Beiträge von Susi173

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Elly,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Ja so passt das dann für mich.. War mir nicht ganz sicher, ob ich einfach mal mein Kommentar dazu schreiben kann.

    Am Anfang ist man auch viel am Lesen. Da hast Du Recht.

    Ich schau mich einfach mal weiter um.

    Liebe Grüße Susi

    Hallo zusammen,

    zum Glück habe ich meine nassen Gedanken überstanden. Im Moment geht es mir wieder gut.

    Irgendwie komme ich hier doch nicht ganz mit. Kann ich zu den verschiedenen Beiträgen schreiben oder soll ich hier in meinem

    Thema schreiben ? Vielleicht kann mir jemand helfen.

    Interessant für mich wären auch Mitglieder , die noch nicht so lange hier sind, die sich gerne austauschen möchten.

    Wo finde ich Kontakte ?

    Für Diejenigen, die schon lange hier sind, hat sicher keiner Lust ständig seine Geschichte nochmal neu aufzurollen, vor allem weiss man ja gar nicht

    wie lange der "Neuling" hier bleibt.

    Eigentlich hatte ich Anfang November einen Tattoo-Termin. Am Freitag hat mich das Tattoo-Studio angerufen, ob ich spontan Lust habe.

    Jetzt habe ich einen mega, genialen Haifisch auf meinem inneren Oberarm. Mein Sternzeichen ist Fisch. Ein normaler Fisch war mir zu langweilig, also ist ein Haifisch draus geworden. Er sollte gemütlich von unten gesehen schwimmen.. jetzt sieht er doch ziemlich wild aus :shock::lol:

    Der Künstler hat sich ziemlich ausgetobt. Kraftvoll, gefährlich, Einzelgänger, mutig, lässt sich nicht beirren, geht seinen Weg, beschützt seine Lieben, neugierig, Aggression, Klare Sicht, Furchtlosigkeit, Intelligenz, Ur-Kraft und Stärke.. dann geht es auch um die dunkle, räuberische Seite, die mich dazu bringt , alles zu zerstören, was ich als Bedrohung für die Dinge oder Menschen betrachte, die ich liebe. Seine Wildheit erinnert daran, sich nicht geschlagen zu geben. So mal ein paar Schlagwörter und die Bedeutung von meinem Tattoo.

    Er soll mir Kraft geben. Es ist die "Belohnung" für zwei Jahre nicht rauchen und trinken. Nach einer langen Durststrecke soll man sich belohnen, habe ich in meiner Raucherentwöhnung gelernt.. und da haben wir sie :love:

    Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Am Donnerstagabend war ich spontan mit meiner Freundin auf einem Mini-Konzert in einer Parkanlage. Haben se nett gemacht, Getränke- und Essensstände, und die live Bühne. Hab Apfelschorle getrunken. War auch keine Problem für mich. Der nervige Rauchgestank überall hat mich gestört :roll:8) dann habe ich eine Frau beobachtet, war schon ziemlich angetrunken. Da ist mir mein Verhalten in betrunkenem Zustand wieder eingefallen. So war ich auch.. glasige Augen, übertrieben gut drauf, und nüchtern betrachtet, anstrengend und auch wenn es sich gemein anhört, eklig. Freitag früh bin ich topfit aufgestanden und habe mal wieder festgestellt, wie ober genial es ist, keinen Alkohol mehr zu trinken. So , das war das Wort zum Sonntag :saint:

    Liebe Grüße Susi

    Das hört sich gut an Bolle. Leider kennst Du meine Geschichte noch nicht. Sicher werde ich die auch noch mal erzählen. Vielleicht auch deswegen lange Leidenszeit beendet. Klar haben wir alle unsere Geschichte hier. Ich habe so viele Jahre meines Lebens getrunken. Und ich bin eine Person, die ständig Mist gebaut hat. Wenn meine Tochter bei Ihrem Vater war, bin ich regelmäßig auf Tour. Es sind so viele negativen Dinge passiert, die kann ich nicht so schnell aus meinen Gedanken wischen. Du hast Recht, nach vorne schauen, die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Aber gerade jetzt kommen so viele Momente wieder in mir hoch, die einfach nur beschämend sind und waren. Aber ich bin ja am Arbeiten an mir..sicher wird mir das Forum hier gut tun. Hab mich ja die letzten zwei Jahre fast schon verkrochen.

