Beiträge von yuna

    Hallo an alle....

    Ich Versuche es hier nochmal

    Es ist schon lange her, dass ich mich hier habe hören lassen.

    Ich glaube ,ich brauche dringend ein wenig Zuspruch.

    Es hat sich seit meinem letzten Beitrag nicht viel geändert.

    Mein Mann war, bis auf die Wochenenden, seit dem 28.12.22 trocken. Das habe ich sehr genossen.

    Nun hat er sich krankschreiben lassen.... Er hasst seinen Job.

    Seitdem trinkt er wieder (heute seit einer Woche)

    Gestern hat er mich beim lügen erwischt.

    Ich hatte unterwegs mit meiner Mutter telefoniert und er rief mich dann an... Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht telefoniert habe. Aber es kam raus. (Er möchte nicht, dass ich über unsere Probleme mit irgendwem spreche. Aber irgendwo muss ich ja damit hin, oder?)

    Somit war der gestrige Abend gelaufen.

    Ich sollte gehen, oder eben er. Er sagte, ich habe ihn belogen und "betrogen". Er wollte seine Autoschlüssel (er hat keinen Führerschein,wegen Trunkenheit am Steuer). Die wollte ich ihm nicht geben.

    Nachdem ich mich lange mit meiner Tochter nach oben verkrochen hatte, kam er und beschwerte sich, dass ich alles vor ihm vestecke (hatte mein Portemonnaie ebenso versteckt,da ich nicht wollte, dass er sich was zu trinken kauft)

    Nach einem Wortgefecht habe ich ihm wütend mein Portemonnaie und seine Schlüssel gegeben und er ist losGEFAHREN.

    In der Zeit habe ich angefangen, Sachen zu packen... Und heute morgen stehe ich hier.... Und weiß nicht, was ich tun soll.

    Ich möchte so gerne gehen, aber dann sehe ich ihn da schlafen und denke daran, wie lieb und wie traurig und Hilfebedürftig er ist und bringe es nicht übers Herz.

    Ich kann lagsam nicht mehr....

    Danke fürs lesen, Liebe Freunde

    Eure Yuna

    Hallo lütte69   mollyfisch   Saphira und Mona

    Danke erstmal, für eure tollen Beiträge ❤️

    Seit unserem Tochter auf der Welt ist, nehme ich mich für sie schonmal zurück.

    Für mich selber denke ich immer "was soll's denn? Ich kann das schon vertagen, aber der kleine Wurm ja nicht "

    Wenn er also wieder zu viel hat (eine Flasche Vodka am Tag ist normal) ziehe ich mich meistens mit ihr ins Schlafzimmer zurück.

    Vorher musste ich immer dem Bedürfnis nachkommen, ihn zufrieden zu machen, wenn er denn wieder Streit gesucht hat.

    Jetzt brauche ich dir Energie aber für die Kleine.

    Oft fällt es mir aber schwer und ich bin dann sehr unruhig.

    Gestern war da wieder dieses Gewissen...

    Eigentlich wollte er Gesten nicht trinken... naja, als ich vom Einkaufen kam, war klar, was er in der Zeit gemacht hatte... ich war stink sauer und wild entschlossen, ganz bald zu gehen! Gesagt habe ich das natürlich nicht, aber er hatte gemerkt, dass ich enttäuscht war... dann hatte ich den Eindruck, er bemühe sich, langsam zu machen. Hat mir viel zum Mund gesprochen,mir Abends essen gekocht (das macht er häufig, er kocht gerne).

    Dann der traurige, suchende Blick... ich Schmelze ;(

    Am Abend habe ich dann die Kleine ins Bett gebracht (das dauert gern mal eine Stunde, diesmal auch) in der Zeit hätte er essen vorbereiten und duschen können... Als ich runter kam, war er wild am telefonieren, hatte die Flasche leer (0,5l + ein Fachmann) und war nicht duschen (schon den dritten oder vierten Tag in Folge nicht). Und wieder Enttäuschung und Wut...

    Heute das selbe in grün.

    Genau, mollyfisch ... das ich jetzt hier oben mit dem Baby liege und weine bekommt er nicht mit, weil der vodka wichtiger ist...


    Saphira

    Oh man, das ist echt krass.

    Ich kann das ein wenig mitfühlen. Mein Mann hat eine Persönlichkeitsstörung, adhs und Depressionen.

