höher ist :lol:

    Mach dir heute einen schönen Tag, wir brauchen dich,erhol dich gut.

    LG Bolle

    Dein Text beschreibt den optimalen Werdegang,theoretisch und schnell zu lesen.

    In der Praxis dauerte dies bei mir Jahre. Und so perfekt wie beschrieben bekomme ich es auch nicht hin.

    Ich Botschaften sind viel wirksamer und auch näher bei mir selbst. Denn es geht ja um mich und nicht um "man"

    So kann ich Missverständnisse vermeiden.

    Wo stehe ich bei welchen Schritten zur Eigenverantwortung. Wie weit bin ich,wo kann oder will ich nicht weitergehen. Das sind eben die bedeutenden Fragen bei der Selbsthilfe. Und daraus entsteht auch der Austausch, wenn ich schreibe wo der Schuh bei mir drückt. Musste mich auch dran gewöhnen, das ich nicht "man" bin,sondern ich.😅

    LG Bolle