    Das mit dem Supermarkt habe ich auch schon gemacht achelias. Das ist ein super Gefühl , wenn man durch läuft und nicht danach greift.

    Meistens denke ich nicht mehr beim Einkaufen daran. Es ist schon normal, dass ich am Weinregal vorbei laufe, ohne groß einen Gedanken daran zu verschwenden. Als ich es vor vielleicht 5 oder 6 Wochen mal bewusst gemacht habe, da kam der Gedanke, so ein Glas Wein hätte ich schon mal wieder Lust.

    Also ganz bin ich noch nicht drüber. Keine Ahnung woran das liegt. Im Moment versuche ich es wieder zu festigen. Bin mal gespannt, wann das bei mir verschwindet. Dann war ich im Mai mal kurz vor einem Rückfall. Zum Glück ging alles gut.

    Gestern und heute habe ich gute Neuigkeiten von meiner Tochter erfahren. Sie kommt in ca einem Jahr wieder zurück. Ihr Vater kümmert sich darum, dass sie in eine Wohnung ziehen kann, die ihm gehört. Das heisst für mich, ich bin raus. Nicht falsch verstehen. Aber ich bin seit 21 Jahren alleinerziehend. Jetzt kann ich mich nach einer neuen Wohnung umschauen. Für mich von vorne anfangen. Sonst war ich mir nicht sicher , ob ich die Dreizimmerwohnung noch behalten soll. Finanziell sieht es bei mir leider nicht so gut aus. Das bedrückt mich auch sehr.

    Schön , dass es Euch gibt.

    Liebe Grüße

    Hallo achelias,


    ja das tun sie immer noch..

    Das kann sich auch mal über mehrer Tage ziehen. Wenn das dann überstanden ist, bin ich wieder losgelöst..

    Ich war in den letzten zwei Jahren viel für mich. Habe die meisten Kontakte abgebrochen.

    Die Angst war zu groß wieder rückfällig zu werden.

    Ich habe meinen Sommerurlaub Ende Juli gehabt. Ohne Alkohol zu trinken. Das ist für mich wie Silvester, Weihnachten, da kämpf ich

    auch noch..

    Dieses Mal habe ich mich hier angemeldet, wo ich gemerkt habe, dass es "eng" wird.

    Auf keinen Fall möchte ich wieder trinken, nicht ein Glas, ich weiss, dass es bei mir nicht funktioniert. Weil ich krank bin.

    Nur der Weg dahin, alles locker zu sehen, zu fühlen, der ist noch ein kleiner Pfad...

    Deswegen arbeite ich jetzt wieder an mir.


    LG Susi

    Hallo Elly,


    9 Jahre, wahnsinn, da bin ich doch neidisch. Super dass Du es geschafft hast !

    Gut, wir sind alle mal am Anfang.

    Die Hoffnung habe ich auch, dass die Gedanken sich mal sortieren. Nicht mehr so oft um den Alkohol kreisen.

    Ich war vor kurzem zwei Tage am Bodensee. Habe einen aus der Raucherentwöhnung getroffen, der gerade auf Kur ist.

    An einem Abend waren wir etwas essen. Er trinkt auch gern mal was. Hat er tatsächlich an dem Abend darauf verzichtet. Das hat mir

    gut gefallen und auch gut getan. Trotzdem sind die Gedanken in letzter Zeit wieder öfters beim Alk. Hab ich jetzt ja oft genug geschrieben.

    Aber im Moment kämpfe ich. Die Gedanken beschäftigen mich sehr. Deswegen sicher auch das viele Geschreibe.

    Hab bei Alex in den Beitrag geschrieben. Dort habe ich nach über zwei Jahren das erste Mal über meinen letzten schlimmen Abend geschrieben.

    Bisher wusste das nur meine Tochter. Die hat mich leider dort abgeholt... üble Geschichte, die Scham ist manchmal extrem über diesen Abend.


    Heute war ich irgendwie schon fast euphorisch.. war heute Morgen beim Sport. Hab mich ausgepowert.. hab immer Musik auf den Ohren..

    das tut mir einfach gut. Hatte irgendwie das Gefühl das war mal richtig gut den schlimmen Abend "loszuwerden".

    Hier mal so zwischendurch vielen Dank für die ein oder andere Nachricht. Tut mir echt gut.


