Hallo Aurora
Schön das du wieder "goldig" bist
für mich warst du garnicht weg![]()
neuer Schwung,auch durch P. gut so![]()
LG Bolle
Hallo Aurora
Schön das du wieder "goldig" bist
für mich warst du garnicht weg![]()
neuer Schwung,auch durch P. gut so![]()
LG Bolle
Heute nach dem Spaziergang mit dem Hund war ich auf dem Nachhauseweg.
Plötzlich ein Duft in der Nase. Grillhähnchen.Da war der Verkaufsstand noch garnicht zu sehen. Speichelfluss
noch mehr
Ohne die Augen zu schließen sah ich die herrlich gebratenen Hähnchen vor mir.Also gönnte ich mir ein halbes zum Frühstück ![]()
Diese Verknüpfungen bestehen in unserem Gehirn zu allen Gerüchen, Geschmäckern etc.
Die Parallelen zu meiner Alkoholkrankheit liegen auf der Hand. Krieg ich den Geruch, gar den Geschmack, oder den Gedanken an Alkoho in den Kopf beginnen diese alten Verbindungen auch zu arbeiten. Gegen mich.
Wenn ich dann hier in meiner Gruppe lese,das Veranstaltungen und Feierlichkeiten aufgesucht werden, bei denen ganz sicher diese Gedanken an Alkohol eine Rolle spielen ist es nicht verwunderlich, daß dies was mit mir macht.
Die Empfehlung, im ersten Jahr der Abstinenz solches zu meiden sind nicht umsonst.
Das nur mal so,ausgelöst durch einen mir wohlvertauten Geruch.
L Bolle
Moin Schmidtty
Schlechte Beurteilungen sind erstmal nur Schlechte Beurteilungen.
Ist es eine Abmahnung?Oder weniger Gehalt?
Wichtig ist, daß Alkohol nix verbessern wird.
Eher das Gegenteil. Dieser Tag wird auch vorüber gehen.
Schreib hier weiter, das hilft und lenkt ab.
Der Kopf ist noch dran,alles weitere wird sich zeigen.
LG Bolle
, ein Arbeitgeberwechsel wäre eine Möglichkeit. Darüber habe ich schon lange nachgedacht und meinen Lebenslauf entsprechend aktualisiert.
Lass doch einfach mal ein paar Bewerbungen los.
Das stärkt dich und auch deine jetzige Position.Entscheiden brauchst du ja noch nicht . Kann mir aber vorstellen, daß bei einer Zusage von woanders deine Verhandlungsposition und auch dein Selbstwertgefühl erheblich besser sind als zur Zeit.
LG Bolle
Guten Morgen Alex
Vielen Dank für deine Arbeit und Engagement. Es gibt manchmal Dinge die passieren. 100% klappen nie,aber wenn von 365 Tagen ein schwarzer dabei ist, ist das garnicht schlimm.
Ich weiß,das dein Anspruch höher ist ![]()
Mach dir heute einen schönen Tag, wir brauchen dich,erhol dich gut.
LG Bolle
Mein Senf dazu
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein,wie ihr mich gerne haben möchtet.
Mein Spruch gegen sich verbiegen wollen/sollen/müssen.
Hat schon ein paar Jährchen gedauert bei mir,bis der bei mir angekommen ist ![]()
Kurz und bündig.
Ein wirklich guter Plan
Dranbleiben und weitermachen
Mit jedem Tag ein Stückchen weiter.
LG Bolle
Dein Text beschreibt den optimalen Werdegang,theoretisch und schnell zu lesen.
In der Praxis dauerte dies bei mir Jahre. Und so perfekt wie beschrieben bekomme ich es auch nicht hin.
Ich Botschaften sind viel wirksamer und auch näher bei mir selbst. Denn es geht ja um mich und nicht um "man"
So kann ich Missverständnisse vermeiden.
Wo stehe ich bei welchen Schritten zur Eigenverantwortung. Wie weit bin ich,wo kann oder will ich nicht weitergehen. Das sind eben die bedeutenden Fragen bei der Selbsthilfe. Und daraus entsteht auch der Austausch, wenn ich schreibe wo der Schuh bei mir drückt. Musste mich auch dran gewöhnen, das ich nicht "man" bin,sondern ich.😅
LG Bolle
Mir stehen gleich mehrere dienstliche Veranstaltungen in der Weihnachtszeit bevor, mit anschließendem Restaurant- und dann Weihnachtsmarktbesuch. Da sind die lieben Kollegen ganz scharf drauf ...