    Natürlich will Er auch dagegen nichts machen, außer natürlich sich selbst bemitleiden.

    Und wegen seines misstrauen und seiner Eifersucht habe ich meinen besten Freund aufgegeben, den ich auch schmerzlich vermisse...

    Es tut mir wahnsinnig leid für dich und deine Kinder, dass ihr da durch müsst, aber ich freue mich, dass du es geschafft hast, von Ihm loszukommen. Auch wenn er nicht der Vater für eure Kinder sein kann, bist du jetzt, wo du für dich da bist, die beste Mama die deine Kinder nur haben können <3

    Mona

    Das klingt ja nach einem Erfolg für euch beide! Für dich, dass du dich abgrenzen kannst! Mega! Ich möchte das auch für mich und arbeite daran. Und für ihn, dass er es geschafft hat, trocken zu werden (hat er schon Rückfälle gebaut?) Und für euch beide, dass ihr es geschafft habt, ein Paar zu bleiben <3

    Mir ist natürlich klar, dass das die absolute Ausnahme ist....

    Hat sich der Charakter denn verbessert, oder verschlimmert? Wie kann ich mir das vorstellen?

    Nochmal vielen Dank euch allen für eure Anteilnahme und Beiträge

    Liebste Grüße,

    Yuna

    Aber heute ist der Todestag seines Hundes

    Da hatte er ja einen guten Grund, wieder zu trinken....

    Und das lässt ihn für sich bestimmt auch in die Opferrolle rutschen, nicht wahr?

    Wie falsch kann die Wahrnehmung eigentlich sein?

    Das frage ich mich auch jedes Mal wieder... genau jetzt in diesem Moment.

    Ich glaube immer wieder aufs neue seine Versprechen, seine Liebesbekundungen usw. Und am Ende trauere ich wieder. Er ist glücklich, denn er hat ja benommen, was er wollte.

    Und auch zuzugeben, dass auch er was falsch gemacht... ja, und wieder selbstmitleid, und wieder ein grund zu trinken.

    Ein Teufelskreis...

    Liebe Grüße und viel Kraft!

    Yuna :)

    Liebe Saphira

    Vielen Dank für deinen Beitrag <3

    Es ist toll, dass du es geschafft hast, von deinem Mann los zu kommen! :)

    Darf ich fragen, wie lange das bei dir gedauert hat? Und was war dein kanckpunkt?

    Vor dem finanziellen habe ich keine Angst. Ich habe eine tolle Familie, die mich unterstützen würde, außerdem bin ich es gewohnt, mit wenig Geld auszukommen.

    Auch die Meinung der anderen wäre sicher nicht negativ. Ich wette,jeder der wüsste, wie es bei uns läuft, würde mir dazu raten. Wahrscheinlich erzähle ich es deshalb auch keinem (außer meiner Mutter, die weiß alles, mein Vater weiß ein wenig)

    Es ist das schlechte Gewissen, die Angst er könne wegen mir dann leiden, weil ich ihn habe fallen lassen...

    Schon der Gedanke, ihn traurig zu machen, macht mich fertig. Ich hänge zwischen Hass, Liebe und Mitleid fest.

    Ich glaube, er will nicht wahr haben, was er seinen Kinden antut. Er säuft es weg. Zu zweien hat er nicht mal Kontakt. Er leugnet, dass die Beziehungen wegen seinem Konsum gescheitert sind, gibt den Frauen die Schuld. Und er hat immernoch nichts gelernt. Er macht es bei mir uns unserer Tochter genauso. Und das obwohl er so sehr unter den Verlusten leidet. Und jetzt lässt er es wieder darauf hinaus laufen...

    Ich bin wie gesagt, in meinen Gefühlen so hin und her gerissen...

    Das bindet extrem und hat mit Liebe NULL zu tun! Das ist eine sehr ungesunde Bindung, klebt aber wie Superkle

    So ähnlich habe ich mir das auch schon überlegt... Er zielt auf mein Gewissen ab, er erpresst mich emotional, genauso wie seine Mutter. Das klebt sehr, ja v.v

    Wie ging es dir, als es bei genug war, klick gemacht hat? Wie geht es dir heute?


    Cadda , danke dir

    Ja, das stimmt! Dieses Forum ist für diejenigen, die was geändert haben oder ändern wollen... ein winzig kleiner Teil von dem, was draußen in der Welt noch rum rennt...

    Oh gott, das ist so traurig...

