Du schreibst, ihr seid erst seit zwei Jahren zusammen. Dein Freund hat schon mehrere stationäre Therapien hinter sich, dann ist er schon deutlich länger Alkoholiker als zwei Jahre, verstehe ich das richtig?
Beiträge von Panama
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Du musst deinem Kind ja erstmal noch gar nichts erzählen. Es klingt so, als müsstest du dich erstmal beraten lassen und dir selbst klar werden, wie das Ganze für euch weitergehen kann.
Eine Frage zu eurer Wohnsituation - hat das Kind ein eigenes Zimmer? Könntest du da mit deinem Kind schlafen, in so Situationen, wo dein Mann dich zutextet und nicht schlafen lässt?
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Das tut mir sehr sehr leid für euch.
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Hat er den konkret irgendwas gesagt, was er jetzt angehen und ändern will?
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Ach Mensch, das liest sich wirklich alles so schlimm. Wie ist denn der Kontakt zu den leiblichen Vätern deiner Stiefkinder?
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Oh Mann, das ist eine richtig miese Situation, in der du da steckst.
Ich bin echt fassungslos, dass du so wenig Unterstützung von den Beratungsstellen und dem Jugendamt bekommst, das darf doch wohl nicht wahr sein. Wenn du genug Kraft hast, würde ich aber versuchen, da dran zu bleiben, vor allem für deinen Jüngsten.
Dass die Schwiegerfamilie das Problem abstreitet... puh. Da weiß man ja kaum, was man dazu sagen soll. Immerhin ist es ja offiziell dokumentiert mit der Alkoholfahrt deiner Frau. Daraus kann ja auch keiner einen Strick drehen von wegen einmaliger Ausrutscher, denn wenn man mit 2 Promille überhaupt noch in der LAge ist, sich hinters Steuer zu setzen, dann muss man ja schon von einem hohen regelmäßigen Konsum und einer Toleranzentwicklung ausgehen.
Und lass dir bloß nicht einreden, dass du der Grund bist, warum sie trinkt. Gründe und Ausreden wird sie immer finden, das gehört wohl zum Krankheitsbild dazu.
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Ich finde auch, dass seine Komplimente und Liebesschwüre nicht viel wert sind. Wenn er mal wirklich nüchtern ist, was er dann sagt, das zählt.
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Weißt du, das muss doch keine endgültige Entscheidung sein. Vielleicht wacht er ja auf, wenn du erstmal weg bist.
Sag nur nicht, du gehst und dann machst du es doch nicht.
Hast du mal über eine Mutter- Kind Kur nachgedacht? Dann könntest du Abstand gewinnen und zur Ruhe kommen.
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Tja, dann ist das sehr bitter, aber dann passt es für dich einfach nicht mehr.
Er will nichts ändern, was ja auch seine Entscheidung ist. Wurde hier auch schon mal geschrieben, es ist nicht verboten, sich totzusaufen.
Du brauchst ihm nicht zu sagen, wie es dir geht. Das interessiert ihn nicht wirklich. Er möchte, dass du funktionierst, dich um ihn kümmerst und alles mit den Kindern regelst. Aber Stress machen sollst du ihm natürlich nicht, das nervt ja, er möchte ihn Ruhe trinken können.
Du hast schon soviel geschafft, du wirst auch noch mehr schaffen. Du willst doch nicht, dass deine Kinder auch irgendwann krank werden durch die Situation.
Für dich ist es ein andauernder Eiertanz und Ksmpf, den du nicht gewinnen kannst.
Und schieb bitte nicht die heile Familie vor und den Papa, den du den Kindern nicht nehmen willst.
Ihr seid keine heile Familie und könnt den Kindern auch keine gute Beziehung vorleben. Der Papa ist kein guter Vater, wenn ihm der Alkohol wichtiger ist als die Kinder. Punkt. Und du nimmst den Kindern nicht den Vater, wenn du gehst. Er trägt dafür die Verantwortung, denn er entscheidet sich fürs Trinken.