Hallo Rennschnecke(muss immer grinsen bei deinem Nick, weil so widersprüchlich lustig)
Dienst ist Dienst und dienstliche Veranstaltungen sind offiziell irgendwann beendet. Wenn danach noch ein Essen bezahlt wird, auch gut.
Elly hat ja schon geschrieben, genau das rüber zu bringen was du nicht magst,unabhängig was jemand darüber denkt.
Oder ganz einfach:ich hab noch eine Verabredung. Punkt. Mach mich jetzt vom Acker. Schönen Abend noch.
Auch wenn die Verabredung mit mir selbst ist,geht's keinen was an.oder mit der Couch ![]()
LG Bolle
Hallo Forum
Du bist vor gut 2 Jahren meine neue Gruppe geworden.Manchmal denke ich, hätte ich dich doch vor 20 Jahren gehabt, wäre mir vielleicht die ein oder andere Runde erspart geblieben.Vielleicht.vielleicht auch nicht.
Nachdem ich meine damalige Gruppe nach einigen Jahren verließ habe ich gezehrt von meinen vielen therapeutischen Stunden.Bei meinen täglichen Spaziergängen hatte ich öfters das Gefühl des Einzelkämpfers.Allein mit meiner Krankheit und ging auf die Suche.
Die üblichen Gedanken,ob das was für mich ist hab ich abgeschüttelt,denn ich hatte schon oft solche situationen.einfach Mal machen ist mein Rezept.
Mitlesen,aha
,mich wiedererkennen in Beiträgen, Einzelkämpfer Modus aus.registrieren,noch mehr lesen.Es hat gut getan.
Seitdem bin ich täglich dabei.Für mich die beste Trockenarbeit.
Danke an alle die dich am laufen halten,die Mods,den Admin.und alle die hier schreiben und sich austauschen.
LG Bolle
Ich ärgere mich darüber, dass ich gefühlt zuhause zu kurz komme. Aber ich tue nichts dagegen. Wie sollen sie verstehen, dass mich etwas stresst, wenn ich es nicht äussere. Wie sollen sie wissen, dass es mir schlecht geht, wenn ich so tue, als ob alles gut wäre. Wie sollen sie wissen, dass ich traurig bin, wenn ich lächle. Woher sollen sie verstehen, dass mich manche alkoholische Getränke sehr stressen, und dass mir der Verzicht nicht so leicht fällt- wenn ich es nicht äussere? Ich kann nicht erwarten, dass alle in mich hineinsehen können, wenn ich nach aussen etwas Gegenteiliges vermittele.
Nach meinem Wutausbruch konnte ich mit beiden, die mit mir hier wohnen, sprechen und ihnen erklären, dass mir der Verzicht eben schwer fällt und warum es mir wichtig ist, es diesmal dauerhaft zu schaffen. Und beide reagierten verständnisvoll. Und gleichzeitig- habe ich mit den offenen Gesprächen die Türe zum Alkohol noch mehr verschlossen. Denn ich könnte mir so nie verzeihen, rückfällig zu werden. Jetzt wissen sie ja, dass ich unbedingt alkoholfrei leben möchte. Das wussten sie bei den letzten Versuchen nicht...
Hallo Naira
Das finde ich ein riesen Schritt nach vorne.
Mach weiter so![]()
LG Bolle
Hallo Naira
Im offenen Bereich lese ich oft,daß Synonyme verwendet werden. X,Y M oder so.
Man kann alles anonym umschreiben. Vorerst. Auch im geschützten, schreibe ich nicht meine Adresse oder Familiennamen hin.oder den Wohnort. Region langt ja.
Wichtig ist das du schreibst. Wie dein Tag war, wo der Schuh drückt.
Dann wartest du eben noch einige Wochen. Macht doch nix.
LG Bolle
Hallo Maeron
Geh deinen Weg weiter.
Wenn ich so zurück blicke, hat sich mein Selbstwertgefühl, fast unmerklich in kleinen Schritten sehr verändert. Zum positiven.
Mein Umgang mit Angst hat sich ebenfalls geändert. Das hat bei mir Jahre gedauert.
Angst ist überlebenswichtig. Und manches mal unnötig, bzw beim genauen hinschauen unbegründet.
Nützlich wenn man in einer gefährlichen Situation ist, unnütz wenn ich Angst habe vor etwas,das evtl kommen könnte.
So geh ich meistens mit zukunftängsten um.
Das normale Leben ist ein auf und ab.
Und gerade bei ab,bietet sich immer wieder das suchtgedächtnis an.klar,hab ich ja auch jahrelang trainiert.