    Morgenrot

    Vielen Dank für deine Antwort und deine Offenheit!

    Das macht mir Hoffnung.

    Hoffnung, dass es doch kein sinnloser Kampf ist <3

    Es scheint es ja wert gewesen zu sein, dass du es nicht geschafft hast, dich zu trennen.

    Total toll! Auch kämpfen und durchhalten kann sich lohnen.

    Bei all den Verletzungen, den Stress und der Aussichtslosigkeit frage ich mich auch immer, warum ich noch bei ihm bin...

    Dann muss ich an den Mann denken, in den ich mich verliebt habe und daran, dass er , ohne den Alkohol, ein wunderbarer, großherziger, humorvoller und liebevoller Mensch ist, dass er das Herz am richtigen Fleck hat!

    Und du sagts, er hat seine Ecken und kanten behalten?

    Sind denn das die, die schon vor dem Alkohol da waren?

    Und toll, dass ihr beide in Gruppen geht und gemeinsam darüber sprechen und daran arbeiten könnt!

    Wie habt ihr das erreichen können?

    Liebe Grüße,

    Yuna (^__^)/)

    MelScatterbrained

    Ich finde es toll, dass du für dich den Entschluss gefasst hast, dich zu trennen.

    Denn wenn du auf kurz oder lang auch daran zerbrichst, hat ja keiner was davon.

    Auch, dass du zu einer Beratungsstelle gehst, finde ich richtig super! Ich habe mich auch schon an eine gewandt, aber die Beratung ist diese Woche im Urlaub, daher habe ich leider noch keinen Termin.

    Hat er dir verraten, wie lange er schon trinkt?

    Es muss heftig sein, dass du ihn mitfinanzieren musst und der dann auch noch dein erspartes nimmt... kaum vorstellbar für mich.

    Mein Mann nimmt auch gerne aus dem ersparten, um davon dann seine Schnapsideen zu finanzieren... Projekte, die dann aber sofort angegangen werden müssen, aber nicht fertig gemacht werden, oder eben, weil er duun ist, in die Hose gehen.

    Immerhin geht er arbeiten und trägt den Großteil zur Haushaltskasse bei. Allerdings darf ich mir das dann auch oft anhören, wenn er betrunken wieder wütend wird.

    Das ist bei uns meistens der Fall, wenn ich ihm nicht gaaaaanz vorsichtig zum Mund rede. Und es fällt mir immer schwerer, weil er sooooo nervt!

    Er kann auch unglaublich lieb sein, wenn er betrunken ist, aber auf eine unglaublich anstrengende Weise, die ich kaum aushalte. Dr. Jekyll und Mr. Hyde, wobei ich auch Jekyll betrunken nicht mag.

    Nüchtern ist hier auch alles toll, aber das ist nur vor und kurz nach seiner Arbeit der Fall... also wenige Stunden am Tag.

    Und die versteckten Vorräte, oh ja! Ist das nicht schlimm?

    Ich frage mich immer, für wie dumm er mich hält... auch wenn er meint, ich würde nicht merken, dass er getrunken hat... (eigentlich ist das zwischen uns kein Geheimnis, außer er hat mal wieder versprochen aufzuhören und hat es wieder nicht geschafft)

    Kann total verstehen, dass du da kein Vertrauen mehr hast. Ich habe meins leider auch verloren. Außerdem bin ich um seine Ausreden müde...

    Du schreibst, dass Alkoholiker oft eine Pseudoempathie haben. Das Gefühl habe ich auch oft bei ihm. Ich zweifle nicht daran, dass er mich liebt! Er liebt mich mehr als alles andere auf der Welt, aber hauptsächlich liebt er, dass ich für ihn da bin. Und mit Liebesbekundungen, Geschenken und Gesten versucht er mich an sich zu binden. So fühlt es sich für mich an. Ich glaube, deswegen kann ich mich auch darüber nicht mehr so freuen....

    Und wenn es nicht sowas ist, dann droht er mit Suizid, wenn ich ihn verlasse...

    War/ist das bei euch auch so?

    Morgenrot

    Das ist interessant, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht...

    War das sehr schwer?

    Oder war das vlt auch was schönes?

    Liebe Grüße,

    Yuna <3

    lütte69

    Ja, im Prinzip sind es drei Kinder. Und mein Mann ist bei Leibe das schwierigste. Mit den anderen beiden muss ich nicht diskutiert und die machen mir auch nicht so viel arbeit...

