In der Phase als er über ein Jahr nicht trank wurde er nach meiner Einschätzung depressiv. War auch nicht wirklich schön und erfüllend. Null Interesse am Leben. Nur noch Arbeiten, Essen, Sofa....!
Genau wie bei mir! Wir scheinen einen sehr ähnlichen Fall zuhause zu haben.
Er kümmert sich auch um sogut wie alles, was Finanzen, Autos, Haus angeht.
Und er macht es super!
Depressive Verstimmungen machen sich bemerkbar, wenn er mal 2 Wochen nichts trinkt. Dann schaut er wie ein wahnsinniger Nachrichten im TV- den ganzen Tag.
Und regt sich darüber auf.
Und er regt sich über Menschen auf, das verlässt das normale Maß (Narzissmus!?).
Und selbstherrliches Verhalten legt er an den Tag- so wie ich kann das keiner.
Er ist in seinen Geschäften aber auch ein Genie. Muss ich anerkennen. Kein Zweifel.
Ich hab das Gefühl mein Mann kann sich nicht entspannen oder mal gelassen über etwas hinwegsehen. Der kleinste Fehler und er geht total in die Luft.
Und dann folgt meistens der erleichternde Saufexzess. Um dann 2 Tage krank im Bett zu liegen, wieder eine Woche zu arbeiten (oder 2 oder 3 oder 4) um dann wieder seinen Absturz zu haben.
Ich mochte das nicht mehr, meine Kraft reicht nicht aus, ständig so viel wie möglich vor meinen Kindern zu vertuschen, die Spuren zu beseitigen, Kinderbetreuung zu organisieren oder einen Ausflug ins Schwimmbad wenn Papa daheim seinen Tag 2 oder Tag 3 des exzesses hat.
Wo bin ich? Wo dürfen meine Bedürfnisse hin? Wann kann ich mich mal um mich kümmern??