Beiträge von Panama

    Wahrscheinlich wird es auch noch 2-3x mit nur einem Bier gut gehen und danach geht’s wieder voll los.

    So ähnlich war es bei meinem Mann. Er kam aus der Klinik, hatte 1-2 Wochen nichts getrunken und danach mit „einem“ Glas Wein wieder angefangen. Er hatte da noch nicht akzeptiert, dass es für ihn wirklich nie wieder geht. Es ist dann nochmal 2 Monate richtig eskaliert, bis ich ihn quasi rausgeschmissen habe.

    Was hat er dir denn erzählt, was er „gelernt“ hat?

    Sehe ich auch so.
    Was ist mit Zucker für Kinder? Mein „Lieblings“ Hass Getränk Nr 1 - der Durstlöscher. Gibt’s auf jedem Fußballplatz und ist mega beliebt bei den Kindern. Wird auch gerne mal von den Trainern ausgegeben nach nem Spiel.

    500ml Päckchen sund das und sie enthalten 50-60g Zucker!!!

    Empfohlene Tages!! Menge an Zucker für Kinder liegt bei 25g…

    Das war eine rhetorische Frage 8o.

    Siehst du, damit ist es seine Verantwortung und seine Schuld, falls er den Job verliert.
    Du bist überhaupt nicht für ihn verantwortlich! Du hast ihm zig Chancen gegeben. Bleib stark und lass dich nicht einlullen. Er ist erwachsen und kann sich selbst um Hilfe bemühen, falls er ernsthaft etwas ändern will.

    Ich habe nicht von einer Rama Familie geschrieben.

    Ich meinte eine Familie, in der das Kind weder körperlich noch psychisch misshandelt wird. Und in der die Eltern keine Alkoholiker sind. In so einer Familie hat ein Kind gute Chancen, selbst nicht zum Alkoholiker zu werden. Dass es auch Kinder gibt, die so aufwachsen und trotzdem Alkoholiker werden, habe ich nicht abgestritten, aber der Anteil ist deutlich geringer, das ist durch Untersuchungen nachgewiesen und kann man auf diversen offiziellen Internetseiten und in der Fachliteratur nachlesen.

    Mein Empfinden hier im Forum nach, ist der Anteil der Alkoholiker, die eine problematische Kindheit hatten (Elternteil oder beide Alkohliker, körperliche oder psychische Misshandlungen), wesentlich höher als der, die "behütet" aufgewachsen sind.

    Mal ehrlich, hättest du als Teenager auf jemanden gehört, der dir erzählt, dass Alkohol ungesund ist? Irgendwann ist es zu spät. Wer sich an dieser Naivität festhält, ignoriert die Realität. Wenn Alkohol verharmlost wird, dann sag einfach: "Genau wegen solcher Sprüche bin ich zum Alkoholiker geworden."

    Ich garantiere dir, danach herrscht erst mal Stille. Und wenn es weiter interessiert, fragt nach.

    Wegen irgendwelcher Sprüche, egal in welche Richtung wird man bestimmt nicht zum Alkoholiker.

    Es gibt aber Grundbausteine für Eltern, die das Risiko deutlich minimieren, dass die Kinder zu Alkoholikern werden.

    Der wichtigste dabei ist, dass die Kinder in einem liebevollen, wertschätzenden und sicheren Zuhause aufwachsen.

    Meine Tochter ist fast 14 und hatte letztes Wochenende gefragt, ob sie was von meiner Bowle probieren darf. Meine Freundin hat es ihrem Sohn erlaubt und ich hab es dann auch erlaubt, weil ich überrumpelt war. Das war aber falsch, ich hätte es nicht zulassen sollen. Hab in der Zwischenzeit mit ihr gesprochen und ihr erklärt, dass es falsch war von mir. Hat sie verstanden und sie wird auch nicht mehr fragen, denke ich.

    Das Thema mit den Kindern hatte ich gerade. Es ist super, dass du dich ja jetzt schon mit beschäftigst, ich bin letztes Wochenende überrumpelt worden und habe falsch reagiert. Ein gutes Vorbild sein und die Kinder liebevoll großziehen sind die wichtigsten Bausteine. Dazu gibt es wichtige Infos und sehr hilfreiche Tipps wie ich finde auf einer Webseite vom Bundestinstitut für Gesundheit m. Such mal nach „kenn dein Limit“, da findest du Antworten auch für Eltern unter dem Punkt Beratung.

    Wenigstens etwas, das ist ja schon mal sehr gut für dich :-).

    Das andere wird die Zeit zeigen, wenn er das nicht vwirlich für sich macht, wird es wohl kein langfristiger Erfolg. Hier hat man ja auch schon oft von Drehtürpatienten gelesen, die mehrere Entzüge und Langzeittherapien gemacht haben und die trotzdem weiter trinken.

    Für die Kinder ist es natürlich richtig mies, aber an deiner Stelle würd ich mich auf diese spontanen Dinge nicht einlassen. Das muss er einfach lernen, dass er halbwegs verlässlich sein muss, wenn er Kontakt zu den Kindern haben will.

    Hi Nika,

    es gibt glaub ich, keine eindeutige Definition für Co-Abhängigkeit. Fakt ist auf jeden Fall, dass dein Mann sehr viel trinkt und dich das stört. Wenn er dir zu liebe nicht weniger trinken will oder kann, musst du gucken, wie du damit zurecht kommst. Ihm Vorschriften machen und kontrollieren ist auf jeden Fall schlecht für dich. Er ist erwachsen und kann so viel trinken, wie er will, das ist sein Problem und seine Verantwortung. Es ist aber natürlich keine Grundlage für eine gesunde harmonische Beziehung, wenn der eine Partner permanent die Grenzen des anderen überschreitet und man keinen gemeinsamen Weg findet.

    Deine Gedanken kreisen dauernd darum, ob und wann und wie viel er trinkt. Das kann dich auf Dauer richtig krank machen.

    Hi Franzi,

    schön, dass du dich mal wieder meldest. Wie gehts dir so?

    Was genau meinst du mit "heiße Luft", er hat also überraschend keine Lust, sich regelmäßig um die Kinder zu kümmern, obwohl er dir vorher das Wechselmodell angedroht hat? Das ist bestimmt sehr anstrengend für dich und gemein den Kindern gegenüber. Wie kommen sie zurecht?

    Gibts denn von der rechtlichen Seite was neues, da müsste sich doch in drei Monaten was getan und was geklärt haben?

    Ich lese das so, dass es um den Empfang ging und nicht um den Arzt.


    Ich muss sagen, dass ich das auch wirklich bei vielen Ärzten als absolut unangenehm empfinde beim Empfang. Da steht man teilweise mit zehn Leuten in der Schlange und die Tür zum Wartezimmer ist auch noch offen. Und dann steht da was von 1.5m Diskretionsabstand. Ha ha.

    Und ich war übrigens schon öfter mal beim Arzt und hab da Bekannte getroffen. Und das find ich teils wirklich sehr blöd, wenn die wüssten, weswegen ich da bin.

    Was meinst du denn damit, dass es in der Realität anders aussieht?

    Es hat schon immer Väter gegeben, die sich gekümmert haben und wo die Mutter "das Problem" war/ hatte.

    Trotzdem ist es in der Realität immer noch bei weitem so, dass die Väter weit häufiger das Problem sind und sich nicht kümmern und die Frau alleine damit mit den Kindern dasteht.

    Eine Mutter ist auch nie ein Vaterersatz. Wichtig ist einfach, dass es wenigstens ein Elternteil gibt, dass kein Suchtproblem hat und sich stabil und zuverlässig um die Kinder kümmert.