Dein Partner möchte anscheinend weitertrinken. Wenn dich das stört, kommt ihr beide auf keinen grünen Zweig. Er wird und will nicht aufhören, also bringt es auch nichts, wenn du ihn dauernd kritisierst und Streit anfängst. Entweder du akzeptierst das so oder du musst für dich was ändern.
Beiträge von Panama
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Hi Haferflocke,
natürlich ist es traurig, wenn sich die Zukunftspläne in Luft auflösen und die Familie kaputt geht. Leider ist das so, dass die Sucht an erster Stelle steht und dem Süchtigen eben auch wichtiger ist als die Kinder, die Familie und überhaupt als alles andere.
TROTZDEM- mein schlechtes Gewissen ist nun unendlich. Ich will meinem Mann ja nichts schlechtes. Ich habe mir vorher lediglich zu wenig Gedanken gemacht.
Ich bin der Meinung, du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben. Wer hat getrunken, du oder dein Mann? Hast du ihn dazu gezwungen? Also - es war seine Entscheidung zu trinken und damit auch seine Verantwortung. Und du hast jedes Recht, darüber zu reden und die Wahrheit zu sagen, falls dich zB jemand fragt, weshalb ihr euch getrennt habt.
Es ist auf jeden Fall gut, dass du dich hier angemeldest hast, da du hier Leute findest, die dich verstehen, weil sie teils sehr ähnliches durchmachen oder durchgemacht haben.
Du kannst dich auch an eine Suchtberatungsstelle wenden, dort wird auch Hilfe für Angehörige angeboten. Mir hat das damals sehr gut getan, mit den Leuten dort über meine Situation zu sprechen.
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puh, bitte bleib weiter vorsichtig.
Sein Absturz ist keine vier Tage her, richtig?
Was genau hat er beim Gespräch mit deinen Eltern gemeint? Was soll das heißen "er schafft es nicht mehr alleine raus"?
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Hi Co Pilot,
das klingt sehr heftig mit deiner Frau. Du schreibst, sie will die Trennung gar nicht und sie will nur noch in Ruhe gelassen werden. Sie scheint sich nur noch für den Alkohol zu interessieren, daher wird das eher keine böse Absicht, sondern vielleicht einfach Gleichgültigkeit sein.
Du wirst wohl nicht auf ihre Mitarbeit/ Kooperation setzen können, also solltest du dich mit deinem Anwalt beraten, wie es laufen kann, wenn von ihr keinerlei Kooperation, sondern eher das Gegenteil kommen wird.
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Genau, lass dich erstmal beraten und gucke, wo du finanziell stehst. Und kündige ihm nicht einfach was an, was du dann nicht umsetzt, sonst nimmt er dich gar nicht mehr ernst.
Und mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, dass du die Kinder nicht bei ihm lassen möchtest. Wie oft hat er sich denn schon 3-4 Stunden alleine um beide Kinder gekümmert (und damit meine ich nicht vorm Fernseher parken)? Du kannst davon ausgehen, dass es ihm sicher viel zu anstrengend sein wird, sich um die beiden zu kümmern, er will doch eh lieber in Ruhe trinken oder schlafen.
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Drei Monate Abstinenz sind ja noch keine so lange Zeit. Wie sieht er sich denn selbst? Sagt er, dass er Alkoholiker ist? Sind ihm die Konsequenzen bewusst? Und hat er dir gesagt, wie lange er schon wieder getrunken hatte? Von 2014 bis 2025 ist ja ein sehr langer Zeitraum. Ich denke, sein Umgang damit ist erstmal die Grundvoraussetzung wie die Zukunft möglicherweise wieder aussehen könnte.
Und für dich waren die letzten drei Monate sicher auch unfassbar hart, das erschütterte Vertrauen, die Trennung, die Hoffnung, die Ungewissheit, wie lange er schon wieder getrunken hatte, Zukunftssorgen usw. Für dich wäre es sicher erstmal wichtig, das Ganze zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Hast du dir Hilfe für dich geholt? Suchtberatungsstellen bieten auch Unterstützung für Angehörige an, das hat mir damals sehr gut getan, mit jemanden von da zu reden.
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Ich denke, niemand macht sich diese Entscheidung leicht und es ist immer ein Prozess.