    Mein Haushalt wartet.. und heute Abend mach ich gemütlich..


    schönen sonnigen Samstag und

    liebe Grüße Susi

    In diesem Beitrag von Stern sehe ich mich wieder.


    Ich weiss auch schon seit vielen Jahren, dass ich Alkoholikerin bin. Irgendwie wollte ich es nicht wahr haben und wollte dazu gehören, ab und zu

    mal ein Glas Wein oder Sekt trinken zu können.

    Die Erkenntnis gar nichts mehr trinken zu können war auch für mich nicht einfach.


    Sicher ein Jahr vor meiner Abstinenz habe ich fast jedes Wochenende üble Abstürze gehabt. Eigentlich habe ich vor jedem Wochenende Angst gehabt, was wohl wieder passieren wird. Viel zu früh habe ich Freitags angefangen zu trinken. Das erste Glas war fast in einem Zuge weg. Die Flasche auch recht zügig. Eigentlich war mir klar, dass ich nicht mehr als eine Flasche vertrage. Die zweite musste aber regelmäßig aufgemacht werden. Ich habe mich meistens bis zum Umfallen besoffen. Oft kam dann meine Einsamkeit so extrem hoch, dass ich noch auf Tour bin. Kneipe, Club, zu Bekannten.

    Manchmal bis in die Morgenstunden. Alleine unterwegs sein war mir egal.. ich brauchte Gesellschaft , obwohl ich selber sicher nicht mehr zu ertragen war.. in meinem Zustand.

    Eine jämmerliche Zeit, wenn man zurück denkt.

    An meinem letzten Abend auf Tour habe ich keine Ahnung mehr wie ich nach Hause gekommen bin. BZW bin ich in der Psychiatrie wieder zu mir gekommen. Anscheinend wollte ich mein Leben beenden. Die Polizei hat mich dort abgeliefert. Details erspare ich Euch.

    Nach dem Ausnüchtern durfte ich wieder heim.


    Ich habe mir einige Bücher gekauft, habe meinen Entzug alleine durchgestanden. Es kann nicht jeder von berufswegen mal drei oder vier Wochen in eine Klinik. So ist das leider bei mir. Körperlich war ich nach einem Tag keinen Alk trinken wieder "fit".


    Im Februar 2020 und im Mai 2020 habe ich je einen Rückfall gehabt. Seitdem bin ich trocken.


    Ich bin froh nüchtern zu sein. Der Saufdruck ist nicht mehr so vorhanden wie am Anfang. Leider hab ich ihn doch noch hin und wieder.


    Mein Weg trocken zu bleiben ist viel zu lesen über die Krankheit, Sport, leider Süßigkeiten, essen, mir die negativen Erfahrungen, als ich noch getrunken habe, vor Augen führen.. so eine Zeit nicht mehr erleben wollen..

    Und ganz wichtig, keinen Schluck mehr trinken. Das geht eben nicht mehr. Ich habe auch keinen Alkohol in der Wohnung. Meine Tochter trinkt zuhause nicht , ist jetzt sowieso ausgezogen, aber das hat es mir auch erleichtert. Meine engen Freunde trinken alle keinen Alkohol , wenn sie mit mir zusammen sind. Können oft genug was trinken. Ich finde das in Ordnung. Sie machen es auch freiwillig oder eben dann mir zuliebe. Für mich ist es einfacher. Ich bedanke mich auch dafür und sage , dass ich es toll finde, dass sie nichts trinken in meiner Gegenwart.


    So jetzt verliere ich mich. Ich hoffe, ich durfte hier einen Beitrag leisten. Bin mir manchmal noch unsicher, wo ich schreiben darf und wo nicht.


    Schönen nüchternen Freitagabend und liebe Grüße Susi

    Das mit dem Nervengift find ich einen guten Vergleich. Klar habe ich das auch gelesen, aber irgendwie hab ich es nicht mehr so auf dem Schirm gehabt. Die Übersetzung gefällt mir echt gut, wenn ich in Zukunft an Alk denke, denke ich besser an Nervengift. Da vergeht es einem sicher schneller.. ja das mit den Gedanken aufschreiben ist immer schwierig, tatsächlich tut es gut einfach mal drauf los zu schreiben. Da muss ja auch nicht Jeder immer mitkommen.. :lol:

    Heute gehts mir wieder besser. Habe das Gefühl die ganz dunklen Gedanken verschwinden gerade wieder.