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Wenn ich das richtig verstehe, wusstest du von Anfang an, dass er Alkoholiker ist, ist das richtig?
Er sieht das auch selbst so und hat aber nicht vor, was daran zu ändern?
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Versuch doch nochmal eine Beratungsstelle zu finden. Vielleicht gibt es ja noch was anderes außer der Diakonie? Ich war bei einer städtischen Stelle und musste da ewig auf einen Termin warten. Aber das Gespräch hat mir sehr gut getan. Da bekommst du auch Tipps, wie du mit den Kindern und dem Alkoholthema umgehen kannst.
Wichtig ist, dass du dir klar machst, was du willst. Dein Mann zeigt gar keine Ambitionen, ernsthaft mit dem Alkohol aufzuhören. Willst du dir und den Kindern das wirklich antun? In dem Wissen, wie schlimm das auf Dauer für die Kinder wird und dass viele Kinder, die mit Alkoholikern aufwachsen, später oft psychisch krank und dazu auch oft selbst Suchtkranke werden?
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Mir fällt gerade auf, dass du nun seit fast fünf Monaten hier bist. Was hat sich denn für dich geändert? Warst du inzwischen mal bei einer Suchtberatung oder Familienberatung?
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Genauso meinte ich das. Warum sollte er sich trennen? Für ihn läuft doch alles bestens.
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Und wer wäscht, kauft ein, kocht, putzt…?
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Wir brauchen glaube ich beide dringend Behandlung.
da kann er sich ja selbst drum kümmern, falls er einsieht, dass er Hilfe braucht. Kümmere du dich bitte zuerst um dich und deinen Hund. Hast du einen Plan, wie es für dich weitergehen soll heute und die nächsten Tage??
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Hab ich mir doch gedacht, dass er keinen Führerschein mehr hat. Und so wie es bei ihm aussieht, wird er den wohl auch in den nächsten JAhren nicht zurückbekommen.
Um was für ein Auto geht es denn, ich hoffe, es ist ein neues in gutem Zustand?
Was heißt denn, er hat dir nicht erlaubt, was anzusparen? Der Typ ist ja echt der Knaller, lässt dich im Garten arbeiten, dein Geld ins Haus stecken, lässt dich ohne Heizung im Winter in der Bude sitzen, schenkt dir ein Auto und nimmt es wieder zurück... unglaublich alles.
Also wirklich, bitte verzichte nicht einfach auf das, was dir zusteht. Und wenn er dir droht, im betrunkenen Kopf sagt man ja vielleicht auch einiges, aber dann müsste er ja auch erstmal in der Lage sein, überhaupt was unangenehmes anzustellen. Und wie gesagt, Gespräche nur mit Zeugen oder am besten nur noch schriftlich kommunizieren. Das macht es wahrscheinlich auch für dich leichter, Abstand zu gewinnen.
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Ach so, das war mir nicht klar. Danke für die Erklärung. Sorry, dass ich nicht alles parat hatte, im ersten Beitrag steht das ja, dass er einen Rückfall hatte.
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Was heißt das jetzt, das Auto gehört dem, der den Brief besitzt? Was genau bedeutet „besitzen“? Sie hat doch gesagt, dass sie den Brief hat. Aber sein Name steht drin. Und sie kann nicht beweisen, dass er ihr das Auto geschenkt hat.
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Dass es juristisch nicht einfach ist, das ist wohl allen klar.
edit- aber sie könnte es sich ja einfach machen, ihm das Auto und die Papiere zurückgeben und auf alle Ansprüche verzichten. Damit sie ihre Ruhe hat.
Und ich finde das nicht gut, wenn man ohne Auseinandersetzung auf etwas verzichtet, was einem rechtlich zusteht.
Und wie gesagt, ich denke nicht, dass Männer Freunden raten würden, auf alles zu verzichten, damit sie ihre Ruhe haben.
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Ich bin echt überrascht, dass hier einige dafür sind, einfach so auf das Auto und den Unterhalt zu verzichten.
Das kommt mir sowas von typisch Frau vor. Dass würden Männer sich untereinander bestimmt nicht raten.