Es dauert ja auch lange, bis man überhaupt realisiert, dass der Partner Alkoholiker ist und was das wirklich bedeutet. Zumindest war es bei mir so. Ich dachte immer, Alkoholiker sind die, die morgens aufwachen und direkt einen Schluck Schnaps brauchen und die auch wirklich täglich trinken. Mein Mann hat lange nur am Wochenende getrunken und es hat eine Zeit gedauert, bis das wirklich außer Kontrolle geraten ist. Er konnte auch ne lange Zeit mal abends nur 2-3 Gläser Wein trinken und dann tagelang gar nichts. Aber die Abstürze und Kontrollverluste wurden immer mehr, vor allem wenn er auf Dienstreisen war und dann quasi unbeaufsichtigt trinken konnte. Da hat er dann täglich, auch schon morgens um klarzukommen, getrunken und konnte dann nicht mehr aufhören.
Für mich haben sich dann mehrere Ereignisse gehäuft, wo ich wusste, so kann das nicht weitergehen und so will ich auch nicht mehr weiterleben, wobei es zwei entscheidende Erlebnisse gab. Durch das Forum hier hatte ich dann auch gelernt, dass ein Alkoholiker nie mehr kontrolliert trinken kann und dass die Spirale immer weiter nach unten geht und alles nur noch schlimmer wird. Das hat mir sehr geholfen.
Mein Mann war zum Glück relativ schnell einsichtig, dass er zu viel trinkt und dass er Hilfe braucht. Er kam dann einmal nach einer Dienstreise volltrunken zurück und ist dann erstmal ins Hotel, weil ich ihn betrunken nicht zuhause haben wollte. An dem Abend hat sich eins meiner Kinder einen Arm gebrochen und musste operiert werden. Er war nicht in der Lage sich um das andere Kind zu kümmern, weil ich über Nacht mit im Krankenhaus geblieben bin und er konnte nicht mal am nächsten Tag nüchtern werden und sich um uns kümmern. Danach ist er dann in eine Klinik gegangen. Er wollte da aber noch nicht einsehen, dass er Alkoholiker ist und nie mehr trinken kann, er dachte immer noch, er kann es kontrollieren.
Das ganz entscheidende war dann, als er nach einer weiteren Dienstreise vom Flughafen nicht mehr nach Hause kam, sondern am Flughafen weitergetrunken hat, dann gar nicht mehr erreichbar und irgendwann mitten in der Nacht ohne Gepäck volltrunken im Haus stand. Am nächsten Tag hab ich ihn dann quasi rausgeschmissen und er ist auch zum Glück gegangen.
Natürlich hatte ich zwischendurch auch immer Hoffnung, dass alles besser und wieder gut wird, aber ich hab dann immer wieder an die schlimmsten Erlebnisse gedacht, die ich wie in einer Liste im Kopf hatte. Und dann wurde mir wieder klar, dass ich vor allem auch für die Kinder stark sein muss und ihnen das nicht zumuten darf.
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Oh wie schön, dass ihr noch Ferien habt.
Bei ist die erste volle Schulwoche schon fast rum und wir bemühen uns noch in den Alltag reinzufinden, das frühe Aufstehen schlaucht sehr. Ansonsten gehts uns ganz gut, jetzt jagt wieder ein Termin den nächsten, ich sag nur, 5 Elternabende in 14 Tagen


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Hey Sonnenschein, wie geht’s euch denn? Konntet ihr ein wenig zur Ruhe kommen?
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Stern, Warum hast du denn geschrieben „auf die Gefahr hin, dass ich hier gleich gesteinigt werde“?
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Ich find das Wort nicht beleidigend, aber etwas abwertend ist es schon, finde ich persönlich auch angebracht, bei dem was er sich geleistet hat. Du hast aber Recht, Ex zu schreiben hätte auch gereicht.
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Ich finde auch, dass sich Sterns Formulierung wertend liest. Neutral wäre gewesen, zu fragen, wie das abgelaufen ist, ob oder was er zur Situation gesagt hatte.
Ich das leider nicht richtig in Worte fassen, aber ich lese daraus, dass Stern verwundert ist, dass es eine Entscheidung des Richters gibt, ohne „dass der arme Mann noch was dazu sagen bzw. sich verteidigen durfte“. So kommt das bei mir an.
Ich bin ja selbst tatsächlich auch erstaunt, dass die so schnell entschieden haben, ohne den Typen zu befragen, ich hätte jetzt gedacht, dass das rechtlich sein muss oder so. Ich finde es aber wirklich super, dass bei Gefahr im Verzug so schnell und knallhart entschieden wird.
Prima, dass du ihn auch im Job los bist und bestimmt ist seine Schlamperei da bald Geschichte. -
Ich finde das wirklich super, dass das jetzt so schnell und mit solcher Härte ging. Hätte ich nicht gedacht, ich hätte nämlich tatsächlich befürchtet, dass erst noch abgewartet wird, was er dazu sagt, und dass da noch Tage/ Wochen vergehen, bis da einer was entscheidet.
