Beiträge von Panama

    Linde, ich glaube, es ist nicht das gemeinsame Kind.

    Ja, der Sohn hat auch das Recht sich rauszuziehen. Sie aber auch. Und sie muss sich nicht mit „verheiratet“ unter Druck setzen lassen.


    Du hast das bislang so toll gemacht, bleib bitte weiter stark. Du hast deinem Mann so viel gegeben, jetzt muss er für sich selbst sorgen.

    Wenn er keinen hat, der ihn in die LVR bringt, dann muss er eben mit dem Taxi hinfahren. Mal abgesehen davon, glaube ich nicht, dass es was bringt. Er will doch anscheinend gar nicht wirklich was ändern.

    Vielleicht, aber nur vielleicht, wacht er tatsächlich richtig auf, wenn du ihn jetzt wirklich fallen lässt und dich nicht mehr kümmerst. Bislang hat er sich ja jedesmal rumgekriegt, warum sollte er was ändern?

    Er ist erwachsen, es ist sein Leben, er muss selbst klar kommen.

    Und du bist auch erwachsen und hast nur ein Leben. Du hast soviel Schönes, an dem du dich hoffentlich wieder aufrichten kannst. Dein Hund ist großartig. Und du hast deine hübsche Wohnung für dich. Hast du für die nächsten Tage vielleicht eine Freundin mit der du dich mal treffen und dich bei ihr ausheulen kannst?

    Ich wollte mal wieder ein Update da lassen.

    Zurzeit läuft alles prima.

    Gestern war die Weihnachtsfeier von der Firma im Restaurant. Das Essen war super lecker. Es wurde reichlich getrunken, Bier, Wein und Schnaps. Wir haben uns an Wasser, Kaffee und Tee gehalten. Meinem Mann hat es wohl nichts ausgemacht, er sagt, drei Tage vorher, als er nach einem harten Tag auf Dienstreise abends ins Hotel kam, da hätte er den Gedanken gehabt, dass er gerne einen Wein hätte.

    Ich brauche unbedingt noch ein Alternativgetränk für Wasser im Restaurant. Zuhause trinke ich literweise Sprudel. Aber im Restaurant ist der ja immer eiskalt und das ist echt der Horror für mich (und leider bieten nur die wenigsten Wasser mit Zimmertemperatur an).

    Auf jeden Fall haben wir jetzt damit die erste Feier hinter uns gebracht, wo viel getrunken wurde, die Feiern davor hatte er abgesagt. Gestern ging das schlecht. Als Chef die eigene Weihnachtsfeier schwänzen wäre wirklich blöd gewesen.

    Ansonsten hab ich noch viel um die Ohren, bin aber schon ganz gut im Zeitplan, was die Weihnachtsvorbereitungen angeht und jetzt freue ich mich langsam auf die nächste Woche :-).

    Was meinst du mit „nicht viel“? Nicht ausführlich geschrieben oder nicht viel gemacht?

    Ich persönlich finde Job kündigen, Kontakte abbrechen, zur Suchtberatung gehen, stationäre Langzeit-Therapie anleiern und festmachen plus Selbsthilfegruppe beitreten schon echt viel.

    Du hast echt schon viel geschafft Ena, die Zeit bis Januar rockst du jetzt auch noch. Hier bekommst du bestimmt noch hilfreiche Tipps, falls dein Teufel dich mal ärgeren sollte!

    Sieh das mal nicht so eng. Ich find es immer gut, wenn viel geschrieben wird.

    Jetzt ist es aber so, dass hier manche schon sehr lange dabei sind und schon sehr sehr viel gelesen haben. Manche melden sich hier, schreiben ein paar Tage was und sind dann wieder weg. Dann hat man vielleicht als langjähriger User nicht immer die Zeit, alles ganz genau und ausführlich zu lesen.

    Ich find es auf jeden Fall super, was du schon alles angeleiert und geschafft hast.

    Mir gefällt auch dein Bild mit dem Teufelchen. Auch wenn ich keinen Schimmer habe, wie dich das anfühlt, aber bleib stark und kämpfe weiter! Hör auf den Engel auf der anderen Seite!!!

    Übrigens finde ich auch, dass du echt schon sehr viel mitgemacht hast in den letzten Jahren. Das tut mir sehr leid für dich.

    Hallo Hope,

    es ist ein Buch der Stiftung Warentest "Problem Alkohol - Wege aus der Hilflosigkeit" heißt das.

    Alkoholabhängigkeit betrifft auch Familie und Freunde

    • Fachwissen und Hilfe für alle Phasen der Krankheit
    • Mit Fokus auf Angehörige und Freunde
    • Bewährte Kommunikationsregeln für konfliktfreies Zusammenleben
    • In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V.

    Ich habe ihn nach dem für mich zweiten Tiefpunkt, an dem für mich klar war, dass ich so nicht mehr mit ihm weiterleben will, rausgeworfen bzw. gebeten zu gehen. Er zog erstmal ins Hotel. Das war nicht langfristig geplant oder so, sondern eher eine Kurzschlussreaktion, deswegen ging er mit einem Koffer und nicht mit Sack und Pack.