    Ja ich hab mir überlegt, wo ich hingehn könnte. Irgendwie hab ich nichts gefunden für mich. Vielleicht habe ich auch kein gutes Gefühl dabei.

    Ich war vor ca 15 Jahren oder so beim Freundeskreis. nach vier oder sechs Wochen, weiss schon gar nicht mehr, kommst Du von der Anfängergruppe in eine für Dich passende Gruppe. Nachdem ich dort zugeteilt worden bin, habe ich nach sechs Wochen einen Rückfall gehabt. Habe das dann auch in der Gruppe gesagt und mir Hilfe erhofft.. Da hat mich dann einer komplett zusammen gebügelt.. klar geht das nicht, mal trinken, mal trocken sein, aber ich war am Anfang.. das hat mich so fertig gemacht, dass ich nicht mehr hin wollte.. und das Ergebnis, bis vor zwei Jahren gesoffen.

    Wie bei allen Freundschaften, Bekanntschaften gibt es welche , die einem gut tun... oder welche eher nicht.. im Moment bin ich noch nicht soweit mir eine Gruppe zu suchen. Deswegen bin ich nun hier gelandet.

    Manchmal denke ich , hoffentlich ist bald alles vorbei. Oder, vielleicht muss ich noch 20 Jahre durch. Dann fallen einem immer Menschen ein, denen es sehr viel schlelchter geht, auch eine blöde Sache, aber sie hilft irgendwie.. Sind aber auch nur Gedanken, wenn ich trocken bleibe, besteht keine Suizidgefahr, das war eher als ich im Suff meine Depris hatte..

    Ich habe einen guten Job, eine gesunde Tochter, ein Dach über dem Kopf , ein Auto und bin ausser meiner Alkoholkrankheit , mit der man ja leben kann, wenn man sich an die Regeln hält, soweit gesund. Ok das Alleinsein ist scheisse, aber das wird sich hoffentlich auch mal wieder ändern. Das musste ich für mich jetzt einfach mal los werden, so wie alles eben hier.. :)

    Grüße Susi

    Hallo Ihr Beiden,

    das ist super mit der Info , da werde ich sicher was finden, wieder mal die Gedanken auffrischen. Danke hierfür.

    Ich bin auch Single. Habe eine Tochter, die dieses Jahr zwecks Studium ausgezogen ist. Da war auch der Weg an einem Freitagabend

    wo ich mir Alk kaufen wollte. Jetzt schaut ja keiner mehr nach mir... Da ging es mir nicht gut und ich war kurz davor einen Rückfall zu haben. Zum Glück bin ich dann mit einem Isogetränk und Schokolade raus gelaufen. Schwimmen gehe ich auch gern. Es ist gut, wenn man noch den Weg nach draußen findet und sich nicht einigelt.

    Also der Ansatz passt von Dir Alex. In letzter Zeit kommen oft Situationen wieder hoch, die ich erlebt habe, die nicht gut waren, nur einfach peinlich waren, und ich mir sage, wie übel das doch ist, was man alles durchmachen hat müssen. Total betrunken, einfach nur noch peinlich gewesen.

    Eigentlich habe ich den Ansatz doch schon gefunden, weiterhin trocken zu bleiben. Ich habe mich hier angemeldet. Mache mir Gedanken, dass es gerade wieder eine schwierigere Zeit ist , die ich durchstehen muss. Setze mich mal wieder mit dem Thema auseinander.

    In der Raucherentwöhnung haben sie uns das anhand einer Welle erklärt.. Der Suchtdruck kommt, baut sich bis ins fast nicht mehr erträgliche auf, und dann bricht die Welle.. man hat den Suchtdruck überstanden, die Abstände bis zum nächsten Suchtdruck werden mit der Zeit länger, und man steht die Situationen besser durch.

    Beim Rauchen bin ich total entspannt. Interessiert mich null mehr. Finde es einfach nur noch eklig. So eine richtig üble Ex Raucherin :lol:

    Nur der Alkohol macht mir noch zu schaffen. Aber ich bleibe dran.

    Wie lange seid ihr denn schon trocken? und wie lange seid ihr hier im Forum dabei?


    Liebe Grüße Susi

    Schönen guten Abend!

    Jetzt habe ich doch schon einige Beiträge hier gelesen.

