Beiträge von Bolle

    Linde66

    Aha habs gefunden :lol:

    hab mich in meinem Thread länger nicht mehr gemeldet, sondern eher bei anderen meine Meinung geäußert.

    Ein Tagebuch möchte ich hier nicht führen, da es ein Buch werden würde, also viel zu lang.

    Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

    Meine erste Entgiftung war 1983

    Meine letzte 2013/14 an Silvester bzw Neujahr. Lässt sich gut merken :lol:

    Seitdem trocken,seit einigen Jahren zufrieden trocken.

    Lg

    Bolle

    Hallo Zwan

    Ich habe da eine etwas andere Sicht .

    solche "Übungen" mache ich nicht,weil es mir damit nicht besonders gut geht.

    Außer gewisse Situationen sind wirklich unvermeidbar.

    Solche Versuche bringen auch eine stabile Abstinenz unter Umständen ins wackeln,muss ja nicht sein.

    Auch heute noch halte ich den Alk nicht erstmal auf Distanz,sondern immer.

    und gefährliche Situationen vermeide ich grundsätzlich.

    Du bist schon längere Zeit trocken :thumbup: setze das nicht aufs Spiel.

    LG

    Bolle

    Hallo Carl Friedrich,

    danke dir für deine Antwort.

    Der Vergleich mit einer Software die nicht deinstalliert werden, sondern nur überschrieben werden kann finde ich echt super. Die Lösung heißt für mich dann, mich mehr und mehr früheren Situation aussetzen nur eben ohne Alkohol, sodass nach und nach die Verknüpfungen erneuert werden und die Software überschrieben wird :)

    Hallo Hartmut

    da habe ich mich im Datum geirrt,ok.

    Bin ja auch noch neu hier.Beim lesen der co-Beiträge fallen mir sehr viele Parallelen zu meiner Co ein.

    hatte etwa 30 jahre eine um mich,seit 10 Jahren ohne :thumbup:

    verhaltensänderungen sind meiner Meinung nach sehr schwierig und brauchen sehr lange.Bei mir wars halt so.

    MaBee hat meiner meinung nach den richtigen Weg gewählt und ist dabei sich zu lösen.so siehts zumindest aus.

    Der weg wurde also begonnen.Damit sie besser weitergehen kann wollte ich ihr Mut machen.

    Das sie diese Rückfälle in alte Verhaltensmuster plant glaube ich nicht.

    wichtig wäre Fehler zuzugeben und konseqent weiterzumachen.sieht manchmal auch nicht so aus.

    Ich hätte mir damals von meiner Frau gewünscht sie hätte mir ein ultimatum vor den Latz geknallt.

    Möglicherweise hätte ich den Absprung früher geschafft.aber auch nur vielleicht.

    seit meine co weg ist begann für mich mein neuer trockener Weg.

    Gruß

    bolle

    hallo mabee

    Du bist erst 3 Wochen hier im Forum,wenn ich das richtig sehe.

    Du bist auf dem richtigen Weg, aber manchmal geht's 2 Schritte vor und einen zurück. Hab Geduld und gehe weiter. Übernimm die Verantwortung nur für dich allein.

    Kannst ja zurückrudern und nicht mehr

    den Helfer spielen.dabei kommst du eh nicht auf einen grünen Zweig.

    Rückfälle passieren, auch bei co-abhängigen.kein Grund aufzugeben!

    Weiter gehen auf deinem Weg für dich.

    Lg

    Bolle

    Hallo Hartmut

    du hast Recht,aber ich wollte nicht so weit ausholen.

    Wenn die Tür auffliegt,um mal bei diesem Bild zu bleiben hat das immer einen Grund.

    Meist sind es Gedanken die sich einschleichen oder Nachlässigkeiten in der Aufmerksamkeit seiner Krankheit gegenüber.

    zb ein neidvoller Blick auf die Feiernden,oder ein Verharren vor dem Alkregal.

    Kleine unterschätzte Begebenheiten.

    Mit fataler Wirkung.

    Bei der Aufarbeitung von Rückfällen mit dem Therapeuten wurde mir erst klar,wo sie beginnen.

    Im Kopf,oft wochenlang bevor es knallt.

    LG

    Bolle

    Hallo achelias

    Das Suchtgedächtnis ist ein Teil von uns und nicht zu löschen oder zu überschreiben.

    Es ist da.

    Auch nach jahrelanger Trockenheit fliegt manchmal die Tür,hinter der wir es eingesperrt haben wieder auf.

    Urplötzlich ,ohne erkennbaren Grund.

    Für solche Momente sollte man einen Plan haben.Raus aus der Situation und ablenken und zwar unmittelbar und direkt.

    Und hinterher durchatmen und sich fragen:was war das denn jetzt.

    Das war die alte Festplatte die sich wieder gedreht hat.

    im Laufe der Zeit wird das immer weniger,kommt aber schon mal vor.

    Liebe Grüße

    bolle

    Hau dir ein Steak in die Pfanne :lol: oder bestell dir dein lieblingsgericht und geh es abholen(nicht an der Tanke vorbei)

    das vegane kann heute mal ausfallen.

    oberste Priorität hat nun das du über den Druck hinwegkommst,egal wie(ausser das eine natürlich)

    Es hört sich in einer solchen Situation zwar etwas komisch an und etwas simpel,aber es kann helfen dieses irre Bauchgefühl etwas zu bändigen.auch viel trinken hilft ein wenig.ebenso Bewegung ,auch in der nacht kannst du mal raus spazieren gehen.

    das sind lauter kleine Dinge,aber lenken ab.

    versuch es einfach,auch wenn du es momentan blöd findest

    liebe grüße

    bolle

    bin auch noch länger wach(nachteule)

    Hallo Tim

    Dieses Standhalten kostet unheimlich viel kraft.das wirst du anscchließend gemerkt haben.

    man glaubt ausgelaugt zu sein.diese Energie fehlt dir jetzt.

