Das weiß ich nicht. Bei uns gibt es so eine Beratungsstelle von der Stadt. Es gibt aber wohl auch Stellen von der Caritas, Diakonie etc, kommt halt drauf an, wo man wohnt.
Am besten googlest du das mal für deinen Wohnort.
Das weiß ich nicht. Bei uns gibt es so eine Beratungsstelle von der Stadt. Es gibt aber wohl auch Stellen von der Caritas, Diakonie etc, kommt halt drauf an, wo man wohnt.
Am besten googlest du das mal für deinen Wohnort.
Hast du dich schon mal bei einer Suchtberatung gemeldet? Dort bieten sie auch Gespräche für Angehörige an. Da kannst du auch Hilfe und Tipps bekommen, wie du mit deiner Tochter reden kannst.
Ich musste recht lange auf Termine warten.m, aber die Gespräche haben mir sehr geholfen.
Es ist ja nicht nur verbale und/ oder körperliche Gewalt schlimm.
Betrunkene Menschen verhalten sich anders als Nüchterne und das kann Kinder auch verängstigen.
Oder was ist denn, wenn du auf Reisen bist, und er stürzt abends mal volltrunken und liegt blutend in der Bude? Und deine Tochter findet ihn dann?
Oder ihr passiert abends/ nachts mal was und er ist nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern? Oder er fährt nochmal betrunken mit ihr im Auto, baut einen Unfall und es geht nicht glimpflich aus?
Hat dir denn deine Tochter nicht leid getan? Das muss doch total beängstigend für sie gewesen sein
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Ach so, das war mir nicht klar, dass er schon öfter was eingesehen und Versuche gestartet hat.
Nee, also wenn er dann jetzt immer noch meint, ein Bier zum Grillen wäre okay und Lob für drei nüchterne Tage erwartet... dann sieht es nach einer vorgeschobenen Veränderung aus, damit du wieder Ruhe gibst und einlenkst :-(.
So oder so ist das alles ein riesiger Mist. Mein Mann trinkt nun seit 8 Monaten nichts mehr, aber ich bin mir auch lange noch nicht sicher, ob er es wirklich ernst meint oder ob er für sich jetzt eine Art trockenes Jahr einlegt oder so.
Das ist ja schon mal gut, dass er nun endlich zugegeben hat, was du schon lange geahnt hast.
Und die Einsicht, dass er ein Problem hat, ist auch gut. Zu akzeptieren, dass kontrolliertes Trinken nicht funktioniert, ist wahrscheinlich für die meisten das Schwierigste überhaupt. Vielleicht helfen ihm da ja die Besuche beim Hausarzt und bei einer SHG. Ob er das dann wirklich irgendwann einsieht, akzeptiert und auch umsetzt, wird die Zeit zeigen. Alkoholabhängig ist man ja nicht nur, wenn man körperlich abhängig ist oder Entzugserscheinungen hat, wenn man aufhört. Da gibt es auch andere Punkte, vor allem bei "Quartalstrinkern".
Für dich ist jetzt das Wichtigste dranzubleiben. Super, dass du den Fokus erstmal auf dich legst, ins Handeln kommst und deine Gesamtsituation verbesserst.
Hast du denn mal mit ihr gesprochen?
Hm, mal provokativ gefragt, und was tust du alles für ihn?
Es ist seine Entscheidung, ob er trinken will oder nicht. Da wirst du nicht viel dran ausrichten können, genauso wenig wie seine Mutter.
Genauso wie es auch seine Entscheidung ist, ob er die Medikamente nimmt oder nicht. Er ist erwachsen und kein Kind mehr.
Ehrlich gesagt, liest sich das grundsätzlich nicht nach einer gesunden Beziehung, die ihr da führt.
Pass gut auf dich und dein Kind auf.
Ich finde das nicht so „eindeutig“. Und eindeutig in Bezug auf was überhaupt?
Wenn ich das richtig verstehe, hat er in deiner Gegenwart 3x Alkohol getrunken und einmal an einem Abend, wo er sich mit Freunden getroffen hat. Das und die geschilderte Menge finde ich persönlich in völlig normalem Rahmen. Aber wenn dich das stört, ist das natürlich trotzdem Mist.
Wie lange seid ihr zusammen?