Es wird weniger im Lauf der Jahre, viel weniger.
So,jetzt mal auch meinen Glückwunsch an dich für 1 Jahr und 4 Monate ![]()
Bleib dran,du hast den Rest des Lebens Zeit.
LG Bolle
In sich hineinhören
Ist wichtig und richtig, bei mir immer mit der Frage verbunden was gut für mich persönlich ist,was mir guttut, was mir hilft.Aber besonders mit der Frage was mir schaden könnte. Was die Sucht, die ja auch ein Teil von mir ist evtl mir auftischt um mich klammheimlich und über Umwege, versteckt und getarnt Einflüsstern könnte. ZB: das ist aber jetzt nicht so schlimm oder gefährlich.
Das packst du locker etc
Das Wissen über die Sucht ist ja ganz gut und wichtig, aber vorallem über deren Mechanismen und manipulationsversuche.
Wie oft habe ich mir im Leben schon selbst die Taschen vollgelogen.verharmlost,kleingeredet,abgetan,das dies und jenes auf mich nicht zutrifft.
Das höre ich dann auch,wenn ich in mich reinhöre, denn es ist ein Teil von mir geworden im Laufe der Jahre.
Hier!
Bin auch einer,der sich mit alkohlfreiem selbst ein Bein gestellt hat. Lange her,aber unvergessen.
Das suchtgedächtnis, die Sucht eben, säuselte mir ein,das ich doch so stark 💪 bin und alles im Griff habe. Das ging schon ein paar Wochen gut, aber irgendwann kam mal ein echtes dazu.und noch eins.
Dann saß ich später da,trunken und dreiviertel voll, jammerte und fragte mich:wie konnte das bloß passieren.
So eben.übermütig.unvorsichtig.
LG Bolle
dann muss ich doch nicht mutwillig drauf rumhopsen
toller Vergleich,wichtig für frisch abstinente und auch schon länger trockene wie mich.Bloß nicht übermütig werden.
LG Bolle
Lese immer gerne bei dir und verfolge deine positive Entwicklung.
Weiter so.
8 Monate sind ein sehr guter Anfang, verglichen mit dem Rest des Lebens nicht so viel. Trotzdem, von deiner Einstellung und Denkweise her geb ich dir den ersten Trockenstempel![]()
Auf dass noch viele folgen mögen
LG Bolle
Hallo Bobby
Ich habe mir zu Beginn meiner Trockenzeit eine zusätzliche Motivation geschaffen.
Weil einem ja keiner oder nur wenige auf die Schulter klopfen und sagen wie stolz ich sein kann.Mein Traum, oder auch Wunschtraum war wieder mit Motorrad fahren anzufangen um auch die neue Freiheit mehr zu genießen.
Was die Sauferei kostet, oder gekostet hat ist schon krass.Habe mir ein großes Sparschwein zugelegt und täglich zwischen 5 und 10 Euro reingetan, auch immer mit ein wenig stolz. An Tagen wo es mal stimmungsmässig nicht so gut war habe ich die Euros gezählt. Da ist man schnell dreistellig,nach ein paar Monaten vierstellig.
Nach fast 2 Jahren war ich in der Lage mir ein schönes Motorrad zu kaufen. Hab ich heute noch.Und bin immer noch stolz, sowas vergeht nicht,weil ich immer noch fahre, altersbedingt weniger und langsamer, vom "Trinkgeld "
Ziele setzen und dranbleiben und geduldig weitergehen, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Damit kann man Dinge erreichen von den man heute träumt und die unwahrscheinlich klingen, aber machbar. Geht nur trocken.
Bleib dran und brich einen Rekord beim trocken bleiben nach dem anderen.
LG Bolle
Hallo Allgäuer
Willkommen hier in unserer Gruppe
Abstinenzunfall hatte ich auch noch nicht gehört. Vorfall ist mir geläufig.
Hauptsache du hast das gestoppt.
LG Bolle
Bei meinem Vorschlag dachte ich auch es mit Ironie und lächelnd rüberzubringen,nicht mit gesenktem Haupt.
Klare Aussage ist auch,zu sagen,daß ich mich dadurch gedemütigt fühle und kontrollieren geht auch nicht,garnicht.
Das kostet Kraft und gibt auch Knies, auf jeden Fall besser als zu kuschen.
Sorry für meine direkte Art, aber an Widerständen wächst man.
Du bist jetzt ein Jahr trocken, das ist klasse und toll. Würd ich auch der Familie gegenüber mal erwähnen.