Beiträge von Bolle

    Nicht weil man trocken ist, aber weil die Gefahr besteht, ja wieder zu trinken anzufangen... Und dann?

    Und wenn man länger trocken ist, die Gerüchteküche schon lange keinen dampf mehr hat man schon 5 oder 10 Jahre trocken seine Arbeit macht und kein 🐓 mehr danach kräht und die Gefahr sehr gering ist wieder zu saufen, weil man sich kümmert und zufrieden trocken ist.....und dann??

    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können

    "Ganz trocken " gibts bei einem Alkoholiker nicht.

    Hier schrieb mal jemand, das er sich selbst nicht über den Weg traut.

    Das hab ich mir mitgenommen denn schon öfters im Leben glaubte ich zu 100% nie mehr Alkohol zu trinken.

    Felsenfest überzeugt,das war der Beginn einer Überheblichkeit die mir dann zum Rückfall verholfen hat.

    Eine gewisse Restfeuchte wird bleiben, für immer. Wie hoch diese ist kann ich jedoch beeinflussen durch Achtsamkeit und Risikovermeidung.

    Vielleicht habe ich auch vor diesem Gefühl angst, es nicht aushalten zu können.

    Hallo Chapa

    Das ist dein suchtgedächtnis, es versucht dir den Alkohol als Lösung anzubieten.

    Gegenhalten."ich halte das aus,ohne Alkohol, denn mit geht alles den Bach runter "

    Dann verschwindet die Angst

    LG Bolle

    Hallo Abstinenzler

    Ein Kampf ist es schon trocken zu werden und zu bleiben. In meiner anfangszeit auf dem trockenen Weg,so sehe ich das musste ich kämpfen, nicht gegen den Alkohol oder die Sucht, sondern gegen mich selbst.

    Gegen die alten nassen Strukturen, die nassen Gedanken und auch den inneren Schweinehund. Dagegenhalten Wenn solche Gedanken aufkommen.alte Muster bekämpfen, saufende Menschen konsequent aus dem Weg zu gehen. Alles was in den Grundbausteinen so steht.

    Das passiert nicht von selbst, das kostet Überwindung, eben Kampf.

    Gegen den Alkohol brauch ich nicht zu kämpfen, der ist eben da.die Sucht ebenfalls.

    Wie ich damit umgehen kann, ohne Risiken einzugehen ist die Herausforderung.

    Bei jedem etwas anders gelagert,doch immer gleich.verschiedene triggermomente haben immer das gleiche Ziel. Alkohol als Lösung anzubieten.

    Das ist Arbeit an mir selbst und manchmal auch Kampf gegen mein altes ego von früher.

    So interpretiere ich das für mich.

    LG Bolle

    Hallo Scarlett

    Am Anfang ist die Umstellung auf abstinent eine Herausforderung. Die körperliche Entgiftung dauert etwa 14 Tage. Die Entwöhnung wesentlich länger. Eine Reha wird ja auch als Entwöhnungsbehandlung bezeichnet. Sie dauert ca 3 Monate. Das ist dann auch nur ein Anfang.

    Es ist verständlich, das zu Beginn alles drunter und drüber geht. Da kommt hie und da auch mal ein solcher Gedanke auf.

    Hab ich bei mir auch so erlebt. Geduld ist nötig, denn es wird besser. Nach ein paar Wochen kannst du mal zurückblättern und vergleichen.

    Schnell geht nicht,wenn man es sich auch noch so wünscht. Tag für Tag ist ein probates Mittel.

    Wie lange hast du dich vergiftet?Wie lange bist du nüchtern? Das kannst du dir selbst beantworten. Das war bei mir nicht anders ;)

    Hier hast du Begleitung, von ebenfalls frisch Abstinenten und länger trockenen.

    Und falls ein Regelverstoss vorkommen sollte, wird sich ein Moderator melden.

    Ich sehe keinen.

    Drück dir die Daumen,bleib dran

    LG Bolle

    Hallo Scarlett

    Erstmal willkommen hier

    Mit mir allein zurechtkommen und zu sein,geht ganz gut.

    Früher glaubte ich das sei garnicht möglich.

    Die Strategie, die ich habe heißt Struktur. Die bestimme ich selbst. Hab einen Hund 🐕 mit dem ich täglich 2x spazieren gehe. Den Rest baue ich mir drumherum. Mal kochen, mal bestellen und der Austausch hier.

    Neue Interessen und Hobbys ergeben sich von selbst. Das alles dauert seine Zeit. Du bist gerade erst gestartet. Bleib dran, Stück für Stück ändert sich dein Leben. Nicht von selbst :lol: .Ein Forumsspruch sagt:tun muss man tun.

    Probieren was guttut, neues beginnen

    LG Bolle

    Nach meinem Beitrag gestern,gibt es auch eine negative Erfahrung aus dem Bereich Feiern.

    Goldhochzeit.damals war ich noch im Trinkpausenmodus.schon ein paar Monate abstinent und wollte das unbedingt durchziehen und aushalten.

    Ein Riesenfehler,noch lange nicht trocken im Hirn und fest der Meinung ich pack das.

    Dort ging es mir garnicht gut,suchtdruck und trotzdem durchgehalten und nix getrunken.

    Endlich war die Feier zu Ende, ich fix und fertig, ausgepowert und durch.

    Schon auf der Heimfahrt an der tanke angehalten. Das wars dann.

    Bleib achtsam und konsequent und versuche nicht den Helden zu spielen wie ich damals.

    LG Bolle

    Hi Mattie

    Bei der Hochzeit meiner Tochter hab ich mich vorbereitet.

    Hab mit ihr geredet und erklärt das auch diese Feier ein Risiko für mich ist und ich einen Plan B habe.

    Sie weis das ich Alkoholiker bin und trocken.

    Wenns mir unangenehm oder zuviel wird,werde ich mich dezent verabschieden. Nur von ihr,der Rest ist unwichtig. Keine Rechtfertigung notwendig.

    So war es abgemacht. Es war nicht nötig früher zu gehen, aber wenn nur der leiseste Zweifel bei mir aufgekommen wäre hätte Plan b gegriffen. Lange bevor irgendein suchtdruck entstanden wäre.

    Damals war ich schon einige Jahre trocken und trotzdem bleibe ich achtsam und die Jubilare wissen bescheid, wenns mit zuviel (oder zu blöd) wird isser weg 😉

    LG Bolle

    Hallo Inge

    Dann ist die Entgiftung ja abgeschlossen :thumbup:

    Ein Moderator wird sich melden, da kannst du dann die Freischaltung zum offenen Bereich beantragen.

    Hier hast du die Chance die Angst zu überwinden. Respekt vor der Krankheit sollte immer vorhanden sein. Hab ich heute immer noch.

    Beim Austausch später mehr

    LG Bolle

    Auf Geburtstage gehe ich nur zum Kaffee.

    Wenns feucht-fröhlich wird bin ich schon weg.

    Nur einmal wurde ich gefragt für abends und warum. "Ich trinke keinen Alkohol und ihr sauft mir zu viel, da fühle ich mich nicht wohl, also viel Spaß "