    Wenn ich es mir aussuchen dürfte, was sein wird, was ich mir wünschen würde; dass es ist, wie wir es uns damals gegenseitig vorgeschwärmt haben; gemeinsam erwachsen werden, eine Familie gründen und erfüllt sein. Ich hätte gerne den Mann zurück, in den ich mich verliebt habe. Der ist nur noch selten da.

    Am meisten stelle ich mir vor, wo ich alleine mit meiner Tochter wohnen werde, was ich dann alles machen werde, die Freiheiten genießen werde, die ich nicht mehr habe. Ich richte in Gedanken die Wohnungen ein, die ich mir heimlich in Immobilien Apps anschaue....

    Ich möchte, dass er sich in den Griff bekommt oder ich den Schritt schaffe, mich zu trennen.

    Ich frage mich wirklich, was daran so schwer ist... wäre ich meine Freundin, hätte ich alles daran gesetzt, mich aus dieser Beziehung zu bekommen...

    Liebe Grüße,

    Yuna <3

    Hallo zusammen,

    Um ehrlich zu sein, ist es für mich mit sehr viel Scham besetzt, hier zu schreiben. Aber ich weiß nicht mehr weiter und fühle mich so alleine und hilflos.

    Mein Mann ist Alkoholiker. Das weiß seit dem ersten Tag, er hat nie ein Geheimnis daraus gemacht. (Am Anfang habe ich auch sehr gerne und sehr oft mitgetrunken, da war es für mich kein Problem)

    Wir sind jetzt über zwei Jahre zusammen, und etwas über ein Jahr verheiratet.

    Ich kam eigentlich auch "recht gut" damit klar, bis ich schwanger wurde und unsere Tochter vor drei Monaten zur Welt kam.

    Schon in der Schwangerschaft war sein Konsum eine riesen Herausforderung für mich. Er gibt sämtliche Verantwortung ab, an mich und/oder seine Mutter, hat starke Stimmungsschwankungen und ist mehr wie ein schwer erziehbares Kind, als wie ein erwachsener Mann.

    Jetzt muss ich aber auch meine Tochter schützen. Er ist ihr kein Vater, wie auch, wenn er ständig betrunken ist? Ich mag sie ihm nicht auf den Arm geben, weil er ... naja, spritig riecht und ich ihm nicht vertraue.... geschweige denn, ihn mit ihr alleine lassen.... es tut so weh, dass die kleine ihn fast nur betrunken kennt. Ich muss alles alleine machen, mit meiner kleinen im Schlepptau, was er natürlich betrunken unterschätzt. Jedes zweite Wochenende haben wir noch sein Kind aus erster Ehe... schon in der Schwangerschaft musste ich lange fahren, um ihn abzuholen und zurück zubringen, weil mein Mann keinen Führerschein hat. Jetzt muss meine kleine diese Touren mitfahren. Und sie hasst Auto fahren mittlerweile. Wenn sein erstes Kind dann da ist, muss ich mich auch um dieses kümmern, weil er trinkt. Somit kümmere ich mich um zwei kleine und ein großes Kind(ihn), den Haushalt und spiele noch für ihn den verständnisvollen Laune-regulierer (fast wie bipolar)

    Er macht bei der Arbeit blau, was ihn diese deswegen schon fast gekostet hätte... ich bin in Elternschaft, ich kann, wenn er den Job verliert uns drei nicht über Wasser halten.

    Nun ist es in diesem Moment so, dass er wieder seeeehr viel getrunken hat. Das nervt mich wirklich sehr, er ist dann anstrengend. Entweder sehr Liebebedürftig oder sehr wütend. Ich mag ihn dann nicht in den Arm nehmen, weil er so nach Alkohol riecht. Wir haben uns (in meinen Augen wegen einer Kleinigkeit) heftig gestritten und nun droht er mir mit Rausschmiss und dass er morgen nicht zur Arbeit geht. Er bepöbelt mich, vor unserer schlafenden Tochter. Ich liege jetzt mit ihr im Schlafzimmer... Er ist im Wohnzimmer. Ich weiß nicht, was ich tun soll.... ich hasse ihn so sehr, wenn er betrunken ist... ich bin einfach nur noch verzweifelt und ohnmächtig.

    Ich hoffe, ich kann hier Klarheit bekommen.

    Vielen Dank fürs lesen!

    Ich freue mich auf Zuspruch, Tips, oder was auch immer... <3