Er wird das wahrscheinlich völlig anders sehen und dich als hysterisch und was auch immer bezeichnen, denkt einfach dran, bei allem, was er vielleicht noch macht - er ist ein schwer kranker Mann und sein Hirn ist vom Nervengift Alkohol angegriffen und vernebelt. Keine Ahnung, ob er überhaupt noch lichte/ nüchterne Momente, aber wahrscheinlich wird er jetzt noch umso mehr trinken. Was aus seiner Sicht natürlich alles deine Schuld ist. Für jeden "normalen/ gesunden" Menschen ist völlig offensichtlich, dass es allein seine Verantwortung und Schuld ist, dass es so weit gekommen ist, aber er hat sicher eine andere Realität im Kopf. Lass das bloß nicht an dich ran.
Eine Frage noch, wie läuft das denn jetzt beruflich bei dir, hast du nicht mit ihm zusammen gearbeitet?
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Du könntest auch mal bei einer Suchtberatungsstelle fragen, die bieten auch Hilfe für Angehörige an.
Und ich denke ehrlich gesagt, auch ohne die krassen letzten Wochen, bräuchten deine Kinder dringend Unterstützung, denn sie haben ja jahrelang mit einem Alkoholiker zusammengelebt.
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Oh Mann, das freut mich so sehr für dich!! Ich hab auch oft an euch gedacht in den letzten Tagen. Gut, dass du so kämpfst! Und zum Glück hast du die Polizei eingeschaltet und alles dokumentiert. Ich hoffe sehr, dass ihr jetzt etwas zur Ruhe kommen könnt. Die nächsten Wochen und Monate werden sicher hart und anstrengend werden, aber denk immer daran, du tust das für dich und deine Kinder. Ihr habt ein Recht auf ein sicheres und gewaltfreies Leben!
Ich hoffe auch, dass deine Kinder das gut verarbeiten können, habt ihr da Unterstützung?
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Leider ist das so und lies mal hier bei den anderen mit, guck mal, wie viele Väter es auch mit kleinen Kindern nicht schaffen. Außerdem müssen sie auch für sich und nicht für jemand anderen aufhören wollen.
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Oh je, das klingt sehr nervenaufreibend und anstrengend.
Du bist für deine Kinder verantwortlich, Oma und Opa sind für ihr Leben verantwortlich.
Du musst deine Kinder schützen und dafür sorgen, dass sie gut behandelt werden. Sehr verständlich, dass sie den Opa auch gern haben, aber sie müssen natürlich trotzdem vor schädlichem Verhalten geschützt werden.
Ich würde an deiner Stelle die Kinder nicht mehr alleine bei den Schwiegereltern lassen, wenn der Opa sich so dermaßen übergriffig und verantwortungslos verhält und die Oma das auch nicht eindämmen und die Enkel davor schützen kann.
Falls es Zeiten gibt, wie vielleicht morgens bis mittags, wo er noch nicht stark betrunken ist, würde ich dann deiner Stelle mitgehen und die Schwiegereltern besuchen. Oder dein Mann geht mit den Kindern mit.
Die Oma kann ja allein zu euch kommen und bei euch auf die Enkel aufpassen oder alleine mit ihnen was unternehmen, Spaziergänge etc. je nach dem, wie fit sie so ist. Oder sie nimmt nur ein Enkelkind alleine mit, falls ihr zwei zeitgleich zu viel sind. Tut ihr bestimmt auch gut, wenn sie mal von zuhause rauskommt und was ohne den Opa macht.
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Wir hatten gestern die Situation, das er wieder getrunken hat, weil ja „Wochenende“ ist.
Jetzt steht er auf und sagt wieder: „Ja, das hätte gestern nicht sein müssen und die nächsten Wochen kein Alkohol.“
Ich habe den Artikel über die Erwachsenen Kinder Alkohlkranker Eltern gelesen.
Bei mir war es ein Stiefvater, mitlerweile an Leberzirrhose verstorben, und habe mich in viele punkten wieder erkannt.
Ich bin erschrocken, das dieser wohl doch so viel Einfluss in mein leben hatte. Wir hatten keine engen Verbindung und doch scheint es mich heute noch zu prägendDann denk mal drüber nach, was das für deine Tochter bedeutet.
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Dann musst du aus der Wohnung raus. Solange du ihn nicht blockierst, bietest du ihm die Bühne um weiter zu machen. Und wahrscheinlich wird es weiter eskalieren.
Ich sehe es wie Jump, du bist diejenige, die jetzt handeln muss.Ich hoffe, du bekommst morgen positive Nachrichten vom Anwalt. Und such dir Hilfe für dich.
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ich verstehe das tatsächlich auch nicht, er verarscht dich jedesmal, du musst ihn unbedingt blockieren.