    Ich hatte solche Begebenheiten auch schon und weiß wie sehr das belastet.

    Das wirkt noch Tage nach!

    Deswegen sollte die vermeidung solcher starken triggermomente ,jetzt nur meiner eigenen erfahrung nach nicht nur eine Empfehlung

    sondern eine Bedingung sein trocken bleiben zu können.

    du bist ja schon über deinen alten Rekord hinweg :thumbup:

    ich war früher auch so ein "herbert leichtfuß"und sagte mir das schaffe ich schon.ich bin stark,das muss doch gehen.

    schütze dich vor solchen situationen,denn du hast ja gemerkt wie stark er noch ist.

    das lässt auch nach,aber nicht so schnell wie du es gerne hättest,leider.

    drück dir die Daumen

    liebe Grüße

    bolle

    Hallo Knagga

    Gut das du dich hier gemeldet hast.

    das Chaos in dem du jetzt,steckst ist mir wohlbekannt.Mir ist es vor jahren auch mal so gegangen.

    Nach 2 trockenen jahren,dachte ich auch,genau wie du das würde schon gehen.

    Du bist nicht allein mit diesem Rückfall.Viele Andere haben das auch schon erleben müssen.

    Entscheidend ist nun wie du Damit umgehst und daraus lernst.

    Das ist ein langer beschwerlicher weg,aber es geht.

    Rede mit deiner Frau offen Darüber,vertuschen klappt sowieso nicht mehr.Das ist schwer ich weis das,aber unumgänglich.

    Geh bitte morgen zum Arzt und leg die Karten auf den Tisch.Er wird dir helfen können.

    Jetzt ist angesagt in die Offensive zu gehen.zugegebenermaßen ist das sehr schwer,aber es hilft dir.

    Liebe Grüße

    bolle

    ich habs auch falsch aufgefasst, sorry

    Was so ein kleines a gegenüber einem großen A doch für Missverständnisse hervorrufen kann.

    Danke Blume fürs genaue Hinschauen

    Hauptsache ist,das du nichts getrunken hast. Das ist das entscheidende

    Bleib dran,hoffe du hattest einen schönen Tag

    Lg

    Bolle

    Hallo tirob

    Ich kann da nur von mir ausgehen.dachte auch ich hätte Depressionen,was sich gottlob als Fehleinschätzung meinerseits

    herausgestellt hat.

    Nach 3 Wochen Abstinenz ist dein Körper noch völlig durcheinander.Deine Psyche erst recht.

    In meiner letzen Langzeittherapie meldete ich mich in die Depressionsgruppe,eines der vielen Angebote dort.

    Eigentlich weil andere Angebote schon belegt waren und dort noch ein Platz frei war.

    Diese 6 Wochen a 6std.wtl. waren eine große bereicherung für mich ,obwohl ich garnicht depressiv war.

    Der Umgang mit Tiefs,schlechten Gefülen,Unsicherheit und eben miesen Tagen fällt mir viel leichter.

    es gibt eben Tage die beschissen sind,vor allem jetzt bei dir in der Entwöhnungsphase.

    Da kommt das schon häufiger mal vor,aber gute Nachricht:es wird besser,und zwar mit jedem trockenen Tag.

    die alte Gewohnheit auf solche Emotionen zu reagieren,nämlich mit einem Bier oder vier,wird noch öfter bei dir anklopfen.

    Aber auch hier wird es weniger,später geht das gegen 0.Das heißt nicht garnicht mehr,sondern ganz selten.

    Dir auch ein schönes Wochenende und tu dir was Gutes

    Liebe Grüße

    bolle

    Hallo Borussia

    Doch,das ist in Worte zu Fassen:Bravo und Hut ab.

    In meiner Suchtkarriere bin ich schon x-mal rückfällig geworden.

    Das wichtige und Richtige ist das wiederaufstehen und das hast du gemacht. :thumbup: (Das packen nicht so viele)

    Auch das aufarbeiten solcher rückfalle hat mir sehr geholfen.Bei mir mithilfe meines damaligen Therapeuten.

    Sehr unangenehm und mit Scham und Entäuschung,aber letztendlich lehrreich.

    Bleib dran und wenns brenzlig wird,schreibs hier im Forum.

    Liebe Grüße

    bolle

    Hallo tirob

    Erstmal :thumbup: für die ersten 18 Tage.

    das mit dem Alkohol bei deinen Eltern gefällt dir bestimmt nicht.verständlicherweise.

    In den ersten paar Wochen bis Monaten ist es aus meiner Sicht sogar gefählich für dich.

    Man hat in der Anfangsphase(nicht nur da) auch mal schlechte Tage,Manchmal sehr schlechte.

    vielleicht kommen noch andere belastende Umstände hinzu an einem solchen Tag.

    Dann besteht aus meiner Sicht ein hohes Rückfallrisiko.

    wenn du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern hast ist es doch möglich zu fragen ob sie aus Respekt oder auch

    dirzuliebe für die zwei,drei Stunden auf Alkohol verzichten wollen.

    weil es dich zum Beispiel triggern könnte,oder du dich nicht so wohl fühlst dabei.

    Es kostet schon eine Überwindung deinerseits zu fragen und ihrerseits darüber mal nachzudenken

    und fragen kostet nichts.

    LG

    bolle