Ich würde ihn offen auf das Thema ansprechen.
Oder du fährst mal in der Woche überraschend bei ihm vorbei.
Du hast dir das doch selbst beantwortet. Im Grunde ist es gleich, es wird sich nichts ändern, ob du es ansprichst oder nicht.
Suchst du denn aktiv nach einer Wohnung? Hast du noch Hoffnung, dass sich was verändert?
Liebe Lulu, das scheint ja der Klassiker zu sein. Vater Alkoholiker und so rutscht der Sohn da leider auch rein. Weil er in einem kranken Familiensystem groß geworden ist und wohl nichts anderes kennt. Kinder übernehmen das, was sie von den Eltern vorgelebt bekommen.
Umso wichtiger für dich und deine Kinder aus dem System auszusteigen.
Und denk daran, die Verantwortung dafür, dass er trinkt, trägt er ganz alleine. Nur er kann etwas verändern, aber das müsste er wirklich wollen.
Da hast du nun schon so viel schlimmes erlebt und deine Kinder ja auch. Umso wichtiger, dass du dich erstmal um dich kümmerst! Nur wenn du gesund und stark bist, kannst du dich auch mit voller Kraft um deine Kinder kümmern. Umso wichtiger auch, dass du dir Hilfe suchst und vielleicht aufarbeiten kannst, wieso es so weit kommen konnte, dass du in so toxische Beziehungen geraten bist.
Du bist wichtig und es wert, dass du auch von anderen wertgeschätzt wirst!
Du kannst auch für dich Termine bei der Suchtberatung machen, mir haben die Gespräche dort sehr gut getan.
Leider liest sich das sehr ähnlich wie viele Geschichten hier. Es wird dir bestimmt gut tun, hier im Forum zu lesen. Mir hat das sehr viel gebracht.
Das klingt sehr schlimm, was du da alles mitgemacht hast.
RedFlag, wie gehts dir?
Wie gehts dir inzwischen?
Wenn das alles so einfach wäre, würden auch nicht tausende Elternteile bei prügelnden Partnern bleiben (wo auch die Kinder verprügelt werden). Da muss soviel mehr dahinter stecken, weshalb man es nicht schafft, sich aus einer toxischen Beziehung zu lösen.
Ist es eig mòglich dass man mehrere Tage nüchtern sein kann trotz Sucht?
mein Mann ist ein sogenannter Quartalstrinker. Er hat sehr oft mehrere Tage nichts getrunken und war dann auch wirklich nüchtern. Aber wenn er anfing, war es meistens totaler Kontrollverlust. Er konnte nicht nach 1-2 Gläsern aufhören. Und dann fing es irgendwann an, dass er nach einem Absturz am nächsten Tag schon tagsüber gegen den Kater angetrunken hat. Das steigerte sich dann über einige Tage. Und dann brauchte er 3-4 Tage zum „Runtertrinken“ und Ausnüchtern.
Ich denke nicht, dass er dich ernst nimmt.
Vielleicht wenn du jetzt langsam aber sicher wirklich Konsequenzen ziehst.
Mein Mann hat zumindest immer nach einer Trinkphase eingesehen, dass es er ein großes Problem hat und das so nicht weitergeht. Aber erst, als ich ihm wirklich klar gemacht habe, dass ich mich trenne , wenn er weiter trinkt, hat er was verändert. Zu dem Zeitpunkt hatte er bereits ca 4 Wochen nicht mehr bei uns gewohnt.
Dein Mann hat recht, es ist kein Verbrechen zu trinken. Es ist auch nicht verboten. Jeder hat das Recht dazu, sich zu Tode zu saufen, klar.
Es hat aber nun mal dramatische Auswirkungen.
Ist dein Mann denn überhaupt noch mal nüchtern oder trinkt er quasi täglich?
Und wie oft ist das denn mit dem Einnässen schon vorgekommen? Was sagt er denn dazu, wenn sowas passiert? Das kann er doch nicht normal finden? Und wenn er öfter so sturztrunken ist, dass sowas vorkommt, dann muss es doch auch schon andere furchtbare Vorkommnisse gegeben haben?
Und noch was, wenn er nur eine Therapie macht, weil du das gerne hättest, wird das sicher nicht viel bringen ![]()