    Auch das Thema, wie habe ich mich entschieden ohne Alk zu leben, warum etc

    Bei mir war es ein Schlüsselerlebnis. Das war so furchtbar, dass ich endlich kapiert habe , es geht nur noch ohne Alkohol. Dann habe ich mir verschiedene Bücher gekauft. "Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein", Catherine Gray war mein erstes Buch. Mir hat es geholfen. Irgendwie hatte ich dann auch eine Suchtverlagerung auf Süßigkeiten. Mein Gewicht halte ich trotzdem durch regelmäßigen Sport. bzw wieder, hab 7 Kilo zugenommen in zwei Jahren (habe ja noch das Rauchen aufgehört), die ich jetzt wieder abgestrampelt habe.

    Ich habe mich von jeglichen Orten fern gehalten, wo ich bisher konsumiert habe. Das macht auch einsam, für mich ist und bleibt es die beste Lösung in die dauerhafte Abstinenz, bis ich mich gefestigt fühle. Jetzt nach fast zwei Jahren trocken sein, habe ich das Gefühl, es kommt wieder eine Welle auf mich zu, die sich aufbäumt. Die Gedanken kreisen wieder öfter um den Alkohol. Vermutlich weil ich mich einsam fühle. Nun muss ich eine Lösung finden.

    Vielleicht habt ihr mir Beiträge oder Infos für die dauerhafte Abstinenz. Keine Ahnung wie das aussehen soll, vielleicht bin ich auch noch nicht auf den passenden Beitrag gestoßen.

    Ich lass mal Grüße da und bis bald

    Susi

    Danke LInde, habe es nun ausgefüllt. Dachte man muss erstmal vier Wochen im Vorstellungsbereich bleiben. Ich habe hier auch schon gelesen, dass man in "seinem Bereich" bleiben soll. Kann ich meinen Kommentar auch bei anderen abgeben oder ist das von "Anfängern" hier nicht gewünscht? Bin noch bisschen unsicher und habe bisher noch in keinem Forum teilgenommen.

    Hallo Zusammen,

    so ganz komme ich hier noch nicht mit, denke ich sollte den offenen Bereich beantragen, damit ich direkt schreiben kann. Heute schau ich mal bisschen durch hier. Vielen Dank für Eure Nachrichten. Mich würde auch interessieren was ihr erlebt habt, wielange seid ihr trocken? Ja ehrlich gesagt bin ich immer wieder mal richtig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe , trocken zu sein. Vor zwei Jahren war ich Probandin bei einer Studie zur Raucherentwöhnung und habe es ebenfalls geschafft. Habe irgendwie so einen Rundumschlag gemacht, besser spät als nie. Gibt es hier verschiedene Gruppen oder "nur" die Bereiche Co-Abhängige und Alkoholiker Gruppe ?

    Da hast Du Recht Alex, man muss es nicht gleich Jedem sagen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich es zu mir selber gesagt habe. Dann das erste Mal meiner Freundin gegenüber, klar wusste sie sowieso Bescheid. Der ein oder andere ist noch dazu gekommen, damit ich auch keine Erklärungen abgeben muss, warum ich keinen Alkohol trinke. Meistens nur positive Reaktionen. Ansonsten auch mal die Nachfrage, ja wie, gar nichts mehr? Also das ist ja langweilig. Da haben sich halt manche nicht mit dem Thema beschäftigt oder sind selbst betroffen und wollen es sich nicht eingestehen. Mittlerweile habe ich da meinen Weg gefunden. Lieber langweilig, als jedes Wochenende einen Kater auskurieren , depressiv sein, nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil der Körper den Alk verarbeiten muss, Montags noch halblebig zur Arbeit gehen.

    Lieber Lütte, tatsächlich habe ich wieder den Weg zum Sport gefunden. Gehe ca dreimal die Woche ins Fitness. Das ist mein Ausgleich und dabei bleibe ich auch in Zukunft. Ich kann gut Dinge alleine unternehmen, damit habe ich kein Problem. Sicher habe ich auch einen kleinen Freundeskreis.

    Jetzt bin ich einfach so weit, dass ich mich mit meiner Alkoholsucht weiter auseinander setzen möchte. Es kommt ja vieles wieder auf den Tisch und man ist dann doch wieder am Verarbeiten. Ausserdem habe ich das Gefühl, dass ich Unterstützung brauche, Menschen , die Ahnung haben von der Krankheit, und die sie eben auch als solche ansehen. Ich habe viel zu lange getrunken und möchte nie wieder ein Glas in die Hand nehmen, um Alkohol zu trinken. Das wäre der Anfang vom Ende. Auch ich habe natürlich hin und wieder nasse Gedanken, die ich überstehen muss.