    Ich habe in der Zeit hier viel im Forum gelesen, einen Termin bei der Suchtberatung für mich gemacht, weil mir immer klarer wurde, dass ich nicht mehr mit ihm leben will, wenn er weiter trinkt.

    Ein richtig klärendes Gespräch war zu dem Zeitpunkt nicht möglich, weil er gar nicht richtig nüchtern war.

    Es war eine sehr belastende Zeit, weil zeitgleich sein Stiefvater ins Hospiz kam und kurz darauf starb.

    Danach hatten wir dann das Gespräch, in dem ich ihm erklärt habe, dass ich mich trenne und auf keinem Fall mit ihm zusammen bleibe, wenn er weiter trinkt. Er war darüber ziemlich schockiert, weil er dachte, er könne wieder einziehen.

    Er hörte dann auf zu trinken und veränderte einige Dinge. Er ging regelmäßig zur Therapie.

    Ich gab ihm noch eine Chance, um mir später nichts vorwerfen lassen zu können (von ihm nicht und auch von den Kindern nicht). Und bislang hat er sie genutzt und ist weiterhin trocken.

    Ja… das erklärte mir die Therapeutin heute auch. Nur wenn er Verantwortung für sich übernimmt, hat er eine Chance auf langfristige Heilung. Er muss für einen Ausgleich sorgen.

    Sobald ich da für ihn „Sorge“ nehme ich ihn diese Chance…

    Ganz genau. Das ist mir hier durch dieses Forum und durch ein Buch klar geworden.

    Das ist das Bittere an dem Ganzen. Man will helfen und man es dadurch nur noch schlimmer.

    Es ist ja in den meisten Fällen auch sinnvoller, wenn ein Einzelner auszieht und der- oder diejenige, der mit den Kindern lebt, in der Wohnung verbleibt.

    In vielen Fällen dürfte es auch für die Kinder schöner sein, wenn sie in gewohnter Umgebung bleiben können.

    Aber das hilft ja nichts, wenn der Andere es nicht einsieht und nicht gehen will.

    Andererseits ist es vielleicht doch auch besser, man geht mit Kind und Kegel und startet einen richtigen Neuanfang ohne blöde Erinnerungen in der alten Wohnung.

    Lotta - du musst ja nichts überstürzen. Aber hast du denn schon mal einen Termin für dich bei der Suchtberatung gemacht? Du könntest dich auch an Beratungsstellen wenden, um mal die finanzielle Lage richtig zu klären. Oder weißt du das alles schon genau, was euch zustehen würde?

    Aber so bleibt alles beim Alten. Wenn du eins drauf setzt, ist das vielleicht der Anstoß für ihn, was zu ändern. Und wenn nicht, dann ist das so. Aber dann hast du es wenigstens auf Sicht besser. Und deine Tochter auch.

    Das finde ich toll :thumbup: :thumbup: :thumbup: ! Ich stehe total auf hellrosa und hellblau :-)! Wir hatten in unsere alten Küche eine Wand in hellblau gestrichen, das so toll aus kombiniert mit weißen Möbeln.

    Momentan habe ich in der Küche so abgesetzte Wände rosa gestrichen und wir haben rosa Utensilien wie Brotdose, Teekessel etc. von Wesco. An rosa Möbel hab ich mich nicht ran getraut, aber Deko und Wände gehen immer :love: .

    Das ist so bitter wie er mit den Kindern umgeht und mit dir. Bitte, dass musst du dir nicht gefallen lassen! Was das mit den Kindern macht, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

    Du verbesserst seine Heilungsschancen, wenn du jetzt gehst! Ansonsten kann er dich überhaupt nicht ernst nehmen, fühlt sich mit seinem Verhalten vollkommen im Recht und wird überhaupt keinen Grund sehen, etwas zu ändern!

    Und nochmal, das Verhalten deiner Kinder ist völlig normal, es gibt überhaupt keinen Grund deshalb ansatzweise so zu reagieren wie dein Partner er tut. Nimm ihn nicht in Schutz!!

    Du hast geschrieben, dass er am Sonntag noch viel getrunken hat und gestern offen und bereit für Hilfe war… da kann er ja noch gar nicht wieder richtig nüchtern gewesen sein.

    Dann schreibst du noch, er geht dich nicht körperlich an, aber er schmeißt mit Dingen?? Das stelle ich mir wirklich schrecklich und beängstigend vor. Bekleidend wird er auch noch. Das ist doch kein Leben für dich und die Kinder :cry:.

    Und auch was die anderen sagen - für Hilfe ist er erstmal allein zuständig und da sollte er dir mit Taten beweisen, dass er was ändern will.

    Du bist weder Schuld daran, noch dafür verantwortlich, dass er trinkt!

    Bitte lies dir hier viele Geschichten der anderen durch. Mir hat das sehr geholfen und viele Fragen beantwortet.

    Ich wünsche dir starke Nerven und viel Kraft!