    So jetzt bin ich wieder Mal ganz schön Ballast los geworden. ;)

    Liebe Grüße Susi

    Hallo Elly,

    danke für Deine Info. Da werde ich mal morgen danach schauen, bin froh, dass ich hier irgendwie den Überblick bekommen habe :roll:

    Freu mich für mich heute, dass ich den Anfang hier gemacht habe. Habe immer gedacht, sollte mir eine Gruppe suchen oder so.. aber

    wirklich schwierig was passendes in der Umgebung zu finden. Und dann will man beim "Reinlaufen" nicht erkannt werden. Echt blöd. Denke das wird noch Zeit dauern bis ich besser damit umgehen kann, und es offen aussprechen kann, dass ich Alkoholikerin bin. Einen schönen Abend , Gruss Susi

    Danke für Eure Nachrichten. Das tut tatsächlich gut, nicht allein zu sein. Mein letzter Absturz hat mir extrem die Augen geöffnet und ich habe gemerkt, wenn ich jetzt nicht aufhöre, verliere ich meine Tochter. Meine Mutter ist ebenfalls Alkoholikerin gewesen, ist schon vor langer Zeit an einer Leberzirrhose gestorben. Eine ambulante Therapie von drei Wochen habe ich gemacht, beim Freundeskreis war ich, hat mir alles nicht geholfen, und danach habe ich doch tatsächlich locker 15 Jahre weiter getrunken, bis ich es endlich geschafft habe. Für mich geht nur noch gar nichts trinken, das habe ich lange auch nicht umsetzen, wahr haben wollen, wie auch immer. In einem schlauen Buch steht, erst darf man nichts mehr trinken, dann will man nichts mehr trinken und dann braucht man nichts mehr trinken. Diesen Sommer stand ich doch tatsächlich vorm Weinregal.. dann hab ich mir gesagt, willst Du das alles nochmal durch machen??? nochmal diese Kämpfe ausfechten?? Schließlich lässt der Saufdruck nach und man hat es mit jedem überstandenen Saufdruck leichter.. er kommt weniger und die Gedanken kreisen nicht mehr um den Alkohol.. Am Anfang habe ich noch beim Einkaufen daran gedacht, dass ich keinen Wein mehr kaufen darf, mittlerweile ist es schon normal und ich verliere selten einen Gedanken daran, eher so.. ich bin stolz, dass ich nichts mehr kaufen möchte, und das es mir viel besser geht ohne Alk. Vielleicht helfen meine Worte auch dem ein oder anderen.. bin froh für mich endlich einen Weg gefunden zu haben mich wo auszutauschen.. warum geht es mir gerade nicht gut.. tsja die meisten "Freunde/Saufkumpanen sind weg und man ist doch allein. Was nicht heissen soll, dass ich das vermisse, im Gegenteil, ich fange mit den "Leuten" einfach nichts mehr an.. ausserdem ist es für mich im Moment noch leichter nicht mit Menschen unterwegs zu sein , die Alkohol trinken. Also schön hier dabei zu sein und liebe Grüße Susi

    Hallo Zusammen,

    seit ich 15 Jahre alt bin, habe ich getrunken. Jetzt bin ich 51 Jahre alt und seit bald zwei Jahren trocken.

    Mit ca 35 Jahren habe ich bereits mal einen Anlauf gestartet mit dem Trinken aufzuhören, leider hat es nicht geklappt.

    Irgendwie wollte ich es nicht wahr haben und habe gedacht, das kontrollierte Trinken kann doch nicht so schwer sein.

    Nach immer extremeren Abstürzen habe ich mich im Februar 2020 entschieden mit dem Trinken aufzuhören. Im Mai und August 2020 habe ich

    je einen Rückfall gehabt. Seitdem bin ich trocken. Ich habe mir viele Bücher bestellt und gelesen. Für mich war es sehr entmutigend immer wieder

    zu lesen, dass man unbedingt in eine Klinik muss. Sicher ist es bei jedem Alkoholiker/-in anders, bei mir ging es ohne. Zur Zeit geht es mir emotional nicht

    so toll, deswegen dachte ich mir , schau ich mal in dieses Forum rein.